LB 3 Kleinblittersdorf

Einsatzübung VU mit Person in Kleinblittersdorf

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Der Löschbezirk Kleinblittersdorf hat am 16.09. 2019 eine Einsatzübung Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen durchgeführt.

Die Übung wurde bei der Firma NTN in Kleinblittersdorf durchgeführt. Die Autos wurden uns von der Firma NTN übungsfertig mit abgelassenen Betriebsmitteln (Öl, Kraftstoff, Kühlwasser) zur Verfügung gestellt. Danke für diese Unterstützung!

Das Szenario war ein Unfall mit 2 beteiligten PKWs; davon ein PKW in Seitenlage. In jedem PKW saß eine bewusstlose eingeklemmte Person die per Sofortrettung schnellstmöglich aus dem PKW befreit werden musste.

Das Unfallszenario war für einen Löschbezirk alleine herausfordernd da parallel an beiden PKWs gearbeitet werden musste (im Einsatzfall wird direkt ein 2. Löschbezirk mit einem weiteren Rettungssatz mitalarmiert).

Trotz des anspruchsvollen Szenarios wurde die Übung professionell abgearbeitet und die Übungsziele erreicht.

LB 1 Mitte

Gemeinsame Übung der Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte – Zimmerbrand mit Menschenrettung

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Die Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte haben gemeinsam eine Übung in der Wohnanlage Rexroth-Höhe der Lebenshilfe Obere Saar in Kleinblittersorf durchgeführt.

Angenommene Lage war ein Zimmerbrand in einer Wohngruppe mit 3 vermissten Personen.

Die Räume wurden mittels Nebelmaschine künstlich verraucht um den Trupps die Sicht zu erschweren. Der weisse künstliche Rauch kommt zwar nicht an den dichten schwarzen Qualm eines echten Brandes heran; ist aber für Übungen ein guter Kompromiss da er keine Rückstände hinterlässt und gesundheitlich unbedenklich ist.

3 Puppen wurden als vermisste Personen unter Betten oder Schreibtischen plaziert. Als Feuerwehr müssen wir bei der Personensuche in Innenräumen stehts auch Möbel wir Schränke oder Betten (in / unter) durchsuchen da sich Menschen bei Gefahr oft Verstecken (vor allem Kinder).

Insgesamt 3 Trupps unter PA waren von 2 Seiten im Innenangriff und konnten die 3 Personen zügig retten.

Gemeindewehr

TEL Kleinblittersdorf

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Aufgrund der großen Anzahl an Einsatzstellen im gesamten Regionalverband während des Sturmtiefs „Eberhard“ am 10.3.2019 wurde zur Entlastung unserer Leitstelle, der Haupteinsatzzentrale (HEZ) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, die technische Einsatzleitung (TEL) Kleinblittersdorf besetzt.

Die HEZ leitet Einsatzstellen im Gemeindegebiet Kleinblittersdorf an die TEL weiter; diese werden von der TEL selbstständig abgearbeitet.

Insgesamt ist die Gemeinde Kleinblittersdorf glimpflich durch das Sturmtief gekommen; es wurden „nur“ 8 Einsatzstellen mit geringem Sachschaden im gesamten Gemeindegebiet abgearbeitet (umgestürzte Bäume, abgerissene Ampel, lose Dachziegel, loses Dachblech).

Gegen 18 Uhr wurde die TEL aufgelöst.

LB 3 Kleinblittersdorf

Besuch der Kinder der Wohngruppe 1 des Hanns-Joachim-Haus beim Lb Kleinblittersdorf

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Tatütata, wir sind endlich da!!!

Unter diesem Motto durften 8 Kinder und Jugendliche der Wohngruppe 1 des Hanns-Joachim-Hauses am 08.12.2018 die Freiwillige Feuerwehr in Kleinblittersdorf besichtigen.

Mit großer Vorfreude und vielen Fragen im Gepäck, die auch schon Tage vor der Besichtigung zahlreich gestellt wurden, ging es nach dem Frühstück endlich los.

 Am Gerätehaus angekommen wurden wir von Brandmeister Florian herzlich empfangen.

Mit großen Augen standen vor allem die Kleinsten vor dem „riesen“ Feuerwehrauto.

Nun ging es auch schon gleich los mit den tausend Fragen, die den Kindern und Jugendlichen quasi im Sekundentakt einfielen.

Florian hatte alle Hände voll zu tun, um sowohl die zahlreichen Fragen zu beantworten als auch gleichzeitig sein vorbereitetes Programm durchzuführen.

Die Kinder und Jugendlichen durften 3 Feuerwehrautos sowohl von innen als auch von außen bestaunen. Am Spannendsten war dabei sicherlich, dass sie wie „echte“ Feuerwehrfrauen- und Männer im Mannschaftsraum der Fahrzeuge Platz nehmen durften.

Als dann zum Abschluss auch noch das Martinshorn betätigt wurde, war spätestens für alle klar, dass dieser Morgen etwas Besonderes war.

So kam auch recht bald die Frage: „Dürfen wir nächsten Samstag wieder kommen?“

Fest steht auf jeden Fall, wir kommen wieder, aber nicht gleich am nächsten Samstag.

Autor: Nicole Vilbrandt

LB 2 Bliesransbach

Technik 2/42 LF 8 / 12

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Mannschaftsraum

Im Mannschaftsraum ist neben der Besatzung (1/8 = 1 Gruppenführer, 1 Maschinist (Fahrer) und 7 Feuerwehrmänner und Frauen) diverse technische Ausrüstung untergebracht. Im vorderen Bereich sind die Fahrzeugfunkgeräte, Handlampen sowie Handfunkgeräte sowie Karten- und Schreibmaterial für den Gruppenführer sowie deren Kennzeichnungswesten untergebracht. Dahinter sind die Pressluftatmer für den Angriffstrupp verladen, sodass dieser sich während der Fahrt komplett ausrüsten kann. Auch im hinteren Bereich sind Handfunkgeräte sowie diverse Leinen für die vorgehenden Trupps aber auch Mittel zur Verkehrssicherung verladen. Unter der Sitzfläche befindet sich weiterer Stauraum für Leinen, Decken, Elektrostrahlrohre, Werkzeugkoffer, Kaminkehrset u.a.

Geräteraum 1

Im Geräteraum 1 sind folgende Geräte verladen; 1 Tragkraftspritze TS 8/8 zur Wasserförderung, ein Hydrantenstock zur Wassergewinnung aus Unterflurhydranten, ein Hydrantenschlüssel, 2 Feuerwehräxte, die Atemschutzgeräte für den Wassertrupp sowie 2 Ersatzflaschen für die Geräte sowie das Magnetbrett für die Atemschutzüberwachung. Weiterhin ist hier die erweitere persönliche Schutzausrüstung zur Verwendung der Kettensäge verladen.

Geräteraum 2

Im Geräteraum 2 sind diverse Schläuche Größe B und C zur Wasserfortleitung verladen. Des weiteren befinden sich die Atemschutzreservemasken in diesem Geräteraum. Rechts daneben sind die Komponenten zur Schaumerzeugung verladen; ein Schwerschaumrohr, 2 Kanister Schaummittel, eine Mittelschaumpistole sowie ein Zumischer zur Schaumerzeugung. Darunter befinden sich der Schlauchkorb für den Angriffstuch, sowie ein mobiler Rauchverschluss. Des weiteren sind diverse Leinen sowie der Verteiler verladen.

Geräteraum R

Im Geräteraum R ist die Schnellangriffseinrichtung sowie die Einbaupumpe des Fahrzeuges verbaut. Die Schnellangriffseinrichtung wird i.d.R. zur Bekämpfung von Kleinbränden im Aussenbereich wie z.B. Mülleimer, Container aber auch zur Erstmaßnahme für Fahrzeugbrände verwandt.

Die Einbaupumpe des Fahrzeuges dient zur Entnahme und Verteilung des Wassers aus dem eingebauten Löschwasserbehälter zur Einsatzstelle. Außerdem kann die Einbaupumpe genauso wie die verladene TS 8/8 zur Wasserentnahme an offenen Gewässern verwendet werden.

Geräteraum 3

Im Geräteraum 3 sind diverse Druckschläuche Größe B und C sowie eine Schlauchhaspel mit B-Druckschläuchen verlastet. Des weiteren sind diverse Strahlrohre Größe B und C sowie ein Hohlstrahlrohr C verladen. Zur Nutzung bei Wasserschäden ist eine Tauchpumpe sowie 2 Warhosen verladen.

Geräteraum 4

Im Geräteraum 4 sind weitere Druckschläuche B und C verladen. Im oberen Bereich befindet sich noch ein CO2 Feuerlöscher. Des weiteren befindet sich hier die Kettensäge samt Zubehör, Der 3KvA Stromerzeuger sowie 2 Arbeitsstellenscheinwerfer 1000W mit passendem Stativ. Außerdem sind in diesem Bereich die Sanitätstasche mit div. medizinischen Material verladen. Weiterhin sind diverse Materialien zur Verkehrsabsicherung enthalten.

LB 3 Kleinblittersdorf

Von einer Scheune mit Stallung zum Feuerwehrgerätehaus Kleinblittersdorf

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Feuerwehrgerätehaus Kleinblittersdorf 1983

Nach dem Krieg war das Löschfahrzeug sowie die technische Ausrüstung des Löschbezirks Kleinblittersdorf in einem Geräteschuppen in der Schulstraße untergebracht. Der geringe Platz und bauliche Mängel machten es jedoch erforderlich, dass man sich Gedanken über ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Feuerwehr an einem anderen Standort machen musste.

1954 beschloss der Kleinblittersdorfer Gemeinderat in der Oberdorfstraße eine alte Scheune mit Stallungen zum neuen Feuerwehrgerätehaus umzubauen. Es sollten zwei Garagen für Löschfahrzeuge und ein Schulungsraum für die Feuerwehr, der auch als Sitzungszimmer für den Gemeinderat dienen sollte, gebaut werden. Des Weiteren sollten noch zwei Wohnungen für Bedienstete des Bauhofs im linken Teil des Gebäudes entstehen. Bei dieser Baumaßnahme sollte allerdings das alte Bauernhaus neben der Scheune erhalten bleiben, da dies noch bewohnt war.

Am 26.11.1955 war es dann endlich soweit: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde und nach der Einsegnung konnte der damalige Amtsvorsteher Herr Lang das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Von nun an besaß der Löschbezirk Kleinblittersdorf ein für die damalige Zeit modernes Feuerwehrgerätehaus. Zu seiner Ausstattung zählten zwei Stellplätze für Löschfahrzeuge, ein Werkstattbereich, sanitäre Einrichtungen, einen Schlauchturm sowie ein großzügig bemessener Schulungsraum. Auch war es möglich die persönliche Schutzausrüstung im Gerätehaus aufzubewahren und nicht mehr bei den Feuerwehrangehörigen zu Hause.

Anfang der 1970er Jahre wurde das alte Haus neben dem Feuerwehrgerätehaus durch Arbeiter des Bauhofes abgerissen. Auf der dadurch frei gewordenen Fläche entstand ein Parkplatz für die Feuerwehrangehörigen.

1983 musste unser TLF 16 nach einem kapitalen Getriebeschaden leider außer Dienst gestellt werden. Diese bedeutete, dass so schnell wie möglich eine neues Tanklöschfahrzeug bzw. Löschfahrzeug LF 16 beschafft werden musste. Da die Fahrzeughalle aus dem Umbau von 1955 jedoch nur eine Durchfahrtshöhe von ca. 2,70 m hatte, passte das neue Löschfahrzeug nicht durch das Garagentor. Der Torbereich musste umgebaut und ein neues Tor eingebaut werden. Da schon zu diesem Zeitpunkt bekannt war, dass die Feuerwehr Kleinblittersdorf 1985 einen Vorausrüstwagen vom Stadtverband Saarbrücken erhalten würde, wurde gleichzeitig mit dem Umbau des rechten Garagentores die linke Fahrzeughalle um ca. 2,00 m nach hinten verlängert. Hierzu musste allerdings der Sanitärbereich erheblich verkleinert werden.

 Nach dem Hochwasser von 1983 war klar, dass der Löschbezirk Kleinblittersdorf dringend einen Funkraum, ein Büro sowie einen Aufenthaltsraum mit Küche benötigt. Hierfür wurde die Wohnung im 1. OG in Eigenleistung umgebaut. So entstand im vorderen Bereich der Wohnung ein Funkraum mit Büro und im hinteren Bereich eine Küche mit Aufenthaltsraum sowie eine zentrale Kleiderkammer.

1992 erhielten wir als Ersatz für unser alt gedientes LF 8, das bis dahin im Löschbezirk Sitterswald stationierte LF 8. Dieses LF 8 war im Gegensatz zu unserem LF 8 mit einer Vorbaupumpe ausgestattet und von seiner Bauart etwas höher. Es wurde also in der linken Fahrzeughalle sowohl in der Länge als auch in der Höhe verdammt eng. Und es war wieder einmal ein Umbau der Fahrzeughallen angedacht.

Nachdem der Gemeinderat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt hatte, konnten wir 1993 mit dem Umbau beginnen. Nach und nach entwickelte sich der Umbau der Fahrzeughallen zu einer Komplettsanierung des Gerätehauses und dauerte bis 1995.

Während dieser Bauzeit wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Tieferlegung des Hallenbodens und Erneuerung des Fußbodens
  • Verlängerung der Fahrzeughallen um ca. 2,00 m nach vorne
  • Einbau neuer Garagentore
  • Entfernen der Wand zwischen den Fahrzeughallen
  • Komplette Sanierung der Sanitäranlagen
  • Komplette Erneuerung der Elektroinstallation
  • Umgestaltung des Umkleidebereiches
  • Umbau der Küche und der Kleiderkammer
  • Umbau des Funkraumes
  • Komplette Erneuerung der Heizungsanlage
  • Einbau neuer Fenster, Haustür und Eingangstür für die Fahrzeughalle
  • Umbau der Wohnung im 2.OG zu einer Werkstatt und Kleiderkammer
  • Neueindeckung des Daches
  • Anbringen eines neuen Außenputzes

Eine Vielzahl der oben aufgeführten Arbeiten wurde von den Feuerwehrkameraden /-innen in Eigenleistung ausgeführt.

 

Im September 2014 wurde der Torbereich der Fahrzeughalle nochmals umgebaut. Dieser war notwendig geworden, da sich eine Reparatur der defekten Toranlage, wegen der zu hohen Kosten, nicht mehr lohnte. Da die Durchfahrtshöhe der alten Toranlage nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften entsprach, musste diese jetzt bei der neuen Anlage in der Höhe, gemäß den Vorschriften, angepasst werden. Dadurch war es erforderlich, den Vorbau abzureisen und wieder neu zu errichten.

Viele der angefallenen Arbeiten wurden von den Kameraden des Löschbezirkes Kleinblittersdorf in Eigenleistung, ca. 1.400 Stunden, erbracht.

Gemeindewehr

Führungskräfte bilden sich fort

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Seit einigen Jahren treffen sich einmal im Jahr die Führungskräfte aller Löschbezirke der Feuerwehr Kleinblittersdorf, um sich zu aktuellen Themen oder Geschehnissen in Sachen Brandschutz und technischer Hilfeleistung fortzubilden. So auch wieder am Samstag, den 17. November,  als sich 25 Frauen und Männer unserer Feuerwehr um 13.30 Uhr im Gerätehaus Bliesransbach zusammenfanden. Themen der diesjährigen Tagung waren ein Fachvortrag zu dem schweren Feuer im Krankenhaus in Püttlingen, Rückblick auf das Unwetter, die Vorstellung neuer Software und Mitteilung allgemeiner Informationen.

Nach der Begrüßung durch unseren Wehrführer Peter Dausend und der 1. Beigeordneten Dr. Erika Heit, begann Gastreferentin Stefanie Lange mit dem Fachvortrag über das schwere Brandereignis im Jahr 2016 im Krankenhaus Püttlingen, bei dem damals 2 Menschen ums Leben kamen und mehrere Menschen verletzt worden sind. Frau Lange arbeitet als Kriminalkommissarin beim Landeskriminalamt und ist dort im Bereich Brandermittlungen tätig. Daneben ist sie auch Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis. Während dem durch sie vorgetragenen Fachvortrag wurde der zeitliche Ablauf des Schadenfeuers analysiert, die Brandursache beleuchtet und die Arbeit der Brandermittler im Detail erläutert. Für uns als Feuerwehrleute war es einmal sehr spannend zu sehen, wie und in welchem Umfang ein solches Ereignis im Nachhinein durch die Brandermittler aufgearbeitet wird und Umstände/Handlungen rekonstruiert werden können. Bei diesen Ermittlungen wurden auch einige Informationen bekannt, die für die Feuerwehr sehr interessant sind und uns bei zukünftigen Feuern und deren Bekämpfung hilfreich sein können. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei Frau Lange für den sehr interessanten Vortrag.

Nach einer Pause ging es weiter im Programm mit dem Rückblick auf die Geschehnisse beim Unwetter in unserer Gemeinde in der Nacht vom 31.05. auf den 01.06. Unser Wehrführer Peter Dausend präsentierte hier einen zeitlichen Abriss der Einsätze, die vom 1. Einsatzalarm Wasserschaden in der Nacht vom 31.05. über diverse Hilfeleistungen bis hin zur Bereitstellung von Sandsäcken gut eine Woche andauerten. In dieser Zeit wurden 249 dokumentierte Einsätze abgearbeitet, wobei die Vermutung nahe liegt, dass es weit mehr betroffene Menschen und Gebäude gegeben hat und man sich ohne die Hilfe der Feuerwehr selber half oder in nachbarschaftlicher Hilfe gegenseitig unterstützte. Des Weiteren gab Peter Dausend einen Überblick über die eingesetzten Rettungskräfte, die nicht nur aus unserer Gemeinde kamen. Hier rückten auch Feuerwehren aus dem Regionalverband, THW-Einheiten und Kräfte des Roten Kreuzes aus vielen Ecken des Saarlandes sowie einige THW-Einheiten sogar aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz an. Dausend betonte an dieser Stelle die gute Zusammenarbeit aller dieser Rettungsorganisationen bei der Bewältigung der Vielzahl von Einsätzen, Problemen und Aufgaben während den Unwettertagen.

Im Anschluss daran übergab der Wehrführer das Wort an Feuerwehrmann Dominik Gummel, der eine neue Software für unsere Feuerwehr vorstellte. Dabei handelt es sich um ein Programm zur Erfassung und Koordination von Einsätzen und Rettungskräften, die im Falle der Einrichtung einer sogenannten „Technischen Einsatzleitung“ durch uns selbst als örtliche Feuerwehr aufgenommen und verwaltet werden müssen. In aller Regel übernimmt die Koordination von Einsätzen die Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Wenn es allerdings einmal zu einer Großschadenslage kommt, wie z. B. Hochwasser oder Unwetter, muss diese auf Grund der Vielzahl von Notrufen unterstützt werden und man richtet als örtliche Feuerwehr eine Technische Einsatzleitung ein. Hier unterstützt eine solche Software die Arbeit der Feuerwehr. Dominik Gummel als IT-Fachmann und Mitglied des Löschbezirkes Kleinblittersdorf wurde auf die Probleme, die ein früher eingesetztes Programm machte, aufmerksam und begann selbst mit der Programmierung einer Software. Diese ist den anfallenden Aufgaben einer Großschadenslage gewachsen, sehr übersichtlich und von uns auch sehr gut händelbar. Hier hat Herr Gummel viel Zeit investiert und ein gelungenes Produkt vorgestellt, wofür er ein dickes Lob von Seiten der Wehrführer erhielt.

Zum Schluss der Tagung gab es noch Informationen zur Alarm- und Ausrückeordnung unserer Feuerwehr durch den stellvertretenden Wehrführer Jörg Wagner und allgemeine Mitteilungen vom Wehrführer, der die Veranstaltung dann nach gut 4 Stunden schloss. Danach ging es zum gemütlichen Teil über, hier hatte der Löschbezirk Bliesransbach noch ein Essen organisiert. Nach dem lehrreichen Nachmittag tauschte man sich hier noch über die Vorträge und Erkenntnisse aus und lies die Tagung locker ausklingen.

Martin Hector

Feuerwehr Kleinblittersdorf