Grenzüberschreitende Einsatzübung

Am Samstag den 30. Mai 2026 führten die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf, Löschbezirk Kleinblittersdorf (LB 3) und die sapeurs pompiers de Großbliederstroff eine gemeinsame Einsatzübung, geplant vom LB 3, durch.

Als Gäste der Übung konnten der Bürgermeister von Großbliederstroff, M. Pascal Weisslinger, der Ortsborsteher von Kleinblittersdorf und Alterswehrkamerad, Karl-Peter Fuhr, der Beauftragte für Kameradschaft innerhalb der sapeurs pompiers, und auch einige Alterswehrkameraden aus Großbliederstroff begrüßt werden!

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte über die Landesgrenzen zu vertiefen und die langjährige Freundschaft zwischen den Wehren zu pflegen. Die Freundschaft zwischen Feuerwehr Kleinblittersdorf LB 3 und sapeurs pompiers de Großbliederstroff wurde vor ein paar Jahren wieder neu aufgegriffen und mit neuer kameradschaftlicher und fachlicher Zusammenarbeit gefüllt.

Angenommen wurde folgende Einsatzlage in Großbliederstroff:

In einer Klinik für Kinder und Jugendliche kam es zu einer Explosion mit anschließendem Brand im 2. Obergeschoss, sieben Kinder sowie ein Betreuer wurden vermisst.

Unverzüglich wurden je zwei Trupps der Feuerwehr Kleinblittersdorf und der sapeurs pompiers de Großbliederstroff unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt.

Die Wasserversorgung wurde über die Fahrzeugtanks der eingesetzten Löschfahrzeuge (zwei aus dem LB 3 und eins aus Großbliederstroff) gestellt. Dank spezieller Kupplungen konnten die unterschiedlichen Schläuche miteinander und verwendet werden. 

Im Verlauf der Übung konnten alle vermissten Kinder sowie der Betreuer zügig gefunden und in Sicherheit gebracht werden. 

Das Feuer wurde ebenfalls schnell unter Kontrolle gebracht und erfolgreich gelöscht.

Nach einem erfolgreichen Abschluss der Übung erfolgte der gemeinsame Rückbau und alle konnten sich die Fahrzeuge und das Werkzeug der anderen Wehr ansehen.

Anschließend trafen man sich im Gerätehaus der Feuerwehr Kleinblittersdorf LB 3 zu einem gemeinsamen Essen und Trinken.

In kameradschaftlicher Atmosphäre fand dort die Nachbesprechung der Übung statt, bei der Erfahrungen und Anregungen angesprochen wurden. Trotz einer kleinen Sprachbarriere funktionierte die Kommunikation zwischen den beiden Feuerwehren gut.

Die Übungsleitung zeigte sich mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden.

Die Übung hat gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit über Landesgrenzen ist, was sich schon bei vorherigen Echteinsätzen gezeigt hat! Gleichzeitig wurde die Freundschaft zwischen den beiden Wehren noch mehr gestärkt.

Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit sapeurs pompiers de Großbliederstroff und hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen.

Im weiteren Verlauf des Jahres sind wir zu einer weiteren Übung nach Großbliederstroff eingeladen worden! 


Kommandoübergabe in Großbliederstroff

Am Samstag dem 23. Mai 2026 wurden wir zur cérémonie de passation de commandement nach Großbliederstroff eingeladen. Dies bedeutet, dass in der operativen Einheit Großbliederstroff der sapeurs pompiers (Feuerwehr) ein Kommandowechsel stattgefunden hat.

Ein ganz besonderer Moment für den Sergent Chef Hervé Prats, der sich nach 25 Jahren Tätigkeit als Feuerwehrmann, davon sieben als Commandant der Feuerwehreinheit von Großbliederstroff, entschlossen hat, aufzuhören und sein Amt abzugeben.

Nach einer letzten Truppeninspektion gab Hervé Prats offiziell die Flagge und das Amt an seinen Nachfolger ab.

Ab sofort ist Gérard Frisina, Feuerwehrmann seit 1990, der neue Commandant (Löschbezirksführer) der sapeurs pompiers Großbliederstroff.

Neben Erste Hilfe, Brandbekämpfung und Tierrettung wird ein Großteil seiner Arbeit sein, neue Mitglieder für die Einheit zu bewerben, damit die Feuerwehr Großbliederstroff weiterhin einsatzbereit bleiben kann.

Zur Erläuterung: in Frankreich gehört die Feuerwehr zur Zentralregierung und wird von den Departements organisiert. Sie ist militärisch geprägt. Deshalb sind Ihre Dienstgrade, genau wie Ihre Organisation militärisch. Damit sind diese manchmal anders geordnet oder benannt als die, die wir in Deutschland kennen.

Wir bedanken uns recht Herzlich für die Einladung und wünschen dem neuen Commandant Gérard Frisina viel Erfolg für die vor Ihm liegenden Herausforderungen und für die Zukunft alles Gute.


Löschbezirk Kleinblittersdorf unterstützt soziale Tage der Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, besuchten fünf Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Kleinblittersdorf im Rahmen der sozialen Tage der siebten Klassen die Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf. Sie gaben den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr.

In Kleingruppen lernten die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben der Feuerwehren in Deutschland kennen. Bei einem informativen Teil haben die Schülerinnen und Schüler neben den Aufgaben der Feuerwehr auch die Unterschiede zwischen einer Freiwilligen Feuerwehr und einer Berufsfeuerwehr kennengelernt. Hier durften sie schätzen, wie viele Feuerwehren von der jeweiligen Art in Deutschland und im Saarland vorhanden sind und wie viele Mitglieder diese entsprechend haben. Viele waren überrascht, dass der Großteil der Feuerwehren in Deutschland Freiwillige Feuerwehren sind und entsprechend die vielen Aufgaben durch Ehrenamtliche übernommen werden.

Nach dem Informationsteil konnten sich die Schülerinnen und Schüler das Löschfahrzeug samt Ausrüstung anschauen und die Gerätschaften in die Hand nehmen. Ebenso durften sie Teile der Einsatzkleidung anziehen und mit Unterstützung der Kräfte des Löschbezirkes spüren, was es bedeutet, zusätzlich noch ein Atemschutzgerät auf dem Rücken zu tragen.

Für den Abschluss jeder Gruppe gab es ein besonderes Highlight: Die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen durften ein echtes Feuer löschen. Dazu hatten die Kräfte des Löschbezirkes eine Trainingsanlage für den Umgang mit Feuerlöschern, die die Feuerwehr Kleinblittersdorf besitzt, mitgebracht. Damit konnte ein kontrolliertes Feuer erzeugt werden, dass einen brennenden Mülleimer darstellte, welches die Schülerinnen und Schüler mit Übungsfeuerlöschern – mit Wasser gefüllt – löschen konnten.

Die Schülerinnen und Schüler hatten Spaß bei den Aktionen, auch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. Wir bedanken uns für die seit Jahren funktionierende Zusammenarbeit im Rahmen der sozialen Tage mit der Gemeinschaftsschule.

Hintergrund: Der Brandschutz in Deutschland wird zum Großteil durch ehrenamtliche Kräfte sichergestellt. In ganz Deutschland gibt es nur 116 Berufsfeuerwehren mit rund 35.700 Mitarbeitern, die sich überwiegend in Städten mit über 100.000 Einwohnern befinden. In allen kleineren Städten und Gemeinden sind Freiwillige Feuerwehren im Einsatz. Die rund 1.030.000 ehrenamtlichen Kräften sind neben ihrem normalen Beruf in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung aktiv.

Scheckübergabe Feuerwehrhaus

Am 30.04. hat den Innenminister Reinhold Jost an den Bürgermeister der Gemeinde Kleinblittersdorf, Rainer Lang, einen Scheck über 1 Million Euro übergeben. Das Geld ist für den Neubau des Feuerwehrhauses des Löschbezirkes Kleinblittersdorf bestimmt. Bei dem Betrag handelt es sich um den Höchstbetrag, den das Land für den Neubau von Feuerwehrhäusern zuschießt.

In seiner Ansprache vor Gästen aus Politik und Verwaltung sowie Mitgliedern des LB Kleinblittersdorf und dem Wehrführer ging Minister Jost darauf ein, dass funktionierende Feuerwehren ein wichtiger Betrag für die allgemeine Sicherheit sind und diese vor allem durch die Menschen geprägt werden, die ehrenamtlich das ganze Jahr als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr rund um die zum Wohle der Bevölkerung bereit zur Hilfe sind. Er dankte den Wehrleuten dafür und auch dafür, dass die Feuerwehren bei der Jugendarbeit auch Werte unserer Gesellschaft an die Nachwuchskräfte vermitteln. Er übte Kritik an den Übergriffen, denen sich Helfer der Blaulichtdienste immer öfters ausgesetzt sehen. Es sei nicht nur Sache der Politik mit aller Schärfe gegen solche Übergriffe vorzugehen, sondern die ganze Gesellschaft muss sich hinter die Blaulichtdienste stellen, vor allem in Zeiten, in denen es auch so schon schwer ist Nachwuchs zu finden.

In den letzten Jahren werden landauf und landab neue Feuerwehrhäuser gebaut oder aufwendig umgebaut. Und es werden noch einige gebaut oder erweitert werden müssen. Das ist nicht nur dessen geschuldet, dass viele der Gebäude schon ein gewisses Alter erreicht haben. Viele der Feuerwehrhäuser aus der Vor- und Nachkriegszeit entsprechen einfach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Aufgaben der Feuerwehren sind seither vielfältiger geworden, die Einsatzzahlen wesentlich gestiegen. So ist die Technische Hilfeleistung hinzugekommen und nimmt einen breiten Raum ein. Auch stellen die Auswirkungen des Klimawandels (z.B. stärkere Unwetter, Hochwasser, größere Gefahr von Vegetationsbränden) ganz neue Herausforderungen an Ausbildung und Ausrüstung.

Bei dem derzeitigen Feuerwehrhaus des LB Kleinblittersdorf handelt es sich um ein umgebautes Bauernhaus mitten im Ort. Parkmöglichkeiten für die Einsatzkräfte und rar und das Gebäude musste mehrmals umgebaut werden, um die Ausrüstung, vor allem die Fahrzeuge, wenigstens notdürftig unterzubringen. Die Einsatzkräfte müssen sich nach wie vor in der Fahrzeughalle neben den Fahrzeugen auf engem Raum umziehen. So handelt es sich bei dem Neubau, der als Stahlbeton-Fertigbau ausgestaltet ist, um einen Zweckbau für die Sicherheit der Einwohner der Gemeinde Kleinblittersdorf. Der Sozialbau bekommt zwei Geschosse mit einer Höhe von insgesamt 10 Metern. Er wird eine vorgehängte Holzfassade erhalten. Auf das Dach wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 kWp installiert. Das Dach wird auch eine Dachbegrünung erhalten. Die gesamten Baukosten sind derzeit mit 5 Millionen veranschlagt.

Nach der Scheckübergabe konnte sich Minister Jost bei einer Führung, zu der auch die Gäste durch Bürgermeister Lang eingeladen waren, über das neue Domizil für den FB Kleinblittersdorf informieren.

Wir bedanken uns beim Ministerium für Inneres, Bauen und Sport für die Zurverfügungstellung der Fotos.

Jungendwehr beteiligt sich an Picobello

Am 21.März beteiligte sich die Jugendfeuerwehr des Löschbezirk Kleinblittersdorf an der Saarland Picobello Aktion des EVS . Die Mitglieder trafen sich mit einigen Betreuern aus der aktiven Wehr, um unachtsam Weggeworfenes in unserem Ortsteil aufzusammeln. Insgesamt konnten wir 6 große Müllsäcke füllen. Auch wenn wir stolz auf die Leistung unserer Jugendwehr sind, möchten wir an die Bevölkerung appellieren, immer den produzierten Müll zu entsorgen, damit solche Aktionen nicht notwendig sind.

Floriansfeier im Löschbezirk Kleinblittersdorf


Am Samstag, den 10. Mai feierten die Mitglieder des Löschbezirk Kleinblittersdorf das diesjährige Floriansfest. Diese Feierlichkeit zu Ehren des Heiligen St. Florian, Schutzpatron der Feuerwehrleute, bietet den Kameraden die Möglichkeit, gemeinsam mit einigen Gästen das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. In Ihren Reden konnten Löschbezirksführer Florian Vilbrandt, Wehrführer Michael Becker, Landesbrandinspekteur Timo Meyer, Ortsvorsteher Karl-Peter Fuhr und Bürgermeister Rainer Lang über Neuigkeiten berichten. Ein wichtiges Thema des Abends war hierbei der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für den Löschbezirk Kleinblittersdorf, welcher nach langer Planung wohl noch dieses Jahr beginnen wird.

Fester Programmpunkt der Floriansfeier ist auch die Aussprache von Beförderungen und Ehrungen durch den Bürgermeister und Vertreter der Feuerwehrverbände.

Als Feuerwehranwärter wurde in die aktive Wehr übernommen:

Max Deckarm

Folgende Beförderungen wurden dieses Jahr ausgesprochen:

Zur/zum Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann:

FA Rosario Debilio

FA Jolyne Gerard-Johne

FA Leonie Görlinger

FA Vanessa Zimmer

Zum Oberfeuerwehrmann:

FM Nico Dincher

FM Jan-Felix Nyklicek

FM Lionel Temfack

Zum Löschmeister:

OFM Benjamin Bömer

Zwei Kameraden des Löschbezirks wurden geehrt:

Vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport für 25 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr:

HFM Manuel Müller

Verleihung der silbernen Ehrennadel der saarländischen Jugendfeuerwehr als Würdigung für den Diensteifer und die geleistete Arbeit innerhalb der Jugendfeuerwehr:

HLM Karl Macke

Der Löschbezirk dankt auch allen weiteren Kameraden für ihren stetigen Dienst für unseren Ort und die Gemeinde!

Sankt Martin in Kleinblittersdorf


Am 10.11.2023 wurde im Ortsteil Kleinblittersdorf, wie auch in anderen Ortsteilen der Gemeinde, St. Martin gefeiert. Der Ortsvorsteher Karl-Peter Fuhr organisierte wieder gemeinsam mit dem LB Kleinblittersdorf (in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat Kleinblittersdorf) den Umzug sowie das anschließende Martinsfeuer. 

Um 17:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einer kleinen Feier in der Pfarrkirche 
Sankt Agatha. Dort brachten Kinder der KiTa St. Agatha eine kleine, eingeübte Aufführung vor. Anschließend zog der Umzug, angeführt von St. Martin hoch zu Ross und unserer Jugendfeuerwehr, vom Pfarrheim durch die Friedhof- und Wintringer Straße, zum Martinsfeuer vor der Spiel- und Sporthalle.  

Auch die KG „Die Rebläuse“ e.V. waren wieder zugegen und hatten während dem Martinsfeuer Rostwürste angeboten.

Die Martinsbrezeln für die Kinder wurden wieder vom Ristorante Da Pino und der Firma QUACK, Lackierung und Design, gespendet.

Bei leckerem Glühwein, Kinderpunsch und Martinsbrezel sah man dann zahlreiche Kinder mit ihren Laternen und auch den ein oder anderen Erwachsenen glücklich das große Feuer bestaunen.   

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, dem Blasorchester Kleinblittersdorf e.V., dem Verein proJugend e.V., den beteiligten Firmen (Firma Höfer Chemie und Firma Ulrich Calisse) für die Bereitstellung und Transport des Materials für das Martinsfeuer, sowie den Mitarbeitern des Bauhofs für die gute Zusammenarbeit. 

Falls auch Du Interesse an der Feuerwehr hast, komm vorbei, jeden Montag um 18:30 Uhr, Gerätehaus Oberdorfstraße 41!!


Ihre Feuerwehr – LB Kleinblittersdorf

Gemeinsame Übung: Verkehrsunfall mit Person

Am 16. Oktober fand in Sitterswald eine Übung der Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte zum Thema Verkehrsunfall mit Person statt. Die beiden Löschbezirke sind in unserer Gemeinde für die Abarbeitung von Verkehrsunfällen zuständig und deshalb mit entsprechenden Fahrzeugen und Gerätschaften ausgerüstet. Solche Übungen der beiden Löschbezirke sind wichtig, um das gemeinsame Arbeiten zu trainieren und Einsatzkonzepte zu festigen. Der Arbeiter Samariter Bund Ortsverband Saarbrücken beteiligte sich mit einem Rettungswagen an der Übung. Dies ist für uns ein großer Vorteil, da somit auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst geübt werden kann.

Die Löschbezirke trafen sich abends am Feuerwehrgerätehaus in Auersmacher. Dort fand eine kurze Vorbesprechung statt, bevor die Fahrzeuge besetzt und auf den Abruf zur Übungsörtlichkeit gewartet wurde. Am simulierten Unfallort fanden die Einsatzkräfte zwei verunfallte Fahrzeuge vor. Ein Geländewagen war auf einen Kleinwagen gerollt, beide Fahrzeuge waren lediglich mit einer Person besetzt. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde festgelegt in welcher Reihenfolge und mit welcher Dringlichkeit die Verletzten gerettet werden sollen. Die verschiedenen Aufgaben (Absicherung, Brandschutz, Technische Rettung) wurden auf die Einheiten verteilt. Zügig konnten wir dann beide Unfallopfer befreien und dem Rettungsdienst übergeben. Am Übungsort fand eine Nachbesprechung statt. Anschließend wurde zum Gerätehaus des Löschbezirk Mitte zurückverlegt, wo noch gemeinsam gegrillt wurde.

Die Übung verlief insgesamt sehr erfolgreich und demonstrierte die gute Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Kleinblitterssdorf. 

Wir danken Tim Schäfer für die Planung und Leitung der Übung und dem ASB Ortsverband Saarbrücken für die spontane Bereitschaft an der Übung teilzunehmen.

Für Ihre Sicherheit:

Ihre Feuerwehr Kleinblittersdorf

Lionel Temfack, LB Kleinblittersdorf

Übungssamstag im Löschbezirk Kleinblittersdorf


Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst – unter diesem Motto fand am Samstag, den 13.05.2023 ein Übungstag im Löschbezirk Kleinblittersdorf der Freiwilligen Feuerwehr statt.

Organisiert wurde dieser Übungstag von vier Feuerwehrkameraden, die auch im Rettungsdienst tätig sind und daher beide Seiten kennen. Zunächst wurde mit einem Theorieteil begonnen, in dem die Feuerwehrkameraden die Strukturen
des saarländischen Rettungsdienstes sowie die Fahrzeuge und Qualifikationen der Mitarbeiter kennengelernt haben. Des Weiteren wurden ein paar Begriffe erklärt, mit denen die Kräfte in Einsatzsituationen konfrontiert werden können und dann wissen, was damit gemeint ist. Nach einer Frühstückpause begann der praxisbezogene Teil. Zunächst wurden die eigenen Materialien zur erweiterten Ersten-Hilfe vorgestellt. Im Anschluss wurde der Umgang mit den eigenen Transportmitteln für Verletzte geübt. Da diese durch die Feuerwehrkräfte im Einsatz auch eigenständig genutzt werden, ist der richtige Umgang mit diesen Hilfsmitteln wichtig. So wurde zunächst die Möglichkeiten eines Rettungstuches erklärt gezeigt und ausprobiert. Bei einem Rettungstuch handelt es sich um ein Tuch aus stabilem Kunststoff, das an jeder Seite Griffe hat, um eine verletzte Person z.B. durch enge Treppenhäuser zu tragen. Ebenso wurde der Umgang mit dem vorhandenen Rettungsbrett – auch SpineBoard genannt – geübt. Dabei durfte jeder Teilnehmer tätig werden. Den Abschluss dieses Abschnitts bildete die sogenannte Schleifkorbtrage. Dabei handelt es sich um eine Art Wanne, in der Personen liegend transportiert werden können. Haupteinsatzmöglichkeiten sind dabei die Rettung aus unwegsamen Geländen oder aus einem höheren Stockwerk mit Hilfe einer Drehleiter.


Im folgenden Teil wurde der Umgang mit dem Material eines Rettungswagens (RTW) gezeigt und praktisch geübt. Dazu zählten das Umlagern einer verletzten Person mithilfe einer Schaufeltrage auf eine Vakuummatratze, um bei vorhandenen Wirbelsäulenverletzungen keine weiteren Schäden zu verursachen. Ebenso wurde das Handling mit der Fahrtrage des RTW geübt. Dazu zählten die Entnahme dieser aus dem Fahrzeug, das Vorbereiten als auch die Unterstützung des Rettungsdienstpersonals bei der Bedienung.

Zum Abschluss folgte eine kleine Übung unter dem Stichwort „Tragehilfe für den Rettungsdienst“. Eine verletzte Person musste aus dem 1. Obergeschoss über die Treppe zum RTW getragen werden. Während ein Trupp aus zwei Feuerwehrleuten das Rettungsdienstpersonal bei der Lagerung des Patienten in der Vakuummatratze unterstützte, machte ein zweiter Trupp die Trage am angenommenen Hauseingang bereit. Danach wurde die Person mit Manpower durch das Treppenhaus zur Trage getragen.
Der Tag war für alle Teilnehmer eine lehrreiche Erfahrung und hat allen Beteiligten auch Spaß bereitet. Ein Dank geht an den Arbeiter Samariter Bund (ASB), Ortsverband Saarbrücken, die uns ihren RTW für diese Übung zur Verfügung gestellt haben.

Text: Benjamin Bömer

Neuer stellvertretender Löschbezirksführer in Kleinblittersdorf

Am gestrigen Montagabend (15.05.2023) trafen sich die aktiven Angehörigen des Löschbezirk Kleinblittersdorf zur Neuwahl des stellvertretenden Löschbezirkführers.

Diese Wahl hätte regulär eigentlich erst in 3 Jahren stattfinden sollen, musste aber vorgezogen werden, da der bisherige Amtsinhaber Tobias Dahlem aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Im Beisein von Bürgermeister, Wehrführung und Verwaltung wurde nun Florian Quack mit großer Mehrheit zum neuen stellvertretenden Löschbezirksführer gewählt. Wir bedanken uns bei Tobias Dahlem für seine geleistete Arbeit in der Löschbezirksführung und in diversen anderen Ämtern und wünschen Florian Quack allzeit gutes Gelingen in seinem neuen, verantwortungsvollen Amt.

von Links nach Rechts : Wehrführer Michael Becker, Löschbezirksführer Florian Vilbrandt, Bürgermeister Rainer Lang, stellv. Löschbezirksführer Florian Quack, stellv. Wehrführer Christian Hoffsteter

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