Auch Zusammenarbeit muss geübt werden

Im Ernstfall kann nur das funktionieren, was geübt wurde. So auch die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsdiensten. Bei Brandeinsätzen erfolgt die Tätigkeit i.d.R. nacheinander. Die Feuerwehr rettet und übergibt die geretteten Personen an den Rettungsdienst. Dieser versorgt dann die Personen medizinisch.

Bei Verkehrsunfällen ist die Sache ganz anders gelagert. Die Rettung von eingeklemmten Personen zieht sich länger hin. Während dieser Zeit müssen die verletzen Personen medizinisch versorgt werden. Und dies bei absolutem Platzmangel. Man arbeitet im wahrsten Sinne des Wortes auf Tuchfühlung. Da das Wohl der verletzten Personen im Vordergrund steht muss die Kommunikation stimmen. Der Rettungsdienst bestimmt je nach Zustand der Personen die Art der Rettung. Für die technische Durchführung ist dann die Feuerwehr zuständig. Oberbegriff ist die patientenorientierte Rettung. Man unterscheidet von Sofortrettung bis hin zu schonender Rettung.

Bei einer Sofortrettung muss die verletzte Person in kürzest möglicher Zeit befreit werden. Die Situation ist so kritisch, dass man in Kauf nimmt, dass sich der Patient durch die Rettung weitere Verletzungen zuzieht. Bei der schonenden Rettung ist die Person stabil. Die Rettung soll für den Patienten möglichst schonend durchgeführt werden, was natürlich mehr Zeit erfordert. Zwischen diesen extremen Varianten gibt es natürlich noch Kompromisse. Und es kann vorkommen, dass aus einer schonenden Rettung plötzlich eine Sofortrettung wird, da sich der Zustand des Patienten geändert hat.

Um das zu üben hat der Löschbezirk Sitterswald gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst e.V., Stadtgliederung Saarbrücken, eine gemeinsame Übung durchgeführt. Das Szenario war anspruchsvoll: Ein PKW war von der Fahrbahn eine Böschung hinunter gegen einen Baum gefahren. Die Böschung war steil, der Boden durch Regen aufgeweicht, das Gelände voll Sträucher und Hecken. Und es war dunkel. Zwei Personen (eine davon wurde von einem Dummy dargestellt) waren eingeklemmt und die Türen ließen sich nicht mehr öffnen. Wie meist im Ernstfall war der Rettungsdienst als erstes vor Ort. Man arbeitete das Szenario gemeinsam ab. Bis die zweite Person befreit war dauerte es ca. 50 Minuten. Nach der Übung fand eine gemeinsame Übungsbesprechung statt, in der auf Fehler hingewiesen und Verbesserungsvorschläge gemacht wurden. Auch wurden alternative Vorgehensweisen angesprochen.

Danach konnte man sich noch mit der Technik des jeweils anderen Hilfsdienstes befassen. Für die Feuerwehrleute war der Umgang mit Fahrtragen von Interesse, während für den Rettungsdienst Schere und Spreizer  Objekte der Aufmerksamkeit waren.

Danach wurden bei einem gemütlichen Zusammensein noch Erfahrungen ausgetauscht. Der LB Sitterswald bedankt sich beim Malteser Hilfsdienst für die Aufschlussreiche Teilnahme an der Übung.


Löschbezirke wollen Zusammenlegung

Gut ein Jahr nach dem Bezug des gemeinsamen Feuerwehrhauses wollen die Feuerwehrleute der Löschbezirke (LB) Sitterswald und Auersmacher der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf  nun auch die formelle Zusammenlegung zu einem Löschbezirk.

Schon während der Bauphase kamen die ersten Anregungen aus den Löschbezirken, “ aus zwei eins“ zu machen. Doch man wollte von Seiten der Löschbezirksführungen nichts überstürzen, das Ganze sollte langsam zusammenwachsen.

Der Wehrführer Peter Dausend und der Bürgermeister Stephan Strichertz hatten sich zuvor klar positioniert: Ein Wunsch zur Zusammenlegung muss von den Feuerwehrleuten ausgehen.

Heute hat nun der Löschbezirk Sitterswald in seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung, zu der über 60 % der stimmberechtigten Mitglieder gekommen waren, mit 18 Ja-Stimmen und einer Gegenstimme dafür ausgesprochen, dass die beiden Löschbezirke zusammengelegt werden sollen.

Bereits am 14. Oktober hatten sich in der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Löschbezirkes Auersmacher alle anwesenden stimmberechtigten Mitglieder für eine Zusammenlegung ausgesprochen. Von den stimmberechtigten Mitgliedern waren über 70% anwesend.

Der Wehrführer Peter Dausend, der das Votum als Meilenstein in der Geschichte der Löschbezirke bezeichnete, wird nun den Wunsch der Feuerwehrleute an die Verwaltung weitergeben. Dort muss dann die Brandschutzsatzung der Gemeinde entsprechend geändert werden.

Die Entscheidung über eine Zusammenlegung liegt dann beim Gemeinderat, der die Brandschutzsatzung  verabschieden muss. Ob diese Entscheidung noch in diesem Jahr fallen wird ist fraglich, doch es wird von Seiten des Wehrführers und des Bürgermeisters mit einer zügigen Entscheidung gerechnet.

Markus Dincher, Pressesprecher

Mal ein anderes Wochenende….

Etwas Besonderes war das für unseren Nachwuchs schon: Die beiden Jugendfeuerwehren des Standortes Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf, unter der Leitung von Silvia Hector und Jürgen Spath, veranstalteten im Oktober zwei Erlebnistage. Mittelpunkt war eine gemeinsame Übernachtung mit Luftmatratzen und Schlafsäcken im neuen Feuerwehrhaus: Die Jungs im Schulungsraum und die Mädels im Büro. Einige hofften, sie würden einen richtigen Feuerwehreinsatz erleben, aber zu ihrem Leidwesen war an beiden Tagen glücklicherweise kein Einsatz.

Bei der Veranstaltung nahmen 18 Kinder und Jugendliche teil. Mit dabei waren auch fünf BetreuerInnen.

Es ging nicht in erster Linie um Feuerwehr, sondern um Spiel und Spaß. So wurden Fackeln für die Martinsumzüge gebastelt. Im Dunkeln ging es auf eine erlebnisreiche Nachtwanderung. Bei dieser ging es auch um die Orientierung auf dem Feld. Die Teilnehmer hatten auch viel Freude bei den Gemeinschaftsspielen. Abends hat der Wehrführer Peter Dausend höchst persönlich für den Nachwuchs „seiner“ Feuerwehr gegrillt. Highlight war aber für die zukünftigen Feuerwehrfrauen und -männer der Besuch einer Kartbahn. Dort wurden den Altersgruppen entsprechend Rennen gefahren, was  allen viel Spaß machte.

Für alle waren es sehr lehr- und erlebnisreiche Tage. Einige Jugendwehrangehörige wären gerne noch länger geblieben. Für das nächste Jahr ist ein Zeltlager am Feuerwehrhaus Mitte geplant.

Markus Dincher, Standort Mitte

Lust auf Jugendwehr?

Wenn Du zwischen 8 und 16 Jahren bist kannst Du Dich bei dem örtlichen Jugendbetreuer melden. Du kannst Dir ein paar Übungen ansehen und Dich dann entscheiden, ob Du Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden willst. Jetzt in den Wintermonaten ist mehr Theorie angesagt. Da lernst Du z.B. wie das mit dem Brennen überhaupt funktioniert, lernst die Funktionsweise vieler Geräte kennen, Knoten machen und wie man theoretisch Brände löscht. Ihr schaut Euch unsere Fahrzeuge an und lernt die Ausrüstung kennen. Im Frühjahr geht es dann wieder mit praktischen Übungen los, wo Ihr mit den Fahrzeugen und Geräten auch arbeitet und übt wie man z.B. Wasser zur Einsatzstelle bringt. Auch lernt Ihr dann, wie man Strahlrohre bedient und Brände praktisch löscht. Wir haben extra einen Anhänger für unsere Jugendfeuerwehr. Dort sind auch „echte“ Geräte verladen, aber alles etwas kleiner und leichter, damit die Kleineren von Euch sie auch benutzen können. Die Größeren arbeiten mit unseren Einsatzfahrzeugen.

Übungszeiten und Ansprechpartner

Standort Mitte (Sitterswald und Auersmacher)

Bei der Übungszeit könnt Ihr wählen:
Entweder jeden Samstag von                        10 Uhr bis ca 11.30 Uhr
Ansprechpartnerin                                        Silvia Hector       0160 95709995           ODER

jeden 2. Samstag von                                   15 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
Ansprechpartner                                           Jürgen Spath     0171 7382366

Bliesransbach
jeden 2. Donnerstag, zusätzlich nach
Bedarf                                                                 17.15 Uhr bis ca. 19 Uhr
Ansprechpartnerin                                         Melanie Faas     01522 9992817

Kleinblittersdorf
jeden Donnerstag                                          18 Uhr bis ca. 19.30 Uhr
Ansprechpartner                                            Karl Macke        0172 9368880

Rilchingen-Hanweiler
jeden Freitag                                                 17.30 Uhr bis ca. 19 Uhr (ab 10 Jahre)
jeden Dienstag                                              17.45 Uhr bis ca. 18.45 Uhr (8 Jahre bis 10 Jahre)
Ansprechpartner                                            Matthias Kehl      0175 4911398


Grubenwehr lädt zur gemeinsamen Übung ein

Nachdem die gemeinsame Übung im letzten Jahr wegen Terminproblemen (u.a. Umzug in das neue Feuerwehrhaus) ausgefallen war, hat die Grubenwehr der Kalksteingrube Auersmacher GmbH die Feuerwehr Kleinblittersdorf auf das Gelände der Grube in Auersmacher eingeladen. Erstmals kamen die Kräfte der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher vom gemeinsamen Standort Mitte aus. Ziel dieser Übungen ist es, sich  für den Einsatzfall auf gegenseitige Hilfs- und Unterstützungsaufgaben vorzubereiten. Ausbildung und Ausrüstung von Gruben- und Freiwilliger Feuerwehr sind sehr unterschiedlich, so dass hier im Vorfeld eine Abstimmung erforderlich ist. Das gilt auch für die Ortskenntnisse und das Bewegen im Grubengebäude. Der Geschäftsführer der Grube, Walter Pressmann, hat dem Wehrführer der Feuerwehr, Peter Dausend, ausdrücklich angeboten, dass die Grubenwehr bei ähnlichen Ereignissen wie der Unwetterkatastrophe im Juni, mit Personal und Material zur Unterstützung angefordert werden kann.

Die Kalksteingrube mit ihren weit über 300 Kilometern Stollen wird seit knapp einem Jahr im Stand-by-Betrieb betrieben. Kalk ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Eisen-und Stahlherstellung. Stand-by bedeutet die Grube fördert nur wenn durch Lieferausfälle eines Lieferanten Engpässe entstehen, was schon vorgekommen ist.

Trotzdem ist das Dorf Auersmacher kein Ort mit Bergbautraditionen wie man sie aus den Kohlerevieren kennt. Umso beeindruckender ist es, wenn man sich dann lediglich zwischen 40 und 60 Metern unter der Erdoberfläche fortbewegt. Das Grubengebäude befindet sich allerdings nirgends unter bewohntem Gebiet. Der eigentliche Reiz an der Übung für die Feuerwehrleute sind immer die Teile unter Tage. Und so hat sich die aus 14 Mitgliedern und einer Gerätewartin bestehenden Grubenwehr unter der Leitung des Oberführers Jörg Ruppert gemeinsam mit der Hauptrettungsstelle für das Saarland, die ebenfalls an der Übung teilnahm, einiges Interessantes einfallen lassen. Eher unsere tägliche Arbeit, aber für die Grubenwehr ungewöhnlich, war der angenommene Brand in einem Gebäude über Tage. Etwas Besonderes war schon der angenommene Brand eines Fahrzeuges unter Tage. Hierzu muss man wissen, dass hier unter Tage Fahrzeuge vom Pkw über Mannschaftstransporter bis hin zu riesigen LKW`s und Radladern vieles an Fahrzeugen unterwegs ist. Diese Übung musste aber ohne Atemschutz durchgeführt werden, da die bei der Feuerwehr gebräuchlichen Geräte für den Einsatz unter Tage ungeeignet sind und für die Geräte der Grubenwehr eine spezielle Ausbildung erforderlich ist. Die Grubenwehr ist mit 16 Atemschutzgeräten zum Einsatz unter Tage ausgerüstet, die unter der Überwachung von Hauptgerätewart Andreas (Muck) Hohlreiter stehen.

Highlight für die Feuerwehr war aber eine Übung die durch die Hauptrettungsstelle geleitet wurde: Durch einen Schacht konnte man sich 53 Meter senkrecht in die Kalksteingrube abseilen. Danach ging es unter Tage mit Fahrzeugen zurück zum Ausgang. Obwohl neben dem Abseilseil noch ein Sicherungsseil vorhanden war, blieb bei einigen doch ein mulmiges Gefühl, das sich aber nach wenigen Metern wieder legte. Bei den Höhenrettern der Hauptrettungsstelle war man in sicheren Händen.

Für alle ist diese Übung immer ein Erlebnis und man gewinnt neue Erkenntnisse. Besonders gilt dies für unsere jungen Feuerwehrleute, die noch nie in der Grube waren. Es fand auch noch eine Kurzführung statt, in der die wichtigsten Anlagen unter Tage wie die Brecheranlage gezeigt wurden.

Wichtig bei diesen Übungen ist auch die anschließende gemeinsame Stärkung mit gemütlichem Beisammensein, bei dem man sich in Gesprächen über die gemeinsamen Erlebnisse näher kommt.

Wir bedanken uns bei der Kalksteingrube Auersmacher GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Walter Pressmann, für die freundschaftliche Aufnahme.

Glück auf!

Markus Dincher, FF Kleinblittersdorf, LB Auersmacher

 


Räumungsübungen in Sitterswald und Auersmacher

In Schulen und Kindergärten ist es Pflicht, einmal jährlich eine Räumungsübung durchzuführen. Diese muss von einer Fachkraft beaufsichtigt und dokumentiert werden.

Beim Löschbezirk (LB) Auersmacher werden diese Räumungsübungen schon lange mit einer Übung verbunden. Seit einigen Jahren werden diese Übungen gemeinsam mit dem LB Sitterswald durchgeführt. So stehen an einem Morgen Übungen in den Kindergärten in Sitterswald und Auersmacher sowie der Saar-Blies-Grundschule, Standort Auersmacher, auf dem Plan.

Den Feuerwehrleuten macht es Spaß und für die Kinder ist es ein besonderes Erlebnis. Es kann das geübt werden, was im Rahmen der Brandschutzerziehung durch die Brandschutzerzieherinnen der Feuerwehr Kleinblittersdorf gelehrt wurde. Es zeigt sich aber oft, dass gerade die kleineren Kindergartenkinder Angst von den Feuerwehrleuten bekommen, wenn diese mit angeatmetem Atemschutzgerät vor ihnen stehen. Und diese Angst ist dann ansteckend. Die Kinder können kein Gesicht erkennen und die Atemgeräusche sind nicht sehr vertrauenerweckend, erinnert das Auftreten doch an den „Darth Vader“, den ‚Bösewicht aus „Krieg der Sterne“. Da hilft dann auch nicht, dass in der Brandschutzerziehung ein Feuerwehrangehöriger vor den Kindern das Gerät an- und wieder abgelegt hat und alles erklärt wurde. Aber mit zunehmendem Alter gibt sich das dann und das Erscheinen der Feuerwehr ist eine willkommene und lehrreiche Abwechslung.

Fotos: Alexander Lang
Markus Dincher, LB Auersmacher

Feuerwehrhaus Sitterswald / Auersmacher ist eingeweiht

17.03.2018

Das neune gemeinsame Feuerwehrhaus in der Sitterswalder Straße in Auersmacher wurde nun endlich eingeweiht.

Wir freuen uns über die große Resonanz für diese Veranstaltung.

Es wird noch ein eigener Bericht mit Bildmaterial folgen.

Zunächst wollen wir auf die externe Berichterstattung hinweisen:

Fernsehbeitrag von Dietmar Schellin im „Aktuellen Bericht“ des SR am 16.03.2018

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=59722  Der Beitrag kommt nach ca. 20 Minuten.

Radiobeitrag von Dietmar Schellin im Saarländischen Rundfunk an 17.03.2018

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=59709

Beitrag von Heiko Lehmann in der Saarbrücker Zeitung und auf Saarlokal.de:

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/kleinblittersdorf/zwei-feuerwehren-wachsen-zusammen_aid-8001513

https://www.saarlokal.de/2018/03/17/das-feuerwehr-ger%C3%A4tehaus-ist-eingeweiht-gro%C3%9Fes-lob-aus-dem-ganzen-saarland/

Beitrag von Rafael Mailänder, Fachbereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken

http://ffwrvsb.de/auch-fuer-buergerinnen-und-buerger-gemeinsames-feuerwehrgeraetehaus-auersmacher-sitterswald-eingeweiht/

Löschbezirk Sitterswald wählt neue Löschbezirksführung

Der Löschbezirk (LB) Sitterswald hat am 17. Februar 2018 seine neue Löschbezirksführung gewählt.

Zu der wichtigen Wahl, die im neuen Feuerwehrhaus Sitterswald / Auersmacher stattfand, waren fast ¾ der Mitglieder des Löschbezirkes anwesend.

Die Wahl wurde unter Aufsicht des Bürgermeisters Stephan Strichertz als „Chef der Wehr“ und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung nach den Vorschriften des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes und der entsprechenden Wahlordnungen durchgeführt.

Zum Löschbezirksführer wurde der Oberlöschmeister (OLM) Joshua Zins und zum Stellvertreter der Hauptlöschmeister (HLM) Timo Dahlem gewählt. Die Wahl erfolgte jeweils ohne Gegenstimme für die Dauer von sechs Jahren.

Im Anschluss an die Wahl wurden Sie von Bürgermeister Stephan Strichertz in ihre neuen Funktionen bestellt.

Wir danken dem bisherigen LB-Führer Jörg Hoffmann und seinem Stellvertreter Jörg Schäfer für die geleistete Arbeit.

Joshua Zins ist seit dem 01.07.2002 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf. Seit 2006 ist er in der Aktiven Wehr. Zudem ist er seit Jahren in der Jugendarbeit des LB Sitterswald tätig.

Im Jahre 1994 ist Timo Dahlem der Freiwilligen Feuerwehr beigetreten. Er wurde im Jahre 2000 in die Aktive Wehr übernommen.

Wir bedanken uns bei Joshua Zins und Timo Dahlem, dass sie bereit sind die verantwortungsvolle Funktion zu übernehmen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg.

 

links Timo Dahlem, rechts Joshua Zins

Foto: Günni Schmidt, Text Markus Dincher


Umzug in neues Feuerwehrhaus

Am 19. August war es endlich so weit: Die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher sind in das neue Feuerwehrhaus der Gemeinde Kleinblittersdorf eingezogen.

Nach anderthalb Jahren Bauzeit und bisher über 3000 Stunden Eigenleistung sind das Erdgeschoss und die Fahrzeughalle so weit hergestellt, dass das Gebäude für Einsätze in Betrieb genommen werden konnte. Man hatte die Arbeiten auf die für den Einsatzbetrieb unbedingt notwendigen Bereiche fokussiert, damit das Feuerwehrhaus mit der Anschrift Sitterswalder Straße 71 möglichst frühzeitig genutzt werden kann. Es sind aber noch viele Arbeiten bis zur Fertigstellung aller Bereiche erforderlich, sodass die offizielle Einweihung später erfolgen wird. Der frühzeitige Umzug der Löschbezirke war aber notwendig, damit das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF20) genutzt werden kann, denn es passt in keines der „alten“ Feuerwehrhäuser. Auch ist es dringend erforderlich, dass das über 45 Jahre alte Tanklöschfahrzeug außer Dienst gestellt wird.

Schon im Vorfeld wurde der Umzug geplant und die Termine mussten mit den Beteiligten, insbesondere der Einsatzleitstelle, abgestimmt werden. Neben dem verbringen und einräumen der persönlichen Schutzausrüstung mussten insbesondere Geräte anders auf die Fahrzeuge verteilt werden, damit sie für ihre neuen Aufgaben gerüstet sind. Die entsprechenden Verladeeinrichtungen mussten angepasst werden. Trotzdem musste die Einsatzbereitschaft zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein. Auch erhielten die Fahrzeuge neue Funkrufnamen. An dem Standort sind nun ca. 80 aktive Wehrleute gebündelt, die sich auf zwei organisatorisch selbständige Löschbezirke verteilen, aber gemeinsam ausrücken. Sie verfügen über ein neues Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF20), und zwei über 25 Jahre alte Löschgruppenfahrzeuge (LF8). Untergebracht ist auch ein Mannschaftstransporter der Jugendwehr, der im Einsatzfalle auch für die technische Einsatzleitung oder Sonderaufgaben genutzt werden kann.

Für die Einsatzkräfte war es schon ein ungewohntes Gefühl. Ein junger Feuerwehrmann aus Sitterswald hat wohl am zutreffendsten die Gefühle der meisten beschrieben: „Man kommt sich vor als wäre man in einem Feuerwehrhaus bei einer anderen Wehr zu Gast“. Wir alle müssen und an den neuen Standort und die geänderten Gegebenheiten gewöhnen.

Gegen 18.20 Uhr meldete der Wehrführer Peter Dausend über Funk das gemeinsame Feuerwehrhaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher bei der Einsatzleitstelle einsatzbereit. Der Brandinspekteur des Regionalverbandes Tony Bender hat die Meldung mitgehört und wünschte „Viel Erfolg an der neuen Wirkungsstätte“. Es war für alle Anwesenden ein erhebender Moment.


Spatenstich Feuerwehrhaus

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse und Dauerregen am Morgen des 23. April 2016 konnten erfreulicherweise viele Gäste zu dem Spatenstich am frühen Nachmittag auf der doch schlammigen Baustelle begrüßt werden. Die Firma Linnebacher Bau GmbH hatte im Vorfeld die Baustelle für den Spatenstich vorbereitet, aber bei dem Lehmboden war der Regen am Vormittag doch zu viel. Wir möchten uns bei der Firma Linnebacher herzlich für die geleistete Arbeit bedanken.

In seiner Rede würdigte Bürgermeister Stephan Strichertz besonders den ehemaligen Staatssekretär im Innenministerium, Georg Jungmann und Bernd Müller, Referatsleiter im Innenministerium mit seinem Team. Ohne ihre Mitwirkung wäre das Projekt für die Gemeinde nicht umzusetzen gewesen. Unter anderem ermöglichten sie eine Bedarfszuweisung des Landes in Höhe von knapp 990.000 Euro. Strichertz erwähnte auch die vielen Probleme aus verschiedenen Richtungen, die das Projekt immer wieder in Frage stellten. Letztendlich wurde durch die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Feuerwehr der Neubau möglich gemacht. Auch hob er bei der Planung den Einsatz von Wehrführer Peter Dausend und dem stellvertretenden Wehrführer Jörg Wagner hervor.

Symbolträchtig sind die Ortsvorsteher von Sitterswald und Auersmacher, Jürgen Laschinger und Thomas Unold, gemeinsam vor das Mikrofon getreten. Schließlich wird das Gerätehaus die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher beherbergen. Unold und Laschinger bekundeten ihre Überzeugung von der Zukunftsträchtigkeit des Projektes und es wurde betont, dass das Gerätehaus nicht für die Feuerwehr sondern für die Bürger der Gemeinde zu deren Sicherheit errichtet wird. Auch wurde die immense Eigenleistung, die die Wehrleute zu erbringen haben und die letztendlich unserer Gemeinde und somit jedem einzelnen Bürger zu Gute kommt, gewürdigt. Sie übergaben ein gemeinsames Kuvert an die Löschbezirksführer von Sitterswald, Jörg Hoffmann und von Auersmacher, Christian Hoffstetter.

Im Anschluss übergab Bernd Dick nach seinem Grußwort ein Kuvert der SPD-Fraktion.

Der eigentliche Spatenstich wurde gemeinsam von Politik, Verwaltung und Feuerwehr durchgeführt. Hier war auch die Jugendfeuerwehr als Nachwuchsorganisation und Zukunft Ihrer Freiwilligen Feuerwehr beteiligt.

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„Räumungsübungstag“ in Sitterswald und Auersmacher

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften müssen an Schulen und Kindergärten einmal  jährlich Räumungsübungen unter der Aufsicht der Feuerwehr abgehalten werden. Bei diesen Übungen wird geprüft ob die zeitlichen Vorgaben zur Evakuierung der Einrichtungen eingehalten werden. Auch wird so der geordnete Ablauf der Evakuierung und das anschließende Treffen an den Sammelpunkten mit Anwesenheitskontrolle mit den Kindern und den Aufsichtspersonen geübt.

Traditionsgemäß wird die Räumungsübung in Auersmacher mit einer Übung der Feuerwehr verbunden, an der sich seit der Zusammenlegung der Grundschulen auch der Löschbezirk Sitterswald beteiligt. Durch die Übung der Feuerwehr wird das Ganze für die Kinder zu einem spannenden Ereignis, auf das sie sich sehr freuen, obwohl der Termin der Übung idealerweise den Kindern und Aufsichtspersonen nicht bekannt sein sollte.

Erstmals fand auch eine gemeinsame Übung am Kindergarten in Sitterswald statt. So mussten an einem Freitagmorgen, nachdem man erst gemeinsam im „Kaffee Schwätzje“ gefrühstückt hatte, eine Übung am Kindergarten in Auersmacher, eine am Kindergarten in Sitterswald und abschließend eine an der Saar-Blies-Grundschule, Standort Auersmacher, durchgeführt werden. Nach diesem umfangreichen Programm gab es ein gemeinsames Mittagessen der teilnehmenden Wehrleute aus Sitterswald und Auersmacher im Gerätehaus Auersmacher.


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