LB 1 Mitte

Gemeinsame Übung der Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte – Zimmerbrand mit Menschenrettung

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Die Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte haben gemeinsam eine Übung in der Wohnanlage Rexroth-Höhe der Lebenshilfe Obere Saar in Kleinblittersorf durchgeführt.

Angenommene Lage war ein Zimmerbrand in einer Wohngruppe mit 3 vermissten Personen.

Die Räume wurden mittels Nebelmaschine künstlich verraucht um den Trupps die Sicht zu erschweren. Der weisse künstliche Rauch kommt zwar nicht an den dichten schwarzen Qualm eines echten Brandes heran; ist aber für Übungen ein guter Kompromiss da er keine Rückstände hinterlässt und gesundheitlich unbedenklich ist.

3 Puppen wurden als vermisste Personen unter Betten oder Schreibtischen plaziert. Als Feuerwehr müssen wir bei der Personensuche in Innenräumen stehts auch Möbel wir Schränke oder Betten (in / unter) durchsuchen da sich Menschen bei Gefahr oft Verstecken (vor allem Kinder).

Insgesamt 3 Trupps unter PA waren von 2 Seiten im Innenangriff und konnten die 3 Personen zügig retten.

LB 3 Kleinblittersdorf

Übung „Umgang mit Reptilien und exotischen Tieren“

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Da die Haltung von exotischen Tieren wie Reptilien oder Spinnen im Saarland im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht eingeschränkt ist, müssen wir als Feuerwehr bei Einsätzen damit rechnen, in Wohnungen auf solche, eventuell für den Menschen gefährliche, Tiere zu treffen.

Der Fachberater für den Umgang mit exotischen Tieren der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, Stephan Müller, führte uns in dieser Übung in den Umgang mit exotischen Tieren, insbesondere Reptilien, ein.

Um den Unterricht anschaulicher zu gestalten hat er diverse lebende Reptilien mitgebracht: einen 3,50m langen Tigerpython, einen kleineren Python, eine Kornnatter, einen Skorpion und eine Bartagame.

Danke an Stephan Müller für diese sehr interessante Übung!

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LB 4 Rilchingen-Hanweiler

„Heiße“ Übung beim Löschbezirk Rilchingen-Hanweiler

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Eine besondere Übung fand beim Löschbezirk Rilchingen-Hanweiler statt. Wir versuchen möglichst oft Übungen realitätsnah durchzuführen. Allerdings zählen „Heiße Übungen“, also Übungen mit Feuer, zu den absoluten Ausnahmen. Nicht zuletzt aus Umweltschutzgründen. Aber gerade solche Übungen bringen den Wehrleuten wichtige Erkenntnisse und wertvolle Erfahrungen.

In der von einem Team um Benedikt Koch sehr gut geplanten Übung wurde mit Holz der Brand eines Gartenhauses simuliert. Das hört sich im ersten Moment nicht spektakulär an. Doch der Eindruck täuscht. Gerade Gartenhäuser können eine Fülle von Gefahren bergen. In Gartenhäusern, die zum Feiern genutzt werden, ist immer mit Gasflaschen zu rechnen, die bei Hitze leicht explodieren bzw. zerbersten können. In Gartenhäusern, die für Gartengeräte benutzt werden bergen Treibstoffkanistern und die gefüllten Treibstofftanks von Gartengeräten große Gefahren. Hinzu können noch Dünger und Pflanzenschutzmittel kommen, durch deren Verbrennen hochgiftige Gase entstehen können. Also scheuen Sie sich nicht, sollte es mal bei Ihnen brennen, die Feuerwehr auf evtl. besondere Gefahren hinzuweisen. Es dient dem Leben und der Gesundheit der Einsatzkräfte.

So mussten sich die Einsatzkräfte in der Übung neben einem Verletzten noch um einen Kanister mit einer gefährlichen Flüssigkeit kümmern. Bei Temperaturen über 30 Grad wurde die Übung unter schwerem Atemschutz in voller Schutzausrüstung zu einer schweißtreibenden Veranstaltung. Nachdem die Person gerettet und der Kanister in Sicherheit gebracht waren wurde der Brand zunächst mit Wasser gelöscht. Für die letzten Glutnester wurde Schaum eingesetzt, da auch der Umgang mit diesem Löschmittel geübt werden muss. Hierfür wurde spezieller Übungsschaum verwendet. Dieser hat zwar nicht die Löschwirkung wie „echter“ Schaum, er ist aber umweltverträglich. Wenn man den Brand mit diesem Schaum unter Kontrolle bringt ist es mit „normalem“ wesentlich einfacher.

In der anschließenden Übungsbesprechung wurde auf alle Schwierigkeiten der Übung noch mal eingegangen und es wurden Hinweise für andere, ähnliche Lagen gegen. Es gab auch seitens der Wehrführung, die durch den Wehrführer Peter Dausend und seinen Stellvertreter Michael Becker vertreten war, kaum Anlass für Kritik.

Danach galt es, das eingesetzte Material zurück zu bauen, zu reinigen und wieder einsatzbereit zu machen. Diese Tätigkeiten sind oft zeitaufwendiger als die eigentliche Übung.

Wir bedanken uns beim Löschbezirk Bliesransbach, der vor dem Anzünden des Holzstapels die nähere Umgebung mit Wasser befeuchtet hat und der mit Wasser am Strahlrohr während der ganzen Übung, vor allem bis der LB Rilchingen-Hanweiler seinen Löschangriff aufgebaut hat, bereitstand um allen Eventualitäten vorzubeugen. Auch bedanken möchten wir uns bei der Firma Kettler für die Zurverfügungstellung der Geländes.

LB 3 Kleinblittersdorf

LB Kleinblittersdorf besichtigt die Werkstatthalle der Saarbahn GmbH

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Im Rahmen der wöchentlichen Übung besichtigten am Montag, den 06.03.2017, 22 Feuerwehrleute des LB Kleinblittersdorf zusammen mit ihrem Wehrführer Peter Dausend die Werkstatt der Saarbahn GmbH in Saarbrücken-Brebach. Ziel dieser Besichtigung war die Auffrischung der bisherigen Kenntnisse in Bezug auf Bahnunfälle.

Herr Dipl.-Ing. (FH) Michael Irsch (Bereichsleiter Infrastruktur Bus und Bahn und Notfallmanager der Saarbahn) zeigte den Feuerwehrleuten in einer knapp 2 stündigen Führung die einzelnen Komponenten eines Saarbahnfahrzeugs (z.B. Türenentriegelungen, Stromabnehmer, Lüftungssystem, usw.). Danach zeigte er ihnen noch die im Jahr 2012 in Betrieb genommene Werkstatt der Saarbahn GmbH in Brebach.

Hintergrund:

 Die Saarbahn fährt im Einsatzgebiet der Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf auf der Strecke der DB Netz AG mit Haltestellen in Auersmacher, Kleinblittersdorf und Rilchingen-Hanweiler. Kommt es auf diesem Streckenabschnitt zu einem Schadensereignis müssen durch die FF Kleinblittersdorf wirksame Erstmaßnahmen (bspw. Zugang zu den Verletzten. Evakuierung der Bahn, etc.) ergriffen werden. Neben der FF Kleinblittersdorf und dem Rettungsdienst wird bei einem solchen Unfall auch der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Saarbrücken (mit Spezialwerkzeug für Bahnunfälle), Notfallmanager der DB Netz AG (wg. Streckensperrung, Erdung der Trasse), Notfallmanager der Saarbahn und die Bundespolizei alarmiert.

Bisher kam es in unserem Einsatzgebiet zu keinen Unfällen mit der Saarbahn.