Einsatz Wasserschaden

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Wasser sucht seinen Weg.

Diese Erfahrung musste der Eigentümer eines Hauses in Auersmacher machen. Das in ein leichtes Gefälle eingebaute Gebäude hatte auch bei Starkregen noch nie Probleme mit Oberflächenwasser. Doch am 11.12. während den ergiebigen Regenfällen fand das Wasser seinen Weg durch sein Haus. Das Gebäude hat vorne einen ebenerdigen Eingang und ausgebaute Räume sowie dahinter liegende Kellerräume. Das Wasser lief vom Garten aus die Treppe hinunter ins Haus und vorne zur Haustür hinaus. Das ganze unterste Geschoss war überflutet.

Die alarmierten Kräfte des LB Auersmacher orderten nach der Lageerkundung den LB Rilchingen-Hanweiler nach, der dann auftragsgemäß Sandsäcke füllte und zur Einsatzstelle brachte.

Die Kräfte des LB Auersmacher leiteten zuerst mit behelfsmäßigen Dämmen aus vor Ort vorgefundenem Material das Wasser um das Gebäude herum bzw. durch eine Garage. Von dort lief es auf einen Weg, von dem aus es in die Kanalisation laufen konnte. Dann wurde das restliche, nicht alleine abfließende Wasser buchstäblich aus dem Keller gefegt. Der Schaden konnte dadurch nicht mehr verhindert werden, aber der Eigentümer war für die Hilfe dankbar.

Nachdem die Sandsäcke durch den LB Rilchingen-Hanweiler gefüllt und vor Ort gebracht waren wurden gemeinsam die Behelfsdämme durch drei hintereinander liegende Dämme aus Sandsäcken ersetzt. Das durch diese Sperren laufende Restwasser konnte durch die hauseigene Regenrinne abgeleitet werden.

Beteiligte Fahrzeuge:
KdoW (0/10)
LB Sitterswald /Auersmacher HLF 20 (1/46)
LB Rilchingen-Hanweiler GW-Logistik (4/62)

Markus Dincher, Pressesprecher

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Löschbezirke feiern Tag der heiligen Barbara

LB Kleinblittersdorf, Foto Heiko Lehmann
LB Sitterwald, Foto Heiko Lehmann
LB Auersmacher, Foto Feuerwehr
LB Rilchingen-Hanweiler, Foto Feuerwehr

An den Wochenenden um den Barbaratag fanden in den Löschbezirken Sitterswald, Kleinblittersdorf, Auersmacher und Rilchingen- Hanweiler, der Gemeinde Kleinblittersdorf traditionell die Barbarafeiern statt. Die heilige Barbara ist nicht nur Schutzpatronin der Bergleute, sondern neben dem Florian auch Schutzpatronin der Feuerwehrleute.

Im offiziellen Teil der Veranstaltungen gibt die Verwaltung, vertreten durch den Bürgermeister und Chef der Wehr, Stephan Strichertz, oder die 1. Beigeordnete Dr. Erika Heit, einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Wesentlicher Bestandteil ist das Verlesen der Einsatzstatistik. Auch wird ein Überblick über die geplanten Neuanschaffungen gegeben. Besonders zu vermerken war im vergangen Jahr bei den Einsätzen der Einsturz eines Daches in Bliesransbach und ein Großeinsatz im Rahmen der nachbarlichen Hilfeleistung bei unserer französischen Nachbargemeinde Großbliederstroff, bei dem die Feuerwehr unserer Gemeinde mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen und Personal half. Bei insgesamt 145 Einsätzen war die Wehr mit derzeit 197 aktiven Wehrleuten, 67 Angehörigen in der Jugendwehr und 54 Kameraden in der Alterswehr 2.318 Stunden im Einsatz.

Etwas Besonderes war auch die Inbetriebnahme des neunen gemeinsamen Feuerwehrhauses für die Löschbezirke Sitterswald und Auermacher am 19. August. An diesem Tag wurde auch das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF20 für diesen Standort in Dienst gestellt. Bisher wurden für den Neubau über 3000 Stunden Eigenleistung erbracht. Auch der noch laufende Umbau des Feuerwehrhauses in Rilchingen-Hanweiler wird überwiegend in Eigenleistung getätigt.

Wichtig für die Feuerwehrleute sind an diesem Tag auch die Ehrungen und Beförderungen. Bei den Ehrungen werden Wehrleute für die langjährige Tätigkeit oder für herausragende Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit geehrt. Die Beförderungen haben keinen Selbstzweck sondern sind ein wichtiger Bestandteil der Organisation der Feuerwehren, da durch die Dienstgrade eine Hierarchie gebildet wird. Dadurch ist festgelegt wer der bei einem Einsatz Anwesenden z.B. Einsatzleiter oder Gruppenführer usw. ist und somit durch seine Entscheidungen und Befehle grundlegenden Einfluss auf das Einsatzgeschehen nimmt und dadurch eine besondere Verantwortung für das Gelingen eines Einsatzes übernimmt. Deshalb setzen die einzelnen Dienstgrade auch eine bestimmte Qualifikation über Lehrgänge voraus. Mit jeder Beförderung, insbesondere ab Löschmeister, steigt die persönliche Verantwortung.

Besonders freuen wir uns, wenn wir viele junge Frauen und Männer nach Erreichen des gesetzlichen Mindestalters von 16 Jahren aus der Jungendwehr, unserer Nachwuchsorganisation, in die aktive Wehr übernehmen können. Sie nehmen nun aktiv am Einsatzgeschehen teil.

Bemerkenswert ist auch die Überführung von gleich vier Feuerwehrangehörigen aus dem Löschbezirk Auersmacher in die Alterswehr. Hauptbrandmeister Winfried Land, Oberbrandmeister Richard Bock, Hauptlöschmeister Thomas Dahlem und Oberlöschmeister Reiner Jager haben alle das gesetzliche Mindestalter von 60 Jahren zur Überführung in die Alterswehr erreicht oder erreichen es in Kürze. Sie scheiden auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst aus. Wehrführer Peter Dausend wies nochmals auf die Verdienste der vier hin. Winfried Lang war 12 Jahre Löschbezirksführer und ist seit über 10 Jahren stellvertretender Vorsitzender des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken e.V., dem Interessenverband der Feuerwehrleute. Als Löschbezirksführer wies er auf die Unzulänglichkeiten des Feuerwehrhauses in Auersmacher hin und machte den Vorschlag zum Neubau, welcher letztendlich zum Bau des gemeinsamen Feuerwehrhauses geführt hat. Richard Bock leitete lange die Jugendwehr und war 18 Jahre stellvertretender Löschbezirksführer. Alle vier sind schon in jungen Jahren in die Feuerwehr eingetreten und kommen zusammen auf über 180 Jahre Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf. Sie haben den Löschbezirk mitgeprägt.

Ausgezeichnet wurden mit Feuerwehr-Ehrenzeichen des Innenministeriums

in Bronze für 25 Jahre Dienst in einer Feuerwehr

Haiko Drewniok           LB Sitterswald
Carsten Hurth             LB Sitterswald

und in Silber für 35 Jahre Dienst in einer Feuerwehr

Jürgen Quartz             LB Sitterswald.

Der Landesfeuerwehrverband hat folgende Ehrenzeichen verliehen:

in Silber für 40-jährige Mitgliedschaft in einer Feuerwehr

Karl Leo Bohr            LB Sitterswald
Folkrat Eckardt          LB Auersmacher.

Das Goldene Abzeichen für beeindruckende 60-jährige Mitgliedschaft bekamen

Alfred Staub              LB Rilchingen-Hanweiler
Norbert Weißmüller    LB Rilchingen-Hanweiler

verliehen.

Von der Jugendwehr in die aktive Wehr wurden als Feuerwehranwärter übernommen

Elias Dincher              LB Auersmacher
Lukas Grewer             LB Sitterswald
Philipp Hector             LB Kleinblittersdorf
Maximilian Risch         LB Sitterswald
Matthias Roth             LB Rilchingen-Hanweiler     

Ferner sind

Tim Franz                   LB Auersmacher
Marius Ries                 LB Sitterwald

als „Quereinsteiger“ in die Wehr eingetreten. Sie sind nun ebenfalls Feuerwehranwärter.

Vom Feuerwehranwärter zum Feuerwehrmann wurden befördert

Dominik Gummel         LB Kleinblittersdorf
Sven Kirchner              LB Kleinblittersdorf
Peter Pfeiffer               LB Auersmacher
Dominik Roden            LB Auersmacher

Die Beförderung von Feuerwehrfrau /-mann zu Oberfeuerwehrfrau / -mann wurde ausgesprochen für
Jessica Hell                 LB Rilchingen-Hanweiler
Philipp Dahlem            LB Auersmacher
Marco Debus               LB Rilchingen-Hanweiler
Jens Jager                   LB Sitterswald
Benedikt Koch             LB Rilchingen-Hanweiler
Matthias Krauser         LB Auersmacher
Dennis Lonsdorfer       LB Sitterswald
Nico Moser                 LB Auersmacher
Vincent Nickles           LB Auersmacher
Peter Pauly                 LB Rilchingen-Hanweiler
Lukas Schaum            LB Sitterswald
Kai Schultz                 LB Kleinblittersdorf.

Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmannwurde
Patrick Kinsler            LB Kleinblittersdorf.

Zu Löschmeistern wurden ernannt

Markus Ludt               LB Rilchingen-Hanweiler
Tim Schäfer                LB Sitterswald.

Von der Löschmeisterin zur Oberlöschmeisterin wurde

Silvia Hector              LB Auersmacher.

Brandmeister wurde

Martin Debus             LB Rilchingen-Hanweiler.

Von Brandmeistern zum Oberbrandmeistern wurden

Richard Bock             LB Auersmacher
Markus Gola              LB Auersmacher
Christian Hoffsteter    LB Auersmacher.

Schließlich wurde

Winfried Lang            LB Auersmacher

vom Oberbrandmeister zum Hauptbrandmeister befördert.

Bei Richard Bock und Winfried Lang, die unmittelbar nach der Beförderung in die Alterswehr übernommen wurden, handelt es sich um Beförderungen ehrenhalber. Da sie unentgeltlich für die Feuerwehr entstehen der Gemeinde keine Folgekosten durch die Beförderung.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Winterzeit – Kerzenzeit

Foto: Dennis Skley, DFV

Besonders in der Advents- und Weihnachtszeit sind Kerzen sehr beliebt. Damit Sie diese besinnliche Zeit ohne ungeplanten Besuch Ihrer Feuerwehr verbringen können hier Tipps des Deutschen Feuerwehrverbandes e.V.  zum Umgang mit Kerzen:

 

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

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Funkraum modernisiert

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Wie in allen Bereichen des täglichen Lebens hat die digitale Technik auch bei der Feuerwehr einen breiten Raum eingenommen. Nicht zuletzt durch die Einführung des Digitalfunkes bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) war es notwendig, den "Funkraum" im Feuerwehrhaus des Löschbezirkes (LB) Kleinblittersdorf grundlegend zu renovieren und modernisieren.

Wir nennen den Raum zwar einfach Funkraum, aber es verbirgt sich etwas viel wichtigeres dahinter. Bei sogenannten Flächenlagen, das sind Schadensereignisse, die eine größere Fläche betreffen und die viele Einsätze notwendig machen, wie z.B. nach Stürmen oder bei Hochwasser, sind die Einsatzleitstellen oft schnell überlastet. In solchen Fällen ordnet die Einsatzleitstelle die Einrichtung Technischer Einsatzleitungen (TEL) unter anderem für unsere Gemeinde an. Die Einsatzleitstelle sammelt dann für unseren Einsatzbereich nur noch die eingehenden Meldungen leitet sie an unsere TEL weiter. Die Koordinierung aller Kräfte und Einsätze in unserer Gemeinde erfolgt dann autark über unsere TEL. Dort können auch direkt Schadensmeldungen von Bürgern eingehen. Der Raum wird im Einsatzfall von 3-4 Personen aus verschiedenen Löschbezirken besetzt. Zur Zeit haben 28 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf einen Lehrgang "TEL-Helfer" auf Regionalverbandsebene absolviert. Sie wurden am 17.11.2017 in die neue Technik des TEL-Raumes eingeführt. Es werden noch weitere Schulungen und Übungen folgen, damit im Ernstfall alles eingespielt ist. Bei Bedarf kann der TEL-Raum auch einen kommunalen Krisenstab beherbergen.

Verantwortlich für die Renovierung des Funkraumes und die Fortbildung der TEL-Helfer ist Tobias Dahlem. Er hat auch die Ausstattung des Raumes geplant. Der „Raum" verfügt neben zwei stationären Digitalfunkgeräten im TETRA-Funk über einen Server mit drei PC´s. Zwei davon verfügen über jeweils zwei Monitore, um z.B. auf einem die TEL-Software anzuzeigen, und auf dem anderen Zusatzinformationen, z.B. Wetterdaten aus dem Internet, auszuwerten. Der Dritte verfügt neben dem Monitor über einen Beamer um Daten an der Wand sichtbar zu machen. Dieser PC ist auch mit einem zweiten Beamer im Schulungsraum verbunden, um dort größeren Gruppen Informationen anzuzeigen. Zusätzlich steht auch noch ein Laptop zur Verfügung. Da es bei solchen Schadenlagen leicht zu Stromausfällen kommen kann, verfügt das Feuerwehrhaus über eine Noteinspeisung mit einem Aggregat, das neben den PC´s und Funkgeräten auch Grundfunktionen des Gebäudes versorgt.

Die umfangreiche Arbeitsleistung wurde, wie schon so oft bei Umbauten in den letzten Jahren um das alte Gebäude betriebsbereit zu halten, von Mitgliedern des Löschbezirkes Kleinblittersdorf in vielen Stunden ehrenamtlich erbracht. Ihre Arbeit trägt dazu bei die Sicherheitslage in unserer Gemeinde zu verbessern und den Haushalt unserer Gemeinde zu schonen. Wir hoffen, dass es noch lange dauert bis der Raum im Einsatzfall genutzt werden muss.

Markus Dincher, Pressesprecher

Bericht Löschbezirk Kleinblittersdorf

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Fettexplosion - Gefahr in jeder Küche

Foto: Herbert Wilhelm, Presseteam FF Regionalverband

In jeder Küche kann es vorkommen, dass Speisefett oder -öl zu stark erhitzt wird und anfängt zu brennen. Der natürliche Reflex, Feuer mit Wasser zu löschen, hat hier verheerende Folgen: es kommt zu einer „Fettexplosion“.

Hier erhalten Sie weitere Information zu Fettexplosionen und können sich ein Video einer Fettexplosion anschauen.

 

 

 

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Schwerer Verkehrsunfall B51 am 03.11.2017

 

Am 3. November ereignete sich auf der B 51 kurz nach 14 Uhr zwischen der Ausfahrt "Alte Ziegelei" und der Ausfahrt Kleinblittersdorf ein schwerer Verkehrsunfall.

Involviert waren ein LKW und zwei PKW. Die zwei Insassen eines PKW´s mussten von der Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät gerettet werden. Die Rettung erfolgte in Absprach zwischen Notarzt und Feuerwehr als "schonende Rettung". Rettungsdienst und Feuerwehr arbeiteten Hand in Hand zum Wohle der Verletzten. Der Beifahrer wurde schwerstverletzt mit dem Hubschrauber in die Uniklinik Homburg gebracht. Die Fahrerin und der Fahrer des anderen PKW wurden ebenfalls verletzt, der Fahrer des LKW erlitt einen Schock.

Im Einsatz waren ein Rettungshubschrauber, ein Notarztwagen, zwei Rettungstransportwagen von ABS und Feuerwehr, und  zwei Kommandos der Polizei. Ferner war die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf mit 5 Einsatzfahrzeugen, einem Kommandowagen und ca. 25 Einsatzkräften aus dem Löschbezirk Kleinblittersdorf und aus dem gemeinsamen Standort der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher in den Einsatz eingebunden.

Die B 51 war zunächst für knapp 1,5 Stunden voll gesperrt, danach erfolgte für Zwecke der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten eine wechselseitige einspurige Verkehrsführung.

Feuerwehr Kleinblittersdorf

 

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Brandschutzerzieher tagen

 

Die letzte Sitzung des Fachbereichs Brandschutzerziehung des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband Saarbrücken e.V. für dieses Jahr fand im neuen Feuerwehrhaus der Gemeinde Kleinblittersdorf statt, das die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher beherbergt.

Der 1. Vorsitzende des Feuerwehrverbandes, Thomas Quint, eröffnete die Sitzung. Er machte, auch in Anbetracht des neuen Gerätehauses in dem die Sitzung stattfand, deutlich, dass gemeinsame Gerätehäuser oder gar die Zusammenlegung von Löschbezirken bei den Feuerwehren nicht als „Schreckgespenst“ abgetan werden sollten. Vielmehr ist es gerade für kleinere Löschbezirke eine große Chance, da größere Einheiten i.d.R. besser ausgestattet werden können als kleinere.

Der Fachausschuss Brandschutz im Regionalverband um den Leiter Uwe Arnholt ist noch sehr jung. Er wurde gegründet da es sich gezeigt hat, dass es im Kindesalter einfacher ist die Grundlagen für ein richtiges Verhalten zu legen als später.

So gab es in diesem Jahr viel zu organisieren und zu planen. Die Brandschutzerziehung im Saarland steckt noch in den Kinderschuhen, und der Regionalverband ist bei der Konzeption des Leitfadens BE- Weiterführende Schulen federführend.

Ziel ist es, im ganzen Saarland eine aufeinander aufbauende Brandschutzerziehung vom Kindergarten über die Grundschule in die allgemeinbildenden Schulen zu gewährleisten. Auch auf Bundesebene finden Seminare und Workshops statt. Geschult werden nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern im Vorfeld auch die ErzieherInnen und LehrerInnen. So soll das gelernte zwischendurch wiederholt werden können, damit es sich verfestigt.

Doch zuerst mussten auch die BrandschutzerzieherInnen ausgebildet werden. Dies geschieht in drei Modulen, je eins für Kindergarten, Grundschule und weiterführende Schule. Der Fachausschuss Brandschutzerziehung verfügt derzeit über mehr als 60 Mitwirkende aus fast allen Kommunen des Regionalverbandes. In dieser Sitzung wurde nun offiziell Uwe Arnholt zum Beauftragten Brandschutzerziehung für den Regionalverband Saarbrücken bestellt. Zusätzlich wurden neue Mitglieder für den Fachausschuss Brandschutzerziehung offiziell ernannt.

Im Einzelnen waren dies:

Carsten Hemmer, Heike Laux, Christian Lang und Andreas Poitiers von der Feuerwehr Heusweiler,
Michale Serf, und Laura Bischoff, Feuerwehr Püttlingen,
Rolf Weber und Christian Beyfuß, Feuerwehr Riegelsberg,
Wendelin Reichert und Katja Reichert, Feuerwehr Großrosseln,
Gernot Abrams und Peter Regneri, Feuerwehr Quierschied,
Patrick Wagner und Eric Heller, Feuerwehr Sulzbach,
Mark Bergmann, Feuerwehr Friedrichsthal ,
Gabi Christmann und Lukas Schaum, Feuerwehr Kleinblittersdorf sowie
Sandra Weidmann.

Sandra Weidmann ist nicht Mitglied in einer Feuerwehr. Sie ist Erzieherin und hat sich bereiterklärt im Fachausschuss mitzuarbeiten. Sie ist außerdem stellvertretende Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Puppenspiel, einem Projekt des Fachausschusses Brandschutz.

Uwe Arnholt bedankte sich bei der gastgebenden Feuerwehr Kleinblittersdorf, vertreten durch den Wehrführer Peter Dausend und einen der Löschbezirksführer des Standortes, Christian Hoffsteter, für die freundliche Aufnahme.

Markus Dincher, Fachbereich Presse FF Regionalverband Saarbrücken

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Bilder zur Aktion am Rauchmeldertag

Anlässlich des Rauchmeldertages am 13. Oktober 2017 gab das Team Brandschutzerziehung um die Brandschutzerzieherin Gabi Christmann Gelegenheit, sich im Umgang mit Feuerlöschern zu üben. Dabei wurde eine Brandsimulationsanlage mit umweltfreundlichen Übungslöschern eingesetzt.

 

Fotos zur Aktion finden Sie hier...

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Fotos gemeinsame Übung "Großwieser Hof"

Am 28. August 2017 fand am "Großwieser Hof", einem Reiterhof in Auersmacher, eine gemeinsamen Übung der Feuerwehr Kleinblittersdorf statt. Ziel der Übung waren neben der Menschenrettung die Rettung von Pferden. Hierzu waren die Bezugspersonen der "zu rettenden" Pferde zugegen. Eine weitere Herausforderung war die Zuführung von Löschwasser aus 1.400 Meter Entfernung.

Fotos hierzu gibt es hier....

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Freitag der 13. ist Rauchmeldertag

                                         

Rauchmelder retten Leben:

       

                Ihr Leben!

 

Schon gewusst? Hier im Saarland herrscht Rauchmelderpflicht.

Obwohl viele Wohnungseigentümer ihre Wohnungen schon mit Rauchmeldern ausgestattet haben, haben einige noch nicht reagiert. Der Einbau von Rauchmeldern wird zwar nicht überprüft, aber wenn etwas passiert beginnt die Suche nach den Schuldigen und wenn gar Menschen zu Schaden kommen drohen auch strafrechtliche Konsequenzen.

Deshalb rüsten Sie, sofern nicht bereits geschehen, Ihre Wohnungen schnellstens mit Rauchwarnmeldern aus. In der Gemeinde Kleinblittersdorf gab es schon einen Fall, in dem durch dieses nützliche Gerät ein Brand frühzeitig erkannt wurde und so nur ein Kleinbrand in einer Küche gelöscht werden musste. Daraus kann sich schnell ein Wohnungs- oder Gebäudebrand entwickeln. Der Melder hat ausgelöst und die Wohnungsinhaberin, die in der darüber liegenden Wohnung lebte, wurde durch das Signalgeräusch auf den Brand aufmerksam. Sie alarmierte frühzeitig die Feuerwehr. So blieben die sich in der Wohnung befindlichen Erinnerungsstücke, Zeugnisse, andere wichtige Dokumente und für die Bewohner unersetzliche Dinge erhalten.

Der Feuerwehr ist bewusst, dass durch die Rauchwarnmelder die Zahl der Fehlalarmierungen zunehmen wird. Um hier vorzubeugen, bitten wir Sie, sich mit den Meldern und ihren Signalen vertraut zu machen, denn zu viele Fehlalarme können für die Feuerwehrleute zu einer starken Belastung werden. Überprüfen Sie Ihre Rauchmelder regelmäßig, mindestens einmal im Jahr und insbesondere vor längerer Abwesenheit, z.B. Urlaub, Krankenhausaufenthalt usw..

Weitere Informationen rund um den Rauchwarnmelder entnehmen Sie bitte dem Flyer „Rauchmelder retten Leben“,  den Sie als Bürgerin oder Bürger der Gemeinde Kleinblittersdorf als Beilage zu den Kleinblittersdorfer Nachrichten mit der Ausgabe KW 41 erhalten. Ansonsten können Sie den Flyer hier downloaden. Er steht auch in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung.

 

Stephan StrichertzPeter Dausend
                                  Bürgermeister                                                             Wehrführer

 

 

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10.10.2017

Von Neugier und Vernunft

 

Der Mensch ist von Natur aus neugierg, was auch zu seinem evolutionären Erfolg beigetragen haben mag.

Andererseits rühmt er sich ein "Vernunftwesen" zu sein.     

Die Feuerwehren werden oft Zeuge, wenn die beiden Eigenschaften Neugier und Vernunft aufeinandertreffen. Leider siegt bei vielen die Neugier über die Vernunft:

Wo es vernünftig wäre Opfern zu helfen (was auch gesetzlich vorgeschrieben ist), zumindest bis Rettungskräfte übernehmen, werden die Einsatzstellen teilweise belagert und den Rettungskräften der Zugang erschwert. Statt zu helfen werden Fotos gemacht und Filme mit dem Handy erstellt. Diese werden dann oft unverzüglich in das Internet gestellt. In unserer Gemeinde hatten am 06. April die Einsatzkräfte Probleme, als bei dem Brand zweier PKW auf dem Parkplatz zweier Einkaufsmärkte die Zufahrt durch Gaffer blockiert war.

In den letzen Jahren wurde ein System der Krisenintervention eingerichtet, das auch den Angehörigen von Opfern zur Seite steht. Durch das unüberlegte (und übrigens strafbare) Anfertigen und Posten von Opferbildern ist es schon öfters vorgekommen, dass Angehörige aus dem Internet oder von Nachbarn erfahren haben, dass ihre Angehörigen verunglückt sind, bevor geschulte Kräfte die Nachricht überbringen und Beistand leisten konnten. Und einmal ehrlich: möchte Sie, dass wenn Sie sich mal in einer misslichen Lage befinden jeder Sie im Internet sehen kann?

Deshalb sehen sich immer mehr Feuerwehren genötigt, zum Schutz der Privatsphäre der Opfer, Sichtschutzzäune zu beschaffen. Diese helfen den Opfern nicht, im Gegenteil, es wird noch zusätzliches Personal benötigt, um diese Zäune aufzustellen. Auch muss dieses Material auf den Einsatzfahrzeugen verladen werden und auch von den Gemeinden aus unser aller Steuergeldern bezahlt werden. Dadurch werden unter Umständen Einsatzmittel, die den Opfern zugute kommen könnten, aber evtl. selten gebraucht werden, nicht verladen bzw. beschafft werden.

Die Urteile von Essen Mitte September wegen unterlassener Hilfeleistung (drei Bankkunden wurden zu Geldstrafen bis zu 3.600 € verurteilt, weil sie einem zusammengebrochen Kunden im Eingangsbereich der Bank nicht halfen und erst sehr spät einen Notruf absetzten) und die Diskussion über die Verschärfung der Strafen zeigt, dass bei Justiz und Politik begriffen wurde, dass es so nicht weitergehen kann.

Lassen Sie für sich persönlich die Vernunft über die Neugier siegen. Helfen Sie statt zu Gaffen.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

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04.10.2017

Brandschutzerziehung groß geschrieben

Heute stellen wir den jüngsten Fachbereich in unserer Gemeindefeuerwehr vor. Es ist der Fachbereich Brandschutzerziehung.

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29.09.2017

Zusammenballung von Einsätzen

Die Zeit vom 21.08. bis zum 13.09. war für die Feuerwehr Kleinblittersdorf geprägt durch eine Zusammenballung von Alarmierungen.

Im Einzelnen waren das:

·       3 ausgelöste Brandmeldeanlagen

·       Brand eines Strohballens

·       Ausgelöster Rauchwarnmelder in einer Wohnung

·       Ausgelöster Rauchwarnmelder in einem Keller (Schmorbrand im Sicherungskasten)

·       Brand eines Strohlagers in Frankreich

·       Mehrere Ölspuren

·       Auslaufende Betriebsstoffe auf Gewässer, PKW in Saar

·       Türöffnung als Amtshilfe für die Polizei

·       Zwei Einsätze wegen umgestürzter Bäume

·       PKW-Brand außerhalb einer geschlossenen Ortschaft

·       Überflutung einer Straße

Bei all diesen Einsätzen handelte es sich um mehr oder weniger Standardeinsätzen mit lediglich, wenn auch teils erheblichen, materiellen Schäden. Trotzdem wurden die Feuerwehrleute aus ihrem Alltag gerissen und oft war die Nachtruhe zu Ende.

Gravierend war da schon ein Verkehrsunfall auf der unfallträchtigen B51 zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher, bei dem der Fahrer verletzt wurde. Motor und Getriebe waren regelrecht frontseitig rausgerissen und doch war der Fahrer glücklicherweise nicht eingeklemmt. Er musste aber trotzdem mit schwerem Rettungsgerät befreit werden.

Schlimm für die Betroffenen war auch der Einsturz des Daches eines Wohnhauses in Bliesransbach. Das Gebäude wurde durch die Polizei gesperrt und die Bewohner haben ihr Heim zumindest vorübergehend verloren.

In etwas mehr als drei Wochen waren so, bereinigt um die Einsätze, bei denen aus gleichem Anlass mehrmals alarmiert wurde, 18 (achtzehn) Einsätze zu bewältigen. Je nach Lage wurden dabei ein Löschbezirk, mehrere oder sogar die ganze Gemeindewehr alarmiert. Im Vergleich wird im Schnitt die Feuerwehr in unserer Gemeinde ein- bis zweimal die Woche alarmiert.

Bei allen diesen unterschiedlichen Einsätzen war Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf zeitnah, kompetent und mit genügend Einsatzkräften für Ihre Sicherheit am Tage und in der Nacht unterwegs. Dies ist nicht mehr selbstverständlich, da vor allem tagsüber wenige Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Um dem entgegenzuwirken, wurde die Alarm- und Ausrückeordnung vor einigen Wochen geändert. Bei vielen Einsätzen wird gleich zu Beginn ein Löschbezirk mehr alarmiert als bisher. Morgens und tagsüber hoffen wir so, immer genügend Kräfte in den Einsatz bringen zu können. Ergibt es sich, dass in den „personalstarken“ Zeiten (abends, nachts) vermeintlich zu viele Einsatzkräfte als zunächst benötigt da sind, bilden diese eine Reserve und fahren sogenannte Bereitstellungsräume an. Da man nie weiß, wie sich ein Einsatz entwickelt oder ob das gemeldete Ereignis auch den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht, wäre es einsatztaktisch falsch die (vermeintlich) zu vielen Kräfte nach Hause zu schicken. Von den Bereitstellungsräumen aus können sie dann im Fall der Fälle schnell abgerufen und eingesetzt werden. Da wir alle ehrenamtlich tätgig sind entstehen der Gemeinde i.d.R. geringe Kosten. Wer zur Arbeit muss rückt dann schon ab wenn abzusehen ist, dass genügend Kräfte zur Verfügung stehen. Es wäre aber fatal, wenn man Kräfte, die schon da waren nochmals rufen müsste. Dies kostet unnötige Zeit. Zeit die eventuellen Opfern vielleicht nicht bleibt.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

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Besuch beim THW

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Im Rahmen der Truppmann-Ausbildung unserer Gemeinde wird als fester Bestandteil das „Technische Hilfswerk“ (THW) besucht. Während die Tätigkeit als „humanitärer Botschafter“ für die Bundesrepublik Deutschland bei Katastrophen im Ausland immer pressewirksam ist, spiegelt sie doch nur einen kleinen Teil des Aufgabenbereichs dieser Hilfsorganisation wieder. Als Bundesbehörde, die dem Bundesministerium des Innern untersteht und sogar über ein eigenes Kfz-Kennzeichen (THW) verfügt, ist sie über das ganze Bundesgebiet verteilt. Sie ist nicht an Bundeslands- oder Gemeindegrenzen gebunden. Im Saarland gibt es 24 Ortsverbände (OV), davon 6 im Regionalverband Saarbrücken. Aufgabe ist die technische Hilfeleistung bei besonderen Schadenslagen oder bei Katastrophen im Inland. Wir als Feuerwehr können im Bedarfsfall auf die Einheiten des THW zurückgreifen. Dafür ist es notwendig zu wissen, für welche Tätigkeiten das THW ausgerüstet ist.

Das THW ist, neben seinen Bergungsgruppen innerhalb der Technischen Züge, in viele Fachgruppen wie z.B. Ortung, Wassergefahren, aber auch Brückenbau (mittlerweile sogar Eisenbahnbrücken), Elektroversorgung, Trinkwasserversorgung und sogar Sprengen aufgeteilt. Nicht jeder Ortsverband kann das ganze Portfolio verfügen. Im Einsatzfall werden die im Baukastensystem konzipierten Fachgruppen, die jeweils im gesamten Bundesgebiet einheitlich ausgestattet sind, zu komplexen Einheiten für den speziellen Einsatzzweck ortsverbandübergreifend zusammengestellt. Dies führt natürlich zu längeren Anrückzeiten als bei der Feuerwehr, geht aber je nach Entfernung trotzdem sehr zügig. Das THW ist dann in der Lage auch mehrere Tage völlig autark zu arbeiten.

Unsere „Auszubildenden“ besuchten den Ortverband Saarbrücken. Bei diesem sind, neben dem Zugtrupp und den beiden Bergungsgruppen, die Fachgruppen Ortung und Wassergefahren stationiert. An dem Standort sind 49 Aktive im Technischen Zug und weitere 11 im OV Stab ehrenamtlich tätig. Die Jugendgruppe, das Pendant zu unserer Jugendfeuerwehr, besteht aus ca. 15 Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren.

Das Team um den Fachberater Patrick Altendorf brachte uns die Tätigkeit des THW zunächst in der Theorie näher. Danach wurde die technische Ausstattung und die Arbeit mit Rettungshunden vorgeführt. Es war eine interessante Zeit. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit.

Viel Interessantes gibt es auch zu erfahren unter http://www.thw-saarbruecken.de 

 

   

Durch klicken auf die Maus kommt man auf deren Seite.....

 

Wer sich selbst ein Bild über die Tätigkeit des THW machen will kann dies tun am

„Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“

am 3. Oktober 2017 beim

THW Ortsverband Saarbrücken,


Im Weyerbachtal 22a,


66115 Saarbrücken.

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr.

Kinder und Jugendlichen können u.a. mit den Einsatzbooten des THW auf der Saar fahren.

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Verkehrsunfall B51 Höhe Rilchingen-Hanweiler

 

Am frühen Morgen des 12. September kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Verkehrsunfall auf der B51 zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher.

Ein PKW aus Richtung Rilchingen-Hanweiler kommend war von der Fahrbahn abgekommen und kollidierte mit einem Baum. Dabei wurden Motor und Getriebe aus dem Fahrzeug gerissen, es verlor ein Rad und drehte sich um 180 °.

Der Fahrer und einzige Insasse war im Fahrzeug eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Er ist verletzt und musste mit schwerem Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Fahrzeug gerettet werden. Anschließend wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Über seinen Gesundheitszustand liegen keine Angaben vor.

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf war mit den Löschbezirken Rilchingen-Hanweiler, Kleinblittersdorf und Kräften aus dem neuen, gemeinsamen Standort Sitterswald/Auersmacher vor Ort.

Es waren ca. 35 Feuerwehrleute, mit fünf Fahrzeugen, 3 Kommandos der Polizei sowie Rettungsdienst und Notarzt an der Einsatzstelle.

Die B51 wurde für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt.

 

Markus Dincher, Pressesprecher

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05.09.2017

Die Freiwillige Feuerwehr – fast ein Leben lang

hier kommen Sie zu dem Artilel

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04.09.2017

Zeltlager der Jugendfeuerwehr in Bliesmengen-Bolchen

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Wir sind drin.....

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Am 19. August war es endlich so weit: Die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher sind in das neue Feuerwehrhaus der Gemeinde Kleinblittersdorf eingezogen. Nach anderthalb Jahren Bauzeit und bisher über 3000 Stunden Eigenleistung sind das Erdgeschoss und die Fahrzeughalle so weit hergestellt, dass das Gebäude für Einsätze in Betrieb genommen werden konnte. Man hatte die Arbeiten auf die für den Einsatzbetrieb unbedingt notwendigen Bereiche fokussiert, damit das Feuerwehrhaus mit der Anschrift Sitterswalder Straße 71 möglichst frühzeitig genutzt werden kann. Es sind aber noch viele Arbeiten bis zur Fertigstellung aller Bereiche erforderlich, sodass die offizielle Einweihung später erfolgen wird. Der frühzeitige Umzug der Löschbezirke war aber notwendig, damit das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF20) genutzt werden kann, denn es passt in keines der "alten" Feuerwehrhäuser. Auch ist es dringend erforderlich, dass das über 45 Jahre alte Tanklöschfahrzeug außer Dienst gestellt wird.

Schon im Vorfeld wurde der Umzug geplant und die Termine mussten mit den Beteiligten, insbesondere der Einsatzleitstelle, abgestimmt werden. Neben dem verbringen und einräumen der persönlichen Schutzausrüstung mussten insbesondere Geräte anders auf die Fahrzeuge verteilt werden, damit sie für ihre neuen Aufgaben gerüstet sind. Die entsprechenden Verladeeinrichtungen mussten angepasst werden. Trotzdem musste die Einsatzbereitschaft zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein. Auch erhielten die Fahrzeuge neue Funkrufnamen. An dem Standort sind nun ca. 80 aktive Wehrleute gebündelt, die sich auf zwei organisatorisch selbständige Löschbezirke verteilen, aber gemeinsam ausrücken. Sie verfügen über ein neues Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF20), und zwei über 25 Jahre alte Löschgruppenfahrzeuge (LF8). Untergebracht ist auch ein Mannschaftstransporter der Jugendwehr, der im Einsatzfalle auch für die technische Einsatzleitung oder Sonderaufgaben genutzt werden kann.

Für die Einsatzkräfte war es schon ein ungewohntes Gefühl. Ein junger Feuerwehrmann aus Sitterswald hat wohl am zutreffendsten die Gefühle der meisten beschrieben: „Man kommt sich vor als wäre man in einem Feuerwehrhaus bei einer anderen Wehr zu Gast“. Wir alle müssen und an den neuen Standort und die geänderten Gegebenheiten gewöhnen.

Gegen 18.20 Uhr meldete der Wehrführer Peter Dausend über Funk das gemeinsame Feuerwehrhaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher bei der Einsatzleitstelle einsatzbereit. Der Brandinspekteur des Regionalverbandes Tony Bender hat die Meldung mitgehört und wünschte „Viel Erfolg an der neuen Wirkungsstätte“. Es war für alle Anwesenden ein erhebender Moment.

Markus Dincher, Pressesprecher

Hier noch ein Link zu einem Artikel in der Saarbrücker Zeitung

von Heiko Lehmann

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Bericht auf SR 3 "Feuer, Löschen, Lebensretter"

Unter dem Titel

 "Feuer, Löschen, Lebensretter"

hat SR3 am 02. Juli einen Bericht von Herbert Mangold über die Feuerwehr im Saarland gesendet.

Der knapp halbstündige Radiobericht geht auf viele Belange der Feuerwehr ein. Berichtet wird z.B. über Gedanken bei der Fahrt zum Einsatz, Nachwuchssorgen, Kosten der Feuerwehren für die Kommunen. Aber es wird auch darauf eingegangen, was es eine Gemeinde kosten würde wenn es keine Freiwillige Feuerwehr gäbe und Hauptamtliche Kräfte eingestellt werden müssten. ......... und vieles mehr. Er ist hörenswert.

Hier können Sie den Bericht anhören

Über unsere Feuerwehr wird im Zusammenhang mit der Außerdienststellung des "Tanker" (TLF 16) (nach knapp 3 Minuten) und das gemeinsame Gerätehaus Sitterswald und Auersmacher (nach ca. 15 Minuten) eingegangen.

 

 

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Neues HLF 20 für die Feuerwehr Kleinblittersdorf

 

Bürger erhalten neues Feuerwehrfahrzeug

Die Gemeinde Kleinblittersdorf hat ein neues Feuerwehrfahrzeug für ihre Bürger gekauft. Das Fahrzeug ist nun in unserer Gemeinde angekommen. Es ersetzt ein 45 Jahre altes Tanklöschfahrzeug und übernimmt auch Komponenten, die hilfsweise auf anderen Fahrzeugen verladen sind.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Vorführfahrzeug vom Typ HLF 20, Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug mit einer Norm-Pumpenleistung von 2000 Litern/Minute und einem Löschwassertank mit einem Fassungsvermögen von 3.000 Litern. Das Fahrzeug enthält neben den Komponenten zur Brandbekämpfung auch eine Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung, z.B. bei Verkehrsunfällen.

Das Fahrzeug wird am neuen, gemeinsamen Gerätehaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher stationiert und zusammen genutzt, wodurch sowohl einsatztaktisch als auch kostenmäßig Synergieeffekte geschaffen werden. Gespannt erwarteten die Kameradinnen und Kameraden beider Löschbezirke den besonderen Moment des Eintreffens des neuen Fahrzeuges. Besonders gefreut hat es uns, dass auch die beiden Ortsvorsteher Thomas Unold (Auersmacher) und Jürgen Laschinger (Sitterwald) bei der Ankunft zugegen waren und somit ihre Unterstützung und Solidarität mit ihren Löschbezirken und der Bevölkerung bekundeten.

Bis das Fahrzeug im Einsatz mit ausrücken kann, wird es noch eine geraume Zeit dauern ein. Die Feuerwehrleute müssen an dem Fahrzeug ausgebildet werden und die Fahrer müssen Fahrpraxis bekommen. 


Baumfällkurs bei der Feuerwehr

Ist die Arbeit mit der Motorsäge an sich schon gefährlich genug, zählt das Aufarbeiten von Windwurf zu den gefährlichsten Arbeiten, die es im Forst gibt. Diese Tätigkeit verlangt selbst erfahrenen Forstleuten alles ab. Aus diesem Grund werden in solchen Fällen vordringlich Forstmaschinen eingesetzt. Trotzdem müssen wir als Feuerwehr in Notsituationen auch in solchen Bereichen arbeiten.

Bei der Feuerwehr war es schon lange obligatorisch, dass Führer von Motorsägen an einem entsprechenden Lehrgang teilnehmen mussten. Inhalt waren neben den Sicherheitshinweisen und Schnitttechniken auch Besonderheiten des Feuerwehreinsatzes.

Da zwischenzeitlich der Mortorsägen-Führerschein in vielen Bereichen Pflicht geworden ist, die Ausbildung der Feuerwehren aber vorher nicht normiert war, musste das ganze Lehrgangswesen in diesem Bereich neu organisiert werden.

Es galt nun den "normalen" Motorsägen-Lehrgang mit dem Feuerwehrlehrgang zu kombinieren. Gemeinsam haben der Landesfeuerwehrverband des Saarlandes e.V. und die Unfallkasse des Saarlandes, die auch für die Feuerwehren zuständig ist, ein Konzept erarbeitet. Dieses deckt die Vorschriften der Berufsgenossenschaften und der Feuerwehren sowie die einsatztaktischen Aspekte und Besonderheiten ab. Ziel ist eine einheitliche Ausbildung im Saarland. Zuerst mussten die Ausbilder ausgebildet werden.

Erst dann konnten in unserer Feuerwehr wieder Lehrgänge für den Grundkurs, liegendes Holz, durchgeführt werden. Zwischenzeitlich sind auch Ausbilder für den Kurs vorhanden, in dem das Fällen von Bäumen wieder gelehrt wird.

Unter der Leitung von Andreas Klesius haben zehn Feuerwehrmänner aus den fünf Löschbezirken unserer Gemeinde den Aufbaulehrgang absolviert und bestanden. Dieser Lehrgang berechtigt auch zum Fällen von Bäumen. Im Bliesransbacher Wald wurden nach der theoretischen Unterweisung fleißig Bäume mit verschiedenen Fälltechniken gefällt. Diese wurden zuvor von unserer Försterin zu diesem Zweck freigegeben.

Markus Dincher, Pressesprecher

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Jahreshauptübung 2017

Jahreshauptübung der Gemeindewehr Kleinblittersdorf am 3. Juni 2017

Anlässlich des 80 jährigen Bestehens des Löschbezirks Sitterswald fand auch die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf in Sitterswald statt.

Geplant wurde die wichtigste Übung des Jahres, in der die Schlagkraft der Wehr getestet werden soll, von Joshua Zins.

Zur Freude der Gemeindewehr verfolgten zahlreiche Zuschauer, darunter Bürger, Gäste und auch Vertreter der französischen Nachbarfeuerwehren, das kommentierte Übungsgeschehen der Aktiven. 

Keine einfache Lage haben die Kameraden der Gesamtwehr der Feuerwehr Kleinblittersdorf bei ihrer Jahreshauptübung am sonnigen Samstagnachmittag meistern müssen - doch alles lief nach Plan. Die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden.

Das Eisatzszenario bestand aus einem Verkehrsunfall, in den zwei Fahrzeuge mit jeweils einem eingeklemmten Verletzten involviert waren. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, daß ein nachfolgender Schulbus not bremsen musste. Die Insassen, Kinder und Fahrer, waren so verletzt, dass Sie den Bus nicht aus eigener Kraft verlassen konnten. Deshalb wurden Kräfte sowohl der Feuerwehr als auch des Rettungsdienstes nachalarmiert. Da es sich um einen Massenanfall von Verletzten handelte wurde auch die Psychosoziale Notfallseelsorge Saarland e.V. (PSNV Saarland), auch als Notfallseelsorge bekannt, alarmiert. Diese besteht aus zwei Fachbereichen. Der eine Fachbereich versorgt die betroffenen Opfer und Angehörige. Der andere Fachbereich kümmert sich um traumatisierte Einsatzkräfte. Es waren drei Einsatzkräfte der PSNV vor Ort.

Die Sondereinsatzgruppe des DRK (SEG), bestehend aus Kräften des DRK Rilchingen-Hanweiler, verstärkt durch Kräfte aus Heusweiler und Völklingen, war mit vier Fahrzeugen und elf Einsatzkräften zur Stelle. Der Rettungsdienst des ASB Brebach war mit zwei Fahrzeugen und sechs Kräften zur Stelle. Der ASB lobte die Planung der Übung, die reale Einsatzbedingungen vorgab. Aus Sicht des Rettungsdienstes war der ASB als Primärrettungsdienst eingesetzt, der durch die SEG des DRK als Ergänzung unterstützt wurde. Dies würde im Einsatzfall auch der Realität entsprechen. In Übungen wird es aber selten so durchgeführt, da hierzu Kräfte der ständig besetzten Rettungswachen erforderlich sind. Die Zusammenarbeit funktionierte lt. Auskunft der Dienste hervorragend.

Für die Feuerwehr war es eine Premiere, dass das Sitterswalder Feuerwehr-Fahrzeug mit einer gemischten Mannschaft der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher besetzt war. Bald wird dies gelebter Alltag, wenn das gemeinsame Gerätehaus bezogen wird. So konnten sich die Wehrleute aus Auersmacher unter Anleitung der Sitterswalder Kameraden in der technischen Hilfeleistung weiterentwickeln. Die Feuerwehr hatte acht Fahrzeuge und ca. 55 Einsatzkräfte aus allen fünf Löschbezirken in die Übung eingebunden.

Bei dieser Übung war ein Arbeiten Hand in Hand der Dienste gefragt. Die Feuerwehr hat eine technische Einsatzleitung installiert und drei Einsatzabschnitte gebildet. Es galt elf Kinder und den Fahrer aus dem Bus zu retten und anschließend die medizinische Erstversorgung durchzuführen. Anschließend waren die Verletzten zu betreuen und teilweise in Krankenhäuser zu fahren. Es gab hier keine lebensgefährlich Verletzten. Anders sah es bei den Fahrzeugen aus. Die Personen waren schwer verletzt und eingeklemmt. Es wurde jeweils ein Zugang für medizinisches Personal geschaffen. Dann erfolgte die Erstversorgung. In Absprache zwischen dem ASB als Primärrettungsdienst und der Feuerwehr wurde in beiden Fällen beschlossen, die Rettung als "Schnelle Rettung" im Rahmen der patientenorientierten Rettung durchzuführen. Dabei erfolgen die Rettungsmaßnahmen genau auf den Zustand des Patienten zugeschnitten. Diese werden in Zusammenarbeit zwischen Notarzt und der Feuerwehr festgelegt. Daneben gibt es noch die Sofortrettung (früher auch Crashrettung genannt) und die schonende Rettung. Die Arbeiten an dem umgestürzten Fahrzeug wurden durch den LB Kleinblittersdorf durchgeführt. An dem anderen war das Fahrzeug des LB Sitterswald mit einer gemischten Besatzung aus Sitterswald und Auersmacher tätig.

Wie bei der Feuerwehr Kleinblittersdorf üblich wussten die Einsatzkräfte vor der Übung nicht mit welchem Einsatzszenario sie konfrontiert werden.

Während der Übung konnte der Brandinspekteur des Regionalverbandes, Tony Bender, den neuen Kommandanten der „Sapeurs-pompiers de Sarreguemines“, Capitaine Matthieu Oberhauser, über die Einsatzstelle führen. Dabei wurden auch unterschiedliche Vorgehensweisen in Frankreich und in Deutschland erörtert.

Bei der Übungsnachbesprechung bescheinigte Regionalverbands-Brandmeister Christian Ziegler der Gemeindewehr Kleinblittersdorf, allen Mitwirkenden und insbesondere dem Einsatzleiter eine respektable Leistung. Die Übungsannahme sei sehr realistisch, das einsatztaktische Vorgehen unter Gesichtspunkt einer Demonstrationsübung richtig und zielführend gewesen. Er fand, dass die Übung sehr gut und ruhig ablaufen und dass die Wehr gut ausgebildet und gut aufgestellt sei. Dem Lob schloss sich Bürgermeister Stephan Strichertz in seiner Ansprache an. Gleichzeitig bedankte er sich für das ganzjährige Engagement der ehrenamtlichen Kräfte. Wehrführer Peter Dausend bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden der Übung. Er und die ganze Wehr bedanken sich darüber hinaus  bei der Firma Alfred Thiry GmbH & Co. KG für die zur Verfügungsstellung des Busses und bei den „Theatermäusen“ der Jungen Bühne Auersmacher, die die Verletzten in dem Bus mimten.

Zum Abschluss wurden noch die Jugendwehrleute Maximilian Risch und Lukas Grewer als Feuerwehranwärter in den aktiven Dienst übernommen. Die Übernahme erfolgte durch den Chef der Wehr, Bürgermeister Stephan Strichertz, und den Wehrführer Peter Dausend.

Bilder zu diesem Beitrag finden Sie hier

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Verkehrsunfall mit Saarbahn an der B51

Unfall mit Personen auf Bahnstrecke in Rilchingen-Hanweiler

 

Am 25.05.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf zu einem bei uns nicht ganz alltäglichen Unfall gerufen. Der Unfall ereignete sich auf der B51 zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher im „Honigtal“. Gemeldet war „Rilchingen-Hanweiler, Bahnhofstraße“. So musste die Einsatzstelle zuerst lokalisiert werden, nachfolgende Kräfte konnten dann gezielt die Einsatzstelle anfahren.

Bei einem missglückten Überholmanöver wurde das überholte Fahrzeug touchiert, geriet außer Kontrolle, überschlug sich und landete auf der einen Meter höher gelegenen Bahntrasse. Diese wird auch durch die Saarbahn genutzt. Der den Unfall verursachende Fahrer verübte offenbar Fahrerflucht, statt seinem Opfer zu helfen.

Die 29-jährige Fahrerin konnte sich selbst aus dem Fahrzeug retten. Wäre dies nicht möglich gewesen wäre wohl jede Rettung zu spät gekommen, denn kurz nach dem Unfall wurde das Fahrzeug durch eine Saarbahn erfasst und ca. 60 Meter  mitgeschleift. Auch die Insassen der Saarbahn hatten Glück, sie wurden nur leicht verletzt. Bedenkt man jedoch, was hätte passieren können und dass alles nur passiert ist, weil jemand ein paar Sekunden schneller sein wollte, macht sich bei uns Rettungskräften Fassungslosigkeit oder Unverständnis breit.

 

Aus feuerwehrtechnischer Sicht war an diesem Einsatz das besondere, dass er zum einen auf Bahngleisen stattfand und zum anderen die Saarbahn beteiligt war:

Einsätze auf Bundesbahngelände fallen in den Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn. Deshalb kommt bei solchen Ereignissen auch die Bundespolizei. Wir führen zunächst nur Maßnahmen zur Rettung oder unmittelbaren Gefahrenabwehr durch. Alles was nicht zeitkritisch ist wird durch Kräfte der Bahn erledigt, wobei wir jedoch auf Anforderung der Bahn tätig werden dürfen.

Da die Saarbahn aber nicht nur auf Bahngleisen unterwegs ist, sondern auch auf dem eigenen Gleis, wird bei Saarbahnunfällen auch immer die Berufsfeuerwehr Saarbrücken alarmiert, die über Spezialausrüstung verfügt führt und speziell ausgebildet ist.

Dies erklärt das relativ große Aufgebot an Diensten an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr Kleinblittersdorf war mit sechs Fahrzeugen und rd. 45 Kräften aus den Löschbezirken Rilchingen-Hanweiler, Sitterswald und Kleinblittersdorf an der Einsatzstelle. Weitere standen an den Gerätehäusern in Bereitschaft. Polizei und Rettungsdienst wurden üblicherweise zum Einsatz gerufen. Zusätzliche waren noch die Bundespolizei sowie die Berufsfeuerwehr mit einem Kommandowagen, einem Rüstwagen und drei Kräften zur Stelle. Auch jeweils ein Notfallmanager der Bahn und der Saarbahn wurden zur Einsatzstelle beordert. Wegen der befürchteten Zahl der Verletzten wurden gleich weitere Rettungstransportwagen und Notarztfahrzeuge in Bewegung gesetzt, diese konnten aber schon auf der Anfahrt zurückbeordert werden. Aufgrund der Einsatzmeldung hat der Brandinspekteur des Regionalverbandes, der bei solchen Ereignissen immer alarmiert wird, entschieden ebenfalls die Einsatzstelle aufzusuchen.

 

Der Einsatzablauf war dann relativ unspektakulär. Die Dame aus dem PKW wurde vom Rettungsdienst übernommen und ins Krankenhaus gebracht. Die Insassen der Saarbahn wurden aus der Bahn gebracht, durch Rettungsdienst und Feuerwehr betreut, anschließend mit Einsatzfahrzeugen nach Auersmacher gebracht. Dort wartete schon ein Bus. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr ausgeleuchtet. Nachdem die Berufsfeuerwehr festgestellt hatte, dass die Saarbahn nicht entgleist war, rückten die Berufsfeuerwehr und Teile der Feuerwehr Kleinblittersdorf wieder ab. Nachdem die Bahn zuerst aus eigener Kraft in den Bahnhof Rilchingen-Hanweiler zurückgekehrt war begann die größte Herausforderung dieses Einsatzes:

die Kommunikation. Die hochgefährlichen Oberleitungen mussten spannungsfrei gemacht und geerdet werden. Die vorherige Sperrung der Strecke und Abschaltung des Stromes erfolgte durch die Leitstelle der Bahn von Karlsruhe aus. Alle Informationen und Meldungen zu Sperrungen der Strecke, Abschaltung der Oberleitungen, Erdung usw. mussten von uns an unsere Einsatzleitstelle der Berufsfeuerwehr gehen, diese gab sie weiter an die Einsatzleitstelle der Bahn in Karlsruhe. Die Informationen der Bahn an uns gingen den gleichen Weg zurück.

Nun konnte ein zwischenzeitlich herbei gerufener Abschleppwagen mit seinem Kran das Fahrzeug von der Bahntrasse entfernen.

 

Dieser Unfall, bei dem es zum Glück keine größeren Verletzungen gab, ist aber ein gutes Beispiel für die gute Verzahnung von Rettungs- Sicherheits- und Sozialdiensten sowie der anderen Beteiligten. Die Einsatzleitstelle kann den Kräften vor Ort vieles abnehmen und durch ihre technischen Möglichkeiten (EDV, Internet) Unterstützung z.B. durch Recherchen, Telefonate usw. leisten. Im Vorfeld wurden verschiedene Einsatzszenarien durchgespielt und es ist hinterlegt bei welchem Ereignis wer alarmiert wird. Anhand der eingehenden Meldungen entscheidet der Einsatzdisponent schon ob er ggf. das Einsatzstichwort erhöht und zusätzliche Kräfte zu Beginn des Einsatzes mit alarmiert. Im Zweifel ist es immer besser es werden zu viele Kräfte und Geräte alarmiert, denn jede Nachalarmierung kostet Zeit. Zeit, die die Opfer vielleicht nicht haben.

 

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von JB-Photography, Jan Bücheler zur Verfügung gestellt.

 

Markus Dincher, Pressesprecher

 

 

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Sachgebiet "Zentrales Schlauchlager"

Der Dienst bei der Feuerwehr besteht nicht nur aus Übungen und Einsätzen. Vielmehr gibt es in der Feuerwehr vieles in der einsatzfreien Zeit zu erledigen, damit im Einsatzfall alles einsatzbereit ist. Diese nicht unerheblichen Zeiten finden sich in keiner Statistik. In einer losen Folge wollen wir Sie über solche Tätigkeiten informieren. Den Anfang macht das

Zentrale Schlauchlager  

 

 

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat im Ernstfall funktioniert

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Feuerwehr Kleinblittersdorf um 22:52 zu einem Brand gegenüber des REWE Marktes in Kleinblittersdorf alarmiert. Als Wehrführer Peter Dausend den gemeldeten Einsatzort erreichte, konnte er auf der französischen Seite eine weit in den Himmel reichende Rauchsäule und Flammen feststellen, was auf einen Hallenvollbrand hindeutete. Zur Erkundung der Einsatzstelle entschied sich Dausend die Grenze nach Frankreich zu überschreiten um die Französische Feuerwehr unterstützen zu können. Nachdem vor Ort eine gemeinsame Erkundung mit dem Französischen Einsatzleiter aus Großblittersdorf erfolgte, entschloss man sich für einen Erstangriff der bereitstehenden Feuerwehr aus Kleinblittersdorf. Gebrannt hatte keine Halle wie zunächst angenommen, sondern in einem Holzlager kam es aus bisher unbekannten Gründen zum Brand eines Holzstapels auf einer Fläche von ca. 2000 Quadratmeter und einer größeren Schreddermaschine. Da von Beginn des Einsatzes mit einer größeren Löschwassermenge zu rechnen war, ließ Wehrführer Dausend von der naheliegenden Saar drei Zuleitungen zur Einsatzstelle verlegten die durch den Einsatz von zwei Pumpen für genügend Löschwasser sorgten. Unter Atemschutz erfolgte zunächst eine Brandbekämpfung mit der französischen Feuerwehr im vorderen Bereich des Brandes, in dem sich auch der Schredder befand. Nachdem hier die ersten Flammen bekämpft waren, bildete man einen zweiten Abschnitt im hinteren Bereich des Holzstapels. Hier drohte sich das Feuer weiter auszubreiten, was aber durch den Einsatz eines Wasserwerfers und mehrerer Strahlrohre verhindert werden konnte. Vor Ort war auch Brandinspekteur Tony Bender. Da der Rauch in Richtung Kleinblittersdorf zog veranlasste er Schadstoffmessungen der Luft sowie eine Verkehrswarndurchsage, da die Sichtverhältnisse auf der B51 durch den Rauch teilweiße sehr schlecht waren. Schadstoffmessungen durch ein spezielles Messfahrzeug aus dem Löschbezirk Brebach der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken, ergaben zu keinem Zeitpunkt Messergebnisse die zu weiteren Maßnahmen der Bevölkerung hätten führen müssen. Da vorauszusehen war, dass sich der Einsatz über mehrere Stunden rausziehen wird, entschloss sich der französische Einsatzleiter Kommandant Jung, die deutschen Einsatzkräfte abzulösen wonach gegen 02:00 Uhr der Rückbau erfolgte und um 02:40 Uhr die Grenze nach Kleinblittersdorf wieder passiert werden konnte.  Seitens der französischen Feuerwehr wurden eigene Wasserleitungen von der Saar zur ca. 1,3 Kilometer entfernten Einsatzstelle verlegt um weiter den Brand abzulöschen. Im Einsatz waren seitens der Feuerwehr Kleinblittersdorf und dem Löschbezirk Brebach 48 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen, davon zwei in Bereitstellung sowie ein RTW. Auch Landesbrandinspekteur Timo Meyer war zur Einsatzstelle gekommen, um sich ein Bild des Brandausmaßes zu machen. Die französische Feuerwehr war nach Angaben von Kommandant Jung mit den Feuerwehren Großblittersdorf, Saargemünd, Forbach, Freyming-Merlebach, und Saaralbe sowie einem RTW und 50 Einsatzkräften vor Ort. Seitens der deutschen als auch der französischen Feuerwehr, gab es eine gute Zusammenarbeit was zu einem schnellen Löscherfolg führte.

(Rafael Mailänder, Pressesprecher F.F. RV SB)

 

 

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06.04.2017 PKW-Brand in Rilchingen-Hanweiler

Gleich zwei parkende PKW sind auf dem gemeinsamen Parkplatz zweier Verbrauchermärkte verbrannt. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Während des Einkaufs begann das Fahrzeug einer Frau am frühen Nachmittag zu brennen. Durch die Aufregung aufmerksam geworden, konnten noch einige Fahrzeuge im Umkreis durch die herbeigeeilten Fahrer entfernt werden. Ein Fahrzeug direkt neben dem Ersten fing aber sofort Feuer und konnte nicht geborgen werden. Die noch junge Fahrerin dieses Fahrzeuges erlitt einen Schock und musste vom ebenfalls alarmierten Rettungsdienst betreut werden.

Zunächst wurde der zuständige Löschbezirk Rilchingen-Hauweiler alarmiert. Da zwei Fahrzeuge brannten wurde das Alarmstichwort heraufgesetzt und durch die Leitstelle die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher nachalarmiert. So waren, trotz der ungünstigen Tageszeit, vier Fahrzeuge mit insgesamt 32 Feuerwehrleuten sowie der Wehrführer mit dem Kommandowagen vor Ort.

Die eigentliche Brandbekämpfung wurde durch den LB Rilchingen-Hanweiler durchgeführt. Die nachrückenden Einheiten führten vor allem ergänzende Maßnahmen wie Herstellung der Wasserversorgung, Stellung eines Sicherheitstrupps usw. durch. Ferner wurden die zwei vor Ort befindlichen Kommandos der Polizei bei der Sperrung der B51 und des Gefahrenbereichs um den Brandherd unterstützt.

So konnte der Einsatz durch die Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr zügig beendet werden.

Die Fahrzeuge wurden mit Wasser und Schaum gelöscht. Die Trupps gingen unter schwerem Atemschutz vor.

Während der Dauer des Einsatzes wurde die B51 in der Ortsdurchfahrt Rilchingen-Hanweiler voll gesperrt.

 

 

 
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Feuerwehr warnt: Dünnes Eis birgt große Gefahr

Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps zum Verhalten bei Unfällen im Eis

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Einsätze im Januar

Gleich zweimal musste die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf in der Nacht von Freitag auf Samstag bei eisigen Temperaturen ausrücken:

Freitagabend wurde gegen 20.30 Uhr der Löschbezirk Rilchingen-Hanweiler alarmiert. Infolge eines Wasserrohrbruchs im öffentlichen Leitungsnetz musste ein unterspülter Bürgerssteig gesperrt werden. Das Wasser lief über eine Einfahrt in eine Garage. Der Weiterfluss in eine Einliegerwohnung konnte durch die Einsatzkräfte des LB Rilchingen-Hanweiler verhindert werden. Um den eigentlichen Rohrbruch kümmerten sich Mitarbeiter der Wasserwerke der Gemeinde. Wegen der eisigen Temperaturen wurde auch die Winterdienstbereitschaft des Bauhofes gerufen, da das austretende Wasser schnell gefror und eine Gefahr für den Straßen- und Personenverkehr darstellte.

Beim Zweiten Einsatz waren die Kräfte der Löschbezirke Kleinblitterdorf und Auersmacher gefragt. Ein Bauschutt-Container mit Holzabfällen brannte in einem Wohngebiet in Kleinblittersdorf lichterloh. Die Flammen überragten das sich in unmittelbarer Nähe stehende zweieinhalb geschossige Wohnhaus, sodass ein Übergreifen des Brandes nicht ausgeschlossen war. Deshalb wurde ein Strahlrohr als Riegelstellung zwischen Wohnhaus und Container eingesetzt. Weitere Strahlrohre wurden durch Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten wegen der Höhe des Containers teilweise über Leitern eingesetzt. Auch hier musste die Winterbereitschaft des Bauhofes noch während des Einsatzes tätig werden, da das unvermeidbar auslaufende Löschwasser unverzüglich gefror und so die Einsatzkräfte und später den Verkehr Gefährdete.

Personen kamen bei beiden Einsätzen nicht zu schaden.

Ein besonderer Augenmerk muss bei Einsätzen mit eisigen Temperaturen immer auf das mitgeführte Löschwasser gelegt werden, da mit steigender Einsatzdauer die Gefahr des Gefrierens zunimmt. Auch Schlauchleitungen mit keine oder wenig Wasserabgabe können schnell gefrieren.

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