Nachtübung der Jugendfeuerwehr

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Nachdem die Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf im Sommer wegen zu großer Hitze abgesagt wurde, haben die Verantwortlichen eine gemeinsame Übung am 27. Oktober zu einer Art Hauptübung umfunktioniert. Die Übung wurde dementsprechend sehr aufwendig ausgestaltet. Die Planer vom Löschbezirk Sitterswald, Jürgen Spath und Joshua Zins, richteten die Übung nach der frühen Dunkelheit aus. Angenommen wurde ein Brand in der ehemaligen Schule in Sitterswald und dem naheliegenden Kindergarten.

Neben dem Löschangriff war das Ausleuchten der Einsatzstelle für die Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 16 Jahren eine besondere, zusätzliche Herausforderung. Es galt Stromerzeuger zu betreiben und Stative mit Scheinwerfern in Stellung zu bringen und zu bedienen. Auf die teilweise in Fahrzeugen fest verbauten Lichtmaste, die quasi per Knopfdruck ausgefahren und ausgerichtet werden können, wurde bewusst verzichtet. Der Beginn der Übung war so gewählt, dass die Jungendwehrangehörigen mit Unterstützung der Betreuer während der Dämmerung, im restlichen Tageslicht, die Geräte aufbauen konnten und dann im Dunkel den Erfolg der Maßnahmen sehen konnten. Der Brand auf dem recht großen Areal wurde umfassend angegriffen und der gesamte Einsatzbereich ausgeleuchtet. Mehrere C-Rohre wurden über verschiedene Wasserversorgungen in Stellung gebracht.

Die Übung war für die Jungendwehrangehörigen schon etwas Besonderes. Fuhr man die Einsatzstelle doch mit Blaulicht und Martinshorn an und ging dann später in künstlicher, selbst aufgebauter Beleuchtung, seinen vom Gruppenführer zugewiesenen Aufgaben als kleines, aber wichtiges Rad in einem großen Getriebe nach. Sie konnten feststellen, dass man gemeinsam viel erreichen kann. Die Feuerwehr agiert als Gemeinschaft, die funktioniert wenn jeder die ihm zugewiesenen Aufgaben gewissenhaft erfüllt. Ein Einzelner kann bei einem Einsatz nicht viel ausrichten, aber gemeinsam als Gruppe lässt sich sehr viel erreichen. Auf einigen Fahrzeugen waren auch Jugendwehrangehörige schon als Gruppenführer eingeteilt, die dann die Aufgabe hatten ihre Mannschaft zielgerichtet einzuteilen und die eingeleiteten Maßnahmen zu überwachen.

Unter den kritischen Augen des stellvertretenden Wehrführers Jörg Wagner nahmen 7 Feuerwehrfahrzeuge mit 45 Jugendwehrangehörigen und fast allen Betreuern an der Übung teil. In Anschluss fand ein gemütliches Zusammensein im neuen Feuerwehrhaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher statt.

Lust auf Jugendfeuerwehr?
Wenn Du zwischen 8 und 16 Jahren bist kannst Du bei der Jugendfeuerwehr mitmachen. Melde Dich einfach beim Jugendbetreuer Deines Wohnortes und schau es Dir mal an. Die Kontaktdaten sind meistens auf den Internetseiten zu finden, bei unserer Gemeinde z.B. unter www.feuerwehr-kleinblittersdorf bei dem jeweiligen Löschbezirk unter der Rubrik „Jugendwehr“. Unser Gemeindejugendbetreuer Stephan Jung hilft Dir auch gerne weiter und kann Dir Fragen beantworten. Er ist unter stephanjungfeuerwehr-kleinblittersdorf oder 01511 7291672 zu erreichen. Du kannst aber auch einfach einen Feuerwehrangehörigen den Du kennst fragen, er hilft Dir sicher gerne weiter.

Markus Dincher Pressesprecher

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Regionalverbands Zeltlager der Jugendfeuerwehr

Dieses Jahr fand wieder ein Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Regionalverbandes in Bildstock statt. Aus unserer Gemeinde nahmen 15 Kinder und Jugendliche der Löschbezirke Kleinblittersdorf und Auersmacher teil. Einige der älteren Mitglieder waren schon am Freitag im Einsatz: Sie waren mit Betreuern in Friedrichsthal um Zelte aufzubauen und das Lager herzurichten.

Samstagmorgen ging es dann für alle endlich los. Vier weibliche und 11 männliche Jugendwehrmitglieder machten sich mit sechs Betreuer/innen auf den Weg. Den Gepäcktransport erleichterte erstmals den aus Spendengeldern beschafften Mannschaftstransporter. Im Zelt der "Jungs" wurde es eng, wobei die "Mädels", die ein gemeinsames Zelt mit den "Mädels" aus Heusweiler und Quierschied bewohnten, in ihrem Zelt etwas mehr Platz hatten.

Bei der Ankunft wurde gleich die Lagerwache und –reinigung eingeteilt: Rund um die Uhr waren Jugendliche mit Betreuern hier eingeteilt. Hierbei musste sich jeder in einem Wachzelt am Eingang des Lagers bei der Lagerwache an- und abmelden. Es mussten verschiedene Listen geführt werden. Auch musste die Lagerwache bei Störungen vor allem nachts eingreifen. Zu Beginn waren vor allem die Nachtschichten heiß begehrt, hatten sie doch einen Hauch von Abenteuer. Doch bei einigen legte sich die Euphorie schon, als sie mitten in der Nacht zum Dienst geweckt wurden. Doch nicht jeder fragte, ob der Zutritt erlaubt bzw. erwünscht ist: Der Regen kümmerte sich nicht um die Lagerwache. Er kam einfach. Schon in der zweiten Nacht ging es heftig zur Sache. Deshalb wurden alle Teilnehmer am Zeltlager zunächst in die Aula der Hoferkopfschule, auf deren Gelände das Zeltlager stattfand, evakuiert. Nachdem die heftigsten Regenfälle abgeklungen waren begab man sich wieder in die Zelte um den Rest der Nacht zu verbringen. Nicht alle Zelte waren komplett wasserdicht, doch die Teilnehmer nahmen es mit  Humor und machten das Beste aus der Situation. Insgesamt wurde der Ablauf des Zeltlagers nicht viel durch gelegentliche Regengüsse gestört.

Schon am ersten Tag spürten die Jugendlichen die Wertschätzung der Einrichtung Jugendfeuerwehr: Fast alle Wehrführer des Regionalverbandes, einige Stellvertreter und sogar der Brandinspekteur und der Sicherheitsdezernent waren zum "Wehrführergrillen" erschienen. Zu ihnen gesellten sich noch ein paar Bürgermeister und sogar Landtagsabgeordnete. Sie schwenkten und grillten für alle Teilnehmer.

Aus feuerwehrtechnischer Sicht fand das Highliht am Sonntag statt: die Abnahme der Jugendflamme. Von den insgesamt 141 Mitgliedern der Jugendwehr in dem Zeltlager haben fünf die Jugendflamme 3, die höchste Stufe, und 25, davon 5 aus unserer Gemeinde, die Stufe 2 abgelegt und bestanden.

Aber auch sonst gab es noch viele Aktivitäten: eine Nachtwanderung, ein Filmabend, ein Besuch der Polizei in Sulzbach und des Salzbrunnenhauses und einiges mehr. Es wurde auch ein Lagergottesdienst abgehalten. Unvergeßlich ist für viele ein Besuch bei der Firma BBL : wer sich traute wurde in einer Personengondel mit einem Kran in ca. 70 Meter Höhe gebracht und konnte sich die Umgebung von oben aus ansehen.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Jugendwehrmitglieder freuen sich auf das nächste Zeltlager. Vorher wollen wir uns aber noch bei dem Team um die Regionalverbandsjugendbeauftragten Martina Altmeier, Matthias Martini für die tolle Organisation bedanken. Auch für das Küchenteam um Harald Ströhle gab es von den Jugendwehrmitgliedern viel Lob. Nicht vergessen dürfen wir das Team unserer Gemeindejugendwehr um Stephan Jung, das die Jugendwehr begleitete und die Organisation der Teilnahme unserer Gemeinde organisierte.

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Jugendfeuerwehr beteiligt sich am Tag des Schwimmens

Am 4. Juni war es soweit: Im Kleinblittersdorfer Freibad fand der saarlandweite Tag des Schwimmens statt. Neben Wassersport treibenden Vereinen aus Kleinblittersdorf und Umgebung war auch die Jugendwehr unsere Gemeinde an der Veranstaltung beteiligt. Ziel war es für Spass mit Wasser zu sorgen. So konnten die Kinder z.B. Zielübungen mit Feuerwehrstrahlrohren machen. Absolutes Highlight war aber die mit Planen gebaute Wasserrutsche. Aufgund des ausgerechnet an diesem Tag bescheidenen Badewetters konnte unser herrlich gelegenes Freibad zu diesem Aktionstag leider nur wenige Besucher anlocken. Doch das machte dem Spaß der beteiligten Jugendwehrleute und Betreuer keinen Abbruch. So konnte man selbst ausgiebig gebrauch von der Wasserrutsche machen. Alle freuen sich schon auf die Veranstaltung im nächsten Jahr und hoffen, dass das umfangreiche Gesamtangebot mehr Besucher anlockt.

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Gemeindejugendbetreuer mit der Silberner Ehrennadel der Jugendwehr ausgezeichnet

v.l. WF Peter Dausend, Martina Altmeier, Martin Hector, Bgm Stephan Strichertz, Stephan Jung


Martin Hector hatte als Gemeindejugendbetreuer der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf eine kleine Feier geplant. Anlass war, dass im Herbst zwei Gruppen aus unserer Gemeinde mit Erfolg an der Abnahme der Leistungsspange der Jugendfeuerwehren teilgenommen haben. Geladen waren die vor allem die Jugendlichen, die an der Abnahme teilgenommen haben, sowie die Jugendbetreuer. Doch zu dieser Veranstaltung, an der er seinen Ausstand als Gemeindejungendbetreuer geben wollte, zogen andere im Hintergrund die Fäden. Denn nach über 20 Jahren Jugendarbeit kann man sich nicht einfach mit einem "Tschüss, das war´s" verabschieden. Und so bekam die Feier einen offiziellen Charakter.

Martin Hector wechselte unmittelbar nach seiner Jugendwehrzeit in seinem Löschbezirk in das Betreuerlager. Zunächst war er als Helfer, anschließend als stellvertretender Jugendbetreuer und schließlich als Jugendbetreuer dieses Löschbezirkes tätig. Seit elf Jahren war er dann als Gemeindejugendbetreuer für die Belange unserer Jugendwehr zuständig. Da er in seinem Löschbezirk als stellvertretender Löschbezirksführer weitere wichtige Aufgaben übernahm und sich auch um seine junge Familie kümmern muss, sah er sich gezwungen, das Amt abzugeben. Doch er "schmiss nicht einfach hin", sondern er hörte erst auf, als  die lange Suche nach einem geeigneten Nachfolger beendet war. Er sorgte auch dafür, dass sich der designierte Nachfolger Stephan Jung noch in Ruhe einarbeiten konnte. Dennoch bleibt er weiter in Verbindung zur Jugendwehr, da seine Frau als Jugendbetreuerin in ihrem Löschbezirk tätig ist.

Als besondere Ehre wurde Martin Hector mit der Silbernen Ehrennadel der Saarländischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. Die Regionalverbandsjugendbeauftragte, Martina Altmeier, nahm die Verleihung vor. Sie überbrachte auch Grüße der anderen Gemeindejugendbetreuer des Regionalverbandes.

Der Bürgermeister und Chef der Wehr, Stephan Strichertz, würdigte Martin Hector in seiner Ansprache als Mann, der mit "Herzblut und Leidenschaft" das Amt als Gemeindejugendwart wahr nahm. Er machte den nachfolgenden Stephan Jung darauf aufmerksam, dass die Messlatte für ihn hoch gelegt ist und wünschte ihm Erfolg bei seiner Tätigkeit. Er überreichte, nachdem auch der Wehrführer Peter Dausend die Tätigkeit von Martin Hector gewürdigt hat, eine Dankesurkunde der Gemeinde Kleinblittersdorf.

Anschließend erhielt Stephan Jung vom Bürgermeister seine Ernennungsurkunde zum Gemeindejugendbetreuer der Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf.

Markus Dincher
Pressesprecher FF Kleinblittersdorf

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Gemeinsame Übung 2016

Rauch steigt aus dem Industriegebiet „Alte Ziegelei“ in Kleinblittersdorf empor, die Sirene der automatischen Brandmeldeanlage ist weithin hörbar, die Feuerwehr wurde bereits verständigt. Schon ist das erste Einsatzfahrzeug vor Ort, der ersteintreffende Einsatzleiter erkennt sofort den Ernst der Lage und lässt zahlreiche Einsatzfahrzeuge alarmieren. Schnell sind die Fahrzeuge positioniert, Schläuche werden ausgerollt und die ersten Einsatzkräfte, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, betreten die Lagerhalle um nach eventuell eingeschlossenen Menschen zu suchen.

Entwarnung - diesmal handelte es sich glücklicherweise nicht um einen Ernstfall, sondern um die jährlich stattfindende gemeinsame Übung aller Jugendfeuerwehren der Gemeinde Kleinblittersdorf. Diese Übung findet im Wechsel in allen fünf Ortsteilen der Gemeinde Kleinblittersdorf statt, in diesem Jahr am 24.09. in Kleinblittersdorf. Die Planer der Übung haben sich hierbei ein anspruchsvolles Szenario für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ausgedacht, welches den Kindern und Jugendlichen alles abverlangt hat, was sie unter dem Jahr in zahlreichen Übungen gelernt haben. So galt es eine vermisste Person aus der mit Disconebel verrauchten Lagerhalle zu retten, das Übergreifen des Brandes zu verhindern, eine Löschwasserversorgung aufzubauen und natürlich das eigentliche Feuer zu löschen. Mit solchen Übungen wird bereits sehr früh die Zusammenarbeit unter den einzelnen Löschbezirken der Gemeinde-Feuerwehr geübt, was spätestens in der aktiven Wehr bei der Bewältigung von Einsätzen unersetzlich ist.

Die Löschbezirke Kleinblittersdorf und Auersmacher übernahmen bei der Übung die Menschenrettung und Brandbekämpfung im vorderen Bereich der Lagerhalle. Unterstützt wurden sie vom Löschbezirk Bliesransbach, der die Wasserversorgung für die eingesetzten Löschfahrzeuge sicherte und später ebenfalls die Brandbekämpfung unterstützt hat. Das Löschfahrzeug des Löschbezirks Rilchingen-Hanweiler übernahm die Brandbekämpfung an der Stirnseite der Lagerhalle, der Löschbezirk Sitterswald war auf der gegenüberliegenden Seite, im Bereich der Laderampen eingesetzt. Die Löschwasserversorgung für das Fahrzeug aus Sitterswald wurde hierbei vom Gerätewagen-Logistik des Löschbezirks Rilchingen-Hanweiler über lange Wegstrecke sichergestellt. Der Einsatzleiter, ebenfalls ein Mitglied der Jugendfeuerwehr, beendete die Übung nachdem alle eingesetzten Kräfte ihre Aufgaben erfüllt haben. Die Zuschauer, Beobachter der aktiven Wehr und die Jugendbetreuer, zeigten sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Im Anschluss an die Übung wurden die Jugendlichen zur Stärkung ins Gerätehaus nach Kleinblittersdorf eingeladen. Ein großes Dankeschön gilt hierbei dem Löschbezirk Kleinblittersdorf, der sowohl die Planung und Durchführung der Übung als auch die Verpflegung übernommen hat. Unser Dank gilt weiterhin dem Inhaber der Lagerhalle, die der Feuerwehr als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt wurde.

Joshua Zins


Leistungsspangeabnahme 2016

Nach monatelangen Vorbereitungen haben kürzlich zwei Gruppen unserer Jugendfeuerwehr mit Erfolg an der Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Heusweiler teilgenommen. An der Abnahme für den Regionalverband Saarbrücken nahmen sechs weitere Gruppen aus dem Regionalverband und eine aus dem Landkreis Saarlouis teil, die ebenfalls alle bestanden haben.

Die Verleihung der Leistungsspange ist eines der wichtigsten Ereignisse während der Jugendfeuerwehrzeit, da nach ihrem Erwerb und bei Erreichen des 16. Lebensjahres die Übernahme in die aktive Wehr erfolgt.

Die Prüfungen bei Abnahme der Leistungsspange werden in der taktischen Gliederung einer Gruppe abgelegt, das heißt ein Gruppenführer und 8 Personen Mannschaft. Die Einzelprüfungen bestehen aus einer Schnelligkeitsübung, bei der eine Schlauchleitung in kürzester Zeit verlegt werden muss, einem Staffellauf über 1.500 Meter, Kugelstoßen, dem Aufbau eines Löschangriffes und einer Fragerunde in Theorie. Hierbei muss in jeder Prüfung eine Mindestpunktzahl erreicht werden. Zusätzlich bewertet wird der Gesamteindruck, also das geordnete und geschlossene Auftreten der Gruppe und das Verhalten allgemein. Ist der Gesamteindruck der Gruppe mangelhaft und/oder wird die Mindestpunktzahl in einer Disziplin nicht erreicht, scheidet die Gruppe im Ganzen aus dem Wettbewerb aus.

Es gibt nur ein Bestehen oder nicht Bestehen für die Gruppe, also kein Ranking zwischen den Gruppen. Allerdings hat die gemeinsame Gruppe der Löschbezirke Bliesransbach und Rilchingen-Hanweiler, wie durchsickerte, eine sehr hohe Gesamtpunktzahl erreicht, worauf die Teilnehmer und deren Ausbilder sehr stolz sein können. Auch die zweite Gruppe aus unserer Gemeinde, bestehend aus Mitgliedern der Löschbezirke Kleinblittersdorf, Sitterswald und Auersmacher hat sich gut geschlagen, aber vor allem in den sportlichen Disziplinen konnte, nicht zuletzt aufgrund des niedrigeren Durchschnittsalters, nicht so hoch gepunktet werden. Allen Teilnehmern und Ausbildern muss insgesamt ein dickes Lob ausgesprochen werden, da sie sich alle in den vergangenen 5 Monaten in ihrer Freizeit und neben dem normalen Feuerwehrdienst auf diesen Prüfungstag sehr intensiv vorbereitet und diesen mit Bravur bestanden haben.

Wir bedanken uns auch bei den Kameraden die die Gruppen aufgefüllt haben, obwohl sie die Leistungsspange schon hatten oder aufgrund ihres niedrigen Alters noch nicht verliehen bekommen konnten und in zwei Jahren wieder antreten müssen.

Diese Ausbildung kommt der Allgemeinheit zugute, da die Grundlagen für eine Tätigkeit in der Aktiven Feuerwehr und somit zu Ihrer Sicherheit gelegt sind. Oder wie der Bürgermeister von Heusweiler , Thomas Redelberger, in seinen Grußworten zu den Jugendlichen sagte: "Ihr werdet gebraucht! Eure Gemeinde braucht Euch; das Land braucht Euch; und die Bundesrepublik Deutschland braucht Euch!".

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Markus Dincher
Pressesprecher

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Jugendfeuerwehr Fußballturnier 2016

 

Im Rahmen des "Tag der offenen Tür" des LB Rilchingen-Hanweiler fand das nun schon traditionelle Fußballturnier der Jugendfeuerwehr unserer Gemeinde statt. Aufgrund der Wetterlage wurde es dieses Jahr als Hallenturnier veranstaltet. Bei diesem Turnier geht es weniger um fußballerische Höchstleistungen, sondern um Spiel und Spaß. Auch mit den Regeln wird es nicht immer zu streng genommen. Trotzdem wird der Ehrgeiz geweckt und jede Mannschaft möchte möglichst weit kommen bzw. sogar den Wanderpokal erringen.

Es nahmen 6 Mannschaften mit insgesamt 33 Kindern und Jugendlichen beider Geschlechts zwischen 8 und 16 Jahren teil. Diese wurden in zwei Gruppen eingeteilt.

Erklärtes Ziel fast aller Teilnehmer war es, den zweiten Turniersieg in Folge der Mannschaft aus Bliesransbach zu verhindern. Diese war den anderen Mannschaften körperlich weit überlegen, doch auch die Kleinsten ließen sich dadurch nicht einschüchtern und versuchten mit Spielwitz und Frechheit den "Großen" die Tour zu vermiesen. Letztlich konnten sie den Bliesransbachern das Spiel zwar schwer machen, aber an diesem Tag war gegen die "Löwen" aus „Raschbach“ kein Kraut gewachsen. Die Mannschaft gewann alle ihre Spiele und wurde verdient Turniersieger. Zweiter wurde in dem hart umkämpften Endspiel die 2. Mannschaft der Löschbezirke Hanweiler und Sitterswald, die eine Spielgemeinschaft bildeten. Das Spiel um den 3. Platz machten die beiden Mannschaften des LB Auersmacher untereinander aus. Auersmacher 2 gewann.

Nach einer körperlichen Stärkung fand die Siegerehrung durch die 1. Beigeordnete Dr. Erika Heit, den Wehrführer Peter Dausend und den Jugendbeauftragen Martin Hector statt. Das Turnier hat allen viel Spaß gemacht und hat den Zusammenhalt unserer Jugendwehrmitglieder gestärkt.

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Helfern, insbesondere bei Andreas Christmann, der bei allen 10 Spielen das Amt des Unparteiischen übernahm, was ihm auch souverän gelang.

Markus Dincher (Pressesprecher)

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44. Gemeindeübergreifendes Jugendfeuerwehr Zeltlager

44. Gemeindeübergreifendes Jugendfeuerwehr Zeltlager inmitten der Natur des Mandelbachtals

 

Seit 1972, also bereits zum 44.mal in Folge, findet inmitten der Natur, etwa drei Kilometer außerhalb von Bliesmengen -Bolchen in „Hetsches Loch“, das traditionelle und eines der ältesten saarländischen Zeltlager der Jugendfeuerwehr statt. Bis 2014, war es die Jugendfeuerwehr Bliesmengen -Bolchen, die dort als einzige Ihre Zelte aufbaute. Im Laufe der Jahre hat sich jedoch mit dem Nachbarlöschbezirk Bliesransbach (Regionalverband Saarbrücken), eine enge Freundschaft entwickelt, auch hinsichtlich  der Unterstützung bei Einsätzen wie kürzlich bei einem Hallenbrand in Rilchingen - Hanweiler,  sowie gemeinsamer Übungen. Diese Freundschaft wird auch zwischen den beiden Jugendfeuerwehren durch Treffen und Veranstaltungen bereits längere Zeit aufrecht erhalten. Um sich noch näher kennenzulernen, kam 2015 die Idee auf, die Jugendfeuerwehr aus Bliesransbach beim Zeltlager mitmachen zu lassen, was auch in die Tat umgesetzt wurde. Eigentümer des Zeltplatzes, und dies bereits in der dritten Generation ist Günter Lauer, ehemaliger Löschbezirksführer von Bliesmengen -Bolchen. Für Lauer gehört das jährliche Ritual dazu, denn um auf dem 3,2 Hektar großen Wald – und Wiesengelände zelten zu können, werden alle erforderlichen Materialien mit Traktoren dort hin transportiert. Mit einem Generator steht Strom zur Verfügung, und erstmals in diesem Jahr gibt es dank Sponsoren von zwei großen neuen Wasserbehältern auch fließendes Wasser, wie Jugendwart Niko Pawendenat berichtet. Zur Eröffnung des Zeltlagers, fanden Vertreter aus Politik und Führungskräfte beider Wehren den Weg zum Zeltplatz. Bürgermeister Gerd Tussing sei stolz darauf, dass dieses Zeltlager bereits zum 44. mal in Bliesmengen -Bolchen stattfinden würde und dies immer am gleichen Ort. Dass man seit 2015 auch die Jugendfeuerwehr der Nachbargemeinde Bliesransbach begrüßen könne, das sei hinsichtlich einer Gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit ob bei den Aktiven oder der Jugendfeuerwehr nicht nur gut, sondern auch fördernd. Weiterhin werde er als Bürgermeister dieses Zeltlager nach all seinen Möglichkeiten unterstützen. Gekommen waren auch die  Ortsvorsteher der beiden Gemeinden Günter Lang (Bliesransbach) und Hans Bernhard Faas. Beide erwähnten im Gespräch, dass früher die Grenzen zu Frankreich geschlossen waren und man keine Zusammenarbeit kannte. Heute seien die Grenzen offen und man habe es geschafft die Zusammenarbeit zu tätigen und zu pflegen, wobei es wichtig sei, dass auch die Schläuche zusammenpassen. Und wie diese zusammenpassen würden, passe auch die Kameradschaft zwischen  den beiden Jugendfeuerwehren in diesem Zeltlager. Tatkräftig unterstützt wird das Zeltlager  von beiden  Löschbezirken. Alexander Hein, Löschbezirksführer in Bliesmengen – Bolchen sei selbst nie in der Jugendfeuerwehr gewesen, wisse aber deren Arbeit sehr zu schätzen und wie wichtig es sei für späteren aktiven Nachwuchs zu sorgen. Derzeit habe man 42 aktive Mitglieder, die für die Sicherheit der Bürger sorgen. Bei den Kameraden des Löschbezirkes Bliesransbach sehe das nicht viel anders aus. Auch hier, so Löschbezirksführer Michael Becker und dessen Stellvertreter Alexander Effnert, sei man mit seinen 38 aktiven Mitgliedern immer für die Belangen der Jugendfeuerwehr da, was Jugendwartin Julia Müller bestätigte. Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Joachim König so Müller, habe man eine junge starke Truppe, der das Feuerwehrleben so richtig Spaß machen würde. Der stellvertretende und derzeit kommissarische Wehrführer der Gemeinde Mandelbachtal Lother Winternheimer, sagte dass der Feuerwehr dieses Zeltlager so richtig gut komme. Man führe die Jugend in eine gute Kameradschaft ein und entwickle hierdurch schon sehr früh viele Gemeinsamkeiten. Deren Worte schlossen sich Brandinspekteur Uwe Wagner (Saarpfalz - Kreis) und Tony Bender (Regionalverband Saarbrücken) an. Beide wüssten um die Wichtigkeit des Nachwuchses in den Wehren und unterstützten diese weiterhin so gut es gehe. Bereits im vorigen Jahr, hatte man gemeinsam ein tolles und abwechslungsreiches Programm für die Teilnehmer ausgearbeitet, was allen sehr gut gefiel und Freude machte. In diesem Jahr waren es Nachtwanderungen, ein Schwimmbadbesuch, ein Fußballturnier und eine Waldrally, die bei den insgesamt 17 Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bereits jetzt freuen sich beide Jugendwehren auf das 45. Zeltlager 2017, natürlich am gleichen Ort. Finanziell wurde der Anfang hierfür gemacht, die beiden Ortsvorsteher überreichten je einen Umschlag welche mit Applaus dankend angenommen wurden. Seitens beider Jugendfeuerwehren vielen Dank an die Sponsoren und alle Helferinnen und Helfer sowie an Günter Lauer die es immer wieder ermöglichen dieses Zeltlager durchführen zu können.Wer bei der Jugendfeuerwehr mitmachen möchte, kann dies in Bliesmengen – Bolchen alle zwei Wochen Montags ab 18:00 Uhr (nach den Ferien ab 5. September) und in Bliesransbach alle zwei Wochen Donnerstags ab 17:30 Uhr (nach den Ferien ab 1. September).

Rafael Mailänder (Pressesprecher F.F. Regionalverband SB)

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Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr 2016

Im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ des Löschbezirkes Sitterswald fand in diesem Jahr die Jahreshauptübung aller Jugendfeuerwehrgruppen aus unserer Gemeinde statt. Die Nachwuchsorganisation Ihrer Freiwilligen Feuerwehr zeigte in der von Jürgen Spath und Joshua Zins geplanten Übung ihr Können. So waren einsatztaktisch wichtige Positionen wie Einsatzleiter und Gruppenführer teilweise von Mitgliedern der Jugendwehr besetzt. Die Übungslage ging von einem Brand im Waldhaus aus. Die Wasserversorgung erfolgte neben den Fahrzeugtanks ausschließlich aus "offenem Gewässer", das durch zwei Wasserbecken dargestellt wurde. Zwei Einheiten mussten Saugleitungen verlegen, um das Wasser aus den Becken zu entnehmen und mit Pumpen an die anderen Einheiten weiter zu leiten. Auch musste ein Verletzter gerettet werden.

Die Übung war für die Kinder ab 8 Jahre und Jugendlichen bis 16 Jahre sehr anspruchsvoll. Sie zeigte den hohen Ausbildungsstand unseres Nachwuchses.

Der Bürgermeister und Chef der Wehr, Stephan Strichertz, zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit unserer Jugendfeuerwehr. Sein besonderer Dank gilt den Jugendbetreuern, die für die Ausbildung verantwortlich sind.

Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf besteht derzeit aus rd. 70 Kindern und Jugendlichen. Das Eintrittsalter in unserer Gemeinde liegt bei 8 Jahren. Im Alter von 16 Jahren werden die Jugendlichen in die Aktive Feuerwehr übernommen und nehmen aktiv am Einsatzgeschehen teil.

Die notwendige Reduzierung des Eintrittsalters für die Jugendwehr von 12 über 10 bis 8, teilweise sogar 6 Jahre (Bambinifeuerwehr) ist für die Betreuer eine Herausforderung. So gilt es Kinder und Jugendliche von 8 bis 15 Jahre (acht Jahrgänge!) gemeinsam auszubilden und auf den Dienst in Ihrer Freiwilligen Feuerwehr vorzubereiten.

Um besonders den Kleinsten Rechnung zu tragen wurde im Vorfeld der Übung ein Anhänger speziell für die Jungenfeuerwehr in Dienst gestellt. Bei der Beladung des Anhängers handelt es sich um übliche Geräte zur Brandbekämpfung, die allerdings "eine Nummer kleiner" sind als bei der Aktiven Feuerwehr genutzt. Insbesondere für die jüngeren Kinder in der Jugendfeuerwehr haben diese auf dem Anhänger verladenen Geräte den Vorteil, dass sie leichter und besser zu erreichen sind als die auf unseren großen Fahrzeugen verladenen Geräte. In der Funktion sind sie allerdings alle gleich.

Die Anschaffung dieses Anhängers hatten unser Bürgermeister Stehphan Strichertz und unser Wehrführer Peter Dausend auf eigene Kosten möglich gemacht, sodass der Gemeindehaushalt hierfür nicht belastet wurde. Von Seiten der Jugendfeuerwehr hierfür ein herzliches Dankeschön. Unser Dankeschön gilt auch allen Helfern, die sich am Umbau des Anhängers beteiligt haben, ebenso der Gärtnerei Carroccia, die den Blumenschmuck anlässlich der Einweihung gespendet hat.

Markus Dincher
Pressesprecher

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Jugend-Jahreshauptübung 4.6.16 um 15:30 Uhr

Jetzt ist es bald soweit !

Unsere Jugendfeuerwehr der gesamten Gemeinde Kleinblittersdorf zeigt im Rahmen des Feuerwehrfestes in Sitterswald am 04.06.2016 ihr Können. Los geht es um 15:30 Uhr. Antretten ist am Gerätehaus in Sitterswald. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer.

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Jugendfeuerwehrfußballtunier 2015

Auch dieses Jahr fand wieder das traditionelle Fußballturnier aller Jugendfeuerwehrgruppen unserer Gemeinde am Sonntag, den 06. September im Rahmen des Tag der offenen Tür in Rilchingen-Hanweiler statt. Getroffen hatte man sich bereits um 9.30 Uhr am kleinen Kunstrasenfeld, worauf später auch gespielt wurde. Zunächst wurde die Anzahl der Mannschaften ermitteln und anschließend der Spielplan erstellt. Angetreten waren 6 Mannschaften zu je 5 Spielern aller Altersklassen. Spielweise war „Jeder gegen Jeden“, so dass es viele spannende und torreiche Spiele zu sehen gab. Ein Spiel dauerte 10 Minuten ohne Seitenwechsel und alle Teilnehmer hielten sich an das Motto „Fair Play“. Ein Schiedsrichter aus den Reihen der Jugendbetreuer gab es natürlich auch. Bei trockenem Wetter wurden von 10 Uhr bis ca. 13 Uhr alle Spiele ausgetragen, wobei sich schnell ein Favorit heraus stellte. Die Mannschaft aus Bliesransbach konnte jedes Spiel gewinnen, so dass schnell klar war, wer hier das Rennen macht. Nach dem alle Spiele ausgetragen und bevor es zum gemütlichen Abschluss ging, musste sich die Siegermannschaft noch einer besonderen Herausforderung stellen. Es musste noch ein letztes Spiel gegen eine besondere Auswahl aus Jugendbetreuern, Wehr- und Löschbezirksführern ausgetragen werden. Dieses brachte den Mädels und Jungs aus Bliesransbach die erste Niederlage und der gegnerischen Mannschaft mehrere Aufenthalte im Sauerstoffzelt ein.

Da in den vergangenen Jahren mehrfach die Mannschaften des Löschbezirkes Rilchingen-Hanweiler den Siegerpokal gewannen, musste für das Turnier in diesem Jahr ein neuer angeschafft werden. Hier ließe es sich unser Wehrführer Peter Dausend nicht nehmen, unserer Jugend einen neuen Pokal zu stiften. Ein Dankeschön an dieser Stelle hierfür.

Nun waren alle Spiele ausgetragen und es ging zum gemütlichen Teil mit Rostwurstessen und der Siegerehrung über. Die Siegerehrung wurde von der Beigeordneten Erika Heit begleitet. Alle Mannschaften bekamen von ihr eine Kleinigkeit und die Siegermannschaft zudem noch den neuen großen Pokal überreicht. Anschließend klang die Veranstaltung in gemütlicher Runde aus.

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