LB 1 Auersmacher

Auch Zusammenarbeit muss geübt werden

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Im Ernstfall kann nur das funktionieren, was geübt wurde. So auch die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsdiensten. Bei Brandeinsätzen erfolgt die Tätigkeit I.d.R. nacheinander. Die Feuerwehr rettet und übergibt die geretteten Personen an den Rettungsdienst. Dieser versorgt dann die Personen medizinisch.

Bei Verkehrsunfällen ist die Sache ganz anders gelagert. Die Rettung von eingeklemmten Personen zieht sich länger hin. Während dieser Zeit müssen die verletzen Personen medizinisch versorgt werden. Und dies bei absolutem Platzmangel. Man arbeitet im wahrsten Sinne des Wortes auf Tuchfühlung. Da das Wohl der verletzten Personen im Vordergrund steht muss die Kommunikation stimmen. Der Rettungsdienst bestimmt je nach Zustand der Personen die Art der Rettung. Für die technische Durchführung ist dann die Feuerwehr zuständig. Oberbegriff ist die Patientenorientierte Rettung. Man unterscheidet von Sofortrettung bis hin zu schonender Rettung.

Bei einer Sofortrettung muss die verletzte Person in kürzest möglicher Zeit befreit werden. Die Situation ist so kritisch, dass man in Kauf nimmt, dass sich der Patient durch die Rettung weitere Verletzungen zuzieht. Bei der schonenden Rettung ist die Person stabil. Die Rettung soll für den Patienten möglichst schonend durchgeführt werden, was natürlich mehr Zeit erfordert. Zwischen diesen extremen Varianten gibt es natürlich noch Kompromisse. Und es kann vorkommen, dass aus einer schonenden Rettung plötzlich eine Sofortrettung wird, da sich der Zustand des Patienten geändert hat.

Um das zu üben hat der Löschbezirk Sitterswald gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst e.V., Stadtgliederung Saarbrücken, eine gemeinsame Übung durchgeführt. Das Szenario war anspruchsvoll: Ein PKW war von der Fahrbahn eine Böschung hinunter gegen einen Baum gefahren. Die Böschung war steil, der Boden durch Regen aufgeweicht, das Gelände voll Sträucher und Hecken. Und es war dunkel. Zwei Personen (eine davon wurde von einem Dummy dargestellt) waren eingeklemmt und die Türen ließen sich nicht mehr öffnen. Wie meist im Ernstfall war der Rettungsdienst als erstes vor Ort. Man arbeitete das Szenario gemeinsam ab. Bis die zweite Person befreit war dauerte es ca. 50 Minuten. Nach der Übung fand eine gemeinsame Übungsbesprechung statt, in der auf Fehler hingewiesen und Verbesserungsvorschläge gemacht wurden. Auch wurden alternative Vorgehensweisen angesprochen.

Danach konnte man sich noch mit der Technik des jeweils anderen Hilfsdienstes befassen. Für die Feuerwehrleute war der Umgang mit Fahrtragen von Interesse, während für den Rettungsdienst Schere und Spreizer  Objekte der Aufmerksamkeit waren.

Danach wurden bei einem gemütlichen Zusammensein noch Erfahrungen ausgetauscht. Der LB Sitterswald bedankt sich beim Malteser Hilfsdienst für die Aufschlussreiche Teilnahme an der Übung.

Gemeindewehr

Feierlichkeiten anlässlich des Tages der heiligen Barbara

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Traditionsgemäß feierten an den letzten Wochenenden die Löschbezirke (LB) Rilchingen-Hanweiler, Kleinblittersdorf, Sitterswald und Auersmacher der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf den Tag der heiligen Barbara. Bliesransbach feiert im Mai den Florianstag.
Die Feierlichkeiten werden vom Bürgermeister und Chef der Wehr, Stephan Strichertz, immer zum Anlass genommen, einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu geben. Teilweise wurde er durch die 1. Beigeordnete, Dr. Erika Heit, vertreten. Wie sie resümierten war 2018 für die Feuerwehr Kleinblittersdorf ein ereignisreiches Jahr. Unangenehm in Erinnerung ist vor allem die Unwetterkatastrophe 31.05./01.06., die unsere Gemeinde heimgesucht hatte. Bei dieser Katastrohe haben die Hilfsorganisationen bewiesen, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Fachdienste funktionierte und gut ausgebildete und motivierte Helfer zur Verfügung standen. Auch der Großbrand einer Dachdecker-/Zimmerei war ein Ereignis, das aus der umfangreichen Einsatzstatistik herausragt. Dabei konnten zwei Hallen gerettet werden. Insgesamt kam die Wehr auf 6533 Einsatzstunden. Die Anzahl der Einsätze war mit 144 fast doppelt so hoch wie 2017, obwohl die Hochwassereinsätze 2018 pro Einsatztag nur als ein Einsatz gezählt wurden.
Strichertz/Dr. Heit bedankten sich auch bei den Familien der Wehrleute, ohne deren Hilfe und Verzicht eine Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren unmöglich wäre. Sie lobten das Engagement der Wehrleute bei der Eigenleistung im Rahmen der Umbaumaßnahme im Feuerwehrhaus Rilchingen-Hanweiler und beim Neubau des Feuerwehrhauses Mitte. Als nächste größere Anschaffung wurde  der dringend notwendige Ersatz des Löschgruppenfahrzeuges in Rilchingen-Hanweiler genannt, mit dessen Auslieferung in 2020/2021 gerechnet werden kann.
Auf dem Programm der Veranstaltungen stand neben den Beförderungen auch eine für unsere Feuerwehr beachtliche Anzahl an Ehrungen.
Besonders zu erwähnen ist Dieter Podewin. Er war lange Jahre Jugendbetreuer und hat ab 2005 bis zu seiner Überführung in die Alterswehr in 2016 die Geschicke des LB Rilchingen-Hanweiler als Löschbezirksführer gelenkt. Als Dank wurde er zum Ehrenlöschbezirksführer des LB Rilchingen-Hanweiler ernannt. Er wurde auch durch den Feuerwehrverband für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.
Der Ehrenwehrführer Gerd Karmann und Helmut Brach, beide LB Auersmacher, wurden für beachtliche 60 jährige Mitgliedschaft vom Feuerwehrverband geehrt.
Stephan Dahlem, ebenfalls LB Auersmacher, ist 50 Jahre Mitglied in der Feuerwehr und wurde dafür durch den Feuerwehrverband geehrt. Er war einige Jahre stellvertretender Wehrführer und zuvor Jugendbetreuer.
Der stellvertretende Wehrführer Jörg Wagner, der lange Jahre als Jugendbetreuer und später als Löschbezirksführer Verantwortung für den LB Kleinblittersdorf übernahm, wurde mit dem Goldenen Feuer-Ehrenzeichen des Innenministeriums für 45-Jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet. Karl Macke, der jahrelang als Jugendbetreuer beim LB Kleinblittersdorf tätig ist, wurde ebenfalls mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Weiter wurden mit Feuerwehr-Ehrenzeichen des Innenministeriums ausgezeichnet:
In Bronze für 25 Jahre aktiven Dienst (Jugendwehr und aktive Wehr) in der Feuerwehr:
Nico Focht                          LB Sitterswald
Harald Müller                    LB Rilchingen-Hanweiler
In Silber für 35 Jahre aktiven Dienst
Stefan Schütz                     LB Auersmacher
Der Landesfeuerwehrverband hat folgende Feuerwehrleute für 40 jährige Mitgliedschaft geehrt:
Michael Dabrock               LB Rilchingen-Hanweiler
Markus Dincher                LB Auersmacher
Frank Moser                      LB Auersmacher
Klaus Schommer              LB Auersmacher

Beförderungen/Übernahmen:
Von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr wurden als FeuerwehranwärterIn übernommen:
Yannick Dahm                   LB Kleinblittersdorf
Mayleen Debus                  LB Rilchingen-Hanweiler
Colin Hofmann                  LB Kleinblittersdorf
Jakob Schuh                       LB Kleinblittersdorf

Als „Quereinsteiger“ in die Wehr eingetreten und nun Feuerwehranwärter sind:
Felix Breier                         LB Rilchingen-Hanweiler
Peter Heit                            LB Auersmacher

Von FeuerwehranwärterIn zur Feuerwehrfrau /-mann wurden befördert:
Andreas Berberich            LB Kleinblittersdorf
Elias Dincher                     LB Auersmacher
Chiara Göritz                     LB Rilchingen-Hanweiler
Lukas Grewer                    LB Sitterswald
Philipp Hector                   LB Kleinblittersdorf
Marcel Kraft                       LB Rilchingen-Hanweiler
Marius Ries                        LB Sitterswald
Maximilian Risch              LB Sitterswald
Matthias Roth                    LB Rilchingen-Hanweiler

Die folgenden Oberfeuerwehrmänner wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert:
Thomas Dahlem               LB Sitterswald
Michael Macke                  LB Kleinblittersdorf
Christoph Schmidt           LB Kleinblittersdorf

LöschmeisterIn wurden von Oberfeuerwehrfrau/-mann bzw. vom Hauptfeuerwehrmann:
Gabi Christmann              LB Auersmacher
Marcus Kunz                     LB Sitterswald
Tobias Sand                       LB Rilchingen-Hanweiler

Befördert vom Löschmeister zum Oberlöschmeister wurden:
Tobias Hoffsteter             LB Kleinblittersdorf
Marco Jost                         LB Kleinblittersdorf
Stephan Jung                    LB Auersmacher
Tobias Lehmann               LB Auersmacher

Vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister wurden befördert:
Mathias Besse                   LB Sitterswald
Sascha Frank Macke        LB Kleinblittersdorf
Der Oberlöschmeister Joshua Zins vom LB Sitterswald wurde zum Brandmeister befördert.

In die Alterswehr überführt wurden:
Aloysius Hector                LB Kleinblittersdorf
Thomas Laudes                LB Auersmacher

Der Oberlöschmeister Joshua Zins vom LB Sitterswald wurde zum Brandmeister befördert.

Bestellungen:
Tim Schäfer vom LB Sitterswald wurde zum Gerätewart bestellt.

Fotos: Tobias Dahlem, Joshua ZIns, Steve Mantzer

Gemeindewehr

Löschbezirke wollen Zusammenlegung

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Gut ein Jahr nach dem Bezug des gemeinsamen Feuerwehrhauses wollen die Feuerwehrleute der Löschbezirke (LB) Sitterswald und Auersmacher der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf  nun auch die formelle Zusammenlegung zu einem Löschbezirk.

Schon während der Bauphase kamen die ersten Anregungen aus den Löschbezirken, “ aus zwei eins“ zu machen. Doch man wollte von Seiten der Löschbezirksführungen nichts überstürzen, das Ganze sollte langsam zusammenwachsen.

Der Wehrführer Peter Dausend und der Bürgermeister Stephan Strichertz hatten sich zuvor klar positioniert: Ein Wunsch zur Zusammenlegung muss von den Feuerwehrleuten ausgehen.

Heute hat nun der Löschbezirk Sitterswald in seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung, zu der über 60 % der stimmberechtigten Mitglieder gekommen waren, mit 18 Ja-Stimmen und einer Gegenstimme dafür ausgesprochen, dass die beiden Löschbezirke zusammengelegt werden sollen.

Bereits am 14. Oktober hatten sich in der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Löschbezirkes Auersmacher alle anwesenden stimmberechtigten Mitglieder für eine Zusammenlegung ausgesprochen. Von den stimmberechtigten Mitgliedern waren über 70% anwesend.

Der Wehrführer Peter Dausend, der das Votum als Meilenstein in der Geschichte der Löschbezirke bezeichnete, wird nun den Wunsch der Feuerwehrleute an die Verwaltung weitergeben. Dort muss dann die Brandschutzsatzung der Gemeinde entsprechend geändert werden.

Die Entscheidung über eine Zusammenlegung liegt dann beim Gemeinderat, der die Brandschutzsatzung  verabschieden muss. Ob diese Entscheidung noch in diesem Jahr fallen wird ist fraglich, doch es wird von Seiten des Wehrführers und des Bürgermeisters mit einer zügigen Entscheidung gerechnet.

Markus Dincher, Pressesprecher

LB 1 Auersmacher

Räumungsübungen in Sitterswald und Auersmacher

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In Schulen und Kindergärten ist es Pflicht, einmal jährlich eine Räumungsübung durchzuführen. Diese muss von einer Fachkraft beaufsichtigt und dokumentiert werden.

Beim Löschbezirk (LB) Auersmacher werden diese Räumungsübungen schon lange mit einer Übung verbunden. Seit einigen Jahren werden diese Übungen gemeinsam mit dem LB Sitterswald durchgeführt. So stehen an einem Morgen Übungen in den Kindergärten in Sitterswald und Auersmacher sowie der Saar-Blies-Grundschule, Standort Auersmacher, auf dem Plan.

Den Feuerwehrleuten macht es Spaß und für die Kinder ist es ein besonderes Erlebnis. Es kann das geübt werden, was im Rahmen der Brandschutzerziehung durch die Brandschutzerzieherinnen der Feuerwehr Kleinblittersdorf gelehrt wurde. Es zeigt sich aber oft, dass gerade die kleineren Kindergartenkinder Angst von den Feuerwehrleuten bekommen, wenn diese mit angeatmetem Atemschutzgerät vor ihnen stehen. Und diese Angst ist dann ansteckend. Die Kinder können kein Gesicht erkennen und die Atemgeräusche sind nicht sehr vertrauenerweckend, erinnert das Auftreten doch an den „Darth Vader“, den ‚Bösewicht aus „Krieg der Sterne“. Da hilft dann auch nicht, dass in der Brandschutzerziehung ein Feuerwehrangehöriger vor den Kindern das Gerät an- und wieder abgelegt hat und alles erklärt wurde. Aber mit zunehmendem Alter gibt sich das dann und das Erscheinen der Feuerwehr ist eine willkommene und lehrreiche Abwechslung.

Fotos: Alexander Lang
Markus Dincher, LB Auersmacher

LB 1 Auersmacher

Grubenwehr lädt zur gemeinsamen Übung ein

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Nachdem die gemeinsame Übung im letzten Jahr wegen Terminproblemen (u.a. Umzug in das neue Feuerwehrhaus) ausgefallen war, hat die Grubenwehr der Kalksteingrube Auersmacher GmbH die Feuerwehr Kleinblittersdorf auf das Gelände der Grube in Auersmacher eingeladen. Erstmals kamen die Kräfte der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher vom gemeinsamen Standort Mitte aus. Ziel dieser Übungen ist es, sich  für den Einsatzfall auf gegenseitige Hilfs- und Unterstützungsaufgaben vorzubereiten. Ausbildung und Ausrüstung von Gruben- und Freiwilliger Feuerwehr sind sehr unterschiedlich, so dass hier im Vorfeld eine Abstimmung erforderlich ist. Das gilt auch für die Ortskenntnisse und das Bewegen im Grubengebäude. Der Geschäftsführer der Grube, Walter Pressmann, hat dem Wehrführer der Feuerwehr, Peter Dausend, ausdrücklich angeboten, dass die Grubenwehr bei ähnlichen Ereignissen wie der Unwetterkatastrophe im Juni, mit Personal und Material zur Unterstützung angefordert werden kann.

Die Kalksteingrube mit ihren weit über 300 Kilometern Stollen wird seit knapp einem Jahr im Stand-by-Betrieb betrieben. Kalk ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Eisen-und Stahlherstellung. Stand-by bedeutet die Grube fördert nur wenn durch Lieferausfälle eines Lieferanten Engpässe entstehen, was schon vorgekommen ist.

Trotzdem ist das Dorf Auersmacher kein Ort mit Bergbautraditionen wie man sie aus den Kohlerevieren kennt. Umso beeindruckender ist es, wenn man sich dann lediglich zwischen 40 und 60 Metern unter der Erdoberfläche fortbewegt. Das Grubengebäude befindet sich allerdings nirgends unter bewohntem Gebiet. Der eigentliche Reiz an der Übung für die Feuerwehrleute sind immer die Teile unter Tage. Und so hat sich die aus 14 Mitgliedern und einer Gerätewartin bestehenden Grubenwehr unter der Leitung des Oberführers Jörg Ruppert gemeinsam mit der Hauptrettungsstelle für das Saarland, die ebenfalls an der Übung teilnahm, einiges Interessantes einfallen lassen. Eher unsere tägliche Arbeit, aber für die Grubenwehr ungewöhnlich, war der angenommene Brand in einem Gebäude über Tage. Etwas Besonderes war schon der angenommene Brand eines Fahrzeuges unter Tage. Hierzu muss man wissen, dass hier unter Tage Fahrzeuge vom Pkw über Mannschaftstransporter bis hin zu riesigen LKW`s und Radladern vieles an Fahrzeugen unterwegs ist. Diese Übung musste aber ohne Atemschutz durchgeführt werden, da die bei der Feuerwehr gebräuchlichen Geräte für den Einsatz unter Tage ungeeignet sind und für die Geräte der Grubenwehr eine spezielle Ausbildung erforderlich ist. Die Grubenwehr ist mit 16 Atemschutzgeräten zum Einsatz unter Tage ausgerüstet, die unter der Überwachung von Hauptgerätewart Andreas (Muck) Hohlreiter stehen.

Highlight für die Feuerwehr war aber eine Übung die durch die Hauptrettungsstelle geleitet wurde: Durch einen Schacht konnte man sich 53 Meter senkrecht in die Kalksteingrube abseilen. Danach ging es unter Tage mit Fahrzeugen zurück zum Ausgang. Obwohl neben dem Abseilseil noch ein Sicherungsseil vorhanden war, blieb bei einigen doch ein mulmiges Gefühl, das sich aber nach wenigen Metern wieder legte. Bei den Höhenrettern der Hauptrettungsstelle war man in sicheren Händen.

Für alle ist diese Übung immer ein Erlebnis und man gewinnt neue Erkenntnisse. Besonders gilt dies für unsere jungen Feuerwehrleute, die noch nie in der Grube waren. Es fand auch noch eine Kurzführung statt, in der die wichtigsten Anlagen unter Tage wie die Brecheranlage gezeigt wurden.

Wichtig bei diesen Übungen ist auch die anschließende gemeinsame Stärkung mit gemütlichem Beisammensein, bei dem man sich in Gesprächen über die gemeinsamen Erlebnisse näher kommt.

Wir bedanken uns bei der Kalksteingrube Auersmacher GmbH, vertreteten durch den Geschäftsführer Walter Pressmann, für die freundschalftliche Aufnahme.

Glück auf!

Markus Dincher, FF Kleinblittersdorf, LB Auersmacher

Gemeindewehr

Neues Gerätehaus Sitterswald / Auersmacher ist eingeweiht

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17.03.2018

Das neune gemeinsame Feuerwehrhaus in der Sitterswalder Straße in Auersmacher wurde nun endlich eingeweiht.

Wir freuen uns über die große Resonanz für diese Veranstaltung.

Es wird noch ein eigener Bericht mit Bildmaterial folgen.

Zunächst wollen wir auf die externe Berichterstattung hinweisen:

Fernsehbeitrag von Dietmar Schellin im „Aktuellen Bericht“ des SR am 16.03.2018

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=59722  Der Beitrag kommt nach ca. 20 Minuten.

Radiobeitrag von Dietmar Schellin im Saarländischen Rundfunk an 17.03.2018

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=59709

Beitrag von Heiko Lehmann in der Saarbrücker Zeitung und auf Saarlokal.de:

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/kleinblittersdorf/zwei-feuerwehren-wachsen-zusammen_aid-8001513

https://www.saarlokal.de/2018/03/17/das-feuerwehr-ger%C3%A4tehaus-ist-eingeweiht-gro%C3%9Fes-lob-aus-dem-ganzen-saarland/

Beitrag von Rafael Mailänder, Fachbereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken

http://ffwrvsb.de/auch-fuer-buergerinnen-und-buerger-gemeinsames-feuerwehrgeraetehaus-auersmacher-sitterswald-eingeweiht/

LB 1 Auersmacher

Oktoberfest LB Auersmacher

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Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist….

Dieser Spruch war zwar nicht alleine ausschlaggebend, aber doch ein weiterer Grund dafür, dass sich die Feuerwehr LB Auersmacher entschlossen hat, das Oktoberfest nicht mehr zu veranstalten.

Die Idee war geboren, als es darum ging das 110-jährige Jubiläum des Löschbezirkes Auersmacher angemessen zu feiern. Schnell war klar, dass ein Zeltbetrieb für uns nicht mehr, nicht zuletzt aufgrund eines fehlenden Zeltplatzes im Dorf, wirtschaftlich durchzuführen ist. Und eine Zeltveranstaltung lässt sich nicht so einfach eins zu eins in den viel kleineren Ruppertshofsaal verlegen. Es musste ein ganz neues Konzept, das auch die Besonderheiten von Feuerwehrfesten berücksichtigt, gefunden werden.

Die Pläne des Organisationsausschusses, der großartige Arbeit leistete, für dieses Fest stießen in den eigenen Reihen auf Skepsis. Insbesondere ob der Oktoberfestabend realisierbar und finanzierbar ist. Für eine relativ geringe Anzahl an Plätzen war der finanzielle Aufwand, vor allem für die Band, sehr hoch. Doch man ließ den Ausschuss gewähren. So wurde das Fest insgesamt ein Erfolg und insbesondere Oktoberfestabend ein „Renner“. Bereits kurz nach der Veranstaltung stand fest, dass sie als reines Oktoberfest wiederholt wird und die Planungen begannen.

Nach insgesamt vier Jahren hat sich der Organisationsauschuss entschlossen, diese Erfolgsveranstaltung 2018 nicht mehr durchzuführen. Obwohl das Fest ein voller Erfolg war ist der Arbeitsaufwand sehr hoch, zumal der Löschbezirk aus knapp 50 Aktiven besteht. Wir werden auch noch von der Alterswehr unterstützt, aber auch das ist ein überschaubarer „Haufen“. Hinzu kommt, dass auch mal eine andere Band verpflichtet werden müsste, was aber in der gewünschten Qualität den finanziellen Rahmen sprengen würde. Zudem wird die Konkurrenz mit Oktoberfesten in unsere Region immer größer und man munkelt, dass Veranstalter Probleme hatten, die Zelte mit zahlenden Besuchern zu füllen.

2018 steht auch die erste Vatertagsfete an unserem neuen gemeinsamen Geräthaus an. Dies wird für uns im ersten Jahr erhebliche Mehrarbeit bedeuten. Aber diese beliebte Veranstaltung ist für uns etwas Besonderes. Sie steht jedem offen, man ist nicht davon abhängig, ob man eine Karte erhält oder nicht. Und der Kontakt zwischen der Bevölkerung und „Ihrer Feuerwehr“ ist uns sehr wichtig. Zudem ist es eine Veranstaltung für die ganze Familie und jede Altersgruppe. Und, wenn es auch nicht immer so scheint, ist Familie für eine funktionierende Feuerwehr nicht zu unterschätzender Bestandteil.  Denn oft müssen Partner und Kinder zurückstecken wenn plötzlich der „Melder“ geht und alles stehen und liegen bleibt, um Bewohnern unserer Gemeinde schnellstens in einer Notlage zu helfen.

Dies sind nur einige Gründe, die dazu führten, dass das Oktoberfest des LB Auersmacher 2018 nicht mehr stattfindet (Man munkelt aber, es gäbe schon neue Ideen…….).

Wir möchten uns bei allen Gästen, die durch Ihr Kommen zum Erfolg der Oktoberfestveranstaltungen beigetragen haben, bedanken. Unser Dank gilt auch allen Helfern und Unterstützern. Unser ganz besonderer Dank gilt denen, die uns geholfen und unterstützt haben ohne Mitglied in der Feuerwehr zu sein und auch den PartnerInnen. Ohne sie wären die Veranstaltungen wegen unserer dünnen Personaldecke nicht zu stemmen gewesen.

Markus Dincher, LB Auersmacher

LB 1 Auersmacher

Umzug in neues Feuerwehrhaus

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Am 19. August war es endlich so weit: Die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher sind in das neue Feuerwehrhaus der Gemeinde Kleinblittersdorf eingezogen.

Nach anderthalb Jahren Bauzeit und bisher über 3000 Stunden Eigenleistung sind das Erdgeschoss und die Fahrzeughalle so weit hergestellt, dass das Gebäude für Einsätze in Betrieb genommen werden konnte. Man hatte die Arbeiten auf die für den Einsatzbetrieb unbedingt notwendigen Bereiche fokussiert, damit das Feuerwehrhaus mit der Anschrift Sitterswalder Straße 71 möglichst frühzeitig genutzt werden kann. Es sind aber noch viele Arbeiten bis zur Fertigstellung aller Bereiche erforderlich, sodass die offizielle Einweihung später erfolgen wird. Der frühzeitige Umzug der Löschbezirke war aber notwendig, damit das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF20) genutzt werden kann, denn es passt in keines der „alten“ Feuerwehrhäuser. Auch ist es dringend erforderlich, dass das über 45 Jahre alte Tanklöschfahrzeug außer Dienst gestellt wird.

Schon im Vorfeld wurde der Umzug geplant und die Termine mussten mit den Beteiligten, insbesondere der Einsatzleitstelle, abgestimmt werden. Neben dem verbringen und einräumen der persönlichen Schutzausrüstung mussten insbesondere Geräte anders auf die Fahrzeuge verteilt werden, damit sie für ihre neuen Aufgaben gerüstet sind. Die entsprechenden Verladeeinrichtungen mussten angepasst werden. Trotzdem musste die Einsatzbereitschaft zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein. Auch erhielten die Fahrzeuge neue Funkrufnamen. An dem Standort sind nun ca. 80 aktive Wehrleute gebündelt, die sich auf zwei organisatorisch selbständige Löschbezirke verteilen, aber gemeinsam ausrücken. Sie verfügen über ein neues Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF20), und zwei über 25 Jahre alte Löschgruppenfahrzeuge (LF8). Untergebracht ist auch ein Mannschaftstransporter der Jugendwehr, der im Einsatzfalle auch für die technische Einsatzleitung oder Sonderaufgaben genutzt werden kann.

Für die Einsatzkräfte war es schon ein ungewohntes Gefühl. Ein junger Feuerwehrmann aus Sitterswald hat wohl am zutreffendsten die Gefühle der meisten beschrieben: „Man kommt sich vor als wäre man in einem Feuerwehrhaus bei einer anderen Wehr zu Gast“. Wir alle müssen und an den neuen Standort und die geänderten Gegebenheiten gewöhnen.

Gegen 18.20 Uhr meldete der Wehrführer Peter Dausend über Funk das gemeinsame Feuerwehrhaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher bei der Einsatzleitstelle einsatzbereit. Der Brandinspekteur des Regionalverbandes Tony Bender hat die Meldung mitgehört und wünschte „Viel Erfolg an der neuen Wirkungsstätte“. Es war für alle Anwesenden ein erhebender Moment.


LB 1 Auersmacher

Und ein bischen Wehmut ist auch dabei……..

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so sehr das neue Fahrzeug und das neue Feuerwehrhaus absolut notwendig sind, schwingt doch ein bischen Wehmut mit, wenn wir an die vielen Stunden denken, die wir mit und in unserem Feuerwehrfahrzeug und dem „alten“ Feuerwehrhaus verbracht haben.

„Unser“ TLF16 (Spitzname „Tanker“) hat uns über 45 Jahre zuverlässig begleitet. Von den jetzt aktiven Wehrleuten haben lediglich zwei, die dieses Jahr wohl in die Alterswehr wechseln, die Zeit vor dem Tanker in der Jugendwehr erlebt. Alle anderen kennen den Löschbezirk (LB) Auersmacher nicht ohne ihn, die meisten sind jünger als er. Bei Übungen, wenn wir „Alten“ wie uns die Jüngeren aus unerfindlichen Gründen nennen, mal unter uns sein wollen, wird geäppelt „Mit dem Tanker darf nur mitfahren wer älter ist als er“, was die Auswahl schon sehr einschränkt. Er war unser erstes Fahrzeug mit Wasser und setzte so neue Maßstäbe in unserem Löschbezirk. Er war über 15 Jahre das neueste und modernste Löschfahrzeug in unserer Gemeinde und bis zuletzt unser Ersteinsatzfahrzeug wenn wir in Nachbarlöschbezirke ausrückten. Der Tanker begleitete uns bei Übungen für und der Abnahme von Bronzenen, Silbernen und Goldenen Leistungsabzeichen. Er war zum Brand einer Raffinerie in Metz abkommandiert, war z.B. bei den Bränden der Firma Kettler und das Sarga dabei und war beim Brand der KLT letztes Jahr das erste Fahrzeug unseres LB vor Ort. Auch bei Hochwassereinsätzen hat er Einwohnern unserer Gemeinde wertvolle Dienste geleistet.

Unser Gerätehaus, das wir vor 30 Jahren mit viel Eigenleistung umbauten, ist uns auch sehr ans Herz gewachsen. Legendär sind für dabei gewesene noch die Tage des großen Hochwassers 1993, kurz vor Weihnachten. Auersmacher, Sitterswald und Hanweiler waren durch das Hochwasser von der Außenwelt abgeschnitten, einzige Zufahrt war ein durch das Wasser aufgeweichter Waldweg. Das Telefon in unserer gesamten Gemeinde war ausgefallen und Handys gab es erst sehr wenige. Notrufe mussten durch uns per Funk weitergegeben werden. So haben wir dann zwei Nächte in unserem Gerätehaus verbracht. Wir haben auf Tischen und Stühlen geschlafen und Kleidungsstücke als Kopfkissen genutzt. Der beste Platz war die Ablage zwischen zwei Glasvitrinen.

In solchen Situationen werden Legenden geboren, die man sich auch Jahre später erzählt. Wer nicht dabei war nicht dabei war kann diese Geschichten aber nicht richtig begreifen.

So schlimm die Folgen für viele Menschen waren, kann man als nicht direkt Betroffener im Nachhinein doch noch in Erinnerungen schwelgen und die Vergangenheit wird verklärt. Man erinnert sich an die wenigen schöneren Momente bei solchen Katastrophen, während man das Negative gerne verdrängt.

Zurückblickend betrachtet war es so eine ereignisreiche und schöne Zeit durch die uns unser „Tanker“ und unser Feuerwehrhaus begleitet haben. Beide waren ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzwesens in unserer Gemeinde und haben so zu ihrer Zeit zur Sicherheit der Einwohner beigetragen.