LB 3 Kleinblittersdorf

Einsatzübung VU mit Person in Kleinblittersdorf

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Der Löschbezirk Kleinblittersdorf hat am 16.09. 2019 eine Einsatzübung Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen durchgeführt.

Die Übung wurde bei der Firma NTN in Kleinblittersdorf durchgeführt. Die Autos wurden uns von der Firma NTN übungsfertig mit abgelassenen Betriebsmitteln (Öl, Kraftstoff, Kühlwasser) zur Verfügung gestellt. Danke für diese Unterstützung!

Das Szenario war ein Unfall mit 2 beteiligten PKWs; davon ein PKW in Seitenlage. In jedem PKW saß eine bewusstlose eingeklemmte Person die per Sofortrettung schnellstmöglich aus dem PKW befreit werden musste.

Das Unfallszenario war für einen Löschbezirk alleine herausfordernd da parallel an beiden PKWs gearbeitet werden musste (im Einsatzfall wird direkt ein 2. Löschbezirk mit einem weiteren Rettungssatz mitalarmiert).

Trotz des anspruchsvollen Szenarios wurde die Übung professionell abgearbeitet und die Übungsziele erreicht.

Gemeindewehr

Heiße Ausbildung bei Feuerwehr

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Ausbildung ist wichtig. Und je realistischer die Ausbildung die wirklichen Gegebenheiten wiedergibt, desto besser. Das gilt besonders dann, wenn man sich in einen für sich selbst lebensgefährlichen Bereich begibt.

Und gerade hier sind bei den Feuerwehren Grenzen gesetzt, da man nicht mal einfach so einen Brand wirklichkeitsgetreu darstellen kann. An der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes gibt es hierfür ein spezielles „Brandhaus“, an dem unter fast realen Bedingungen der Ernstfall geprobt werde kann. Jeder Atemschutzgeräteträger sollte frühzeitig diesen Lehrgang besucht haben.

Durch eine Reihe von Gründen, wie z. B. Lehrgangsplätze für die Gemeinde, vorhandene Mittel im Ausbildungshaushalt, Verfügbarkeit der Teilnehmer usw. ist es allerdings zu einem Rückstau gekommen, der sich mit unseren Lehrgangsplätzen bei der Landesfeuerwehrschule nur über Jahre abbauen lässt.

Um der Fürsorgepflicht gegenüber den jungen Atemschutzgeräteträgern nachzukommen ist die Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf nun einen anderen Weg gegangen. Man hat einen privaten Anbieter engagiert, der mit einer mobilen Brandschutzsimulationsanlage nach Hanweiler kam. Dies allein kann allerdings eine Ausbildung im Brandhaus nicht ersetzen. Um die Kosten gering zu halten wurde der Lehrgang gemeinsam mit der Gemeinde Mandelbachtal gebucht. Da der Lehrgang an einem Wochenende stattfand; sind keine Kosten für den Lohnausfall der Teilnehmer angefallen.

So konnten aus unserer Gemeinde 20 Teilnehmer, die alle noch keine entsprechende Ausbildung hatten, geschult werden. Nach einer Sicherheitseinweisung und weiteren Hinweisen zur Ausrüstung uvm. ging es richtig zur Sache. Mit zwei Feststoffbefeuerten Containern wurde eine Wohnung mit ca. 60 m² dargestellt. Es ging immer ein 2-Mann-Trupp mit einem Ausbilder in den Container. Dort wurde ein einsatztaktisches Training absolviert. Es wurde z.B. demonstriert; wie die Wärmeverhältnisse in einem Brandraum sind. Auch wurde verdeutlicht, dass in Räumen Wasser auch unser Feind sein kann. Denn durch Wasser oder Wasserdampf verliert unsere Kleidung ihre Schutzwirkung. Tatsächlich sind viele Verletzungen von Feuerwehrmännern Verbrühungs- und keine Brandverletzungen. Auch für vermisste Personen kann Wasser so die Situation verschlimmern. Durch die Ausbilder wurden viele Tipps und Tricks weitergegeben.

Wichtiger Bestandteil war auch die Einsatzhygiene. Durch die modernen Baustoffe werden bei Bränden viele gesundheitsgefährdende und krebserregende Stoffe frei. Diese werden durch die Einsatzkleidung auf- und mitgenommen. Gerade nach schweißtreibenden Einsätzen nimmt die Haut diese Stoffe leicht auf. Auch werden sie eingeatmet. Den Teilnehmern wurde beigebracht, wie man noch an der Einsatzstelle Geräte und Kleidung ablegt, damit diese Stoffe nicht in die Fahrzeuge und später die Feuerwehrhäuser gelangen.

Auch während einer solchen Ausbildung muss die Einsatzbereitschaft der Wehr gewährleistet werden. Deshalb musste schon während der Schulung, die in mehreren Gruppen stattfand, das ehrenamtliche Team der Atemschutzwerkstatt damit beginnen, die benutzten Atemschutzgeräte wieder einsatzbereit zu machen. Ihnen und den Kameraden des Löschbezirkes Hanweiler, die für die Verpflegung usw. zuständig waren, gilt ein besonderer Dank.

Für Ihre Sicherheit:
Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

Gemeindewehr

Objektübung in Kleinblittersdorf

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Die aufschlussreichsten Übungen für die Feuerwehr sind die an einem realen Objekt. Hier kann getestet werden, ob die Einsatzpläne auch in der Praxis funktionieren. Für viele Objekte von Bedeutung, wie z.B. Altenheime, Industriebetriebe oder auch landwirtschaftliche Betriebe werden Einsatzpläne erstellt. Darin sind dann Aufstellungsplätze für Fahrzeuge, Angriffswege, Löschwasserversorgung, Standorte für Verstärkerpumpen und vieles mehr festgelegt. Auch sind dort sogenannte Bereitstellungsräume festgelegt: Nur bestimmt Einheiten fahren direkt die Einsatzstelle an. Andere, vor allem Nachrückende, fahren diese Bereitstellungsräume an. Das sind Plätze schon in der Nähe der Einsatzstelle, aber so weit weg, dass das Geschehen an der Einsatzstelle nicht behindert wird. Von dort können die Einheiten dann die ihnen zugewiesene Aufgaben ausführen, z.B. sich mit dem Fahrzeug zur Einsatzstelle begeben, oder aber die Löschwasserversorgung aus weiterer Entfernung aufbauen. Es ist aber auch denkbar, dass einfach nur Personal wie, z.B. Atemschutzgeräteträger, benötigt wird, um das Personal an der Einsatzstelle zu ergänzen oder abzulösen.

Interessant ist für uns aus Sicht der Löschwasserversorgung das Gewerbegebiet “Am Brichelberg” in Kleinblittersdorf. Der bei Gewerbebränden riesige Bedarf an Löschwasser soll  zum einen durch eine Zisterne und zum anderen aus der nahen Saar gedeckt werden. Die Entnahme aus der Zisterne erfolgt zwar durch Oberflurhydranten, sie folgt aufgrund anderer Druckverhältnisse anderen Regeln als wenn das Wasser aus dem Wassernetz entnommen wird. Eine Wasserentnahme aus der Saar ist nur möglich, wenn die B51 im Bereich der Ortsumfahrt Kleinblittersdorf voll gesperrt wird.

Und so war das Gelände der Firma Höfer Chemie GmbH schon ein interessantes Objekt. Auf eine Einbindung des ABC-Zuges des Regionalverbandes wurde trotz der in dem Betrieb vorhanden Chemikalien, ebenso wie auf eine Wasserentnahme aus der Saar, bewusst verzichtet. Die Einsatzkräfte vor Ort sollten üben wie sie sich verhalten und welche Maßnahmen ergriffen werden bis die Spezialkräfte zur Unterstützung an der Einsatzstelle sind. An der Übung nahm der benachbarte Löschbezirk (LB) Bübingen der Feuerwehr Saarbrücken sowie Kräfte der Feuerwehr Kleinblittersdorf aus den LB Bliesransbach, Rilchingen-Hanweiler, Mitte und Kleinblittersdorf teil. Die von Dominik Gummel geplante Übung wurde analysiert und neue Erkenntnisse werden in die bestehenden Einsatzpläne eingearbeitet.

Wir bedanken uns bei allen, die uns zu Übungszwecken ihre Anwesen zur Verfügung stellen und den Zutritt in Gebäuden, Einrichtungen usw. erlauben. Planung ist gut, aber es ist immer besser, wenn sie auch in der Praxis getestet wird.

Für Ihre Sicherheit:
Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

Fotos: Dominik Gummel

Jugendwehr

Jugendfeuerwehr spielt Völkerball

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Als sich am Samstag den 31.08.2019 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr mit den Betreuern zum diesjährigen Völkerball Turnier in der Mehrzweckhalle in Rilchingen-Hanweiler trafen, spürte man den Willen von jedem zu gewinnen. Man spielte zwar um den Spaß und um den Teamgeist zu stärken, jedoch wollte jede Mannschaft die Bessere sein. So mancher Betreuer zeigte auch während des Turniers seine harten Fähigkeiten als Mannschafts-Coach .

Jeder Löschbezirk stellte 2 Mannschaften, die alle gegeneinander in einem Spielsystem antraten.
Der Löschbezirk Mitte (Auersmacher, Sitterswald) konnte sich mit beiden Mannschaften am besten durch das Turnier spielen, so dass im Finale die beiden Mannschaften des Löschbezirk Mitte gegeneinander antraten.
Hierbei hat sich die Mannschaft „LB Mitte 1“ als Sieger des Turniers durchgesetzt. Wie aber zu hören war, gaben sich die Kinder und Jugendliche nicht ganz damit zufrieden. Sie bestanden darauf, dass der LB Mitte gewonnen hat.

Nach dem Finale traten die Mannschaften LB Bliesransbach 1 gegen LB Hanweiler 2 für das Spiel um Platz 3 gegeneinander an. Hierbei konnte LB Hanweiler 2 den Platz 3 für sich erobern.
Zu einem besonderen Spiel kam es dann am Ende, als die Jugendwehr gegen die Betreuer spielte.

Bevor es zur Siegerehrung kam wurden alle noch mit Würstchen vom Grill und Getränken versorgt.
Bei der Siegerehrung wurde jeder belohnt, denn alle Mannschaften haben sich bestens geschlagen.
Für jeden gab es Süßigkeiten, worüber sich alle freuten.

Die Siegermannschaft erhielt vom stellvertretenden Wehrführer Michael Becker den Wanderpokal. Er findet somit bis zum nächsten Turnier seine Heimat im Feuerwehrhaus Mitte.

Gemeindewehr

Ehemalige Führungskräfte treffen sich

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Obwohl sie alle in der Alterswehr sind, sind sie doch noch sehr an dem Geschehen in und um die Feuerwehr interessiert: Die ehemaligen Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken.

Bekamen sie früher z.B. als Wehrführer immer Aktuell Informationen aus „Erster Hand“, stehen ihnen jetzt nur noch Informationen aus den allgemein zugänglichen Medien zur Verfügung.

Zweimal im Jahr treffen sie die ehemaligen Führungskräfte. Über Jahre der Zusammenarbeit sind Freundschaften und Netzwerke entstanden, die weiter gepflegt werden sollen. Diesmal fand das Treffen bei der Feuerwehr Kleinblittersdorf statt.

Der ehemalige Brandinspekteur des Regionalverbandes, Reiner Schwarz, organisiert diese Treffen. Sie finden abwechseln in Feuerwehrhäuern der Freiwilligen Feuerwehren statt. Sie werden von den aktuellen Wehrführern und Mitgliedern der Wehren unterstützt.

Schwarz ist stolz darauf, dass zu diesen Treffen der Brandinspekteur des Regionalverbandes, Tony Bender, und der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes, Thomas Quint, kommen. Sie berichten über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen rund um die Feuerwehr. Der Wehrführer der Gastgebenden Feuerwehr, Peter Dausend, stellte das neue Feuerwehrhaus Mitte der Gemeinde Kleinblittersdorf vor, in dem das Treffen stattfand.

Danach blieb noch genug Zeit zum Plaudern und zum Gedankenaustausch.

Einsatz

Gefahrgut: kleine Ursache – großes Aufgebot

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Das mit den Einsatzkräften bei Einsätzen ist immer so eine Sache. Sind zu wenige vor Ort gehen hinterher die Spekulationen los ob Schäden, vor allem wenn Personen betroffen sind, verhindert worden wären wenn gleich mehr Kräfte alarmiert worden wären. Im Gegenzug wird man fast belächelt, wenn- wie sich immer erst im Nachhinein herausstellt- wegen einer Lappalie viele Kräfte alarmiert wurden.

Wir wollen hier an einem konkreten Beispiel erläutern, was die Hintergründe solcher Einsätze sind.

Ursache: In einem Thermalbad mit Wellnessbereich und zeitweise über 400 Besuchern wurde ein Chlorgasalarm gemeldet. Letztendlich war lediglich ein Sensor defekt. Es ist tatsächlich kein Gas ausgetreten. Trotzdem wurden inklusive Mitarbeiten über 100 Personen in leichter Bekleidung evakuiert. Im Sommer kein Problem, aber im Winter sieht es ganz anders aus….

Hier mal aus Sicht der Feuerwehr:

Der Einsatzdisponent muss anhand der eingehenden Meldung entscheiden, was für ein Einsatz angelegt wird. Je nach Einsatzstichwort ist in den Alarm- und Ausrückeordnungen der Kommunen hinterlegt, welche Einheiten alarmiert werden. Dazu gehören ggf. auch Spezialkräfte. Er muss seine Entscheidung anhand der Angaben treffen, die er durch den oder die Notrufe erhält. Seine Einschätzung stellt die Weichen für den weiteren Verlauf.

Konkret  ging es um einen Einsatz mit Menschen und mit Chlor. Chlor ist ein giftiges Gas. Es sind besondere Schutzausrüstungen, Spezialgeräte und – material sowie entsprechend ausgebildetes Personal erforderlich. Dieses in allen Kommunen, Kostenträger der Feuerwehren, vorzuhalten, wäre aus finanziellen und personellen Gründen einfach nicht möglich. Im Gefahrgutbereich im Regionalverband gibt es seit ca. zwei Jahren einen neu strukturierten Gefahrstoffzug, der sich aus Kräften der Feuerwehr Saarbrücken (BF und FF) und Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Völklingen und Püttlingen zusammensetzt. Diese Einheit ist für alle möglichen Einsätze mit Gefahrgut, auch mit radioaktivem Material, zuständig. So werden Einheiten für den eigentlichen Einsatz, zum Messen an der Einsatzstelle und in der Umgebung, zur Sicherung der Einsatzstelle und auch zur Dekontamination benötigt. Das sind alleine 12 Großfahrzeuge. Diese sind auf die einzelnen Standorte verteilt. Hinzu kommt dann noch die örtliche Feuerwehr. Sie ergreift bis zum Eintreffen der Spezialkräfte erste Maßnahmen und unterstützt auch danach die Spezialkräfte. Auch werden noch Führungseinheiten, wie z.B. Technische Einsatzleitungen und Führungsdienste, benötigt. Dazu kommen dann noch der Rettungsdienst zur Versorgung von verletzen Beteiligten und Einsatzkräften sowie die Polizei.

Insgesamt kommen da an der Einsatzstelle schnell über 30 Einsatzfahrzeuge zusammen. Bei vielen Einsätzen wirkt dies „wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen“. Aber nicht alle Einsätze stellen sich als Bagatellen heraus. Schickt man erst eine kleine Einheit zur Erkundung und es handelt sich um einen tatsächlichen Einsatz geht wertvolle Zeit, die Menschenleben kosten kann, verloren. Deshalb werden eher mehr Kräfte alarmiert, die man dann ggf. wieder nach Hause schickt, als zu wenige.

Und doch war dieser Einsatz nicht sinnlos. Er hat gezeigt, dass das Betreiberunternehmen der Einrichtung verantwortungsvoll mit seinen Gästen umging. Das Gebäude wurde umgehend, noch vor Eintreffen der Feuerwehr, geräumt. Die Gäste waren diszipliniert. Die Einsatzfahrzeuge haben ihre Bereitstellungsräume, von denen sie ihre eigentlichen Einsatzstellen anfahren, aufgesucht. Die Einsatzstelle war somit auch nicht durch die vielen Fahrzeuge „verstopft“.

Das neue Konzept für Gefahrguteinsätze ging auf und es waren trotz der für Freiwillige Feuerwehren kritischen Zeit am frühen Mittag genügend Einsatzkräfte vor Ort.

Es war der zweite Einsatz der neu organisierten Spezialeinheit, der gezeigt hat, dass das Konzept grundsätzlich stimmt. Insoweit hat auch dieser Einsatz für die Weiterentwicklung wichtige Erkenntnisse gebracht – und das Wichtigste: es waren zu keiner Zeit Menschen in Gefahr.

Für Ihre Sicherheit:
Ihre Feuerwehren im Regionalverband

Markus Dincher, Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken mit freundlicher Unterstützung von Brandinspekteur Tony Bender und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont

Fotos: Archivfotos von Hanspeter Frühauf und Markus Dincher

Gemeindewehr

Zeltlager Jugendwehr

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Gleich zu Beginn der Sommerferien fand das 1. Zeltlager der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf statt. An dem Zeltlager nahmen inkl. Betreuer zwischen 30 und 36 Personen aus den Löschbezirken der Gemeinde teil.

Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten die Kinder und Jugendlichen mit Hilfe der Betreuer das Lager mit Zelten, Lagerfeuerstelle usw. samstags selbst aufbauen.  Das Lager befand sich auf Wiesen unmittelbar hinter dem Feuerwehrhaus Mitte. So konnte auf die sanitären Anlagen, Küche usw. des Feuerwehrhauses zugegriffen werden.

Um die Verpflegung kümmerten sich die Betreuer mit Unterstützung von Eltern.

Die offizielle Eröffnung fand um 17 Uhr statt. Die Jugendwehrleute sind vor der komplett anwesenden Wehrführung und den Löschbezirksführern angetreten. Den Tag ließ man mit einem Abend am Lagerfeuer ausklingen. Zum leiblichen Wohl sorgten die Wehrführung und die Löschbezirksführungen mit Gegrilltem.

Zentraler Programmpunkt für den Sonntag war eigentlich die Abnahme der Jugendflamme der Deutschen Jugendwehr. Aufgrund der großen Hitze entschloss man sich aber kurzfristig stattdessen ein Schwimmbad zu besuchen. Die Abnahme der Jugendflamme findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Montag und Dienstag konnten die Teilnehmer in mehreren Gruppen wahlweise an verschiedenen Besichtigungen teilnehmen. So standen die Feuerwehr im französischen Saareguemines (Saargemünd), die Werksfeuerwehr der Festo in St. Ingbert/Rohrbach und die Berufsfeuerwehr Saarbrücken auf dem Programm. Eine der Gruppen konnte bei der Berufsfeuerwehr den Feuerwehralltag hautnah erleben. Während der Besichtigung kam es zu gleich vier Alarmen, bei denen der Führer ausrücken musste. So wurde die Führung dieser Gruppe nicht so umfangreich, was sie aber nicht uninteressant machte. Von den Kammeraden in Frankreich bekam die Jungendwehr noch ein Wappen der „Sapeurs-Pompiers de la Moselle“ und der „Jeunes Sapeurs-Pompiers“ Moselle.

Größtes Highlight war wohl der Besuch in der Kalksteingrube Auersmacher.  Diese befindet sich im Stand-By Betrieb, sodass im Moment kein oder nur geringer Abbau stattfindet. Für diesen Besuch gab es allerdings eine Altersbeschränkung. Nach einer Einführung wurden alle mit Helmen, Jacken, Rettungsgeräten usw. ausgestattet. Dann ging es mit Kleinbussen am Fuße des Auersmacher Berges in die Stollen. Diese umfassen rd. 330 Kilometer und sind Großteils mit den Kleinbussen befahrbar. Der Kalk wird untertage mit riesigen LKW zur Brecheranlage gebracht. Nach der Zerkleinerung geht es mit einem Förderband zur Bahnverladung. Es gibt auch eine Kapelle unter Tage, in der man standesamtlich heiraten kann. Was vielen der Jugendwehrleuten wohl nicht bewusst war: Während der Führung sind sie fast in Steinwurfweite am Zeltlager vorbeigekommen, allerdings ca. 50 Meter unter der Erde.

Und während des gesamten Zeltlagers stand der Spieleanhänger der Saarländischen Jugendfeuerwehr mit seinem Maskottchen „Grisu“ zur Verfügung und sorgte für Kurzweil.

Das Programm rundete noch eine Nachtwanderung ab. Nach vier gemütlichen Abenden am Lagerfeuer und Nächten mit wenig Schlaf wurde dann am 5. Tag das Zeltlager wieder abgebaut und der Zeltplatz in Ordnung gebracht, damit das Gras nächstes Jahr wieder als Viehfutter genutzt werden kann.

Der Gemeindejugendbetreuer Stephan Jung bedankt sich bei allen dir durch Ihre Hilfe – sei es durch Zurverfügungstellung der Wiesen, mähen oder sonstige Hilfe- zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben. Sein besonderer Dank gilt auch den Sponsoren Bäckerei Fritz Strobel GmbH, Kleinblittersdorf; Höfer Chemie GmbH, Kleinblittrsdorf; EDEKA Lonsdorfer, Hanweiler;  REWE Markt Kleinblittersdorf; Bauausrüstungen Süppmeyer, Hanweiler; Bäckerei Lang, Inh. Silke Lang, Bliesransbach und Leni Woog Gemischtwaren, Bliesmengen-Bolchen.

Markus Dincher, Pressesprecher
Fotos: Stehan Jund und Markus Dincher

Gemeindewehr

Erhöhte Gefahr von Flächen- und Waldbränden

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Symbolfoto

Durch die Hitze und Trockenheit der letzten Wochen, die nach Wetterprognosen auch noch weiter anhalten werden, herrscht eine erhöhte Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Die Indizes des Deutschen Wetterdienstes weisen entsprechen hohe Gefährdungsstufen aus. Es gab – auch im Saarland- für diese Jahreszeit schon viele Feuerwehreinsätze diesbezüglich. Nicht zu vergessen den Großbrand in Lübtheen, Mecklenburg-Vorpommern. Auch gelegentliche, nicht sehr ergiebige Regenfälle ändern nichts an der grundsätzlichen Lage. Im Falle eines Brandes ist derzeit auch mit einer sehr schnellen Ausbreitung zu rechnen.

Deshalb bitten wir Sie, auf Feldern, Wiesen und in Wäldern erhöhte Vorsicht walten zu lassen:

Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe kann zu einem Brand führen. Beachten Sie die in den Wäldern bestehenden Rauchverbote. Zünden Sie keine Feuer (Grillfeuer, Lagerfeuer) in der freien Natur an, halten Sie sich an die dafür vorgesehenen Stellen. Informieren Sie sich auch über evtl. zeitweise Verbote an Grillstellen. Eine große Brandgefahr geht auch bei PKW`s von heißen Auspuffen und Katalysatoren aus. Parken Sie nicht auf Wiesen, Grasnarben an Straßen- oder Wegerändern oder anderen Untergründen, die brennbar sind. Dies gilt auch bei Veranstaltungen oder der Obsternte.

Wenn Sie ein Feuer entdecken informieren Sie umgehend die Feuerwehr über die „112“. Geben Sie eine möglichst genaue Ortsangabe, damit Ihre Feuerwehr die Einsatzstelle auch schnell findet. Als sehr hilfreich im Wald haben sich hier die forstlichen Rettungspunkte gezeigt.

Hinweise zu den Rettungspunkten finden Sie hier.

Für Ihre Sicherheit:
Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

Gemeindewehr

Für schnelle ärztliche Hilfe bei Notfällen im Gemeindewald – Gemeinde erneuert Rettungspunktenetz im Wald

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Egal ob es um einen Forstunfall bei Waldarbeiten, einen Sturz beim Joggen und Radfahren oder zum Beispiel um Herzbeschwerden von Wanderer oder Spaziergängern geht: Im Notfall ist es entscheidend, dass die Rettungskräfte schnell vor Ort sind. Die sogenannten Rettungspunkte sind feste Stellen außerhalb von geschlossenen Ortschaften, die von einem Rettungswagen gut erreicht werden können. Ursprünglich wurde diese Infrastruktur eingerichtet worden, um Waldarbeitern in Notsituationen besser versorgen zu können bzw. um im Wald schnelle Hilfe vor Ort leisten zu können. Forst, Feuerwehr, DRK und weiteren Rettungskräften sind die einzelnen Rettungspunkte und die Anfahrtswege bekannt, so dass sie bei Nennung der Punkte schnell vor Ort sein können. Da der Wald in der heutigen Zeit verstärkt als Erholungs- und Freizeitgebiet genutzt wird, steigt auch die Zahl der potenziell Hilfesuchenden. Um Wanderer, Mountainbiker und andere Naturbegeisterte im Notfall schnell ärztlich versorgen zu können, hat Revierförsterin Martina Herzog die unansehnlichen Rettungspunkte im Gemeindewald, die sie 2012 angelegt hatte, jetzt gemeinsam mit Saarforst erneuert. Vor diesem Zeitpunkt gab es lediglich zwei Rettungspunkte (am Wehrholzer Weg und am Hartungshof), die für eine Rettungskette nicht ausreichten.

10 Rettungspunkte sind nun im Gemeindewald aufgestellt.
  • 6808 – 458    Parkplatz Wolfsbuche
  • 6808 – 459    Kleinblittersdorf Waldfriedhof
  • 6808 – 460    Bliesgersweiler Mühle Wendeplatz
  • 6808 – 461    Sitterswald Parkplatz zum Fischweiher an der L 106
  • 6808 – 462    Sitterswald Straße zur Wackenmühle Waldeingang
  • 6808 – 463    Sitterswald Sportplatz
  • 6808 – 464    Saarland Therme Waldeingang
  • 6808 – 465    Bliesransbach, Einfahrt zur ehemaligen EVS-Deponie
    (EVS  Gesellschaft für Abfallwirtschaft)
  • 6808 – 454    Wehrholzer Weg
  • 6808 – 455    Hartungshof

Die Rettungspunkte sind an den Waldeingängen gelegt, dass sie ganzjährig auch bei widrigen Wegeverhältnissen erreichbar sind. Feuerwehr, Polizei und Sanitätern sind die einzelnen Rettungstreffpunkte und die Anfahrtswege bekannt, so dass sie bei der Nennung eines Rettungspunktes schnell vor Ort sein können.

Die Rettungspunkte sind einheitlich gestaltet, von weitem sichtbar und fallensofort ins Auge. Jeder Rettungspunkt ist erkennbar an einem weißen Kreuz auf grünem Grund. Die Nummer auf den Schild gibt den jeweiligen Standort an.

So werden die Rettungspunkte optimal genutzt:

  • Im Falle eines Unfalles die Rufnummer 112 wählen.
  • Vor dem Anruf sollte man sich die aktuelle Lage vergegenwärtigen. Folgende fünf „W-Fragen“ sollten Sie sich merken: 
    • Wo ist es passiert?
    • Was ist passiert?
    • Wie viele Personen sind verletzt?
    • Welche Verletzungen liegen vor?
    • Wo ist der Treffpunkt mit dem Rettungswagen? Falls bekannt, ist hier die Rettungspunktnummer zu nennen. Damit weiß der Rettungswagen den Standort
  • Wichtig: Nicht unüberlegt auflegen, sondern abwarten, ob sich weitere Fragen ergeben.

Falls es nicht möglich ist, den Rettungspunkt aufzusuchen, sollte ein Gruppenmitglied am Rettungspunkt auf den Rettungswagen warten und die Rettungskräfte an den Unfallort führen.

Rettungspunkte App „Hilfe im Wald“ zum Download

Im Unglücksfall hilft auch eine App „Hilfe im Wald“, die mit Smartphones unter dem Betriebssystem Android kostenfrei genutzt werden kann. Sie zeigt den eigenen Standort an und den nächstgelegenen Rettungspunkt. Weitere Funktionen sind:


• Bei Verortung des Smartphone durch Satellitenempfang (GPS) erfolgt eine grafische
Darstellung der eigenen Position in Bezug zu den umliegenden Rettungspunkten
• Anzeige der aktuellen Koordinaten der eigenen Position
• Bezeichnung, Entfernung und Richtungsanzeige zum ausgewählten Rettungspunkt
bei Netzempfang des Smartphone (GSM)
• Darstellung von topografischem Kartenmaterial und Luftbild
• Anruf bei den Rettungskräften mit Voreinstellung (112)

„Es ist einfach noch nicht in allen Köpfen, wie wichtig solche Rettungspunkte sind“, bedauert Bürgermeister Stephan Strichertz. Er betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig dabei auch die interne Koordination zwischen den einzelnen Rettungskräften ist. 


v.l.n.r. Ernst-Fred Kunz (DRK), Bürgermeister Stephan Strichertz, Markus Dincher (Freiwillige Feuerwehr), Revierförsterin Martina Herzog,
vor dem Schild: Giulio Fisci von der Jugendwehr

Bericht und Fotos: Brigitte Flaus

Nützliche Downloads für Ihr Smartphone finden Sie hier.

Gemeindewehr

Sommer und Dürre: Gemeinsame Übung „Vegetationsbrand“ der Feuerwehr Kleinblittersdorf

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Vegetationsbrände bei längerer Dürre stellen die Feuerwehren immer wieder erneut auf die Probe. Erst kürzlich wurde die Feuerwehr Kleinblittersdorf bei einem Brand von ca. 200 Heuballen gefordert. Die Gefahr, dass hierbei auch das angrenzende Waldstück in Brand geriet, musste schnell eingedämmt werden.

Gerade bei andauernder Hitze kann bereits durch eine weggeworfene Zigarette ein Großbrand entstehen. Übungen zu solchen Szenarien stehen zwar schon lange auf dem Übungsplan, allerdings durch den Klimawandel und die Dürrephasen die immer wieder im Sommer eintreten, gewinnen diese Übungen immer mehr an Bedeutung.

Ein solches Szenario muss geübt sein. Hierzu trafen sich alle Löschbezirke der Feuerwehr Kleinblittersdorf bereits am Montag den 29.04.2019 zur gemeinsamen Übung in Rilchingen-Hanweiler.

Angenommene Lage: Waldbrand, zum Bergwald zwischen Rilchingen-Hanweiler und Sitterswald.

Ziel war es herauszufinden, ob die taktischen Überlegungen der Wasserversorgung und des Wasserverbrauch auch wirklich sinnvoll umgesetzt werden können. Hierzu wurde eine Löschwasserleitung von etwa 500 Metern verlegt. Auf dieser Strecke gab es 8 Wasser-Abgabestellen.

Besonderheit hier war, dass man sogenannte „D“ Schläuche in der Wasserabgabe verwendet hat. Diese haben nur einen sehr geringen Durchmesser und damit einen geringeren Wasserdurchfluss.

Dadurch hat man versucht, den angenommenen Vegetationsbrand mit möglichst wenig Wasser abzulöschen.

Um diese Wasserversorgung sicherzustellen, wurden 2 Wasserfalltbehälter mit jeweils ca. 3000L Wasserinhalt aufgebaut. Um diese Behältnisse zu befüllen, führten 3 Löschgruppen Fahrzeuge einen sogenannten Pendelverkehr durch. Sie entnahmen ihr Wasser aus Wasserhydranten in den Straßen „In der Lach“ und „Rudolf-Diesel-Straße“.

Ein weiteres Fahrzeug verblieb für den Fall einer Unterbrechung dieses Pendelverkehrs am Faltbehälter stehen und hätte seinen Tankinhalt kurzzeitig einsetzen können.

Um das Wasser zu den Abgabestellen pumpen zu können, wurde eine Tragkraftspritze eingesetzt.

Dieses Konzept mit den offenen Behältnissen und den kleineren Schläuchen wurde in dieser Art und Weise zum ersten Mal bei der Feuerwehr Kleinblittersdorf geübt.

Das Resümee der Übung: Das durchdachte Konzept der Wasserversorgung war für dieses Szenario ausreichend. Eine durchgehende Wasserversorgung konnte somit sichergestellt werden und der Brand wäre somit schnell unter Kontrolle gewesen.

Bericht und Fotos: Steve Mantzer,
Presseteam Feuerwehr Kleinblittersdorf