Gemeindewehr

Einsatzstatistik 2018

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Das Jahr 2018 war für die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf wohl eins der Einsatzintensivsten in ihrer Geschichte

Neben der Unwetterkatastrophe im Juni, die in der Einsatzstatistik mit lediglich 10 Einsätzen erfasst ist (pro Einsatztag und Löschbezirk wurde ein Einsatz erfasst, es wurden gemeinsam mit auswärtigen Rettungskräften 249 registrierte Einsätze abgearbeitet), gab es im Laufe des Jahres 29 weitere Unwettereinsätze.

43 Brände waren zu löschen, darunter ein Großbrand. 16 Ölspuren galt es zu beseitigen. 14 mal mussten Wohnungstüren geöffnet werden, weil sich hilflose Personen dahinter befanden. Auch der Streckenabschnitt der B51 in unserer Gemeinde hat mal wieder seine Gefährlichkeit gezeigt.

Es gab 4 Verkehrsunfälle mit Personenrettung. Hinzu kamen noch 19 sonstige Einsätze und 16 Fehlalarme von Brandmeldeanlagen, sodass die Feuerwehr 153 mal für die Bürger unserer Gemeinde ausgerückt ist.

Dabei wurden insgesamt 7.185 registrierte Einsatzstunden geleistet. Registriert werden nur die Zeiten der Wehrleute, die auch tatsächlich ausgerückt sind. Wer überzählig ist und am Gerätehaus in Bereitschaft bleibt oder bei größeren Ereignissen wie, zum Beispiel der Brand einer Dachdeckerei später zur Einsatzstelle kommt, wird meist nicht erfasst.

Durchschnittlich war jeder der 187 aktiven Feuerwehrmänner/-frauen über 38 Stunden im Einsatz, bei den Mitgliedern des Löschbezirkes Kleinblittersdorf waren es sogar über 65 Stunden. Der Wehrführer und seine beiden Stellvertreter waren jeder durchschnittlich über 100 Stunden im Einsatz. Gerade bei der Wehrführung kommen noch unzählige Stunden hinzu für Planung, Besprechungen, Sitzungen, Erstellen von Brandschutzgutachten, Beurteilung von Bauplänen und vieles mehr.

H i e r gelangen Sie zu einem Jahresrückblick in Bildern, den unser stellvertretender Wehrführer Jörg Wagner erstellt hat.

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Verkehrsunfall B51

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Am 5.1.2019 kam es kurz vor Mitternacht zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B51 in Kleinblittersdorf höhe „Alte Ziegelei“. Dabei wurden zwei Männer aus Frankreich verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Bei dem Unfall waren zwei mit jeweils einer Person besetzte PKW zusammengestoßen. Die Tür des einen PKW, einem Ford, ließ sich noch öffnen. Der zweite PKW, ein Peugeot war so beschädigt, dass sich die Tür nicht mehr öffnen lies. Der Fahrer war eingeschlossen, aber glücklicherweise nicht eingeklemmt. Er wurde in Abstimmung mit dem Rettungsdienst mit schwerem Gerät befreit. Die Polizei sorgte für die Sicherheit der Rettungskräfte indem sie die Einsatzstelle für den Verkehr sperrte und nahm den Unfall auf.

Im Einsatz waren 2 Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und 4 Kommandos Polizei. Die Feuerwehr war mit 5 Fahrzeugen des Löschbezirkes Kleinblittersdorf und des Standortes Mitte (zukünftig Löschbezirk Mitte) und einem Kommandowagen und ca. 40 Wehrleuten im Einsatz.

Gemeindewehr

Änderung der Brandschutzsatzung

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Der Gemeinderat der Gemeinde Kleinblittersdorf hat in seiner Sitzung vom 11. Dezember die Brandschutzsatzung der Gemeinde geändert. Die Brandschutzsatzungen der Kommunen komplettieren die Regelungen des Brandschutzgesetzes und der Brandschutzorganisationsverordnung für das Saarland. Das Innenministerium hat eine Mustersatzung veröffentlicht, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird und z.B. die Bildung der Löschbezirke innerhalb der Kommune festlegt.

Wichtigste Änderung in der Satzung ist, dass die Gemeindewehr ab dem 1.4.2019 statt aus fünf nur noch aus vier Löschbezirken (LB) bestehen wird. Nicht Personalmangel war der Grund für die Zusammenlegung, sondern der Wunsch der Feuerwehrleute aus Sitterswald und aus Auersmacher am gemeinsamen Standort nun auch formell als eine Einheit zu fungieren. Aus zwei funktionierenden Löschbezirken wird ein schlagkräftiger Löschbezirk, der rund 80 aktive Feuerwehrleute umfassen wird. Auch bei der Namensgebung für das neue Gebilde ist der Gemeinderat dem Vorschlag der Wehrleute gefolgt. Gemäß der Geographischen Lage innerhalb der Gemeinde- der neue Löschbezirk grenzt an alle anderen Löschbezirke- wird der neue LB „Löschbezirk Mitte“ heißen. Die Aktivitäten außerhalb des Brandschutzes in beiden Ortsteilen sollen weiter beibehalten werden, und auch die Verbundenheit zur Bevölkerung soll, auch wenn die Namen der Ortsteile sich nicht im Namen des LB finden, beibehalten werden. Es gab auch Namensvorschläge wie „LB Sitterswald / Auersmacher“ und „Auersmacher / Sitterswald“ und auch Kombinationen aus Namensteilen. Aber all dies wurde nicht als passend bzw. praktikabel empfunden.

Der Termin 1. April 2019 wurde festgelegt, damit noch genügend Zeit bleibt, um eine neue Löschbezirksführung für das neue Gebilde zu wählen. Bisher gab es in jedem Löschbezirk einen Löschbezirksführer und einen Stellvertreter. In der neuen Brandschutzsatzung ist nun auch festgelegt, dass Löschbezirke mit mehr als 50 Mitgliedern neben dem Löschbezirksführer über zwei Stellvertreter verfügen können, was für den LB Mitte zutreffen wird.

Wir hoffen, dass dieser Zusammenschluss ein weiterer Beitrag zur Sicherheit in unserer Gemeinde – zu Ihrer Sicherheit- ist.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

LB 3 Kleinblittersdorf

Besuch der Kinder der Wohngruppe 1 des Hanns-Joachim-Haus beim Lb Kleinblittersdorf

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Tatütata, wir sind endlich da!!!

Unter diesem Motto durften 8 Kinder und Jugendliche der Wohngruppe 1 des Hanns-Joachim-Hauses am 08.12.2018 die Freiwillige Feuerwehr in Kleinblittersdorf besichtigen.

Mit großer Vorfreude und vielen Fragen im Gepäck, die auch schon Tagevor der Besichtigung zahlreich gestellt wurden, ging es nach demFrühstück endlich los.

 Am Gerätehaus angekommen wurden wir von Brandmeister Florian herzlich empfangen.

Mit großen Augen standen vor allem die Kleinsten vor dem „riesen“ Feuerwehrauto.

Nun ging es auch schon gleich los mit den tausend Fragen, die den Kindern und Jugendlichen quasi im Sekundentakt einfielen.

Florian hatte alle Hände voll zu tun, um sowohl die zahlreichen Fragen zu beantworten als auch gleichzeitig sein vorbereitetes Programm durchzuführen.

Die Kinder und Jugendlichen durften 3 Feuerwehrautos sowohl von innen als auch von außen bestaunen. Am Spannendsten war dabei sicherlich, dass sie wie „echte“ Feuerwehrfrauen- und Männer im Mannschaftsraum der Fahrzeuge Platz nehmen durften.

Als dann zum Abschluss auch noch das Martinshorn betätigt wurde, war spätestens für alle klar, dass dieser Morgen etwas Besonderes war.

So kam auch recht bald die Frage: „Dürfen wir nächsten Samstagwieder kommen?“

Fest steht auf jeden Fall, wir kommen wieder, aber nicht gleich am nächsten Samstag.

Autor: Nicole Vilbrandt

LB 1 Auersmacher

Auch Zusammenarbeit muss geübt werden

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Im Ernstfall kann nur das funktionieren, was geübt wurde. So auch die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsdiensten. Bei Brandeinsätzen erfolgt die Tätigkeit I.d.R. nacheinander. Die Feuerwehr rettet und übergibt die geretteten Personen an den Rettungsdienst. Dieser versorgt dann die Personen medizinisch.

Bei Verkehrsunfällen ist die Sache ganz anders gelagert. Die Rettung von eingeklemmten Personen zieht sich länger hin. Während dieser Zeit müssen die verletzen Personen medizinisch versorgt werden. Und dies bei absolutem Platzmangel. Man arbeitet im wahrsten Sinne des Wortes auf Tuchfühlung. Da das Wohl der verletzten Personen im Vordergrund steht muss die Kommunikation stimmen. Der Rettungsdienst bestimmt je nach Zustand der Personen die Art der Rettung. Für die technische Durchführung ist dann die Feuerwehr zuständig. Oberbegriff ist die Patientenorientierte Rettung. Man unterscheidet von Sofortrettung bis hin zu schonender Rettung.

Bei einer Sofortrettung muss die verletzte Person in kürzest möglicher Zeit befreit werden. Die Situation ist so kritisch, dass man in Kauf nimmt, dass sich der Patient durch die Rettung weitere Verletzungen zuzieht. Bei der schonenden Rettung ist die Person stabil. Die Rettung soll für den Patienten möglichst schonend durchgeführt werden, was natürlich mehr Zeit erfordert. Zwischen diesen extremen Varianten gibt es natürlich noch Kompromisse. Und es kann vorkommen, dass aus einer schonenden Rettung plötzlich eine Sofortrettung wird, da sich der Zustand des Patienten geändert hat.

Um das zu üben hat der Löschbezirk Sitterswald gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst e.V., Stadtgliederung Saarbrücken, eine gemeinsame Übung durchgeführt. Das Szenario war anspruchsvoll: Ein PKW war von der Fahrbahn eine Böschung hinunter gegen einen Baum gefahren. Die Böschung war steil, der Boden durch Regen aufgeweicht, das Gelände voll Sträucher und Hecken. Und es war dunkel. Zwei Personen (eine davon wurde von einem Dummy dargestellt) waren eingeklemmt und die Türen ließen sich nicht mehr öffnen. Wie meist im Ernstfall war der Rettungsdienst als erstes vor Ort. Man arbeitete das Szenario gemeinsam ab. Bis die zweite Person befreit war dauerte es ca. 50 Minuten. Nach der Übung fand eine gemeinsame Übungsbesprechung statt, in der auf Fehler hingewiesen und Verbesserungsvorschläge gemacht wurden. Auch wurden alternative Vorgehensweisen angesprochen.

Danach konnte man sich noch mit der Technik des jeweils anderen Hilfsdienstes befassen. Für die Feuerwehrleute war der Umgang mit Fahrtragen von Interesse, während für den Rettungsdienst Schere und Spreizer  Objekte der Aufmerksamkeit waren.

Danach wurden bei einem gemütlichen Zusammensein noch Erfahrungen ausgetauscht. Der LB Sitterswald bedankt sich beim Malteser Hilfsdienst für die Aufschlussreiche Teilnahme an der Übung.

Gemeindewehr

Feierlichkeiten anlässlich des Tages der heiligen Barbara

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Traditionsgemäß feierten an den letzten Wochenenden die Löschbezirke (LB) Rilchingen-Hanweiler, Kleinblittersdorf, Sitterswald und Auersmacher der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf den Tag der heiligen Barbara. Bliesransbach feiert im Mai den Florianstag.
Die Feierlichkeiten werden vom Bürgermeister und Chef der Wehr, Stephan Strichertz, immer zum Anlass genommen, einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu geben. Teilweise wurde er durch die 1. Beigeordnete, Dr. Erika Heit, vertreten. Wie sie resümierten war 2018 für die Feuerwehr Kleinblittersdorf ein ereignisreiches Jahr. Unangenehm in Erinnerung ist vor allem die Unwetterkatastrophe 31.05./01.06., die unsere Gemeinde heimgesucht hatte. Bei dieser Katastrohe haben die Hilfsorganisationen bewiesen, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Fachdienste funktionierte und gut ausgebildete und motivierte Helfer zur Verfügung standen. Auch der Großbrand einer Dachdecker-/Zimmerei war ein Ereignis, das aus der umfangreichen Einsatzstatistik herausragt. Dabei konnten zwei Hallen gerettet werden. Insgesamt kam die Wehr auf 6533 Einsatzstunden. Die Anzahl der Einsätze war mit 144 fast doppelt so hoch wie 2017, obwohl die Hochwassereinsätze 2018 pro Einsatztag nur als ein Einsatz gezählt wurden.
Strichertz/Dr. Heit bedankten sich auch bei den Familien der Wehrleute, ohne deren Hilfe und Verzicht eine Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren unmöglich wäre. Sie lobten das Engagement der Wehrleute bei der Eigenleistung im Rahmen der Umbaumaßnahme im Feuerwehrhaus Rilchingen-Hanweiler und beim Neubau des Feuerwehrhauses Mitte. Als nächste größere Anschaffung wurde  der dringend notwendige Ersatz des Löschgruppenfahrzeuges in Rilchingen-Hanweiler genannt, mit dessen Auslieferung in 2020/2021 gerechnet werden kann.
Auf dem Programm der Veranstaltungen stand neben den Beförderungen auch eine für unsere Feuerwehr beachtliche Anzahl an Ehrungen.
Besonders zu erwähnen ist Dieter Podewin. Er war lange Jahre Jugendbetreuer und hat ab 2005 bis zu seiner Überführung in die Alterswehr in 2016 die Geschicke des LB Rilchingen-Hanweiler als Löschbezirksführer gelenkt. Als Dank wurde er zum Ehrenlöschbezirksführer des LB Rilchingen-Hanweiler ernannt. Er wurde auch durch den Feuerwehrverband für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.
Der Ehrenwehrführer Gerd Karmann und Helmut Brach, beide LB Auersmacher, wurden für beachtliche 60 jährige Mitgliedschaft vom Feuerwehrverband geehrt.
Stephan Dahlem, ebenfalls LB Auersmacher, ist 50 Jahre Mitglied in der Feuerwehr und wurde dafür durch den Feuerwehrverband geehrt. Er war einige Jahre stellvertretender Wehrführer und zuvor Jugendbetreuer.
Der stellvertretende Wehrführer Jörg Wagner, der lange Jahre als Jugendbetreuer und später als Löschbezirksführer Verantwortung für den LB Kleinblittersdorf übernahm, wurde mit dem Goldenen Feuer-Ehrenzeichen des Innenministeriums für 45-Jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet. Karl Macke, der jahrelang als Jugendbetreuer beim LB Kleinblittersdorf tätig ist, wurde ebenfalls mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Weiter wurden mit Feuerwehr-Ehrenzeichen des Innenministeriums ausgezeichnet:
In Bronze für 25 Jahre aktiven Dienst (Jugendwehr und aktive Wehr) in der Feuerwehr:
Nico Focht                          LB Sitterswald
Harald Müller                    LB Rilchingen-Hanweiler
In Silber für 35 Jahre aktiven Dienst
Stefan Schütz                     LB Auersmacher
Der Landesfeuerwehrverband hat folgende Feuerwehrleute für 40 jährige Mitgliedschaft geehrt:
Michael Dabrock               LB Rilchingen-Hanweiler
Markus Dincher                LB Auersmacher
Frank Moser                      LB Auersmacher
Klaus Schommer              LB Auersmacher

Beförderungen/Übernahmen:
Von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr wurden als FeuerwehranwärterIn übernommen:
Yannick Dahm                   LB Kleinblittersdorf
Mayleen Debus                  LB Rilchingen-Hanweiler
Colin Hofmann                  LB Kleinblittersdorf
Jakob Schuh                       LB Kleinblittersdorf

Als „Quereinsteiger“ in die Wehr eingetreten und nun Feuerwehranwärter sind:
Felix Breier                         LB Rilchingen-Hanweiler
Peter Heit                            LB Auersmacher

Von FeuerwehranwärterIn zur Feuerwehrfrau /-mann wurden befördert:
Andreas Berberich            LB Kleinblittersdorf
Elias Dincher                     LB Auersmacher
Chiara Göritz                     LB Rilchingen-Hanweiler
Lukas Grewer                    LB Sitterswald
Philipp Hector                   LB Kleinblittersdorf
Marcel Kraft                       LB Rilchingen-Hanweiler
Marius Ries                        LB Sitterswald
Maximilian Risch              LB Sitterswald
Matthias Roth                    LB Rilchingen-Hanweiler

Die folgenden Oberfeuerwehrmänner wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert:
Thomas Dahlem               LB Sitterswald
Michael Macke                  LB Kleinblittersdorf
Christoph Schmidt           LB Kleinblittersdorf

LöschmeisterIn wurden von Oberfeuerwehrfrau/-mann bzw. vom Hauptfeuerwehrmann:
Gabi Christmann              LB Auersmacher
Marcus Kunz                     LB Sitterswald
Tobias Sand                       LB Rilchingen-Hanweiler

Befördert vom Löschmeister zum Oberlöschmeister wurden:
Tobias Hoffsteter             LB Kleinblittersdorf
Marco Jost                         LB Kleinblittersdorf
Stephan Jung                    LB Auersmacher
Tobias Lehmann               LB Auersmacher

Vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister wurden befördert:
Mathias Besse                   LB Sitterswald
Sascha Frank Macke        LB Kleinblittersdorf
Der Oberlöschmeister Joshua Zins vom LB Sitterswald wurde zum Brandmeister befördert.

In die Alterswehr überführt wurden:
Aloysius Hector                LB Kleinblittersdorf
Thomas Laudes                LB Auersmacher

Der Oberlöschmeister Joshua Zins vom LB Sitterswald wurde zum Brandmeister befördert.

Bestellungen:
Tim Schäfer vom LB Sitterswald wurde zum Gerätewart bestellt.

Fotos: Tobias Dahlem, Joshua ZIns, Steve Mantzer

LB 2 Bliesransbach

Technik 2/42 LF 8 / 12

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Mannschaftsraum

Im Mannschaftsraum ist neben der Besatzung (1/8 = 1 Gruppenführer, 1 Maschinist (Fahrer) und 7 Feuerwehrmänner und Frauen) diverse technische Ausrüstung untergebracht. Im vorderen Bereich sind die Fahrzeugfunkgeräte, Handlampen sowie Handfunkgeräte sowie Karten- und Schreibmaterial für den Gruppenführer sowie deren Kennzeichnungswesten untergebracht. Dahinter sind die Pressluftatmer für den Angriffstrupp verladen, sodass dieser sich während der Fahrt komplett ausrüsten kann. Auch im hinteren Bereich sind Handfunkgeräte sowie diverse Leinen für die vorgehenden Trupps aber auch Mittel zur Verkehrssicherung verladen. Unter der Sitzfläche befindet sich weiterer Staurraum für Leinen, Decken, Elektrostrahlrohre, Werkzeugkoffer, Kaminkehrset u.a.

Geräteraum 1

Im Geräteraum 1 sind folgende Geräte verladen; 1 Tragkraftspritze TS 8/8 zur Wasserförderung, ein Hydrantenstock zur Wassergewinnung aus Unterflurhydranten, ein Hydrantenschlüssel, 2 Feuerwehräxte, die Atemschutzgeräte für den Wassertrupp sowie 2 Ersatzflaschen für die Geräte sowie das Magnetbrett für die Atemschutzüberwachung. Weiterhin ist hier die erweitere persönliche Schutzausrüstung zur Verwendung der Kettensäge verladen.

Geräteraum 2

Im Geräteraum 2 sind diverse Schläuche Größe B und C zur Wasserfortleitung verladen. Des weiteren befinden sich die Atemschutzreservemasken in diesem Geräteraum. Rechts daneben sind die Komponenten zur Schaumerzeugung verladen; ein Schwerschaumrohr, 2 Kanstister Schaummittel, eine Mittelschaumpistole sowie ein Zumischer zur Schamerzeugung. Darunter befinden sich der Schlauchkorb für den Angriffstuch, sowie ein mobiler Rauchverschluss. Des weiteren sind diverse Leinen sowie der Verteiler verladen.

Geräteraum R

Im Geräteraum R ist die Schnellangriffseinrichtung sowie die Einbaupumpe des Fahrzeuges verbaut. Die Schnellangriffseinrichtng wird i.d.R. zur Bekämpfung von Kleinbränden im Aussenbereich wie z.B. Mülleimer, Container aber auch zur Erstmaßnahme für Fahrzeugbrände verwandt.

Die Einbaupumpe des Fahrzeuges dient zur Entnahme und Forteilung des Wassers aus dem eingebauten Löschwasserbehälter zur Einsatzstelle. Außerdem kann die Einbaupumpe genauso wie die verladene TS 8/8 zur Wasserentnahme an offenen Gewässern verwendet werden.

Geräteraum 3

Im Geräteraum 3 sind diverse Druckschläuche Größe B und C sowie eine Schlauchhaspel mit B-Druckschläuchen verlastet. Des weiteren sind diverse Strahlrohre Größe B und C sowie ein Holstrahlrohr C verladen. Zur Nutzung bei Wasserschäden ist eine Tauchpumpe sowie 2 Wathosen verladen.

Geräteraum 4

Im Geräteraum 4 sind weitere Druckschläuche B und C verladen. Im oberen Bereich befindet sich noch ein CO2 Feuerlöscher. Des weiteren befindet sich hier die Kettensäge samt Zubehör, Der 3KvA Stromerzeuger sowie 2 Arbeitsstellenscheinwerfer 1000W mit passendem Stativ. Ausserdem sind in diesem Bereich die Sanitätstasche mit div. medizinischen Material verladen. Weiterhin sind diverse Materialien zur Verkehrsabsicherung enthalten.

LB 3 Kleinblittersdorf

Von einer Scheune mit Stallung zum Feuerwehrgerätehaus Kleinblittersdorf

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Feuerwehrgerätehaus Kleinblittersdorf 1983

Nach dem Krieg war das Löschfahrzeug sowie die technische Ausrüstung des Löschbezirks Kleinblittersdorf in einem Geräteschuppen in der Schulstraße untergebracht. Der geringe Platz und bauliche Mängel machten es jedoch erforderlich, dass man sich Gedanken über ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Feuerwehr an einem anderen Standort machen musste.

1954 beschloss der Kleinblittersdorfer Gemeinderat in der Oberdorfstraße eine alte Scheune mit Stallungen zum neuen Feuerwehrgerätehaus umzubauen. Es sollten zwei Garagen für Löschfahrzeuge und ein Schulungsraum für die Feuerwehr, der auch als Sitzungszimmer für den Gemeinderat dienen sollte, gebaut werden. Des Weiteren sollten noch zwei Wohnungen für Bedienstete des Bauhofs im linken Teil des Gebäudes entstehen. Bei dieser Baumaßnahme sollte allerdings das alte Bauernhaus neben der Scheune erhalten bleiben, da dies noch bewohnt war.

Am 26.11.1955 war es dann endlich soweit: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde und nach der Einsegnung konnte der damalige Amtsvorsteher Herr Lang das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Von nun an besaß der Löschbezirk Kleinblittersdorf ein für die damalige Zeit modernes Feuerwehrgerätehaus. Zu seiner Ausstattung zählten zwei Stellplätze für Löschfahrzeuge, ein Werkstattbereich, sanitäre Einrichtungen, einen Schlauchturm sowie ein großzügig bemessener Schulungsraum. Auch war es möglich die persönliche Schutzausrüstung im Gerätehaus aufzubewahren und nicht mehr bei den Feuerwehrangehörigen zu Hause.

Anfang der 1970er Jahre wurde das alte Haus neben dem Feuerwehrgerätehaus durch Arbeiter des Bauhofes abgerissen. Auf der dadurch frei gewordenen Fläche entstand ein Parkplatz für die Feuerwehrangehörigen.

1983 musste unser TLF 16 nach einem kapitalen Getriebeschaden leider außer Dienst gestellt werden. Diese bedeutete, dass so schnell wie möglich eine neues Tanklöschfahrzeug bzw. Löschfahrzeug LF 16 beschafft werden musste. Da die Fahrzeughalle aus dem Umbau von 1955 jedoch nur eine Durchfahrtshöhe von ca. 2,70 m hatte, passte das neue Löschfahrzeug nicht durch das Garagentor. Der Torbereich musste umgebaut und ein neues Tor eingebaut werden. Da schon zu diesem Zeitpunkt bekannt war, dass die Feuerwehr Kleinblittersdorf 1985 einen Vorausrüstwagen vom Stadtverband Saarbrücken erhalten würde, wurde gleichzeitig mit dem Umbau des rechten Garagentores die linke Fahrzeughalle um ca. 2,00 m nach hinten verlängert. Hierzu musste allerdings der Sanitärbereich erheblich verkleinert werden.

 Nach dem Hochwasser von 1983 war klar, dass der Löschbezirk Kleinblittersdorf dringend einen Funkraum, ein Büro sowie einen Aufenthaltsraum mit Küche benötigt. Hierfür wurde die Wohnung im 1. OG in Eigenleistung umgebaut. So entstand im vorderen Bereich der Wohnung ein Funkraum mit Büro und im hinteren Bereich eine Küche mit Aufenthaltsraum sowie eine zentrale Kleiderkammer.

1992 erhielten wir als Ersatz für unser alt gedientes LF 8, das bis dahin im Löschbezirk Sitterswald stationierte LF 8. Dieses LF 8 war im Gegensatz zu unserem LF 8 mit einer Vorbaupumpe ausgestattet und von seiner Bauart etwas höher. Es wurde also in der linken Fahrzeughalle sowohl in der Länge als auch in der Höhe verdammt eng. Und es war wieder einmal ein Umbau der Fahrzeughallen angedacht.

Nachdem der Gemeinderat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt hatte, konnten wir 1993 mit dem Umbau beginnen. Nach und nach entwickelte sich der Umbau der Fahrzeughallen zu einer Komplettsanierung des Gerätehauses und dauerte bis 1995.

Während dieser Bauzeit wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Tieferlegung des Hallenbodens und Erneuerung des Fußbodens
  • Verlängerung der Fahrzeughallen um ca. 2,00 m nach vorne
  • Einbau neuer Garagentore
  • Entfernen der Wand zwischen den Fahrzeughallen
  • Komplette Sanierung der Sanitäranlagen
  • Komplette Erneuerung der Elektroinstallation
  • Umgestaltung des Umkleidebereiches
  • Umbau der Küche und der Kleiderkammer
  • Umbau des Funkraumes
  • Komplette Erneuerung der Heizungsanlage
  • Einbau neuer Fenster, Haustür und Eingangstür für die Fahrzeughalle
  • Umbau der Wohnung im 2.OG zu einer Werkstatt und Kleiderkammer
  • Neueindeckung des Daches
  • Anbringen eines neuen Außenputzes

Eine Vielzahl der oben aufgeführten Arbeiten wurde von den Feuerwehrkameraden /-innen in Eigenleistung ausgeführt.

 

Im September 2014 wurde der Torbereich der Fahrzeughalle nochmals umgebaut. Dieser war notwendig geworden, da sich eine Reparatur der defekten Toranlage, wegen der zu hohen Kosten, nicht mehr lohnte. Da die Durchfahrtshöhe der alten Toranlage nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften entsprach, musste diese jetzt bei der neuen Anlage in der Höhe, gemäß den Vorschriften, angepasst werden. Dadurch war es erforderlich, den Vorbau abzureisen und wieder neu zu errichten.

Viele der angefallenen Arbeiten wurden von den Kameraden des Löschbezirkes Kleinblittersdorf in Eigenleistung, ca. 1.400 Stunden, erbracht.

Gemeindewehr

Führungskräfte bilden sich fort

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Seit einigen Jahren treffen sich einmal im Jahr die Führungskräfte aller Löschbezirke der Feuerwehr Kleinblittersdorf, um sich zu aktuellen Themen oder Geschehnissen in Sachen Brandschutz und technischer Hilfeleistung fortzubilden. So auch wieder am Samstag, den 17. November,  als sich 25 Frauen und Männer unserer Feuerwehr um 13.30 Uhr im Gerätehaus Bliesransbach zusammenfanden. Themen der diesjährigen Tagung waren ein Fachvortrag zu dem schweren Feuer im Krankenhaus in Püttlingen, Rückblick auf das Unwetter, die Vorstellung neuer Software und Mitteilung allgemeiner Informationen.

Nach der Begrüßung durch unseren Wehrführer Peter Dausend und der 1. Beigeordneten Dr. Erika Heit, begann Gastreferentin Stefanie Lange mit dem Fachvortrag über das schwere Brandereignis im Jahr 2016 im Krankenhaus Püttlingen, bei dem damals 2 Menschen ums Leben kamen und mehrere Menschen verletzt worden sind. Frau Lange arbeitet als Kriminalkommissarin beim Landeskriminalamt und ist dort im Bereich Brandermittlungen tätig. Daneben ist sie auch Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis. Während dem durch sie vorgetragenen Fachvortrag wurde der zeitliche Ablauf des Schadenfeuers analysiert, die Brandursache beleuchtet und die Arbeit der Brandermittler im Detail erläutert. Für uns als Feuerwehrleute war es einmal sehr spannend zu sehen, wie und in welchem Umfang ein solches Ereignis im Nachhinein durch die Brandermittler aufgearbeitet wird und Umstände/Handlungen rekonstruiert werden können. Bei diesen Ermittlungen wurden auch einige Informationen bekannt, die für die Feuerwehr sehr interessant sind und uns bei zukünftigen Feuern und deren Bekämpfung hilfreich sein können. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei Frau Lange für den sehr interessanten Vortrag.

Nach einer Pause ging es weiter im Programm mit dem Rückblick auf die Geschehnisse beim Unwetter in unserer Gemeinde in der Nacht vom 31.05. auf den 01.06. Unser Wehrführer Peter Dausend präsentierte hier einen zeitlichen Abriss der Einsätze, die vom 1. Einsatzalarm Wasserschaden in der Nacht vom 31.05. über diverse Hilfeleistungen bis hin zur Bereitstellung von Sandsäcken gut eine Woche andauerten. In dieser Zeit wurden 249 dokumentierte Einsätze abgearbeitet, wobei die Vermutung nahe liegt, dass es weit mehr betroffene Menschen und Gebäude gegeben hat und man sich ohne die Hilfe der Feuerwehr selber half oder in nachbarschaftlicher Hilfe gegenseitig unterstützte. Des Weiteren gab Peter Dausend einen Überblick über die eingesetzten Rettungskräfte, die nicht nur aus unserer Gemeinde kamen. Hier rückten auch Feuerwehren aus dem Regionalverband, THW-Einheiten und Kräfte des Roten Kreuzes aus vielen Ecken des Saarlandes sowie einige THW-Einheiten sogar aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz an. Dausend betonte an dieser Stelle die gute Zusammenarbeit aller dieser Rettungsorganisationen bei der Bewältigung der Vielzahl von Einsätzen, Problemen und Aufgaben während den Unwettertagen.

Im Anschluss daran übergab der Wehrführer das Wort an Feuerwehrmann Dominik Gummel, der eine neue Software für unsere Feuerwehr vorstellte. Dabei handelt es sich um ein Programm zur Erfassung und Koordination von Einsätzen und Rettungskräften, die im Falle der Einrichtung einer sogenannten „Technischen Einsatzleitung“ durch uns selbst als örtliche Feuerwehr aufgenommen und verwaltet werden müssen. In aller Regel übernimmt die Koordination von Einsätzen die Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Wenn es allerdings einmal zu einer Großschadenslage kommt, wie z. B. Hochwasser oder Unwetter, muss diese auf Grund der Vielzahl von Notrufen unterstützt werden und man richtet als örtliche Feuerwehr eine Technische Einsatzleitung ein. Hier unterstützt eine solche Software die Arbeit der Feuerwehr. Dominik Gummel als IT-Fachmann und Mitglied des Löschbezirkes Kleinblittersdorf wurde auf die Probleme, die ein früher eingesetztes Programm machte, aufmerksam und begann selbst mit der Programmierung einer Software. Diese ist den anfallenden Aufgaben einer Großschadenslage gewachsen, sehr übersichtlich und von uns auch sehr gut händelbar. Hier hat Herr Gummel viel Zeit investiert und ein gelungenes Produkt vorgestellt, wofür er ein dickes Lob von Seiten der Wehrführer erhielt.

Zum Schluss der Tagung gab es noch Informationen zur Alarm- und Ausrückeordnung unserer Feuerwehr durch den stellvertretenden Wehrführer Jörg Wagner und allgemeine Mitteilungen vom Wehrführer, der die Veranstaltung dann nach gut 4 Stunden schloss. Danach ging es zum gemütlichen Teil über, hier hatte der Löschbezirk Bliesransbach noch ein Essen organisiert. Nach dem lehrreichen Nachmittag tauschte man sich hier noch über die Vorträge und Erkenntnisse aus und lies die Tagung locker ausklingen.

Martin Hector

Feuerwehr Kleinblittersdorf