Feuerwehr gratuliert Ehrenlöschbezirksführer

Die Mitglieder des Löschbezirkes Auersmacher ließen es sich nicht nehmen ihrem Ehrenlöschbezirksführer Rudi Dahlem zum 90. Geburtstag ihre Glückwünsche zu überbringen. Dem Anlass angemessen zogen die Wehrleute in einem Fackelzug zum Haus des Jubilars. Auch wenn die Meisten der Teilnehmer aufgrund ihres Alters Rudi Dahlem nicht mehr als aktiven Feuerwehrmann erlebt haben, haben sie ihn doch als Mitglied der Alterswehr kennen und schätzen gelernt. Angeführt wurde der Zug vom Spielmannszug der Feuerwehr Sulzbach, der noch eine Auswahl aus seinem Repertoir zum Besten gab.

Rudi Dahlem ist seit 1944 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr. Von 1958 bis 1983, kurz bevor er in die Alterswehr übertrat, wurde er zunächst mit der Führung des Löschzuges Auersmacher der damals noch selbständigen Gemeinde Auersmacher betraut. Nach der Gebietsreform führte er das Amt als Löschbezirksführer des LB Auersmacher weiter. Er lenkte so die Geschicke unseres Löschbezirkes ein viertel Jahrhundert und legte so den Grundstein für die heutige Schlagkraft unserer Wehr. Zusätzlich fungierte er von 1963 bis 1980 zunächst als stellvertretender Wehrführer des Amtsbezirkes Kleinblittersdorf, später der Gemeinde Kleinblittersdorf. Mit seinem Eintritt in die Alterswehr wurde er auf Vorschlag der Mitglieder des Löschbezirkes  zum Ehrenlöschbezirksführer von Auersmacher ernannt. Wir danken Rudi Dahlem nochmal für die über 40 jährige ehrenamtliche Tätigkeit als aktiver Feuerwehrmann zum Wohle der Einwohner unserer Gemeinde. Wir wünschen uns  noch viele gesellige Stunden mit ihm.

Mehrtagesfahrt der Jugendfeuerwehr

Ziel der alle paar Jahre stattfindenden, mehrtägigen Fahrt der Jugendfeuerwehr des Löschbezirkes Auersmacher war diesmal Köln.

Nachdem man auf der Hinfahrt noch die herrlich im Tal der Eltz gelegene Burg Eltz besichtigt hat ging es weiter nach Köln-Dünnwald. Dort biwakierten alle im Schulungsraum des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr. Man verpflegte sich selbst.

Höhepunkt war für die Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 16 Jahren neben den historischen Sehenswürdigkeiten ein Besuch des Flughafens Köln-Bonn. Dort war die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr besonders Eindrucksvoll, zumal die Jugendwehrmänner -leider sind in der Jugendwehr Auersmacher keine Mädchen vertreten- sich in die besonders für Flughafenbelange ausgestatteten Fahrzeuge setzen durften.

Ein weiteres Highlight war eine Führung durch das Rheinenergiestadion des 1. FC Köln. Leider war Jonas Hector nicht zugegen (Pokalspiel in Bremen), aber es wurde die Mannschaftskabine mit dem Platz von Hector begutachtet. Abschließend durften die Jugendwehrleute im Presseraum eine Pressekonferenz nachstellen.

Daneben standen auch der Besuch des Olympiamuseums, des AQUALAND Köln mit seinen vielen Rutschen, eine Besichtigung der Wache 5 der Berufsfeuerwehr Köln und eine Nachtwanderung auf dem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm.

Am letzten Tag wurde gemeinsam mit der Jugendwehr der Löschgruppe Dünnwald eine Übung durchgeführt. Besonders für die Jugendlichen war hier, dass die Feuerwehren der Stadt Köln nicht nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 (FWDV3) arbeiten, sondern nach eigenen Vorschriften. Die FWDV3 gilt ansonsten im gesamten Bundesgebiet und regelt die Aufgabenverteilung der Mannschaften bei Lösch- und Hilfeleistungseinsätzen.  

Für den Nachwuchs unserer Feuerwehr war es eine ereignisreiche und lehrreiche Woche, die allen viel Spaß gemacht hat. Auch konnten sie das Geschehen in einem Gerätehaus bei einem Einsatz hautnah erleben, da die Löschgruppe Dünnwald in dieser Woche zu mehreren Einsätzen ausrücken musste.

Ein besonderer Dank gilt unserem Jugendbetreuerteam und seinen Helfern, ohne deren großes Engagement eine solche Fahrt nicht möglich gewesen wäre. Auch bei den Kameraden der Löschgruppe Dünnwald möchten wir uns für die freundliche Aufnahme und die Zurverfügungstellung des Gerätehauses herzlich bedanken.


Man ist nie zu alt……..

Unser Team Brandschutzerziehung hatte von diesem Hintergrund eine besondere Ehre: Die Frauen vom „Café Schwätzje“ haben sich – jede ist schon über 80 Jahre alt oder knapp darunter- noch einmal freiwillig auf die Schulbank gesetzt. Durch unsere Brandschutzerzieherinnen der Gemeindefeuerwehr, Silvia Hector und Gabi Christmann, wurden sie in Theorie und Praxis im Umgang mit Feuerlöschern geschult. Im Rahmen der theoretischen Grundlagen wurden auch die Brandgefahren im Haushalt, das Umgehen mit Fettbränden und vieles mehr angesprochen. Danach konnte das Gelernte in die Praxis umgesetzt werden. Wir verfügen hierfür über Feuerlöscherübungsgeräte, mit denen umweltschonend der praktische Umgang mit Feuerlöschern geübt werden kann.

Den Damen vom „Café Schwätzje“ hat das sehr viel Spass gemacht und sie haben noch etwas für ihre eigene Sicherheit gelernt. Wir hoffen, dass sich viele Bürger unserer Gemeinde daran ein Beispiel nehmen und sich im Umgang mit Feuerlöschern an unseren Übungsgeräten durch unser speziell ausgebildetes Team Brandschutzerziehung schulen lassen.

Das „Café Schwätzje“ ist in Auersmacher eine Institution. Die Damen haben es auf Initiative unseres Ortsvorstehers vor über 10 Jahren übernommen, am geplanten Wochenmarkt eine Anlaufstelle zu bieten, bei der man sich bei einer Tasse Kaffee austauschen kann. Mittlerweile ist dieses Café  Herzstück des kleinen Wochenmarktes. Mit dem Erlös werden die Vereine unterstützt, die Kinder- und Jugendarbeit leisten, was auch unserer Jugendwehr zu Gute kam. Die Frauen wurden auch schon „Saarlands Beste“ bei der gleichnamigen Aktion der Saarbrücker Zeitung. Leider haben sich die Frauen aufgrund ihres Alters entschlossen, ihre Tätigkeit zum Jahresende einzustellen. Es werden zur Zeit Nachfolgerinngen gesucht.
Wir bedanken uns nochmals für die jahrelange Unterstützung unserer Jugendwehr und die Bereicherung des kulturellen Lebens unseres Ortes.

Spatenstich Feuerwehrhaus

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse und Dauerregen am Morgen des 23. April 2016 konnten erfreulicherweise viele Gäste zu dem Spatenstich am frühen Nachmittag auf der doch schlammigen Baustelle begrüßt werden. Die Firma Linnebacher Bau GmbH hatte im Vorfeld die Baustelle für den Spatenstich vorbereitet, aber bei dem Lehmboden war der Regen am Vormittag doch zu viel. Wir möchten uns bei der Firma Linnebacher herzlich für die geleistete Arbeit bedanken.

In seiner Rede würdigte Bürgermeister Stephan Strichertz besonders den ehemaligen Staatssekretär im Innenministerium, Georg Jungmann und Bernd Müller, Referatsleiter im Innenministerium mit seinem Team. Ohne ihre Mitwirkung wäre das Projekt für die Gemeinde nicht umzusetzen gewesen. Unter anderem ermöglichten sie eine Bedarfszuweisung des Landes in Höhe von knapp 990.000 Euro. Strichertz erwähnte auch die vielen Probleme aus verschiedenen Richtungen, die das Projekt immer wieder in Frage stellten. Letztendlich wurde durch die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Feuerwehr der Neubau möglich gemacht. Auch hob er bei der Planung den Einsatz von Wehrführer Peter Dausend und dem stellvertretenden Wehrführer Jörg Wagner hervor.

Symbolträchtig sind die Ortsvorsteher von Sitterswald und Auersmacher, Jürgen Laschinger und Thomas Unold, gemeinsam vor das Mikrofon getreten. Schließlich wird das Gerätehaus die Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher beherbergen. Unold und Laschinger bekundeten ihre Überzeugung von der Zukunftsträchtigkeit des Projektes und es wurde betont, dass das Gerätehaus nicht für die Feuerwehr sondern für die Bürger der Gemeinde zu deren Sicherheit errichtet wird. Auch wurde die immense Eigenleistung, die die Wehrleute zu erbringen haben und die letztendlich unserer Gemeinde und somit jedem einzelnen Bürger zu Gute kommt, gewürdigt. Sie übergaben ein gemeinsames Kuvert an die Löschbezirksführer von Sitterswald, Jörg Hoffmann und von Auersmacher, Christian Hoffstetter.

Im Anschluss übergab Bernd Dick nach seinem Grußwort ein Kuvert der SPD-Fraktion.

Der eigentliche Spatenstich wurde gemeinsam von Politik, Verwaltung und Feuerwehr durchgeführt. Hier war auch die Jugendfeuerwehr als Nachwuchsorganisation und Zukunft Ihrer Freiwilligen Feuerwehr beteiligt.

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Auch der Umgang mit Pferden will gelernt sein…..

Bei einer Übung widmete sich die Feuerwehr des LB Auersmacher ausschließlich dem Reiterhof Nickles. Dieser birgt ein großes Gefahrenpotential, da große Mengen Heu und Stroh, aber auch Düngemittel gelagert werden. Hierzu kommt noch die Herausforderung im Brandfall die dort untergestellten Pferde in Sicherheit zu bringen.

Deshalb wurde unter der fachkundigen Anleitung von Kerstin Weigand das Anlegen eines Halfters geübt. Dies funktionierte ganz gut. Auch wurde das Verhalten gegenüber freilaufenden  bzw. durchgegangenen Pferden besprochen. Bei folgenden Versuchen, sich Pferden mit schwerem Atemschutz zu nähern zeigte sich aber, dass das ungewohnte Aussehen und die Atemgeräuche des Atemschutzgerätes die Tiere sichtlich nervös machten und diese auch teilweise deutliche Angstsignale von sich gaben.

Wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass sich die Tiere durch einen Brand, und die durch einen Feuerwehreinsatz verursachten weiteren Beeinflussungen, in einem nervösen oder gar panikartigem Zustand befinden, lässt sich erahnen zu welch schwierigem und für die Einsatzkräfte auch gefährlichen Unterfangen das Retten der Tiere werden kann. Dies gilt besonders wenn der Einsatz auch noch in der Nacht stattfindet. Die Tiere aber in Panik einfach laufen zu lassen ist auch keine Lösung, da durchgehende Pferde zur Gefahr für alle sich auf der Einsatzstelle und Umgebung befindlichen Personen werden.

Danach wurden Gemeinsam mit dem Eigentümer Jürgen Nickles und dem Betriebsleiter Gerald Hector die örtlichen Gegebenheiten besprochen. In die anschließende praktische Übung „Brandeinsatz“ war die Rettung eines Pferdes integriert. Wir hoffen nun, für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall, besser für die besonderen Gefahren des Reiterhofes gewappnet zu sein. Im Anschluss waren die Feuerwehrleute noch zu einem Frühstück eingeladen.

Wir bedanken uns für die fachkundige Unterweisung und Beköstigung.


Übung Absturzsicherung

Kürzlich fand eine Übung der Gruppe „Absturzsicherung“ statt. Diese für die gesamte Gemeinde zuständige Gruppe gehört zum Löschbezirk Auersmacher.

Die rund zehn Mitglieder dieser Gruppe sind besonders geschult und speziell ausgerüstet um Einsatzkräfte vor Abstürzen, z.B. bei Einsätzen auf Dächern, zu sichern. Zum Einsatzportfolio gehören aber auch einfachere Rettungen aus Höhen und Tiefen.

Angenommene Übungslage war eine abgestürzte Person, die sich an einer von unten unzugänglichen Stelle befand. Geübt wurde in Kleinblittersdorf an der Freundschaftsbrücke. Zuerst mussten zwei Helfer mittels Rollgliss, das an einer Schiebeleiter befestigt war, zu der zu rettenden Person, in diesem Falle der „Dummy“ der Feuerwehr, abgeseilt werden. Die Rettung erfolgte dann mittels Schleifkorbtrage und Rollgliss.


„Räumungsübungstag“ in Sitterswald und Auersmacher

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften müssen an Schulen und Kindergärten einmal  jährlich Räumungsübungen unter der Aufsicht der Feuerwehr abgehalten werden. Bei diesen Übungen wird geprüft ob die zeitlichen Vorgaben zur Evakuierung der Einrichtungen eingehalten werden. Auch wird so der geordnete Ablauf der Evakuierung und das anschließende Treffen an den Sammelpunkten mit Anwesenheitskontrolle mit den Kindern und den Aufsichtspersonen geübt.

Traditionsgemäß wird die Räumungsübung in Auersmacher mit einer Übung der Feuerwehr verbunden, an der sich seit der Zusammenlegung der Grundschulen auch der Löschbezirk Sitterswald beteiligt. Durch die Übung der Feuerwehr wird das Ganze für die Kinder zu einem spannenden Ereignis, auf das sie sich sehr freuen, obwohl der Termin der Übung idealerweise den Kindern und Aufsichtspersonen nicht bekannt sein sollte.

Erstmals fand auch eine gemeinsame Übung am Kindergarten in Sitterswald statt. So mussten an einem Freitagmorgen, nachdem man erst gemeinsam im „Kaffee Schwätzje“ gefrühstückt hatte, eine Übung am Kindergarten in Auersmacher, eine am Kindergarten in Sitterswald und abschließend eine an der Saar-Blies-Grundschule, Standort Auersmacher, durchgeführt werden. Nach diesem umfangreichen Programm gab es ein gemeinsames Mittagessen der teilnehmenden Wehrleute aus Sitterswald und Auersmacher im Gerätehaus Auersmacher.


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