Umgang mit Löschschaum 

n einer Übung des LB Mitte ging es um das Thema Schaum. Gemeint ist natürlich Löschschaum.  Das Material zur Herstellung ist auf fast allen Löschfahrzeugen verladen. Wir hatten schon viele theoretische Übungen zu dem Thema und ab und an wurde auch in praktischen Übungen Schaum erzeugt.  

Dieses Mal war die Übung anders aufgebaut. Alexander Brach, Löschbezirksführer des LB Bliesranbach, hatte spezielles Übungsequipment dabei. So waren z.B. die Strahlrohre im Verhältnis 1 zu 100 verkleinert. Diese Ausführungen ermöglichen es, mit wenigen Millilitern Schaummittel, was die Umwelt schont, Löschschaum zu erzeugen und den Umgang damit zu üben. Doch davor ging er auf theoretische Grundlagen wie z.B. Aufbau des Schaumes, Mischungsverhältnis, Schaumverträglichkeit von verschiedenen Schaumsorten untereinander und bei bestimmten brennbaren Stoffen, und vieles mehr ein. Auch wurden die Unterschiede zwischen und Anwendungsbereiche von Schwer-, Leicht- und Mittelschaum erarbeitet.  

Es war eine sehr lehrreiche Übung mit vielen neuen Erkenntnissen, die allen viel Spaß gemacht hat. 

Alexander Brach ist Mitarbeiter in einer Werksfeuerwehr und hat eine spezielle Ausbildung bezüglich Löschschaum an der Landesfeuerwehrschule besucht. 

Wir bedanken uns bei Alexander Brach für die gelungene Ausbildungseinheit. 

Tannenbaumeinsammelaktion des Löschbezirks Mitte

Alle Jahre wieder sammelt die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Mitte am 11.01.2025 in den Ortsteilen Auersmacher und Sitterswald Ihre ausgedienten Tannenbäume ein. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung mit Namen und Adresse per E-Mail an jf@lukas-grewer.de. Am Tag der Abholung, den Baum bitte ab 08:00 Uhr gut sichtbar am Gehweg ablegen. Unsere Jugendfeuerwehrkameraden würden sich über eine kleine Spende freuen.


LB Mitte feiert den Tag der Heiligen Barbara

Am 29. September feierten die Mitglieder des Löschbezirkes (LB) Mitte den Tag der Heiligen Barbara. Die Veranstaltung begann in der Kath. Pfarrkirche mit einem Gottesdienst. Danach begrüßte der Löschbezirksführer Tobias Lehmann die ca. 150 Gäste im festlich geschmückten Ruppertshofsaal. Neben den Feuerwehrleuten aus Jugend-, Aktiv- und Alterswehr und deren Angehörigen waren noch einige Ehrengäste anwesend.

Danach blickte der Bürgermeister und Chef der Wehr, Rainer Lang, in seiner Rede auf das Jahr 2025 zurück und gab einen Ausblick auf das Jahr 2026. Größtes Projekt für die Feuerwehr ist der begonnene Bau des neuen Feuerwehrhauses im Ortsteil Kleinblittersdorf.

Danach sprachen noch die beiden Ortsvorsteher aus dem direkten Zuständigkeitsbereich des LB Mitte. Kirsten Doods, die als neu gewählte Ortsvorsteherin von Auersmacher erstmals an der Veranstaltung teilnahm, machte den Anfang. Anschließend übernahm Jürgen Laschinger, der als scheidender Ortvorsteher von Sitterswald, das letzte Mal in dieser Funktion anwesend war.

Abschließend sprach noch der stellvertretende Wehrführer Alexander Effnert zu den Anwesenden.

Zum Abschluss des offiziellen Teiles wurden noch Beförderungen ausgesprochen und Ehrungen durchgeführt. Diese wurden von Bürgermeister Rainer Lang und dem Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband, Thomas Quint, durchgeführt. Darüber werden wir an anderer Stelle berichten.

Danach fand ein gemütliches Beisammensein statt. Der Organisationsausschuss hatte hervorragend für das leibliche Wohl und ein kurzweiliges Programm gesorgt.


Gemeinsame Übung Jugend- und Aktive Wehr

Der 28. Juni wurde von einigen Mitgliedern der Jugendwehr des Löschbezirkes Mitte sehnsüchtig erwartet. An diesem Samstag, nachmittags um 15 Uhr, stand wieder die jährliche gemeinsame Übung mit „den Großen“ statt. Nach dem gemeinsamen Antreten wurden die Fahrzeugbesatzungen eingeteilt. Sie waren aus Mitgliedern der Jungendwehr und der Aktiven Wehr gemischt.

Es ging wieder zum Mühlenwaldweiher. Dort wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer geübt. Eine Gruppe arbeitete mit einer im Fahrzeug eingebauten Pumpe, eine zweite mit einer tragbaren Pumpe, einer sog. Tragkraftspritze. Unter Anleitung und mit Hilfe der Aktiven Kameraden wurde die Saugleitung von den zuständigen Trupps. aufgebaut und zu Wasser gebracht. Ein anderer Trupp baute die Schlauchleitungen bis zu der Wasserabgabe auf. Das Wasser wurde gefördert und mittels verschiedener Strahlrohrtypen wieder zurück in den Weiher verbracht. Wer wollte konnte auch den sog. Ansaugvorgang (Der Begriff ist zwar physikalisch nicht korrekt, aber umgangssprachlich gängig.) mal selbst probieren.
Danach wurde alles wieder gemeinsam zurückgebaut und die Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit gemacht. Aufgrund der hohen Temperaturen gab es bei der persönlichen Schutzausrüstung Erleichterungen.

Im Anschluss wurde noch in der schönen Weiheranlage gegrillt und man saß zusammen. Hierzu war auch die Altersabteilung geladen.

Es war eine gelungene, lehrreiche Übung die allen Spaß gemacht hat.

Wir bedanken uns beim Angelsportverein Auersmacher e. V. für die Zurverfügungstellung der Anlage und bei Karl-Leo Bohr und Martin Hector für die Organisation der Übung.


Alles war so vertraut; und jetzt ist alles neu….

Diese Liedzeile von Klaus Lage viel mir spontan ein, als ich mit dem Löschbezirk Mitte kurz vor dem Umzug des Kindergartens Auersmacher an der Begehung der neuen Räume im Ruppertshof teilnahm. Die Fassade hat sich kaum verändert. Aber das ist auch schon alles. Das aus seiner Zeit als Restaurant vertraute Gebäude hat sich innerlich sehr verändert. Die ehemalige Kellertreppe ist nicht mehr vorhanden. Eine neue wurde an anderer Stelle gebaut. Statt Toiletten und Kegelbahn findet man im ehemaligen Keller die stark genutzten Gruppenräume. Diese haben Türen in den Außenbereich. Gerade für die Feuerwehrleute, die das Gebäude von früher kannten, war es wichtig, sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut zu machen. Denn wenn man versucht, sich mit seiner „alten“ Ortskenntnis in stark verqualmten Räumen bei „null Sicht“ zurecht zu finden, kann man hier nur scheitern.

So war die durch Thomas Broßius vom Bauamt Kleinblittersdorf geführte Begehung für alle sehr aufschlussreich. Broßius erläutere u. A. was in den einzelnen Räumen passiert und wo sich technische Einrichtungen befinden.

Da sich tagsüber viele Kinder und Kleinkinder in der Einrichtung befinden, ist im Falle des Falles schnelle Hilfe notwendig. Und dabei ist eine gute Ortskenntnis sehr wichtig.

Gefahren mit Strom und Gefahren ohne Strom

Bei uns im Löschbezirk Mitte finden die praktischen Übungen tendenziell eher vom Frühjahr bis in den Herbst statt, während in den Wintermonaten die Theorie im Vordergrund steht.

So stand jetzt eine Übung ganz unter dem Thema „Strom“. Im ersten Teil referierte Matthias Dincher über Gefahren durch Strom im Einsatz. Hier ging es u.a. um Abstand zu elektrischen Anlagen, Strahlrohrabstände und vieles mehr.

Im zweiten Teil ging es darum was passiert, wenn kein Strom vorhanden ist. Das kann beispielsweise bei einem längeren Stromausfall infolge einer Naturkatastrophe wie Sturm oder gar eines Blackouts der Fall sein. Problematisch ist hier die Versorgung der Menschen, angefangen bei Wasser und Lebensmitteln über Wärme vor allem im Winter bis hin zu medizinischer Hilfe und vielem mehr. In allen Bereichen sind wir auf Strom angewiesen. Je länger ein Stromausfall dauert, desto schwieriger wird die Lage, vor allem wenn sehr viele Menschen betroffen sind.

Wir möchten darauf hinweisen, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) vor wenigen Jahren seine Empfehlungen für die private Bevorratung überabeitet hat.

Diese können Sie auf der Internetseite des BKK hier nachlesen.

Die Bevorratung kann Ihre persönliche Situation im Fall der Fälle wesentlich verbessern, denn bis flächendeckende Hilfe bei Großschadensereignissen da ist kann es mehrere Tage dauern.


Jubiläumssonntag des LB Mitte

Nach der Veranstaltung am Samstag geht es am Sonntag, dem 15.09., beim LB Mitte um das Thema Feuerwehr. Wir wollen aber nicht nur Übungen vorführen, sondern uns als Feuerwehr „zum Anfassen“ präsentieren:

Die Veranstaltung beginnt 14.30 Uhr rund um den Ruppertshof in Auersmacher

Ab 15 Uhr stellen sich die Jugendfeuerwehr mit einer Übung „Brandeinsatz“ und die Aktive Wehr mit einer Übung „Verkehrsunfall“ vor. Damit werden zwei wichtige Bereiche unseres breiten Einsatzportfolios abgedeckt.

Nach den Übungen sind Sie gefragt. Wir wollen die Möglichkeit geben unter Anleitung mit unseren Geräten wie Strahlrohren aber auch Schere und Spreitzer usw. zu arbeiten.

Auch können sie mit unserer Simulationsanlage den Umgang mit Feuerlöschern üben.

Doch auch Ihre Sicherheit soll nicht zu kurz kommen: Dazwischen wollen wir Ihnen demonstrieren was passiert, wenn man Wasser in brennendes Fett in einem Topf oder einer Fritteuse schüttet. Danach werden Sie verstehen, warum man das nicht machen soll.

Und natürlich sind auch Fahrten mit dem Feuerwehrauto für die Kinder vorgesehen.

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Wir wünschen Ihnen einen kurzweiligen Nachmittag und hoffen, dass Sie einen Einblick in die Arbeit Ihrer Feuerwehr bekommen.

Jung und Erfahren üben gemeinsam

Am Sonntag, dem 7.7. war ein so weit: Die Mitglieder der Jugendwehr des Löschbezirkes Mitte hatten eine gemeinsame Übung mit der Aktiven Wehr. Am frühen Morgen um 8 Uhr ging es los. Nach einer kurzen Besprechung wurden die Mannschaften auf die Fahrzeugen eingeteilt. Dabei wurde darauf geachtet, dass jeder Trupp aus einem Mitglied der Jugendwehr und einem Mitglied der aktiven Wehr bestand.

Mit drei vollbesetzten Löschfahrzeugen ging es an den Mühlenwaldweiher, auch Fischweiher genannt. Dort absolvierten die Einheiten unabhängig voneinander verschiedene Übungen. Es ging von der Löschwasserentnahme aus einem offenen Gewässer, dem Aufbau eines Wasserwerfers bis hin zu einem Innenangriff mit schwerem Atemschutz. Bei den Kindern und Jugendlichen wurden natürlich als Atemschutzgeräte nur Attrappen genutzt.

Es war eine kurzweilige Übung, die lehrreich war und sowohl der Jugendwehr als auch der Aktiven Wehr sichtlich Spaß gemacht hat.

Eine erste Stärkung gab es am Fischweiher mit einem kleinen Umtrunk, bevor dann im Feuerwehrhaus des LB Mitte noch ein Frühstück serviert wurde. Vorher wurden gemeinsam die Fahrzeuge und Schläuche gereinigt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht.

Wir bedanken uns beim Angelsportverein Auersmacher, der uns wieder einmal sein Gelände für Übungszwecke zur Verfügung stellte.


Kriegerehrung – Mahnung für den Frieden

Am 19. November wurde in Auersmacher und Sitterswald der Volkstrauertag begangen.

Der Löschbezirk Mitte sorgte in beiden Ortsteilen mit Fackeln und einer großen Delegation für eine angemessene Atmosphäre.

Der Volkstrauertag dient der Erinnerung an die Gefallenen der beiden Weltkriege und der zahlreichen Opfer von Gewalt. Kriege und Konflikte, Terrorismus und Diskriminierung sind in der heutigen Zeit keine Fremdworte mehr. Umso wichtiger ist es, sich auf die Demokratie zu besinnen und die Menschlichkeit regieren und reagieren zu lassen.

Seit der Gründung der Bundeswehr starben 116 Soldatinnen und Soldaten bei Auslandseinsätzen. Sie kämpften für die Werte der Demokratie und darum, dass in Deutschland Freiheit und Frieden herrschen. Auch Ihnen ist dieser Tag gewidmet.

Der Volkstrauertag ist eine Mahnung für diesen Frieden, den es stets zu wahren gilt.

Für Ihre Sicherheit:

Ihre Feuerwehr Kleinblittersdorf

Franziska Fiack, LB Mitte

Gemeinsame Übung: Verkehrsunfall mit Person

Am 16. Oktober fand in Sitterswald eine Übung der Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte zum Thema Verkehrsunfall mit Person statt. Die beiden Löschbezirke sind in unserer Gemeinde für die Abarbeitung von Verkehrsunfällen zuständig und deshalb mit entsprechenden Fahrzeugen und Gerätschaften ausgerüstet. Solche Übungen der beiden Löschbezirke sind wichtig, um das gemeinsame Arbeiten zu trainieren und Einsatzkonzepte zu festigen. Der Arbeiter Samariter Bund Ortsverband Saarbrücken beteiligte sich mit einem Rettungswagen an der Übung. Dies ist für uns ein großer Vorteil, da somit auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst geübt werden kann.

Die Löschbezirke trafen sich abends am Feuerwehrgerätehaus in Auersmacher. Dort fand eine kurze Vorbesprechung statt, bevor die Fahrzeuge besetzt und auf den Abruf zur Übungsörtlichkeit gewartet wurde. Am simulierten Unfallort fanden die Einsatzkräfte zwei verunfallte Fahrzeuge vor. Ein Geländewagen war auf einen Kleinwagen gerollt, beide Fahrzeuge waren lediglich mit einer Person besetzt. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde festgelegt in welcher Reihenfolge und mit welcher Dringlichkeit die Verletzten gerettet werden sollen. Die verschiedenen Aufgaben (Absicherung, Brandschutz, Technische Rettung) wurden auf die Einheiten verteilt. Zügig konnten wir dann beide Unfallopfer befreien und dem Rettungsdienst übergeben. Am Übungsort fand eine Nachbesprechung statt. Anschließend wurde zum Gerätehaus des Löschbezirk Mitte zurückverlegt, wo noch gemeinsam gegrillt wurde.

Die Übung verlief insgesamt sehr erfolgreich und demonstrierte die gute Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Kleinblitterssdorf. 

Wir danken Tim Schäfer für die Planung und Leitung der Übung und dem ASB Ortsverband Saarbrücken für die spontane Bereitschaft an der Übung teilzunehmen.

Für Ihre Sicherheit:

Ihre Feuerwehr Kleinblittersdorf

Lionel Temfack, LB Kleinblittersdorf

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