Zeltlager der Jugendwehr LB Bliesmengen-Bolchen und LB Bliesransbach

Fester Bestandteil des Feuerwehrjahres ist in Bliesmengen-Bolchen, Gemeinde Mandelbachtal (Saar-Pfalz-Kreis), das Zeltlager der Jungendfeuerwehr. Zum 47. Mal in Folge fand es vom 26.07. bis 29.07.2018 statt. Am abgelegenen „Hetsches Loch“, auf einer von drei Seiten von Wald umgeben Wiese auf einer Höhe des malerischen Bliesgaues, hat das Lager seine Heimat gefunden. Nur durch einen Feldweg erreichbar und ansonsten ohne Infrastruktur muss alles von Sanitäreinrichtungen über Zelte, Feldküche und Frischwasser herangekarrt werden. Seit einigen Jahren wird die Jugendwehr aus Bliesransbach, Gemeinde Kleinblittersdorf (Regionalverband Saarbrücken), einem Nachbarlöschbezirk, der zu einer anderen Gemeinde und einem anderen Landkreis gehört, eingeladen. Hier wird die interkommunale Zusammenarbeit gelebt.

Niko Pawendenat, der das Lager zum 4. Mal federführend organisierte, kann auf viele Helfer der aktiven Wehren beider Löschbezirke zurückgreifen. Die Zelte werden durch die Jugendwehren selbst aufgebaut, der Rest durch die „Aktiven“. Niko Pawendenat  sagte „Es ist immer wieder schön, man bekommt wenig Schlaf und es ist anstrengend.“ Schon wird schon für das nächst Jahr geplant….. Er bedankt sich noch bei seinen Helfern, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich wäre.

Für die Kinder und Jugendlichen ist es ein tolles Erlebnis. Für die in diesem Jahr teilnehmenden 7 Jugendwehrmitglieder aus Bliesmengen-Bolchen und 7 aus Bliesransbach war es eine schöne Zeit. Aufgrund der Überschaubarkeit des Lagers ist es nicht straff organisiert, sondern es geht eher locker zu. Trotzdem hat jeder seine Pflichten, z.B. bei Abwaschen, Holzmachen o.ä., zu erfüllen. Aber der Spaß steht im Vordergrund. Dieses Jahr konnte als Highlight die Mondfinsternis am 27. Juli gemeinsam beobachtet werden. Anschließend fand noch eine Nachtwanderung statt. Daneben wurde noch ein Schwimmbad besucht und es wurden auch Lagerspiele, wie ein Sacklochtournier, veranstaltet. Durch die Zurverfügungstellung eines Containers konnte ein eigenes, improvisiertes Schwimmbad betrieben werden.

Durch die gemeinsamen Aktivitäten lernen sich die Mitglieder der beiden Löschbezirke besser kennen und die nachbarliche Hilfeleistung wird wesentlich erleichtert. Bei der diesjährigen Unwetterkatastrophe vom 01.06. war allerdings eine gegenseitige Hilfeleistung nicht möglich, da beide Orte so stark von dem Unwetter betroffen waren, dass sie selbst weitere Hilfe benötigten.

Eine Besonderheit dieses Zeltlagers ist auch, dass es Abends und Sonntags für jeden offen steht und Gäste immer gerne gesehen sind. Viele Bürger aus Bliesmengen-Bolchen und Bliesransbach nehmen das Angebot gerne in Anspruch und verbringen einen Abend am Lagerfeuer oder kommen Sonntags zum Mittagessen.

Zur Eröffnung des Zeltlagers waren als Vertreter der Politik der Bürgermeister der Gemeinde Mandelbachtal, Gerd Tussing, die Ortsvorsteher von Bliesmengen-Bolchen und Bliesransbach, Hans Bernhard Fass und Günter Lang, anwesend. An Feuerwehrprominenz waren u.a. der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, der stellvertretende Wehrführer dem Gemeinde Mandelbachtal, Max Usner und der Wehrführer der Gemeinde Kleinblittersdorf, Peter Dausend anwesend.

Die Veranstalter bedanken sich bei der Firma Michael Hertel GmbH für die Überlassung eines Containers und beim Mietpark Mandelbachtal für die Zurverfügungstellung eines Radladers.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Chlorunfall in Saarland-Therme

Am 02.08. gegen 19 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in Verbindung mit Chlor in die Saarland-Therme Rilchingen –Hanweiler gerufen.

Bei Wartungsarbeiten an der Chloranlage ist Chlor freigeworden. Die Anlage ist baulich vom Gästebereich abgetrennt. Insgesamt wurden 6 Mitarbeiter medizinisch betreut, zwei wurden vorsorglich wegen Atemwegsbeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Da im Bereich des Restaurants Chlorgeruch wahrgenommen wurde ist der Gästebereich vorsorglich evakuiert worden. Spätere Messungen ergaben hier aber kein Ergebnis.

Im räumlich getrennten Technikbereich  wurde zunächst die Anlage durch Einsatzkräfte der Gemeindewehr unter schwerem Atemschutz stillgelegt. Später konnte die Ursache des Vorfalls durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Saarbrücken in Chemieschutzanzügen mit schwerem Atemschutz (was bei den hohen Temperaturen eine schweißtreibende Aufgabe war) beseitigt werden. Da Messungen noch eine Konzentration an Chlor ergaben wurden Teile des Technikbereiches vorsorglich gesperrt. Eine Fachfirma war bei Einsatzende lt. Betreiber schon zur Überprüfung der Anlage angefordert und unterwegs. Das Landesamt für Umweltschutz wurde über den Vorfall informiert. In der Therme konnte der Betrieb gegen 21 Uhr wieder aufgenommen werden, da der Schaden keine unmittelbare Auswirkung auf den Betrieb der Therme hat. Für die Gäste bestand zu keiner Zeit Gefahr.

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf war mit acht Fahrzeugen und einem Kommandowagen im Einsatz. Sie kamen aus den Löschbezirken (LB) Rilchingen-Hanweiler, Kleinblittersdorf  und vom Standort Mitte (LB Sitterswald und Auersmacher) Diese wurden durch einen Gefahrstoffzug der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, der bei diesem Alarmstichwort automatisch mit ausrückt, unterstützt, der u.a. aus einem Rüstwagen Gefahrgut und einem Gerätewagen Messleitung bestand. Diese verfügen über spezielle Ausrüstung für solche Vorfälle wie z. B. Messgeräte und Schutzanzüge. Insgesamt waren ca. 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Hinzu kamen noch zwei Rettungstransportwagen, ein Notarztwagen und ein Krankentransportwagen sowie ein Kommando der Polizei.

Markus Dincher, Pressesprecher 

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Verkehrsunfall auf B51 zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher

Am 01.08. kam es gegen 13.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Verletzen.

Ein 60-jähriger Mann aus Frankreich fuhr alleine auf der B51 aus Richtung Rilchingen-Hanweiler kommend bei geringer Geschwindigkeit aus unbekannter Ursache über die Gegenfahrbahn hinaus und schrammte an einer Betonabtrennung zur Bahntrasse hin entlang. Nach einigen Metern kam das Fahrzeug zum stehen. Es gab keine Anzeichen für Fremdverschulden.

Der Fahrer war verletzt, aber nicht eingeklemmt. Durch die Beschädigungen am Fahrzeug musste er aber mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug gerettet werden. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei war mit 3 Kommandos vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungstransportwagen und einen Notarzteinsatzfahrzeug an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr war mit Kräften des Löschbezirkes (LB) Kleinblittersdorf und des Standortes Mitte (LB Sitterswald und LB Auersmacher), insgesamt ca. 35 Kräften, im Einsatz.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Erhöhte Gefahr von Flächen- und Waldbränden

Durch die Trockenheit der letzten Wochen, die nach Wetterprognosen auch noch weiter anhalten wird, herrscht eine erhöhte Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Auch gelegentliche, nicht sehr ergiebige Regenfälle ändern nichts an der grundsätzlichen Lage. Im Falle eines Brandes ist derzeit auch mit einer sehr schnellen Ausbreitung zu rechnen.

Deshalb bitten wir Sie, auf Feldern, Wiesen und in Wäldern erhöhte Vorsicht walten zu lassen:

Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe oder eine Glasflasche kann zu einem Brand führen. Beachten Sie die in den Wäldern bestehenden Rauchverbote. Zünden Sie keine Feuer (Grillfeuer, Lagerfeuer) in der freien Natur an, halten Sie sich an die dafür vorgesehenen Stellen. Weggeworfenes Glas kann durch den Brennglaseffekt Brände auslösen. Eine weitere große Brandgefahr geht bei PKWs von heißen Auspuffen und Katalysatoren aus. Parken Sie nicht auf Wiesen, Grasnarben an Straßen- oder Wegerändern oder anderen Untergründen, die brennbar sind. Dies gilt auch bei Veranstaltungen oder der Obsternte.

Wenn Sie ein Feuer entdecken, informieren Sie umgehend die Feuerwehr über die „112“. Geben Sie eine möglichst genaue Ortsangabe, damit Ihre Feuerwehr die Einsatzstelle auch schnell findet. Als sehr hilfreich im Wald haben sich hier die forstlichen Rettungspunkte gezeigt. Wenn möglich geben Sie die Nummer des nächsten Rettungspunktes an und warten Sie dort auf die Feuerwehr. Von dort kann dann die eigentliche Einsatzstelle angefahren werden.

 

Foto: Gemeinde Kleinblittersdorf

 

In der Gemeinde Kleinblittersdorf gibt es 10 solcher Rettungsunkte, die auch bei Unfällen als Anfahrtspunkt für die Rettungsdienste dienen. Geben sie die Nummer des Rettungspunktes an.

  • ·         Parkplatz Wolfsbuche
  • ·         Waldfriedhof Kleinblttersdorf
  • ·         Wehrholzer Weg, Waldeingang Dragoner Weg
  • ·         Hartungshof
  • ·         Ende der Straße „Bliesgersweiler Mühle“, am Wendeplatz
  • ·         Parkplatz an der L106 Fischerhütte, Sitterswald
  • ·         Sportplatz Sitterswald am Clubhaus
  • ·         Ende der Straße zur Wackenmühle, Sitterswald
  • ·         Hinter der Saarland-Therme Waldeingang Bergwald
  • ·         Bliesransbach, ehemalige Deponie

Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

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Nun auch der Rest der Gemeinde Kleinblittersdorf von Unwetter betroffen

Archivfoto

Knapp 5 Wochen noch der Unwetterkatastrophe in der Gemeinde Kleinblittersdorf wurden nun der damals weitgehend verschonte Ortsteil Richingen-Hanweiler stark betroffen. Zum Glück waren die Wassermengen bei weitem nicht so groß wie vor 5 Wochen, die Infrastruktur blieb intakt, es wurden aber einige Keller und Wohnungen, teils mit erheblichen Schäden, überflutet.
Die gesamte Gemeindefeuerwehr war wieder im Einsatz, unterstützt durch Kräfte aus Saarbrücken-Güdingen. Diese waren in Saarbrücken im Einsatz und wurden auf der Rückfahrt nach Kleinblittersdorf beordert, da sie über einen Wassersauger verfügen. Diese Geräte sind bei Überflutungen in Gebäuden sehr hilfreich, aber es stehen bei den Feuerwehren nur sehr wenige dieser Geräte zur Verfügung.
Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr war Rilchingen-Hanweiler, aber auch in Sitterswald und Auersmacher gab es etliche Überflutungen. Vieler der Betroffenen in diesen beiden Orten waren bereits am 31.05./01.06. Opfer der Wassermassen, bei einigen waren gerade die Trocknungsmaßnahmen beendet.
Neben einer unbekannten Zahl von Kellern, die von den Bewohnern selbst geleert wurden, gab es für die Feuerwehr 25 Einsatzstellen davon je 2 in Sitterswald, Kleinblittersdorf und Auersmacher, der Rest in Rilchingen-Hanweiler. Es wurde nun zum dritten Mal innerhalb von zwei Monaten eine eigene Technische Einsatzleitung (TEL) eingerichtet. Dabei waren 12 Fahrzeuge und ca. 80 Kräften im Einsatz. Aufgrund des Einsatzschwerpunktes in der Gemeinde Kleinblittersdorf und den vorliegenden Wetterwarnungen war auch der Brandinspekteur des Regionalverbandes, Tony Bender, vor Ort.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Abordnung der Feuerwehr Kleinblittersdorf zu Gast in Metz

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Am Samstag dem 16. Juni, war eine Abordnung des LBZ Rilchingen-Hanweiler mit dem Gerätewagen-Logistik (GW-L) zu Gast bei den französischen Kollegen in Metz zur dortigen Veranstaltung “Journée Nationale des Sapeurs-Pompiers“.
Dort stellte man stolz das Fahrzeug den dortigen Gästen, den französischen Kollegen und den anwesenden Feuerwehren aus Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Belgien vor. Beeindruckt auch von den anderen Fahrzeugen sei man durchaus gewesen, denn die französische Feuerwehr mit ihrer Technik kann sich durchaus sehen lassen. Man tauschte vor Ort Erfahrungen aus und sammelte Eindrücke aus anderen, besonders französischen Feuerwehren. Begeistert, wohl wegen der Aufgabenähnlichkeit zum Hanweiler GW-Logistik, der ebenfalls mit einem großen Vorrat an Schlauchleitungen bestückt ist, zur Wasserbeförderung auf lange Wegstrecken, zeigte man sich von einem Schlauchwagen aus Rheinland-Pfalz von der Feuerwehr aus Trier der mit F-Druckschläuchen ausgestattet ist. Dies sind Schläuche mit einem so großen Durchmesser (152mm), wie sie normal bei einer Feuerwehr nicht üblichen sind.
Hierzu besitzt das Fahrzeug etwa 1800m Schlauch. Dass sind ca. 36 dieser F Schläuche. Dieses System bezeichnet man als "Hydrans Fire System" und bietet aufgrund dieser dicken Schläuche einen geringen Reibungsverlust und somit eine große Menge an Wasserförderung. Nachteile hierbei dürfte wohl das Gewicht eines solchen Systems mit sich bringen. Doch das System preist an mit einer Stärke von 4 Feuerwehrkräfte aufgebaut und Betrieben werden zu können.
Interessierte dürften am GW-Logistik des LBZ Rilchingen-Hanweiler wohl staunen, als sie sahen dass dieser nicht nur mit Roll- und Gitterboxen bestückt ist die z.B. Tragkraftspritze, Ölsperren, Schläuche und Ölbindemittel beinhalten, sondern auch noch über Seitenklappen neben der hinteren Rampe verfügt, die etwa 1500m Schläuche aufnehmen.
Nach einer Stärkung zu Mittag, gab es dann etliche Schauübungen besonders für Kinder und Jugendliche zur Nachwuchsförderung. Denn auch in Frankreich setzt man stark auf den Nachwuchs, denn dieser sichert die Zukunft und das Bestehen der Feuerwehr. So gab es z.B. die Möglichkeit, einmal den Umgang mit Hydraulischen Rettungsgeräten wie Schere und Spreizer kennenzulernen.
Nach dem man das eigene Fahrzeug präsentiert hatte, selbst jedes Fahrzeug begutachtet hatte, auf etwa 30 Metern Höhe in einem Korb einer Drehleiter sich alles mal von oben betrachtet hatte, gab es als kleines Geschenk noch für jeden ein T-Shirt mit „Sapeur-Pompiers“ Aufschrift über das man sich sehr freute.

Wir möchten den Kollegen aus Frankreich an dieser Stelle nochmal ein „Merci“ aussprechen für diesen gelungen Tag

Bericht Steve Mantzer, Fotos Benedikt Koch, Feuerwehr Kleinblittersdorf LB Rilchingen-Hanweiler

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Bilder die Motivieren

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Sonntags nach der Unwetterkatastrophe vom 1.6. haben unbekannte Kinder diese Bilder vor das Feuerwehrhaus Kleinblittersdorf gemalt. Für die Feuerwehrleute des LB Kleinblitterdorf, die neben den Wehrleuten aus Bliesransbach die Hauptlast der Einsätze vor allem nach dem ersten Tag der Katastrophe zu tragen hatten, waren die Bilder etwas Besonderes. Inmitten des Chaos auf den Straßen und in den Häusern rund um das Feuerwehrhaus bildeten sie einen Lichtblick. Nach drei Tagen Dauereinsatz, als sich auch offenbarte, dass einige Mitbürger ohne Hilfe vor dem Ruin stehen, brachten diese Bilder mit den einfachen Worten einen neuen Motivationsschub und erfüllten die Feuerwehrleute mit Stolz auf die von ihnen geleistete Arbeit.

Doch dieser Dank sollte nicht nur den Feuerwehrleuten gelten, sondern allen, die ihren Mitmenschen in einer Notlage spontan und uneigennützig geholfen haben.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Zur Unwetterkatatrophe in Kleinblittersdorf und Bliesransbach

„Wasserschaden klein“

mit diesem Alarmstichwort wurden wohl die meisten Feuerwehrleute aus unserer Gemeinde zu einem Einsatz am 31.Mai gegen 23.30 Uhr gerufen. Das Stichwort sagt nichts über den Schaden aus, der entstanden ist, sondern lediglich, dass der Einsatz normalerweise von einem Fahrzeug mit Mannschaft abzuarbeiten ist. Diesmal war aber alles anders. Es schüttete. Mir war gleich klar, dass mein Sohn und ich, wenn wir die 10 Meter von der Haustür zum Auto laufen, völlig durchnässt sind. Also durch die Garage, nur 3 Meter. Trotzdem waren wir nass. Auf der Fahrt zum Feuerwehrhaus kamen wir an einem Gulli vorbei, aus dem eine ein Meter hohe Fontaine schoss. Mein Sohn schickt an meine Frau eine Nachricht, sie soll unseren Keller kontrollieren. Ein Kamerad wollte in seine Kellergarage gehen um zum Einsatz zu fahren. Er stellte fest, dass seine Kellergarage mit zwei PKW überflutet war. Er kam nicht zum Einsatz, half aber später in der Nachbarschaft, da gab es mehrere Überflutungen.

Beim umziehen gingen die Melder wieder. Es piepte an allen Ecken und Enden der Umkleide. Als ich ausrückte, das 1. Fahrzeug war schon besetzt, lag so für uns bereits ein anderer Einsatzauftrag vor. Auf der Fahrt zu dieser Einsatzstelle sahen wir im Dorf an den üblichen neuralgischen Punkten bei Starkregenereignissen, dass die Bewohner bereits am arbeiten waren. Jetzt spätestens richtete sich wohl jeder innerlich auf eine lange Nacht ein. Bis wir an der Einsatzstelle waren ging der "Piepser" noch mehrere male, und über Funk ordnete der Wehrführer bereits an, dass für unsere Gemeinde eine eigene technische Einsatzleitung (TEL) eingereichte wird. Später sollten noch drei weitere hinzukommen. Eine TEL übernimmt die Koordination der Einsätze und der Einsatzmittel (Mannschaft und Gerät). Zeitgleich wurde für die Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf Vollalarm ausgelöst. Die Einsatzleitstelle bei der Berufsfeuerwehr war überlastet. Als wir unsere Einsatzstelle am Ortsausgang erreichten merkten wir, dass es sich nicht um ein "normales" Starkregenereignis handelte. Die Einsatzstelle war uns bekannt und es kann immer wieder mal zu Überflutungen der Fahrbahn. Doch diese Wasser- und Geröllmassen hatten wir noch nicht erlebt. Die Bewohner eines Hauses hatten uns gerufen, bei ihnen Stand das Wasser bis zur Mitte einer großen Glasscheibe und drohte in die Wohnung einzudringen. Noch während der Erkundung hat dann wohl eine kleiner Baumstamm, von den Fluten mitgespült, die Scheibe eingedrückt. Binnen Sekunden war die Wohnung überflutet und zerstört. Für wohl jeden eine Tragödie, für viele sogar eine Existenzgefährdung.

Das Geröll lag auf der Straße, ein PKW wurde angeschwemmt, wir mussten die wichtige B51 wegen den Geröllmassen sperren. Wir bekamen über Funk mit, dass das THW und die Bereitschaftszüge der Feuerwehren des Regionalverbandes alarmiert waren. Für uns war zu diesem Zeitpunkt klar: Auersmacher ist wohl der Einsatzschwerpunkt. Und es regnete immer noch heftig weiter. Außer absperren konnten wir zu diesem Zeitpunkt nichts tun. Die Polizei, die für solch Aufgaben zuständig ist, kam ungewöhnlicherweise nicht zu uns. So konnten wir uns keinen anderen Aufgaben wittmen. Und immer wieder gab es unvernünftige Personen, die unsere Absperrung ignorierten und mit teils hoher Geschwindigkeit durch Wasser- und Geröllmassen fuhren. Sie gefärdeten sich und andere. Und wir warteten sehnnüchtig auf das THW, damit die so wichtige B51 wieder frei gegeben werden konnte. Doch dieses wurde, für uns unverständlich, erst nach Kleinblittersdorf beordert. Warum war uns dann sofort klar als wir später ebenfalls nach Kleinblittersdorf kamen, und dort das wahre Ausmaß der Katastrophe sahen. Die Schäden in unserem Dorf waren Lappalien gegenüber dem was wir in Kleinblittersdorf und Bliesransbach vorfanden. (Die Aussage „Lappalie“ bezieht sich lediglich auf die Gesamtlage und die feuerwehrtechnischen Anforderungen. Auch hier waren viele Keller, manche mit Wohnungen, überschwemmt und die Bewohner haben teils erheblichen Sachschaden erlitten.)

Zu wie vielen Überflutungen es ganau kann läßt sich nur schätzen. Durch das verlängerte Wochenende waren wohl viele in Urlaub und erfuhren aus den Nachrichten was bei ihnen zu Hause los war. So kam es auch in den Folgetagen noch zu Einsätzen mit überfluteten Kellern. In den Fällen, in denen sich das Wasser durch den Kanal in die Keller gedrückt hat läuft es später oft wieder von alleine ab, also kein Einsatz für die Feuerwehr. Auch gibt es viele Keller, bei denen das Wasser auf einer Seite ebenerdig abfließen kann. Viele Mitbürger haben sich auch schon mit Pumpen, Eimern usw. selbst geholfen. Wir als Feuerwehr haben auch nur begrenzte Mittel und können die großen Wassermengen abpumpen, wobei es sich diesmal oft um Schlamm handelte, der sich mit unseren Pumpen nicht beseitigen lässt. Auch bleibt aufgrund der Bauweise unserer Geräte immer eine Restmenge stehen, die wir nicht abpumpen können. Die Höhe schwankt je nach eingesetztem Gerät. Diesmal konnte aber auch die Feuerwehr nicht überall helfen. Für die Geröllmassen musste schweres Gerät her. Und so kam das Technische Hilfswerk (THW), das man ja eher bei Auslandseinsätzen in Katastrophengebieten wahrnimmt, bei uns zum Einsatz. Die Einheiten kamen aus dem ganzen Saarland, später auch aus Rheinland-Pfalz. Das THW leistete großartiges. Baufachberater prüften Gebäude, ob sie überhaupt noch betreten werden können. Einheiten mit großen Radladern und LKW´s kamen zum Einsatz. Für ähnliche Szenarien wurde das THW unter anderem gegründet. Aber auch Privatfirmen stellten Personal und Material zur Verfügung. So konnten die großen Schutt- und Geröllmassen beseitigt werden. Für die Leute, die entweder durch das Ereignis als solches oder weil aufgrund der Schäden ihre Existenz auf den Spiel stand seelisch belastet waren, kam der PSNV Saarland – Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland e.V. mit seinen Notfallseelsorgern. Das Deutsche Rote Kreutz (DRK) sorgte für die Verpflegung aller Einsatzkräfte. Es war wohl der größte Einsatz in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf. Die Feuerwehr hatte 249 registrierte Einsätze, über die des THW liegen keine genauen Zahlen vor. Neben der Beseitigung der Schuttmassen übernahm das THW auch das Auspumpen und Räumen von überfluteten Räumen. Die Feuerwehr war mit ca. 300, THW und Rotes Kreuz mit zusammen ca. 100 und die Krisenintervention mit 10 Kräften im Einsatz.

Die Hauptlast der Aufräumarbeiten blieb und bleibt aber trotzdem bei den Hausbewohnern. Lange nachdem die Hilfsdienste die Einsatzstelle abgearbeitet haben und das Medieninteresse sich anderen Ereignissen zuwendet sind noch nicht alle Schäden beseitigt. Ohne die Hilfe von Nachbarn, Freunden oder einfach unbekannten Menschen die helfen ist die Last nicht zu stemmen. Die Feuerwehr kann mit ihrer Ausrüstung nur begrenzt helfen, das heißt stehendes Wasser ab ca. 8 cm abpumpen und hier und da Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Aber es zeigte sich, dass die Bevölkerung zusammenrückte und die, die keine oder geringe Schäden hatten, anderen halfen.       

Auch auf die Gemeinde kommen große Lasten durch die Schäden an Straßen, Brücken, Wegen usw. zu. Sie tat und tut aber ihr Möglichstes um den Betroffenen zu helfen. Sie organisierte die Abführ von Sperrmüll, Schutt usw. und hatte eigens ein Bürgertelefon eingerichtet. Mitarbeiter von Bauhof, Bauamt und Ortpolizeibehörde waren vor Ort im Dauereinsatz. Aber es ist nicht möglich, allen ihre Gebäude wieder Besenrein zu übergeben.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Unwetterkatastrophe in Kleinblittersdorf

Zu der Unwetterkatastrophe in Kleinblittersdorf am 01.06.2018 haben wir einige Links auf fremden Internetseiten für Sie zusammengestellt:

SR Fernsehen

01.06. SR aktuell 16.00 Uhr  http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=61992

01.06. SR aktuell 17.00 Uhr  http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=61994

01.06. SR aktuell 18.00 Uhr  http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=61995

04.06. SR aktuell 16.00 Uhr  http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=62039

jeweils mit Lifeberichterstattung

04.06. SR aktueller Bericht   http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=62041

 

Saarbrücker Zeitung

02.06.  Verheerende Schäden nach Gewitter-Nacht

02.06.  Gemeinde kämpft sich aus dem Schlamm

04.06.  Plünderungen nach schwerem Unwetter in Kleinblittersdorf

 

Bild-Zeitung

01.06. Ganzes Dorf innerhalb einer Stunde abgesoffen

03.06. Jetzt kommen auch noch die Katastrophen-Touristen

 

 

 


Verkehrsunfall B 51 Rilchingen-Hanweiler

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Licht und Schatten

Die Medien sind überhäuft mit Berichten, in denen Gaffer die Rettungsmaßnahmen behindern. Aber es geht auch anders.

Es kam – mal wieder- in den frühen Morgenstunden zu einem Verkehrsunfall auf der B51 in Rilchingen-Hanweiler. Der Unfall ereignete sich in der Nähe eines Firmengeländes. Als man sich dort der Situation bewusst wurde, begab sich der Inhaber des Betriebes mit mehreren Mitarbeitern zur Unfallstelle und leistete Erste Hilfe. Die Unfallstelle war ein Trümmerfeld und bot ein Bild des Schreckens. Doch nach Auskunft eines Ersthelfers nahm man das zu diesem Zeitpunkt  gar nicht wahr. Die couragierten Helfer waren so auf das Retten der Personen fokussiert, dass man alles andere nicht wahrnahm. Vermutlich verarbeiten sie das Geschehen erst lange nach ihrer vorbildlichen Hilfe. Nach Auskunft von Ersthelfern kam ihnen die Zeit bis zur Ankunft der Feuerwehr kurz vor, während sie für  Personen, die nicht direkt in die Patientenbetreuung involviert waren, nicht enden wollte.

Tatsächlich wurde die Feuerwehr kurz vor 6 Uhr alarmiert. Die Feuerwehrangehörigen waren teilweise auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder Uni beziehungsweise bereiteten sich darauf vor. Viele lagen auch schlicht noch in den Betten. Nun hieß es sich anziehen, zu den Feuerwehrhäusern begeben, Einsatzkleidung anlegen, sich einsatzbereit machen und zur Einsatzstelle begeben. Die ersten Fahrzeuge waren weniger als 7 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war noch nicht vor Ort und so wurden die Ersthelfer durch Feuerwehrleute mit Sanitätsausbildung unterstützt.

Sieben Minuten- für einen Feuerwehrmann, der sich aus dem Bett erst zum Feuerwehrhaus begibt und dann zur Einsatzstelle eine sehr kurze Zeit. Für eine hilfsbedürftige Person, die alleine mit Schmerzen auf Hilfe wartet eine schier unendliche Zeit. Eine Zeit, die man evtl. ohne Hilfe nicht mehr hat. Und auch wenn keine lebensbedrohlichen Verletzungen vorliegen kann alleine das Gefühl, es ist jemand da der mir beisteht, ich bin nicht alleine, für Linderung sorgen und die gefühlte Zeit bis zum Eintreffen der Hilfskräfte verkürzen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Ersthelfern bei diesem Unfall!

Einsatztechnisch aus Sicht der Feuerwehr war dieser Unfall, bei dem es leider einen Toten und zwei lebensbedrohlich Verletzte gab, eher unspektakulär. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr, kümmerte man sich um die Verletzten und unterstützte dann den Rettungsdienst. Parallel wurde alles für den – im Nachhinein nicht erforderlichen- Einsatz von schwerem Rettungsgerät vorbereitet und der Brandschutz für die Einsatzstelle sichergestellt. Nachrückende Einheiten sperrten die B51 bis zum Eintreffen der Polizei. Ein Verletzter befand sich auf der anderen Seite eines 1,80 Meter hohen Metallzaunes und so bestand die größte feuerwehrtechnische Aufgabe in der Schaffung eines Überganges mittels Bockleiter- nichts Anspruchsvolles. Emotional wird der Einsatz die Kräfte und Ersthelfer sicher noch einige Zeit beschäftigen, zumal sich während des Einsatzes herausstellte, dass der Vater eines sich im Einsatz befindlichen jungen Feuerwehrmannes in den Unfall verwickelt war. Er befand sich in einem anderen Fahrzeug und war nur leicht verletzt, wurde zur Sicherheit aber in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gaffer gab es aufgrund der Lage der Einsatzstelle kaum. Dennoch hat eine Person Aufnahmen von der Unfallstelle gemacht. Diese wurde von der Polizei dazu aufgefordert, die Aufnahmen sofort zu löschen. Sie kam der Aufforderung nach und ersparte sich so eine Anzeige, denn schon das Anfertigen von Aufnahmen von hilflosen Personen ohne deren Einverständnis ist strafbar.

Anderseits bekommen wir bekommen auch oft, wie auch bei diesem Einsatz, bei längeren Einsätzen Angebote aus der Nachbarschaft:  z.B. kalte oder warme Getränke oder auch einfach nur die Möglichkeit, eine Toilette zu nutzen.

Hier hat die Rettungskette von Ersthelfer bis hin zum Rettungsdienst funktioniert. Die Ersthelfer, die Rettungskräfte und die Polizei arbeiteten Hand in Hand.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Rauchmelderpflicht: Wohungseigentümern droht Strafverfahren!

Obwohl die Montage von Rauchmeldern nicht überprüft wird kann es für Wohnungseigentümer, die ihre Wohnungen nicht ordnungsgemäß mit Rauchmeldern ausgestattet haben, brenzlig werden.

Immer wenn in einer Wohnung Personen z.B. durch einen Brand zu Schaden kommen wird durch Polizei bzw. Staatsanwaltschaft geprüft, ob die Rauchmelder ordnungsgemäß installiert sind und ob das Unglück durch Rauchmelder hätte verhindert/gemildert werden können.

Der Wohnungseigentümer muss damit rechnen, dass bei nicht ordnungsmäßiger Ausstattung mit Rauchmeldern bzw. nicht dokumentierter Prüfung der Rauchmelder gegen ihn ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder gar fahrlässiger Tötung eingeleitet wird.

Das gilt nicht nur bei Mietwohnungen, sondern auch wenn man mit seiner Familie ein Eigenheim bewohnt!

Wie sich die Feuerversicherungen in einem solchen Fall verhalten bleibt abzuwarten.

Lassen Sie es nicht so weit kommen. Rauchmelder retten Leben.

Mehr über Rauchmelder erfahren Sie unter

https://www.rauchmelder-lebensretter.de/ oder bei einem entsprechenden Fachbetrieb.

Markus Dincher

Pressesprecher FF Kleinblittersdorf

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Funklehrgang bei der Feuerwehr

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Der Funklehrgang bei der Feuerwehr ist Bestandteil der Grundausbildung, den möglichst jede/r Feuerwehrangehörige absolvieren sollte. Er gilt als einer der schwierigsten Lehrgänge in der Grundausbildung, den einige nicht im ersten Anlauf bestehen. Der Ausbilder Wolfgang Bauer führt dies darauf zurück, dass der Lehrgang viele rechtliche Komponenten beinhaltet.

Der Funk, den die Feuerwehren –wie auch die Polizei und der Rettungsdienst- nutzen, gehört zum nichtöffentlichen Funk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Deshalb wird er auch kurz BOS-Funk genannt. Dieses Funknetz ist deutschlandweit verfügbar. Da der Funk nicht öffentlich ist muss, jede/r TeilnehmerIn zur  Verschwiegen verpflichtet werden und eine entsprechende Verpflichtungserklärung unterschreiben. Zuvor werden sie u.a. auch über strafrechtliche Konsequenzen einer Nichteinhaltung der Verschwiegenheit belehrt.

Vor ca. 5 Jahren wurde der Funkbetrieb vom Analogbetrieb auf den Digitalbetrieb umgestellt. Ein großer Vorteil dieses Digitalfunkes ist, neben vielen anderen, dass er von Gerät zu Gerät  verschlüsselt ist und nicht abgehört werden kann. Deshalb musste der Lehrgang umfassend angepasst werden. Auch mussten die bereits ausgebildeten FunkerInnen nachgeschult werden, was eine gewaltige Aufgabe war. In der Übergangszeit mussten beide Bereiche geschult werden. Inzwischen wird der Anlaogfunk nun noch geschult wenn Bedarf besteht, z.B. da einzelne Wehren den Einsatzstellenfunk, auch „Baustellenfunk“ genannt, noch nicht umgestellt haben.

Die Lehrgänge finden bei uns ca. 6-8 mal jährlich auf Regionalverbandsebene statt. Geleitet werden sie ehrenamtlich von Wolfgang Bauer und Tim Heckmann. Wolfgang Bauer, der Funksachbearbeiter der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken, leitet diese Lehrgänge seit über 20 Jahren. Obwohl er  kürzlich aus Altersgründen in die Alterswehr wechseln musste wird er die Lehrgänge noch weiter leiten. Unterstützt wird er seit über 18 Jahren von Tim Heckmann, ein eingespieltes Team also.

Am 03.03. und 10.03. fand solch ein zweitägiger Lehrgang im Gerätehaus des Löschbezirkes Kleinblittersdorf statt. Der Lehrgang besteht aus einem Praxisteil, in dem die verschiedenen Verkehrsformen und Betriebsarten beim BOS-Funk geübt werden, und einem theoretischen Teil mit rechtlichen und theoretischen Grundlagen. Die Prüfung haben drei Frauen und 18 Männer abgelegt. Diesmal haben erfreulicherweise alle TeilnehmerInnen bestanden. Und so konnte der Wehrführer der Gemeinde Kleinblittersdorf, Peter Dausend, allein TeilnehmerInnen ihre Lehrgangsbescheinigung überreichen. Ein Teilnehmer hat sich im Alter von 48 Jahren noch mal im Interesse der Allgemeinheit den Lehrgang absolviert und sich an die Prüfung gewagt. Von den Teilnehmern waren 6 aus der Stadt Saarbrücken und 15 aus der Gemeinde Kleinblittersdorf.

Markus Dincher
Pressesprecher

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Foto: Monika Thiry

Neues Gerätehaus Sitterswald / Auersmacher ist eingeweiht

17.03.2018

Das neune gemeinsame Feuerwehrhaus in der Sitterswalder Straße in Auersmacher wurde nun endlich eingeweiht.

Wir freuen uns über die große Resonanz für diese Veranstaltung.

Es wird noch ein eigener Bericht mit Bildmaterial folgen.

 

Zunächst wollen wir auf die externe Berichterstattung hinweisen:

Fernsehbeitrag von Dietmar Schellin im "Aktuellen Bericht" des SR am 16.03.2018

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=59722  Der Beitrag kommt nach ca. 20 Minuten.

 

Radiobeitrag von Dietmar Schellin im Saarländischen Rundfunk an 17.03.2018

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=59709

 

Beitrag von Heiko Lehmann in der Saarbrücker Zeitung und auf Saarlokal.de:

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/kleinblittersdorf/zwei-feuerwehren-wachsen-zusammen_aid-8001513

https://www.saarlokal.de/2018/03/17/das-feuerwehr-ger%C3%A4tehaus-ist-eingeweiht-gro%C3%9Fes-lob-aus-dem-ganzen-saarland/

 

Beitrag von Rafael Mailänder, Fachbereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken

http://ffwrvsb.de/auch-fuer-buergerinnen-und-buerger-gemeinsames-feuerwehrgeraetehaus-auersmacher-sitterswald-eingeweiht/

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Bericht über Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher im "Aktuellen Bericht"

Dietmar Schellin vom Saarländischen Rundfunk macht einen Bericht über das gemeinsame Feuerwehrhaus Sitterswald / Auersmacher.
Die Aufnahmen waren am 08.03.2018, geplanter Sendetermin ist am 09.03.2018 im „Aktuellen Bericht“. Falls er an diesem Termin nicht gesendet werden  kann, wird er auf jeden Fall vor der Einweihung am 17.03.2018 gesendet.

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Schwerer Unfall auf B51 bei Rilchingen-Hanweiler

Am 26.2. kurz nach 19 Uhr wurden die Rettungskräfte zu einem schweren Unfall auf der B51 bei Rilchingen-Hanweiler zwischen Saarland-Therme und Verkehrskreisel gerufen.

Ein Audi Q5 ist unter den Auflieger eines Sattelschleppers geraten. Der 53-jährige Fahrer des Audi wurde schwer verletzt. Er war nicht eingeklemmt, musste aber mit schwerem Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit werden.
Aufgrund des Zustandes des Patienten wurde in Absprache der Rettungsdienste zunächst eine schonende Rettung begonnen. Da sich der Zustand des Verunfallten verschlechterte wurde dann eine schnelle Rettung durchgeführt. Der Fahrer des LKW wurde ärztlich untersucht, hatte aber keine Verletzungen.
Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr arbeiteten Hand in Hand zum Wohle des Patienten.

Im Einsatz waren ein Notarztwagen (NEF), ein Rettungstransportwagen (RTW), drei Kommandos der Polizei und die Feuerwehr mit den Löschbezirken Rilchingen-Hanweiler, Kleinblittersdorf sowie Kräften des gemeinsamen Standortes Sitterswald/Auersmacher mit ingesamt acht Fahrzeugen und ca. 50 Einsatzkräften.
Die B51 war während des Einsatzes und für die Aufräumarbeiten voll gesperrt.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Dünnes Eis birgt Gefahren

Nachdem der Winter nun doch noch Einzug gehalten hat und einzelne Gewässer bereits eine geschlossene Eisdecke haben und weitere folgen werden möchten wir Sie nochmals auf die Tipps des Deutschen Feuerwehrverbandes hinweisen.

Machen Sie bitte auch Ihre jüngeren Kinder mit der Problematik „Eis auf Gewässern“ vertraut, da der Spieltrieb und der Entdeckungstrieb oft zu Unfällen führen..

Die Hinweise des Deutschen Feuerwehrverbandes finden Sie hier.



112 - Tag des Notrufes am 11. Februar

Notruf 112: Über Soziale Medien kommt keine Hilfe!

„Rufen Sie die Feuerwehren direkt über 112 an, ein Hilferuf über Soziale Medien oder per E-Mail erreicht uns nicht rechtzeitig!“

warnt der Deutsche Feuerwehrverband DFV.

Anlässlich des Tags des Notrufes hier Informationen des Deutschen Feuerwehrverbandes:

112 – Europaweiter Notruf

Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. 

Jedoch wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland (Stand 2014), dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage erstmals über dem EU-Durchschnitt von 41 Prozent. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen.

Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!

  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß“-Anrufe in den Leitstellen enorm verringert.
  • Die Kosten: Das Gespräch mit der Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Quelle: www.feuerwehrverband.de


Anti-Gaffer-Video

Junge Filmemacher haben ein Video zum Thema "Gaffer" gemacht.

Es wird als "Anti-Gaffer-Video" gelobt und stellt die Problematik anschaulich dar.

Das Video finden Sie hier.

 

 

 


Hinweis zur Veröffentlichung von Einsatzberichten

Bei unserer Berichterstattung über einen Unfall kam auf einer Facebook-Seite, auf der ebenfalls der Bericht veröffentlicht wurde, der Kommentar

„Sehr aktuell, nach fast einer Woche“.

Das Ereignis war am 03.01. spät abends, der Bericht wurde auf der entsprechenden Seite am 08.01. tagsüber online gestellt.

Dies wollen wir zum Anlas nehmen, unsere derzeitige Auffassung zur Einsatzberichterstattung durch unsere Feuerwehr darzulegen. Es gibt durchaus Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen, die eine ganz andere Auffassung vertreten. Durch die rasante Entwicklung der Medienlandschaft ist es möglich, dass wir unsere Auffassung ändern müssen.

Wir sind eine Freiwillige Feuerwehr. Unsere Aufgabe ist es, Menschen in Notlagen zu helfen und Gefahren für die Allgemeinheit abzuwenden. Die Arbeit des Pressesprechers ist es, während des Einsatzes Informationen an Pressevertreter, die ein gesetzliches Recht auf Informationen haben, weiterzugeben und so den Einsatzleiter zu entlasten. Pressearbeit ist aber erst möglich, wenn genügend Einsatzkräfte vor Ort sind. Die Öffentlichkeit zeitnah zu informieren ist Kernaufgabe der Presse. Wenn bei einem Einsatz, den wir für interessant halten, keine Pressevertreter vor Ort sind, geben wir auch schon mal zeitnah eine Pressemitteilung heraus. Das muss sich aber auch zeitlich einrichten lassen. Wenn wir es für die Öffentlichkeit interessant halten veröffentlichen wir auch öfters einen umfassenderen Bericht im Nachgang.

Nach dem erwähnten mehrstündigen Einsatz – es waren Pressevertreter vor Ort und die Polizei hat eine Pressemitteilung herausgeben- wurde zeitnah in Printmedien, auf Internetportalen und im Saartext durch professionelle Presse informiert.

Hier zu unserer –durchaus bei den meisten Einsätzen ähnlichen- Situation:

Nach dem mehrstündigen Einsatz haben wir die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Unsere Feuerwehr verfügt über keine hauptamtlichen Kräfte, die uns das abnehmen könnten.

Am nächsten Morgen bin ich, wie die viele von uns, nach wenigen Stunden Schlaf zu Arbeit, andere zur Schule oder Uni gegangen. Da war keine Zeit für einen Bericht zu schreiben. Auch haben wir neben der Feuerwehr noch Familie und gehen auch noch Freizeitaktivitäten nach. Seit dem 1. Weihnachtstag war unser Standort bis zu diesem Tag 10 mal ausgerückt, an diesem Tag das 2. Mal. Da ist einiges liegen geblieben und auch die Familie will ihr Recht. Es sind dann mal andere Dinge wichtiger, als einen Bericht über einen Einsatz zu schreiben, über den bereits berichtet wurde.

Für unsere Feuerwehr steht im Vordergrund die Abarbeitung des Einsatzes und die Hilfe für Menschen. Dafür werden wir von der Gemeinde unterhalten, es ist unsere Kernaufgabe. Wenn es sich anbietet, geben wir im Nachgang Hintergrund- und ergänzende Informationen aus Feuerwehrsicht.

Die Versorgung mit zeitnahen Informationen ist Aufgabe der Presse. Die Presse ist für eine Demokratie wichtig, gilt sie doch als „Vierte Gewalt“ neben der gesetzgeberischen, der ausführenden und der richterlichen Gewalt. Sie soll Missstände aufdecken und Informieren. Wenn wir die Einsatzberichterstattung übernehmen, wozu unsere Feuerwehr nicht über die notwendigen Ressourcen verfügt, graben wir der professionellen Presse Teile ihrer Existenzgrundlage ab.

Wir bitten um Verständnis.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Einsätze 2017

Auf den ersten Blick scheint es, dass das Jahr 2017 einsatztechnisch eher ein durchschnittliches Jahr war. Die Wehr wurde zu 96 Einsätzen gerufen, dazu wurden durch die Einsatzleitstelle 172 Alarmierungen abgesetzt. Dabei wurden von den derzeit 198 Aktiven Wehrleuten 2.415 Einsatzstunden erbracht.

Es waren 30 Brände und 4 Verkehrsunfälle mit Person zu verzeichnen, einer mit Beteiligung der Saarbahn. 6 mal musste dem Rettungsdienst Zugang zu Wohnungen verschafft werden um Personen zu helfen. Unwetter verursachten 7 Einsätze und 24  Ölspuren waren zu beseitigen. In 10 Fällen wurde sonstige Hilfe geleistet. Leider mussten wir auch bei 15 Fehlalarmen an Brandmeldeanlagen ausrücken. Einige dieser Einsätze durch Brandmeldeanlagen waren aufgrund der böswilligen Auslösung dieser Anlagen erforderlich. Diese absichtlich verursachten Fehlalarme führten zu polizeilichen Ermittlungen wegen der Straftat des Missbrauches von Notrufeinrichtungen.

Besonders spektakulär waren der Brand bei einem Baustoffhändler in Kleinblittersdorf, der Verkehrsunfall mit der Saarbahn zwischen Hanweiler und Auersmacher, bei dem die Fahrerin eines PKW, der auf die Saarbahngleise katapultiert wurde, nur knapp mit dem Leben davon kam. Hinzu kam der Einsturz eines Daches in Bliesransbach. Überregional beachtet wurde auch der Brand eines Holzlagers im benachbarten Großblittersdorf. Unser Wehrführer Peter Dausend bot, nach dem wir alarmiert waren und feststellten, dass der Brand nicht auf der deutschen sondern der französischen Saarseite war, den französischen Kameraden spontan unsere Hilfe an. Diese wurde auch gerne angenommen.

Bemerkenswert war auch eine markante Häufung von Einsätzen in August/September. Nach einem recht ruhigen ersten Halbjahr waren der Juli und die erste Hälfte des August durchschnittlich. Während im Durchschnitt ca. zwei Einsätze pro Woche anstehen sind wir ab der letzten Dekade August innerhalb von etwas mehr als 3 Wochen zu 19 Einsätzen ausgerückt (wir berichteten). Der Oktober war dann wieder durchschnittlich, im November zogen die Einsatzzahlen wieder etwas an. Am 1. Weihnachtstag begann dann eine neue Häufung die sich bis ins neue Jahr zog. Bis Silvester rückten wir zu sieben Einsätzen aus. Allein zwei an Silvester. Hinzu kamen bis zum 6. Januar noch 7 Einsätze im neuen Jahr. Diese Zeit gibt auch einen guten Überblick über das Einsatzspektrum unserer Feuerwehr:

Bei einem Einsatz "Tragehilfe Rettungsdienst" mussten wir dem Rettungsdienst helfen eine hilflose Person aus einer Kellerwohnung zu transportieren. Problem war nicht das Gewicht der Person, sondern die Enge des Zugangs zur Wohnung. Wir hatten zwei Ölspuren, bei einer war auch das Landesamt für Umweltschutz vor Ort und in den Einsatz involviert. Es gab zwei Containerbrände, zwei Brände von Unrat, den Brand eines Radladers, einen Küchenbrand, der sich als angebranntes Essen herausstellte, und einen Kellerbrand. Auch von den Unwettern zum Jahreswechsel wurden wir nicht ganz verschont. Wir rückten zu einem Wasserschaden und einem Baum, der umzufallen drohte, nach Sitterswald aus. Wir mussten auch zu einem Verkehrsunfall mit 4 Verletzten, von denen einer eingeklemmt war und mit schwerem Gerät befreit werden musste. Hinzu kam eine böswillige Fehlalarmierung.

Bei all diesen Einsätzen darf man auch nicht vergessen, dass der Einsatzdienst ohne die Hilfe und das Verständnis der Partnerinnen und Kinder nicht möglich wäre. Das geht damit los, dass bei nächtlichen Einsätzen, während sich die/der Feuerwehangehörige aus dem Bett aufstehend anzieht, Lichter angemacht werden, Türen bereits aufgeschlossen werden, Schlüssel bereitgehalten werden u.v.m.. Oft kommt es auch vor, das die Partnerinnen plötzlich mit Gästen alleingelassen werden oder dass sie, wenn man gemeinsam unterwegs ist, plötzlich alleine da steht. Sorgen machen sie sich oft wenn der/die Partnerin nach Hause kommen wollte und Stunden später noch nicht da ist. Da ist es schon mal beruhigend, wenn man in den Nachrichten hört, dass die Feuerwehr im Einsatz ist. Auch die Kinder müssen oft zurückstecken, wenn ein Einsatz ansteht. Da dies alles aber meist nicht öffentlich geschieht wird die Leistung der Familien für den Feuerwehrdienst wenig anerkannt. Deshalb wollen wir hier unseren Familien ganz besonders für die vielfältige Unterstützung bei unserem Dienst für die Allgemeinheit danken.

Einen Rückblick in Bildern auf das Jahr 2017, der nicht nur das Einsatzgeschehen beinhaltet, finden Sie auf  www.feuerwehr-kleinblittersdorf.de  und auf unserer Facebook-Seite. Er wurde von unserem stellvertretenden Wehrführer Jörg Wagner erstellt.

Markus Dincher
Pressesprecher

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Schwerer Unfall auf B 51 bei Auersmacher

Weitere Fotos finden Sie durch klicken auf das Foto.

Am 03.01. kam es wieder einmal zu einem schweren Unfall auf der B 51 zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher, diesmal nähe Kalksteingrube. Aufgrund des Notrufes wurde der Unfall von der Einsatzleistelle als „Verkehrsunfall mit Person/groß“ eingeordnet. Deshalb wurden gemäß Alarm- und Ausrückeordnung der Löschbezirk (LB) Kleinblittersdorf , der Standort Sitterswald / Auersmacher und die Berufsfeuerwehr, die durch einen Rüstwagen zusätzliche Einsatzmittel zur Einsatzstelle bringen sollte, alarmiert.

Bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Es zeigte sich schnell, dass das zusätzliche Material aus Saarbrücken nicht erforderlich war, da die eigenen Einsatzmittel ausreichten. Das Fahrzeug aus Saarbrücken wurde deshalb noch auf der Anfahrt zurückbeordert.

In den Unfall waren drei Fahrzeuge involviert, zwei davon sind zusammengestoßen, ein Drittes wurde zuvor touchiert. Die beiden Insassen dieses Fahrzeuges wurden leicht verletzt. Die Insassen der beiden anderen Fahrzeuge wurden als schwer verletzt eingeordnet. Einer der Fahrer war eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Bei dem Einsatz arbeiteten Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr Hand in Hand zum Wohle der Verletzten.

Für die Dauer des Einsatzes und die anschließende Unfallaufnahme war die B 51 fast drei Stunden gesperrt.

Vor Ort waren der Rettungsdienst mit drei Rettungstransportwagen und einem Notarztwagen, die Polizei mit drei Kommandos und die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und ca. 50 Einsatzkräften.

Markus Dincher, Pressesprecher

 

 

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Jahresrückblick 2017

Hier finden Sie einen Jahresrückblick auf das Jahr 2017 auf facebook und

hier auf der Seite Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken.

 

Erstellt hat ihn unser stellvertretender Wehrführer Jörg Wagner.

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Kellerbrand in Auersmacher

Am 1. Januar wurde die Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf gegen 19.40 Uhr zu einem Kellerbrand in die Schwarzwaldstraße gerufen. Eine Bewohnerin, die zur Brandzeit die einzige Person in dem Haus war, wurde durch einen brandbedingten Stromausfall aufmerksam. Auf dem Weg zum Keller bemerkte sie den Rauch und reagierte richtig. Sie hat unverletzt das Haus verlassen und die Feuerwehr alarmiert.

Die Einsatzkräfte hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Parallel zum Brandeinsatz wurde mit der Belüfung des Hauses begonnen. Erleichtert wurde der Einsatz dadurch, dass an den Kellerraum eine Garage anschloss, durch deren Tor der Einsatz durchgeführt werden konnte. Es wurde ein C-Rohr unter schwerem Atemschutz eingesetzt.

Der Rettungsdienst war mit einem RTW und die Polizei mit einem Kommando vor Ort. Die Feuerwehr der LB Sitterswald/Auersmacher und Kleinblittersdorf war mit ca. 40 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen, davon ein Einsatzleitwagen, vor Ort, wobei die überwiegende Zahl der Einsatzkräfte in Bereitschaft stand.

Markus Dincher, Pressesprecher

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