Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11.2. und Rauchmeldertag am Freitag, 13.2. mit einer klaren Botschaft

Berlin, 11. Januar 2026 – Zwei Aktionstage, eine Mission: Leben retten. Am 11. Februar erinnert der Europäische Tag des Notrufs an die lebenswichtige Nummer 112. Sie gilt überall in Europa. Nur zwei Tage später, am Freitag, den 13. Februar 2026, folgt der erste Rauchmeldertag des Jahres. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ verbindet beide Anlässe mit einer klaren Botschaft:

Rauchmelder und richtiges Verhalten im Brandfall retten Leben.

Bei Bränden ist in der Regel nicht das Feuer die größte Gefahr, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge giftigen Brandrauchs können tödlich sein. Wer im Ernstfall falsch reagiert – etwa durch riskante Rettungsversuche – bringt sich und andere schnell in Lebensgefahr.

Die wichtigsten Regeln im Brandfall 

Wenn ein Rauchmelder bei einem Brand Alarm schlägt, gilt:

  1. Ruhe bewahren und Mobiltelefon mitnehmen!
  2. Rettungsweg prüfen: ist der Fluchtweg verraucht? Dann nicht hinauslaufen, sondern Tür schließen, die Feuerwehr unter 112 anrufen und an Fenster/Balkon bemerkbar machen.
  3. Ist der Fluchtweg frei: Zimmer- bzw. Wohnungstür hinter sich schließen und über das Treppenhaus ins Freie flüchten dabei niemals den Aufzug nutzen. Die 112 anrufen, sobald Sie in Sicherheit sind.

Besonders wichtig: Keine riskanten Löschversuche und keine Rückkehr in die Wohnung, um Wertgegenstände zu holen.

„Viele unterschätzen, wie schnell der Rauch lebensgefährlich wird. Wenn der Rauchmelder warnt, bleiben einem nur 120 Sekunden. Wer dann weiß, was zu tun ist, erhöht die Überlebenschancen entscheidend“, erklärt Andreas Friese, Vorsitzender des Forum Brandrauchprävention e.V.

„120 Sekunden Escape“: Spielerisch lernen, richtig zu reagieren

Um Brandschutzwissen praxisnah zu vermitteln, setzt die Initiative auf das beliebte „120 Sekunden Escape“-Spiel. Das Prinzip: In einer simulierten Gefahrensituation müssen Nutzerinnen und Nutzer innerhalb von 120 Sekunden Entscheidungen treffen – am Ende steht konsequent der richtige Schritt: Notruf 112 wählen.

Zum Spiel und Verhaltenstipps im Brandfall: https://www.rauchmelderlebensretter.de/verhaltenimbrandfall/

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de


Umgang mit Löschschaum 

n einer Übung des LB Mitte ging es um das Thema Schaum. Gemeint ist natürlich Löschschaum.  Das Material zur Herstellung ist auf fast allen Löschfahrzeugen verladen. Wir hatten schon viele theoretische Übungen zu dem Thema und ab und an wurde auch in praktischen Übungen Schaum erzeugt.  

Dieses Mal war die Übung anders aufgebaut. Alexander Brach, Löschbezirksführer des LB Bliesranbach, hatte spezielles Übungsequipment dabei. So waren z.B. die Strahlrohre im Verhältnis 1 zu 100 verkleinert. Diese Ausführungen ermöglichen es, mit wenigen Millilitern Schaummittel, was die Umwelt schont, Löschschaum zu erzeugen und den Umgang damit zu üben. Doch davor ging er auf theoretische Grundlagen wie z.B. Aufbau des Schaumes, Mischungsverhältnis, Schaumverträglichkeit von verschiedenen Schaumsorten untereinander und bei bestimmten brennbaren Stoffen, und vieles mehr ein. Auch wurden die Unterschiede zwischen und Anwendungsbereiche von Schwer-, Leicht- und Mittelschaum erarbeitet.  

Es war eine sehr lehrreiche Übung mit vielen neuen Erkenntnissen, die allen viel Spaß gemacht hat. 

Alexander Brach ist Mitarbeiter in einer Werksfeuerwehr und hat eine spezielle Ausbildung bezüglich Löschschaum an der Landesfeuerwehrschule besucht. 

Wir bedanken uns bei Alexander Brach für die gelungene Ausbildungseinheit. 

Tannenbaumeinsammelaktion des Löschbezirks Mitte

Alle Jahre wieder sammelt die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Mitte am 11.01.2025 in den Ortsteilen Auersmacher und Sitterswald Ihre ausgedienten Tannenbäume ein. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung mit Namen und Adresse per E-Mail an jf@lukas-grewer.de. Am Tag der Abholung, den Baum bitte ab 08:00 Uhr gut sichtbar am Gehweg ablegen. Unsere Jugendfeuerwehrkameraden würden sich über eine kleine Spende freuen.


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