Vorbereitung auf den Ernstfall

Einsätze der Feuerwehr werden im Allgemeinen durch die Bevölkerung wahrgenommen. Aber damit solche Einsätze erfolgreich abgearbeitet werden können sind, nicht nur Schulungen und Übungen notwendig. Ohne von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, werden Einsatzvorbereitungen durchgeführt. Das geht z.B. von der Zusammenstellung von Hydrantenplänen, Festlegung von Bereitstellungsplätzen für nachrückende Einheiten bis hin zur Planung der Löschwasserversorgung z.B. aus Flüssen oder Seen.

Wesentlicher Bestandteil von dieser Einsatzplanung ist auch das Erstellen von Einsatzplänen für bestimmte Objekte, sogenannte Objektpläne. Diese werden für Objekte mit besonderer Gefährdung, wie z.B. Alten- oder Pflegeheime, Krankenhäuser, Industriebetriebe usw. erstellt. Es werden die Aufstellung der ersten Fahrzeuge, Zugänge, Gebäudepläne, Wasserentnahmestellen und vieles mehr in die Pläne eingepflegt. Einzelne solcher Pläne werden durch Übungen getestet, auch um Erkenntnisse für andere Pläne zu gewinnen. Bei anderen Objekten finden anlassbezogen oder im Rahmen von Übungen Begehungen statt, damit die Einsatzkräfte die Übertragung der Pläne in die Wirklichkeit trainieren können.

Im Zuständigkeitsbereich des Löschbezirk Mitte befindet sich der Großwieserhof in Auersmacher. Es handelt sich um einen Reiterhof mit ca. 60 Pferden. Aufgrund der hohen Brandlast unter anderem durch Heu und Stroh, gelegentlich auch Düngemittel, existiert hier ein Objektplan. Auch die Pferde selbst müssen einerseits im Ernstfall gerettet werden. Andererseits können Sie auch, wenn sie frei und in Panik auf der Einsatzstelle rumlaufen, eine Gefahr für die Einsatzkräfte und andere Personen darstellen.

Betriebsleiter Gerald Hector führte durch den Hof und machte auf die neuralgischen Punkte aufmerksam. Er erläuterte, wie die Pferde aus Ihren Ställen direkt auf ein Koppelsystem evakuiert werden können, ohne die für Pferde vorgesehenen, abgesperrte Bereiche zu verlassen. Wer wollte konnte auch einem Pferd ein Halfter anlegen. Es ist aber fraglich, ob das jemandem, der nicht regelmäßig mit Pferden arbeitet, im Einsatz gelingen wird. Es ist ein Unterschied, ob man mit einem Pferd, bei dem eine vertraute Person anwesend ist, arbeitet oder im Einsatz, wenn ein verängstigtes Pferd es mit einer fremden Person zu tun hat.

Die Begehung war sehr aufschlussreich und wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme.

Jungendwehr beteiligt sich an Picobello

Am 21.März beteiligte sich die Jugendfeuerwehr des Löschbezirk Kleinblittersdorf an der Saarland Picobello Aktion des EVS . Die Mitglieder trafen sich mit einigen Betreuern aus der aktiven Wehr, um unachtsam Weggeworfenes in unserem Ortsteil aufzusammeln. Insgesamt konnten wir 6 große Müllsäcke füllen. Auch wenn wir stolz auf die Leistung unserer Jugendwehr sind, möchten wir an die Bevölkerung appellieren, immer den produzierten Müll zu entsorgen, damit solche Aktionen nicht notwendig sind.

Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11.2. und Rauchmeldertag am Freitag, 13.2. mit einer klaren Botschaft

Berlin, 11. Januar 2026 – Zwei Aktionstage, eine Mission: Leben retten. Am 11. Februar erinnert der Europäische Tag des Notrufs an die lebenswichtige Nummer 112. Sie gilt überall in Europa. Nur zwei Tage später, am Freitag, den 13. Februar 2026, folgt der erste Rauchmeldertag des Jahres. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ verbindet beide Anlässe mit einer klaren Botschaft:

Rauchmelder und richtiges Verhalten im Brandfall retten Leben.

Bei Bränden ist in der Regel nicht das Feuer die größte Gefahr, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge giftigen Brandrauchs können tödlich sein. Wer im Ernstfall falsch reagiert – etwa durch riskante Rettungsversuche – bringt sich und andere schnell in Lebensgefahr.

Die wichtigsten Regeln im Brandfall 

Wenn ein Rauchmelder bei einem Brand Alarm schlägt, gilt:

  1. Ruhe bewahren und Mobiltelefon mitnehmen!
  2. Rettungsweg prüfen: ist der Fluchtweg verraucht? Dann nicht hinauslaufen, sondern Tür schließen, die Feuerwehr unter 112 anrufen und an Fenster/Balkon bemerkbar machen.
  3. Ist der Fluchtweg frei: Zimmer- bzw. Wohnungstür hinter sich schließen und über das Treppenhaus ins Freie flüchten dabei niemals den Aufzug nutzen. Die 112 anrufen, sobald Sie in Sicherheit sind.

Besonders wichtig: Keine riskanten Löschversuche und keine Rückkehr in die Wohnung, um Wertgegenstände zu holen.

„Viele unterschätzen, wie schnell der Rauch lebensgefährlich wird. Wenn der Rauchmelder warnt, bleiben einem nur 120 Sekunden. Wer dann weiß, was zu tun ist, erhöht die Überlebenschancen entscheidend“, erklärt Andreas Friese, Vorsitzender des Forum Brandrauchprävention e.V.

„120 Sekunden Escape“: Spielerisch lernen, richtig zu reagieren

Um Brandschutzwissen praxisnah zu vermitteln, setzt die Initiative auf das beliebte „120 Sekunden Escape“-Spiel. Das Prinzip: In einer simulierten Gefahrensituation müssen Nutzerinnen und Nutzer innerhalb von 120 Sekunden Entscheidungen treffen – am Ende steht konsequent der richtige Schritt: Notruf 112 wählen.

Zum Spiel und Verhaltenstipps im Brandfall: https://www.rauchmelderlebensretter.de/verhaltenimbrandfall/

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de


Umgang mit Löschschaum 

n einer Übung des LB Mitte ging es um das Thema Schaum. Gemeint ist natürlich Löschschaum.  Das Material zur Herstellung ist auf fast allen Löschfahrzeugen verladen. Wir hatten schon viele theoretische Übungen zu dem Thema und ab und an wurde auch in praktischen Übungen Schaum erzeugt.  

Dieses Mal war die Übung anders aufgebaut. Alexander Brach, Löschbezirksführer des LB Bliesranbach, hatte spezielles Übungsequipment dabei. So waren z.B. die Strahlrohre im Verhältnis 1 zu 100 verkleinert. Diese Ausführungen ermöglichen es, mit wenigen Millilitern Schaummittel, was die Umwelt schont, Löschschaum zu erzeugen und den Umgang damit zu üben. Doch davor ging er auf theoretische Grundlagen wie z.B. Aufbau des Schaumes, Mischungsverhältnis, Schaumverträglichkeit von verschiedenen Schaumsorten untereinander und bei bestimmten brennbaren Stoffen, und vieles mehr ein. Auch wurden die Unterschiede zwischen und Anwendungsbereiche von Schwer-, Leicht- und Mittelschaum erarbeitet.  

Es war eine sehr lehrreiche Übung mit vielen neuen Erkenntnissen, die allen viel Spaß gemacht hat. 

Alexander Brach ist Mitarbeiter in einer Werksfeuerwehr und hat eine spezielle Ausbildung bezüglich Löschschaum an der Landesfeuerwehrschule besucht. 

Wir bedanken uns bei Alexander Brach für die gelungene Ausbildungseinheit. 

Tannenbaumeinsammelaktion des Löschbezirks Mitte

Alle Jahre wieder sammelt die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Mitte am 11.01.2025 in den Ortsteilen Auersmacher und Sitterswald Ihre ausgedienten Tannenbäume ein. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung mit Namen und Adresse per E-Mail an jf@lukas-grewer.de. Am Tag der Abholung, den Baum bitte ab 08:00 Uhr gut sichtbar am Gehweg ablegen. Unsere Jugendfeuerwehrkameraden würden sich über eine kleine Spende freuen.


LB Mitte feiert den Tag der Heiligen Barbara

Am 29. September feierten die Mitglieder des Löschbezirkes (LB) Mitte den Tag der Heiligen Barbara. Die Veranstaltung begann in der Kath. Pfarrkirche mit einem Gottesdienst. Danach begrüßte der Löschbezirksführer Tobias Lehmann die ca. 150 Gäste im festlich geschmückten Ruppertshofsaal. Neben den Feuerwehrleuten aus Jugend-, Aktiv- und Alterswehr und deren Angehörigen waren noch einige Ehrengäste anwesend.

Danach blickte der Bürgermeister und Chef der Wehr, Rainer Lang, in seiner Rede auf das Jahr 2025 zurück und gab einen Ausblick auf das Jahr 2026. Größtes Projekt für die Feuerwehr ist der begonnene Bau des neuen Feuerwehrhauses im Ortsteil Kleinblittersdorf.

Danach sprachen noch die beiden Ortsvorsteher aus dem direkten Zuständigkeitsbereich des LB Mitte. Kirsten Doods, die als neu gewählte Ortsvorsteherin von Auersmacher erstmals an der Veranstaltung teilnahm, machte den Anfang. Anschließend übernahm Jürgen Laschinger, der als scheidender Ortvorsteher von Sitterswald, das letzte Mal in dieser Funktion anwesend war.

Abschließend sprach noch der stellvertretende Wehrführer Alexander Effnert zu den Anwesenden.

Zum Abschluss des offiziellen Teiles wurden noch Beförderungen ausgesprochen und Ehrungen durchgeführt. Diese wurden von Bürgermeister Rainer Lang und dem Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband, Thomas Quint, durchgeführt. Darüber werden wir an anderer Stelle berichten.

Danach fand ein gemütliches Beisammensein statt. Der Organisationsausschuss hatte hervorragend für das leibliche Wohl und ein kurzweiliges Programm gesorgt.


Weihnachtszeit-Kerzenzeit

Zum Beginn der Adventzeit, die Weihnachten vorbereitet, verbreiten Kerzen Stimmung in der dunklen Jahreszeit. Doch gerade diese Kerzen bergen auch Gefahren. Hier Informationen, damit aus einer brennenden Kerze kein Brand entsteht:

Sicherheit in der Adventszeit: Feuerwehrverband gibt sieben Tipps

DFV-Vizepräsident: „Unachtsamkeit im Umgang mit Kerzen ist häufige Brandursache“

Berlin – Ob Adventskranz oder Gesteck mit Teelicht: Kerzenschein verbreitet in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Licht ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Feuerwehren in Deutschland informieren vor dem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Hachemer.
Sieben einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern und freilaufenden Haustieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Idealerweise sollten auch elektrische Lichterketten nicht in Ihrer Abwesenheit leuchten.

Quelle: -www.feuerwehrverband.de


Bundesweiter Warntag 2025

Der 11. September ist dieses Jahr der bundesweite Warntag. In den letzten Jahren wurde das Warnwesen wieder ausgebaut und auch neuere Technik wie Smartphones wurde in den Warnmix integriert.

Doch mit der Warnung der Bevölkerung allein ist es nicht getan. Wenn die Warneinrichtungen im Realfall auslösen bedeutet das, dass in der Nähe ein schweres Ereignis mit erheblichen Gefahren stattgefunden hat. Es kann zu Stromausfällen, Zerstörung von Straßen, Brücken und weiterer kritischer Infrastruktur gekommen sein. Wenn es so weit ist, ist es zu spät um vorzusorgen. Schon vor wenigen Jahren, noch vor dem Ukraine-Krieg, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Empfehlungen zur Vorsorge komplett überarbeitet und an die heutigen Gegebenheiten angepasst.

Es wurden folgende Themenfelder gebildet:

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des BBK:

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/vorsorge_node.html

Den Link finden Sie auch auf unserer Internetseite und auf Facebook.

Gerade wenn größere Gebiete von einem Schadensereignis betroffen sind, kann es einige Zeit dauern, bis Hilfe kommt und z.B. die Verteilung von Lebensmitteln organisiert ist und dann auch überall ankommt. Deshalb wurde die Bevorratung für einen Zeitraum von 10 Tagen ausgelegt.

So schreibt das BBK:
„Das staatliche Hilfeleistungssystem greift in solchen Situationen und bietet Unterstützung. Aber auch die beste Hilfe ist nicht immer sofort zur Stelle. Bei großflächigen Schadenslagen können die Rettungskräfte nicht überall gleichzeitig sein. Wer vorbereitet ist, kann sich selbst, Angehörigen und Nachbarn helfen, bis die staatliche Hilfe eintrifft und Schäden mit Schutzmaßnahmen reduzieren. Helfen Sie mit, Notsituationen gemeinschaftlich zu bewältigen, und sorgen Sie vor!“

Wir wünschen Ihnen, dass Sie nie in eine solche Notsituation kommen, bitten Sie aber eindringlich, sich darauf vorzubereiten.


Grillfest der Alterswehr

Am 23.08. veranstaltete die Alterswehr der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf ihr regelmäßiges Grillfest. Die Veranstaltung fand im Feuerwehrhaus Mitte statt. Eingeladen waren die Mitglieder der Alterswehr, ihre Frauen bzw. Partnerinnen sowie die Witwen verstorbener Kameraden. Als Gäste waren der Bürgermeister Rainer Lang und ein Vertreter der Wehrführung anwesend, insgesamt ca. 35 Personen, zuzüglich Hilfspersonal vom Löschbezirk Mitte.

In gemütlicher Runde verbrachte man gemeinsam den Nachmittag bis in den frühen Abend und führte viele Gespräche und pflegte die Kameradschaft.

Der Beauftragte für die Alterswehr, Winfried Lang, der auch die Veranstaltung organisierte, war mit dem Verlauf zufrieden. Zu „seiner“ Abteilung gehören derzeit 50 Mitglieder, alles Männer. Das ist historisch gewachsen, da es gesetzlich im Saarland erst seit Anfang der 80er Jahre für Frauen möglich ist, Mitglied der Feuerwehr zu werden. In vielen Wehren dauerte es dann noch Jahre bis die ersten Frauen in die Aktiven Wehren eintraten.

In die Alterwehr kommt man, wenn man in der Aktiven Wehr seine Tätigkeit beenden muss. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man nicht mehr für den Feuerwehrdienst tauglich ist. Ab dem 60. Lebensjahr kann man dann auf Antrag in die Alterswehr wechseln. In 2022 wurde die absolute Altersgrenze von damals 65 Jahren an das gesetzliche Rentenalter angepasst, derzeit liegt es bei 66 Jahren und zwei Monaten, ab dem Jahrgang 1964 muss man dann spätestens mit 67 Jahren in die Alterswehr wechseln.

Innerhalb der Alterswehr gibt es seit einigen Jahren auch die Alterswehrkameradschaft, der bis auf einige Ausnahmen alle Mitglieder der Altersabteilung angehören. Dort gibt es während des Jahres noch weitere Aktivitäten.

In den einzelnen Ortsteilen gibt es für die Alterswehrkameradschaft jeweils Ansprechpartner, an die man sich bei Fragen wenden kann. Für Auersmacher ist dies Winfried Lang, für Bliesransbach Martin Frey, für Kleinblittersdorf Karl-Peter Fuhr, für Rilchingen-Hanweiler Norbert Weißmüller und für Sitterswald Niko Focht.

Die Alterswehr nimmt eine wichtige Rolle bei der Feuerwehr wahr. Die Mitglieder sind oft noch lange nach dem Ende der Aktiven Dienstzeit außerhalb des Einsatzgeschehens tätig, sei es bei größeren Einsätzen im Bereich der Verpflegung oder als Helfer bei Festen u.v.m. Auch aus deren Einsatzerfahrung kann man einiges lernen.


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.