Pfingstwanderung LB Mitte

Am Pfingstmontag war es wieder so weit. Der Löschbezirk Mitte veranstaltete wieder seine Pfingstwanderung. Um 9.00 Uhr traf man sich am Dorfplatz in Auersmacher. Geladen waren die Mitglieder des Löschbezirkes (LB) Mitte mit Partner*innen und ihre Kinder sowie externe Personen, die bei unseren verschiedenen Veranstaltungen geholfen hatten. Wir freuten aus auch, die Frauen vom „Café Schwätzje“ begrüßen zu dürfen. Seit mehr als 20 Jahre unterstützen sie unsere Jugendfeuerwehr.

Los ging es über das Auersmacher Feld zum Kirchwaldplatz in Sitterswald. Dort konnten sich alle bei einem üppigen Frühstück stärken. Von dort ging es dann über den Bergwald zum Schlusspunkt der Wanderung, dem Feuerwehrhaus des LB Mitte. Dort gab es ein Mittagessen und anschließend noch Kaffee und Kuchen. Dorthin kamen dann auch noch diejenigen, denen die Wanderung zu mühselig war, wie beispielsweise Mitglieder der Altersabteilung oder deren Witwen. Einige dieser Personen wurden auch zu Hause abgeholt.

Ziel dieser „Wanderung“ ist es nicht eine sportliche Höchstleistung zu erbringen. Es geht viel mehr darum, gemeinsame Zeit zu verbringen und zwanglose Gespräche zu führen. Es ist auch eine gute Gelegenheit, wenn man noch nicht so lange im Bereich des LB Mitte lebt, Menschen besser kennen zu lernen. Die Integration der Partner*innen ist für uns sehr wichtig, denn diese sind es, die die Hauptlast tragen, wenn die aktiven Wehrleute mal wieder zu den unpassendsten Zeitpunkten ausrücken müssen. Hier ist manchmal geteiltes Leid halbes Leid.
Auch die Kinder müssen oft Abstriche machen, wenn ein Elternteil, statt zu der lange geplanten, gemeinsamen Unternehmung zum Einsatz fährt. Die Veranstaltung ist auch für uns Gelegenheit, unsere Kinder für die Feuerwehrarbeit zu gewinnen.

Und natürlich sind wir bei unseren Veranstaltungen für die externen Helfer dankbar, ohne die wir Veranstaltungen wie unser Vatertagsfest nicht stemmen könnten.

Seit wann es bei einem der Vorgänger des LB Mitte, dem LB Auersmacher, genau die Pfingstwanderung gibt lässt sich nicht mehr feststellen. Sicher ist, dass es bereits wesentlich mehr als 50 Jahre sind. Ausgefallen ist die Veranstaltung sehr selten, etwa während der Corona-Pandemie und bei dem Pfingsthochwasser 2024.

Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

Sicherheit für die Einsatzkräfte nimmt bei der Feuerwehr einen hohen Stellenwert ein. Um dies im absturzgefährdeten Bereich z.B. bei Kaminbränden, auf Flachdächern usw. zu gewährleisten, gibt es bei der Feuerwehr Kleinblittersdorf eine Gruppe „Absturzsicherung“, die mit entsprechendem, nicht zur Standartausrüstung der Feuerwehr gehörenden Material, ausgerüstet ist. Angesiedelt ist diese Gruppe beim Löschbezirk (LB) Mitte. Elf Mitglieder des LB haben nun einen Lehrgang „Anwender Gerätesatz Absturzsicherung“ absolviert. Der Lehrgang wurde von der Feuerwehr Kleinblittersdorf in Eigenregie durchgeführt. Dies war möglich, da der Lehrgangsleiter Alexander Lang und sein Assistent, Yannick Eckardt, ausgebildete Höhenretter bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken sind. Alexander Lang ist darüber hinaus Ausbilder für Höhenretter. Beide gehören auch dem LB Mitte an.

Bei dem 24 Stunden dauernden Lehrgang wurden zunächst theoretische Grundlagen gelegt. Danach wurde in mehreren unterschiedlichen Übungen der Umgang mit dem Material und die richtige Anwendung geübt. Am Ende stand eine Abschlussprüfung. Alle Teilnehmer haben das Lehrgangsziel erreicht. Lang zeigte sich sehr zufrieden mit dem Engagement der Teilnehmer.

Wir beglückwünschen die Teilnehmer und bedanken uns bei den ehrenamtlichen Ausbildern. Wir bedanken uns auch bei dem Caritas Seniorenzentrum St. Barbarahöhe/Auersmacher, auf deren Gelände wir große Teile der praktischen Ausbildung durchführen konnten.

Vorbereitung auf den Ernstfall

Einsätze der Feuerwehr werden im Allgemeinen durch die Bevölkerung wahrgenommen. Aber damit solche Einsätze erfolgreich abgearbeitet werden können sind, nicht nur Schulungen und Übungen notwendig. Ohne von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, werden Einsatzvorbereitungen durchgeführt. Das geht z.B. von der Zusammenstellung von Hydrantenplänen, Festlegung von Bereitstellungsplätzen für nachrückende Einheiten bis hin zur Planung der Löschwasserversorgung z.B. aus Flüssen oder Seen.

Wesentlicher Bestandteil von dieser Einsatzplanung ist auch das Erstellen von Einsatzplänen für bestimmte Objekte, sogenannte Objektpläne. Diese werden für Objekte mit besonderer Gefährdung, wie z.B. Alten- oder Pflegeheime, Krankenhäuser, Industriebetriebe usw. erstellt. Es werden die Aufstellung der ersten Fahrzeuge, Zugänge, Gebäudepläne, Wasserentnahmestellen und vieles mehr in die Pläne eingepflegt. Einzelne solcher Pläne werden durch Übungen getestet, auch um Erkenntnisse für andere Pläne zu gewinnen. Bei anderen Objekten finden anlassbezogen oder im Rahmen von Übungen Begehungen statt, damit die Einsatzkräfte die Übertragung der Pläne in die Wirklichkeit trainieren können.

Im Zuständigkeitsbereich des Löschbezirk Mitte befindet sich der Großwieserhof in Auersmacher. Es handelt sich um einen Reiterhof mit ca. 60 Pferden. Aufgrund der hohen Brandlast unter anderem durch Heu und Stroh, gelegentlich auch Düngemittel, existiert hier ein Objektplan. Auch die Pferde selbst müssen einerseits im Ernstfall gerettet werden. Andererseits können Sie auch, wenn sie frei und in Panik auf der Einsatzstelle rumlaufen, eine Gefahr für die Einsatzkräfte und andere Personen darstellen.

Betriebsleiter Gerald Hector führte durch den Hof und machte auf die neuralgischen Punkte aufmerksam. Er erläuterte, wie die Pferde aus Ihren Ställen direkt auf ein Koppelsystem evakuiert werden können, ohne die für Pferde vorgesehenen, abgesperrte Bereiche zu verlassen. Wer wollte konnte auch einem Pferd ein Halfter anlegen. Es ist aber fraglich, ob das jemandem, der nicht regelmäßig mit Pferden arbeitet, im Einsatz gelingen wird. Es ist ein Unterschied, ob man mit einem Pferd, bei dem eine vertraute Person anwesend ist, arbeitet oder im Einsatz, wenn ein verängstigtes Pferd es mit einer fremden Person zu tun hat.

Die Begehung war sehr aufschlussreich und wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme.

Umgang mit Löschschaum 

n einer Übung des LB Mitte ging es um das Thema Schaum. Gemeint ist natürlich Löschschaum.  Das Material zur Herstellung ist auf fast allen Löschfahrzeugen verladen. Wir hatten schon viele theoretische Übungen zu dem Thema und ab und an wurde auch in praktischen Übungen Schaum erzeugt.  

Dieses Mal war die Übung anders aufgebaut. Alexander Brach, Löschbezirksführer des LB Bliesranbach, hatte spezielles Übungsequipment dabei. So waren z.B. die Strahlrohre im Verhältnis 1 zu 100 verkleinert. Diese Ausführungen ermöglichen es, mit wenigen Millilitern Schaummittel, was die Umwelt schont, Löschschaum zu erzeugen und den Umgang damit zu üben. Doch davor ging er auf theoretische Grundlagen wie z.B. Aufbau des Schaumes, Mischungsverhältnis, Schaumverträglichkeit von verschiedenen Schaumsorten untereinander und bei bestimmten brennbaren Stoffen, und vieles mehr ein. Auch wurden die Unterschiede zwischen und Anwendungsbereiche von Schwer-, Leicht- und Mittelschaum erarbeitet.  

Es war eine sehr lehrreiche Übung mit vielen neuen Erkenntnissen, die allen viel Spaß gemacht hat. 

Alexander Brach ist Mitarbeiter in einer Werksfeuerwehr und hat eine spezielle Ausbildung bezüglich Löschschaum an der Landesfeuerwehrschule besucht. 

Wir bedanken uns bei Alexander Brach für die gelungene Ausbildungseinheit. 

Tannenbaumeinsammelaktion des Löschbezirks Mitte

Alle Jahre wieder sammelt die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Mitte am 11.01.2025 in den Ortsteilen Auersmacher und Sitterswald Ihre ausgedienten Tannenbäume ein. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung mit Namen und Adresse per E-Mail an jf@lukas-grewer.de. Am Tag der Abholung, den Baum bitte ab 08:00 Uhr gut sichtbar am Gehweg ablegen. Unsere Jugendfeuerwehrkameraden würden sich über eine kleine Spende freuen.


LB Mitte feiert den Tag der Heiligen Barbara

Am 29. September feierten die Mitglieder des Löschbezirkes (LB) Mitte den Tag der Heiligen Barbara. Die Veranstaltung begann in der Kath. Pfarrkirche mit einem Gottesdienst. Danach begrüßte der Löschbezirksführer Tobias Lehmann die ca. 150 Gäste im festlich geschmückten Ruppertshofsaal. Neben den Feuerwehrleuten aus Jugend-, Aktiv- und Alterswehr und deren Angehörigen waren noch einige Ehrengäste anwesend.

Danach blickte der Bürgermeister und Chef der Wehr, Rainer Lang, in seiner Rede auf das Jahr 2025 zurück und gab einen Ausblick auf das Jahr 2026. Größtes Projekt für die Feuerwehr ist der begonnene Bau des neuen Feuerwehrhauses im Ortsteil Kleinblittersdorf.

Danach sprachen noch die beiden Ortsvorsteher aus dem direkten Zuständigkeitsbereich des LB Mitte. Kirsten Doods, die als neu gewählte Ortsvorsteherin von Auersmacher erstmals an der Veranstaltung teilnahm, machte den Anfang. Anschließend übernahm Jürgen Laschinger, der als scheidender Ortvorsteher von Sitterswald, das letzte Mal in dieser Funktion anwesend war.

Abschließend sprach noch der stellvertretende Wehrführer Alexander Effnert zu den Anwesenden.

Zum Abschluss des offiziellen Teiles wurden noch Beförderungen ausgesprochen und Ehrungen durchgeführt. Diese wurden von Bürgermeister Rainer Lang und dem Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband, Thomas Quint, durchgeführt. Darüber werden wir an anderer Stelle berichten.

Danach fand ein gemütliches Beisammensein statt. Der Organisationsausschuss hatte hervorragend für das leibliche Wohl und ein kurzweiliges Programm gesorgt.


Gemeinsame Übung Jugend- und Aktive Wehr

Der 28. Juni wurde von einigen Mitgliedern der Jugendwehr des Löschbezirkes Mitte sehnsüchtig erwartet. An diesem Samstag, nachmittags um 15 Uhr, stand wieder die jährliche gemeinsame Übung mit „den Großen“ statt. Nach dem gemeinsamen Antreten wurden die Fahrzeugbesatzungen eingeteilt. Sie waren aus Mitgliedern der Jungendwehr und der Aktiven Wehr gemischt.

Es ging wieder zum Mühlenwaldweiher. Dort wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer geübt. Eine Gruppe arbeitete mit einer im Fahrzeug eingebauten Pumpe, eine zweite mit einer tragbaren Pumpe, einer sog. Tragkraftspritze. Unter Anleitung und mit Hilfe der Aktiven Kameraden wurde die Saugleitung von den zuständigen Trupps. aufgebaut und zu Wasser gebracht. Ein anderer Trupp baute die Schlauchleitungen bis zu der Wasserabgabe auf. Das Wasser wurde gefördert und mittels verschiedener Strahlrohrtypen wieder zurück in den Weiher verbracht. Wer wollte konnte auch den sog. Ansaugvorgang (Der Begriff ist zwar physikalisch nicht korrekt, aber umgangssprachlich gängig.) mal selbst probieren.
Danach wurde alles wieder gemeinsam zurückgebaut und die Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit gemacht. Aufgrund der hohen Temperaturen gab es bei der persönlichen Schutzausrüstung Erleichterungen.

Im Anschluss wurde noch in der schönen Weiheranlage gegrillt und man saß zusammen. Hierzu war auch die Altersabteilung geladen.

Es war eine gelungene, lehrreiche Übung die allen Spaß gemacht hat.

Wir bedanken uns beim Angelsportverein Auersmacher e. V. für die Zurverfügungstellung der Anlage und bei Karl-Leo Bohr und Martin Hector für die Organisation der Übung.


Alles war so vertraut; und jetzt ist alles neu….

Diese Liedzeile von Klaus Lage viel mir spontan ein, als ich mit dem Löschbezirk Mitte kurz vor dem Umzug des Kindergartens Auersmacher an der Begehung der neuen Räume im Ruppertshof teilnahm. Die Fassade hat sich kaum verändert. Aber das ist auch schon alles. Das aus seiner Zeit als Restaurant vertraute Gebäude hat sich innerlich sehr verändert. Die ehemalige Kellertreppe ist nicht mehr vorhanden. Eine neue wurde an anderer Stelle gebaut. Statt Toiletten und Kegelbahn findet man im ehemaligen Keller die stark genutzten Gruppenräume. Diese haben Türen in den Außenbereich. Gerade für die Feuerwehrleute, die das Gebäude von früher kannten, war es wichtig, sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut zu machen. Denn wenn man versucht, sich mit seiner „alten“ Ortskenntnis in stark verqualmten Räumen bei „null Sicht“ zurecht zu finden, kann man hier nur scheitern.

So war die durch Thomas Broßius vom Bauamt Kleinblittersdorf geführte Begehung für alle sehr aufschlussreich. Broßius erläutere u. A. was in den einzelnen Räumen passiert und wo sich technische Einrichtungen befinden.

Da sich tagsüber viele Kinder und Kleinkinder in der Einrichtung befinden, ist im Falle des Falles schnelle Hilfe notwendig. Und dabei ist eine gute Ortskenntnis sehr wichtig.

Gefahren mit Strom und Gefahren ohne Strom

Bei uns im Löschbezirk Mitte finden die praktischen Übungen tendenziell eher vom Frühjahr bis in den Herbst statt, während in den Wintermonaten die Theorie im Vordergrund steht.

So stand jetzt eine Übung ganz unter dem Thema „Strom“. Im ersten Teil referierte Matthias Dincher über Gefahren durch Strom im Einsatz. Hier ging es u.a. um Abstand zu elektrischen Anlagen, Strahlrohrabstände und vieles mehr.

Im zweiten Teil ging es darum was passiert, wenn kein Strom vorhanden ist. Das kann beispielsweise bei einem längeren Stromausfall infolge einer Naturkatastrophe wie Sturm oder gar eines Blackouts der Fall sein. Problematisch ist hier die Versorgung der Menschen, angefangen bei Wasser und Lebensmitteln über Wärme vor allem im Winter bis hin zu medizinischer Hilfe und vielem mehr. In allen Bereichen sind wir auf Strom angewiesen. Je länger ein Stromausfall dauert, desto schwieriger wird die Lage, vor allem wenn sehr viele Menschen betroffen sind.

Wir möchten darauf hinweisen, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) vor wenigen Jahren seine Empfehlungen für die private Bevorratung überabeitet hat.

Diese können Sie auf der Internetseite des BKK hier nachlesen.

Die Bevorratung kann Ihre persönliche Situation im Fall der Fälle wesentlich verbessern, denn bis flächendeckende Hilfe bei Großschadensereignissen da ist kann es mehrere Tage dauern.


Jubiläumssonntag des LB Mitte

Nach der Veranstaltung am Samstag geht es am Sonntag, dem 15.09., beim LB Mitte um das Thema Feuerwehr. Wir wollen aber nicht nur Übungen vorführen, sondern uns als Feuerwehr „zum Anfassen“ präsentieren:

Die Veranstaltung beginnt 14.30 Uhr rund um den Ruppertshof in Auersmacher

Ab 15 Uhr stellen sich die Jugendfeuerwehr mit einer Übung „Brandeinsatz“ und die Aktive Wehr mit einer Übung „Verkehrsunfall“ vor. Damit werden zwei wichtige Bereiche unseres breiten Einsatzportfolios abgedeckt.

Nach den Übungen sind Sie gefragt. Wir wollen die Möglichkeit geben unter Anleitung mit unseren Geräten wie Strahlrohren aber auch Schere und Spreitzer usw. zu arbeiten.

Auch können sie mit unserer Simulationsanlage den Umgang mit Feuerlöschern üben.

Doch auch Ihre Sicherheit soll nicht zu kurz kommen: Dazwischen wollen wir Ihnen demonstrieren was passiert, wenn man Wasser in brennendes Fett in einem Topf oder einer Fritteuse schüttet. Danach werden Sie verstehen, warum man das nicht machen soll.

Und natürlich sind auch Fahrten mit dem Feuerwehrauto für die Kinder vorgesehen.

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Wir wünschen Ihnen einen kurzweiligen Nachmittag und hoffen, dass Sie einen Einblick in die Arbeit Ihrer Feuerwehr bekommen.

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