Zentales Schlauchlager

Hauptlöschmittel der Feuerwehr ist Wasser. Dieses ist ein sehr gutes Löschmittel, ausreichend vorhanden und kostengünstig. Allerdings muss auch dieses Löschmittel oft über lange Strecken in genügender Menge an die Einsatzstelle gebracht werden. Dazu verfügt die Freiwillige Feuerwehr unserer Gemeinde über ca. 500 Schläuche mit einer Gesamtlänge von rd. 8.500 Metern. Diese haben - je nach Einsatzzweck- einen unterschiedlichen Durchmesser. Die meisten Schläuche sind permanent auf den einzelnen Fahrzeugen verladen. Ein geringer Teil des Schlauchmaterials ist im Schlauchlager, um defektes oder verschmutztes Material nach Übungen oder Einsätzen zu ersetzen.

Das zentrale Schlauchlager befindet sich im Gerätehaus des Löschbezirk (LB) Rilchingen-Hanweiler. Leiter ist Torsten Krauser. Er wird unterstützt von Tobias Sand. Beide sind Mitglieder im LB Rilchingen-Hanweiler. Ihre Aufgabe ist u.a. die Bedarfsplanung für die Beschaffung, die Reparatur, die Reinigung, die Verwaltung und die sicherheitstechnische Überprüfung des Schlauchmaterials.

Insbesondere nach größeren Einsätzen oder Übungen, wie kürzlich bei dem Einsatz im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe im französischen Großblittersdorf, sind größere Mengen Schläuche zu reinigen, trocknen, reparieren, überprüfen und wickeln. Das muss organisiert werden. Die Arbeiten müssen zügig von statten gehen, da es für die Schläuche nicht gut ist wenn sie nicht umgehend gepflegt werden. Auch aufgrund unserer geringen Reserve können wir uns keine langen Wartezeiten erlauben. Bei diesen Arbeiten werden Torsten Krauser und Tobias Sand dann von anderen Wehrleuten aus den Löschbezirken, überwiegend aber Rilchingen-Hanweiler, unterstützt. Dabei muss man aber ehrlich zugeben, dass es nicht immer leicht ist Wehrleute für diese Tätigkeit anzuheuern. Bei uns findet die Tätigkeit bei jedem Wetter im Freien statt. Man wird schmutzig und nass, was vor allem bei niedrigen Temperaturen unangenehm ist. Deshalb kann man die Tätigkeit dieser beiden Kameraden nicht hoch genug einschätzen. Sie sind wichtig für die Einsatzbereitschaft Ihrer Freiwilligen Feuerwehr und somit auch für Ihre Sicherheit.

Markus Dincher, Pressesprecher

zum Seitenanfang