Einsatz

Gefahrgut: kleine Ursache – großes Aufgebot

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Das mit den Einsatzkräften bei Einsätzen ist immer so eine Sache. Sind zu wenige vor Ort gehen hinterher die Spekulationen los ob Schäden, vor allem wenn Personen betroffen sind, verhindert worden wären wenn gleich mehr Kräfte alarmiert worden wären. Im Gegenzug wird man fast belächelt, wenn- wie sich immer erst im Nachhinein herausstellt- wegen einer Lappalie viele Kräfte alarmiert wurden.

Wir wollen hier an einem konkreten Beispiel erläutern, was die Hintergründe solcher Einsätze sind.

Ursache: In einem Thermalbad mit Wellnessbereich und zeitweise über 400 Besuchern wurde ein Chlorgasalarm gemeldet. Letztendlich war lediglich ein Sensor defekt. Es ist tatsächlich kein Gas ausgetreten. Trotzdem wurden inklusive Mitarbeiten über 100 Personen in leichter Bekleidung evakuiert. Im Sommer kein Problem, aber im Winter sieht es ganz anders aus….

Hier mal aus Sicht der Feuerwehr:

Der Einsatzdisponent muss anhand der eingehenden Meldung entscheiden, was für ein Einsatz angelegt wird. Je nach Einsatzstichwort ist in den Alarm- und Ausrückeordnungen der Kommunen hinterlegt, welche Einheiten alarmiert werden. Dazu gehören ggf. auch Spezialkräfte. Er muss seine Entscheidung anhand der Angaben treffen, die er durch den oder die Notrufe erhält. Seine Einschätzung stellt die Weichen für den weiteren Verlauf.

Konkret  ging es um einen Einsatz mit Menschen und mit Chlor. Chlor ist ein giftiges Gas. Es sind besondere Schutzausrüstungen, Spezialgeräte und – material sowie entsprechend ausgebildetes Personal erforderlich. Dieses in allen Kommunen, Kostenträger der Feuerwehren, vorzuhalten, wäre aus finanziellen und personellen Gründen einfach nicht möglich. Im Gefahrgutbereich im Regionalverband gibt es seit ca. zwei Jahren einen neu strukturierten Gefahrstoffzug, der sich aus Kräften der Feuerwehr Saarbrücken (BF und FF) und Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Völklingen und Püttlingen zusammensetzt. Diese Einheit ist für alle möglichen Einsätze mit Gefahrgut, auch mit radioaktivem Material, zuständig. So werden Einheiten für den eigentlichen Einsatz, zum Messen an der Einsatzstelle und in der Umgebung, zur Sicherung der Einsatzstelle und auch zur Dekontamination benötigt. Das sind alleine 12 Großfahrzeuge. Diese sind auf die einzelnen Standorte verteilt. Hinzu kommt dann noch die örtliche Feuerwehr. Sie ergreift bis zum Eintreffen der Spezialkräfte erste Maßnahmen und unterstützt auch danach die Spezialkräfte. Auch werden noch Führungseinheiten, wie z.B. Technische Einsatzleitungen und Führungsdienste, benötigt. Dazu kommen dann noch der Rettungsdienst zur Versorgung von verletzen Beteiligten und Einsatzkräften sowie die Polizei.

Insgesamt kommen da an der Einsatzstelle schnell über 30 Einsatzfahrzeuge zusammen. Bei vielen Einsätzen wirkt dies „wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen“. Aber nicht alle Einsätze stellen sich als Bagatellen heraus. Schickt man erst eine kleine Einheit zur Erkundung und es handelt sich um einen tatsächlichen Einsatz geht wertvolle Zeit, die Menschenleben kosten kann, verloren. Deshalb werden eher mehr Kräfte alarmiert, die man dann ggf. wieder nach Hause schickt, als zu wenige.

Und doch war dieser Einsatz nicht sinnlos. Er hat gezeigt, dass das Betreiberunternehmen der Einrichtung verantwortungsvoll mit seinen Gästen umging. Das Gebäude wurde umgehend, noch vor Eintreffen der Feuerwehr, geräumt. Die Gäste waren diszipliniert. Die Einsatzfahrzeuge haben ihre Bereitstellungsräume, von denen sie ihre eigentlichen Einsatzstellen anfahren, aufgesucht. Die Einsatzstelle war somit auch nicht durch die vielen Fahrzeuge „verstopft“.

Das neue Konzept für Gefahrguteinsätze ging auf und es waren trotz der für Freiwillige Feuerwehren kritischen Zeit am frühen Mittag genügend Einsatzkräfte vor Ort.

Es war der zweite Einsatz der neu organisierten Spezialeinheit, der gezeigt hat, dass das Konzept grundsätzlich stimmt. Insoweit hat auch dieser Einsatz für die Weiterentwicklung wichtige Erkenntnisse gebracht – und das Wichtigste: es waren zu keiner Zeit Menschen in Gefahr.

Für Ihre Sicherheit:
Ihre Feuerwehren im Regionalverband

Markus Dincher, Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken mit freundlicher Unterstützung von Brandinspekteur Tony Bender und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont

Fotos: Archivfotos von Hanspeter Frühauf und Markus Dincher

Gemeindewehr

Zeltlager Jugendwehr

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Gleich zu Beginn der Sommerferien fand das 1. Zeltlager der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Kleinblittersdorf statt. An dem Zeltlager nahmen inkl. Betreuer zwischen 30 und 36 Personen aus den Löschbezirken der Gemeinde teil.

Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten die Kinder und Jugendlichen mit Hilfe der Betreuer das Lager mit Zelten, Lagerfeuerstelle usw. samstags selbst aufbauen.  Das Lager befand sich auf Wiesen unmittelbar hinter dem Feuerwehrhaus Mitte. So konnte auf die sanitären Anlagen, Küche usw. des Feuerwehrhauses zugegriffen werden.

Um die Verpflegung kümmerten sich die Betreuer mit Unterstützung von Eltern.

Die offizielle Eröffnung fand um 17 Uhr statt. Die Jugendwehrleute sind vor der komplett anwesenden Wehrführung und den Löschbezirksführern angetreten. Den Tag ließ man mit einem Abend am Lagerfeuer ausklingen. Zum leiblichen Wohl sorgten die Wehrführung und die Löschbezirksführungen mit Gegrilltem.

Zentraler Programmpunkt für den Sonntag war eigentlich die Abnahme der Jugendflamme der Deutschen Jugendwehr. Aufgrund der großen Hitze entschloss man sich aber kurzfristig stattdessen ein Schwimmbad zu besuchen. Die Abnahme der Jugendflamme findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Montag und Dienstag konnten die Teilnehmer in mehreren Gruppen wahlweise an verschiedenen Besichtigungen teilnehmen. So standen die Feuerwehr im französischen Saareguemines (Saargemünd), die Werksfeuerwehr der Festo in St. Ingbert/Rohrbach und die Berufsfeuerwehr Saarbrücken auf dem Programm. Eine der Gruppen konnte bei der Berufsfeuerwehr den Feuerwehralltag hautnah erleben. Während der Besichtigung kam es zu gleich vier Alarmen, bei denen der Führer ausrücken musste. So wurde die Führung dieser Gruppe nicht so umfangreich, was sie aber nicht uninteressant machte. Von den Kammeraden in Frankreich bekam die Jungendwehr noch ein Wappen der „Sapeurs-Pompiers de la Moselle“ und der „Jeunes Sapeurs-Pompiers“ Moselle.

Größtes Highlight war wohl der Besuch in der Kalksteingrube Auersmacher.  Diese befindet sich im Stand-By Betrieb, sodass im Moment kein oder nur geringer Abbau stattfindet. Für diesen Besuch gab es allerdings eine Altersbeschränkung. Nach einer Einführung wurden alle mit Helmen, Jacken, Rettungsgeräten usw. ausgestattet. Dann ging es mit Kleinbussen am Fuße des Auersmacher Berges in die Stollen. Diese umfassen rd. 330 Kilometer und sind Großteils mit den Kleinbussen befahrbar. Der Kalk wird untertage mit riesigen LKW zur Brecheranlage gebracht. Nach der Zerkleinerung geht es mit einem Förderband zur Bahnverladung. Es gibt auch eine Kapelle unter Tage, in der man standesamtlich heiraten kann. Was vielen der Jugendwehrleuten wohl nicht bewusst war: Während der Führung sind sie fast in Steinwurfweite am Zeltlager vorbeigekommen, allerdings ca. 50 Meter unter der Erde.

Und während des gesamten Zeltlagers stand der Spieleanhänger der Saarländischen Jugendfeuerwehr mit seinem Maskottchen „Grisu“ zur Verfügung und sorgte für Kurzweil.

Das Programm rundete noch eine Nachtwanderung ab. Nach vier gemütlichen Abenden am Lagerfeuer und Nächten mit wenig Schlaf wurde dann am 5. Tag das Zeltlager wieder abgebaut und der Zeltplatz in Ordnung gebracht, damit das Gras nächstes Jahr wieder als Viehfutter genutzt werden kann.

Der Gemeindejugendbetreuer Stephan Jung bedankt sich bei allen dir durch Ihre Hilfe – sei es durch Zurverfügungstellung der Wiesen, mähen oder sonstige Hilfe- zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben. Sein besonderer Dank gilt auch den Sponsoren Bäckerei Fritz Strobel GmbH, Kleinblittersdorf; Höfer Chemie GmbH, Kleinblittrsdorf; EDEKA Lonsdorfer, Hanweiler;  REWE Markt Kleinblittersdorf; Bauausrüstungen Süppmeyer, Hanweiler; Bäckerei Lang, Inh. Silke Lang, Bliesransbach und Leni Woog Gemischtwaren, Bliesmengen-Bolchen.

Markus Dincher, Pressesprecher
Fotos: Stehan Jund und Markus Dincher

Gemeindewehr

Erhöhte Gefahr von Flächen- und Waldbränden

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Symbolfoto

Durch die Hitze und Trockenheit der letzten Wochen, die nach Wetterprognosen auch noch weiter anhalten werden, herrscht eine erhöhte Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Die Indizes des Deutschen Wetterdienstes weisen entsprechen hohe Gefährdungsstufen aus. Es gab – auch im Saarland- für diese Jahreszeit schon viele Feuerwehreinsätze diesbezüglich. Nicht zu vergessen den Großbrand in Lübtheen, Mecklenburg-Vorpommern. Auch gelegentliche, nicht sehr ergiebige Regenfälle ändern nichts an der grundsätzlichen Lage. Im Falle eines Brandes ist derzeit auch mit einer sehr schnellen Ausbreitung zu rechnen.

Deshalb bitten wir Sie, auf Feldern, Wiesen und in Wäldern erhöhte Vorsicht walten zu lassen:

Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe kann zu einem Brand führen. Beachten Sie die in den Wäldern bestehenden Rauchverbote. Zünden Sie keine Feuer (Grillfeuer, Lagerfeuer) in der freien Natur an, halten Sie sich an die dafür vorgesehenen Stellen. Informieren Sie sich auch über evtl. zeitweise Verbote an Grillstellen. Eine große Brandgefahr geht auch bei PKW`s von heißen Auspuffen und Katalysatoren aus. Parken Sie nicht auf Wiesen, Grasnarben an Straßen- oder Wegerändern oder anderen Untergründen, die brennbar sind. Dies gilt auch bei Veranstaltungen oder der Obsternte.

Wenn Sie ein Feuer entdecken informieren Sie umgehend die Feuerwehr über die „112“. Geben Sie eine möglichst genaue Ortsangabe, damit Ihre Feuerwehr die Einsatzstelle auch schnell findet. Als sehr hilfreich im Wald haben sich hier die forstlichen Rettungspunkte gezeigt.

Hinweise zu den Rettungspunkten finden Sie hier.

Für Ihre Sicherheit:
Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

Gemeindewehr

Für schnelle ärztliche Hilfe bei Notfällen im Gemeindewald – Gemeinde erneuert Rettungspunktenetz im Wald

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Egal ob es um einen Forstunfall bei Waldarbeiten, einen Sturz beim Joggen und Radfahren oder zum Beispiel um Herzbeschwerden von Wanderer oder Spaziergängern geht: Im Notfall ist es entscheidend, dass die Rettungskräfte schnell vor Ort sind. Die sogenannten Rettungspunkte sind feste Stellen außerhalb von geschlossenen Ortschaften, die von einem Rettungswagen gut erreicht werden können. Ursprünglich wurde diese Infrastruktur eingerichtet worden, um Waldarbeitern in Notsituationen besser versorgen zu können bzw. um im Wald schnelle Hilfe vor Ort leisten zu können. Forst, Feuerwehr, DRK und weiteren Rettungskräften sind die einzelnen Rettungspunkte und die Anfahrtswege bekannt, so dass sie bei Nennung der Punkte schnell vor Ort sein können. Da der Wald in der heutigen Zeit verstärkt als Erholungs- und Freizeitgebiet genutzt wird, steigt auch die Zahl der potenziell Hilfesuchenden. Um Wanderer, Mountainbiker und andere Naturbegeisterte im Notfall schnell ärztlich versorgen zu können, hat Revierförsterin Martina Herzog die unansehnlichen Rettungspunkte im Gemeindewald, die sie 2012 angelegt hatte, jetzt gemeinsam mit Saarforst erneuert. Vor diesem Zeitpunkt gab es lediglich zwei Rettungspunkte (am Wehrholzer Weg und am Hartungshof), die für eine Rettungskette nicht ausreichten.

10 Rettungspunkte sind nun im Gemeindewald aufgestellt.
  • 6808 – 458    Parkplatz Wolfsbuche
  • 6808 – 459    Kleinblittersdorf Waldfriedhof
  • 6808 – 460    Bliesgersweiler Mühle Wendeplatz
  • 6808 – 461    Sitterswald Parkplatz zum Fischweiher an der L 106
  • 6808 – 462    Sitterswald Straße zur Wackenmühle Waldeingang
  • 6808 – 463    Sitterswald Sportplatz
  • 6808 – 464    Saarland Therme Waldeingang
  • 6808 – 465    Bliesransbach, Einfahrt zur ehemaligen EVS-Deponie
    (EVS  Gesellschaft für Abfallwirtschaft)
  • 6808 – 454    Wehrholzer Weg
  • 6808 – 455    Hartungshof

Die Rettungspunkte sind an den Waldeingängen gelegt, dass sie ganzjährig auch bei widrigen Wegeverhältnissen erreichbar sind. Feuerwehr, Polizei und Sanitätern sind die einzelnen Rettungstreffpunkte und die Anfahrtswege bekannt, so dass sie bei der Nennung eines Rettungspunktes schnell vor Ort sein können.

Die Rettungspunkte sind einheitlich gestaltet, von weitem sichtbar und fallensofort ins Auge. Jeder Rettungspunkt ist erkennbar an einem weißen Kreuz auf grünem Grund. Die Nummer auf den Schild gibt den jeweiligen Standort an.

So werden die Rettungspunkte optimal genutzt:

  • Im Falle eines Unfalles die Rufnummer 112 wählen.
  • Vor dem Anruf sollte man sich die aktuelle Lage vergegenwärtigen. Folgende fünf „W-Fragen“ sollten Sie sich merken: 
    • Wo ist es passiert?
    • Was ist passiert?
    • Wie viele Personen sind verletzt?
    • Welche Verletzungen liegen vor?
    • Wo ist der Treffpunkt mit dem Rettungswagen? Falls bekannt, ist hier die Rettungspunktnummer zu nennen. Damit weiß der Rettungswagen den Standort
  • Wichtig: Nicht unüberlegt auflegen, sondern abwarten, ob sich weitere Fragen ergeben.

Falls es nicht möglich ist, den Rettungspunkt aufzusuchen, sollte ein Gruppenmitglied am Rettungspunkt auf den Rettungswagen warten und die Rettungskräfte an den Unfallort führen.

Rettungspunkte App „Hilfe im Wald“ zum Download

Im Unglücksfall hilft auch eine App „Hilfe im Wald“, die mit Smartphones unter dem Betriebssystem Android kostenfrei genutzt werden kann. Sie zeigt den eigenen Standort an und den nächstgelegenen Rettungspunkt. Weitere Funktionen sind:


• Bei Verortung des Smartphone durch Satellitenempfang (GPS) erfolgt eine grafische
Darstellung der eigenen Position in Bezug zu den umliegenden Rettungspunkten
• Anzeige der aktuellen Koordinaten der eigenen Position
• Bezeichnung, Entfernung und Richtungsanzeige zum ausgewählten Rettungspunkt
bei Netzempfang des Smartphone (GSM)
• Darstellung von topografischem Kartenmaterial und Luftbild
• Anruf bei den Rettungskräften mit Voreinstellung (112)

„Es ist einfach noch nicht in allen Köpfen, wie wichtig solche Rettungspunkte sind“, bedauert Bürgermeister Stephan Strichertz. Er betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig dabei auch die interne Koordination zwischen den einzelnen Rettungskräften ist. 


v.l.n.r. Ernst-Fred Kunz (DRK), Bürgermeister Stephan Strichertz, Markus Dincher (Freiwillige Feuerwehr), Revierförsterin Martina Herzog,
vor dem Schild: Giulio Fisci von der Jugendwehr

Bericht und Fotos: Brigitte Flaus

Nützliche Downloads für Ihr Smartphone finden Sie hier.

Gemeindewehr

Rettungspunkte

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Hier können Sie sich z. B. für Ihr Smartphone oder zum Ausdrucken die Rettungspunkte in unserer Gemeinde herunterladen:
Übersicht der 10 Rettungspunkte im Kleinblittersdorfer Gemeindewald:​
  • 6808 – 458    Parkplatz Wolfsbuche
  • 6808 – 459    Kleinblittersdorf Waldfriedhof
  • 6808 – 460    Bliesgersweiler Mühle Wendeplatz
  • 6808 – 461    Sitterswald Parkplatz zum Fischweiher an der L 106
  • 6808 – 462    Sitterswald Straße zur Wackenmühle Waldeingang
  • 6808 – 463    Sitterswald Sportplatz
  • 6808 – 464    Saarland Therme Waldeingang
  • 6808 – 465    Bliesransbach, Einfahrt zur ehemaligen EVS-Deponie
    (EVS  Gesellschaft für Abfallwirtschaft)
  • 6808 – 454    Wehrholzer Weg
  • 6808 – 455    Hartungshof

So werden die Rettungspunkte optimal genutzt:

  • Im Falle eines Unfalles die Rufnummer 112 wählen.
  • Vor dem Anruf sollte man sich die aktuelle Lage vergegenwärtigen. Folgende fünf  „W-Fragen“ sollten Sie sich merken: 
    • Wo ist es passiert?
    • Was ist passiert?
    • Wie viele Personen sind verletzt?
    • Welche Verletzungen liegen vor?
    • Wo ist der Treffpunkt mit dem Rettungswagen? Falls bekannt, ist hier die Rettungspunktnummer zu nennen. Damit weiß der Rettungswagen den Standort
  • Wichtig: Nicht unüberlegt auflegen, sondern abwarten, ob sich weitere Fragen ergeben.

    Falls es nicht möglich ist, den Rettungspunkt aufzusuchen, sollte ein Gruppenmitglied am Rettungspunkt auf den Rettungswagen warten und die Rettungskräfte an den Unfallort führen.
Rettungspunkte App „Hilfe im Wald“ zum Download

Im Unglücksfall hilft auch eine App „Hilfe im Wald“, die mit Smartphones unter dem Betriebssystem Android kostenfrei genutzt werden kann. Sie zeigt den eigenen Standort an und den nächstgelegenen Rettungspunkt. Weitere Funktionen sind:

• Bei Verortung des Smartphone durch Satellitenempfang (GPS) erfolgt eine grafische
Darstellung der eigenen Position in Bezug zu den umliegenden Rettungspunkten
• Anzeige der aktuellen Koordinaten der eigenen Position
• Bezeichnung, Entfernung und Richtungsanzeige zum ausgewählten Rettungspunkt
bei Netzempfang des Smartphone (GSM)
• Darstellung von topografischem Kartenmaterial und Luftbild
• Anruf bei den Rettungskräften mit Voreinstellung (112)

Texte und Fotos: Brigitte Flaus

Für schnelle ärztliche Hilfe bei Notfällen im Gemeindewald –
Gemeinde erneuert Rettungspunktenetz im Wald:

Den gesamten Beitrag hierzu finden Sie hier.

LB 1 Mitte

Maibaumstellung in Sitterswald

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Am 30. April war es wieder soweit. In Sitterswald fand das traditionelle Aufstellen des Maibaumes statt. Seit vielen Jahren wird diese Veranstaltung durch die Freiwillige Feuerwehr durchgeführt. Seit ein paar Jahren wird sie von dem Heimat- und Verkehrsverein Sitterswald und der SPD Wohnbereich Sitterswald unterstützt.

Nachmittags ging es los. Die Feuerwehrleute trafen sich am Feuerwehrhaus Mitte und begaben sich in den Wald. Dort wurde durch „Besse“ schnell eine passende Birke ausfindig gemacht. Diese wurde gefällt und im unteren Bereich entastet. Dann wurden noch Holzstücke gespalten, um später Keilmaterial zu haben. Der frisch geschlagene Baum wurde dann zum Festplatz gebracht, wo schon zahlreiche Zuschauer warteten.

Nachdem die „Maie“ durch die anwesenden Kinder geschmückt war wurde der Baum durch die Feuerwehr mit Muskelkraft aufgestellt. Das war Schwerstarbeit, klappte aber tadellos. Auch das Entfernen der Halteleinen durch einen Zug klappte vorzüglich. Haiko Drewniok hatte beim Anschlagen der Knoten ganze Arbeit geleistet und erhielt einen dicken Applaus. Für mich persönlich war es das erste Mal, dass ich aktiv bei einem Aufstellen half. Irgendwie hat man dann schon eine andere Beziehung zu dem Baum, als wenn man nur Zuschauer ist.

Ortvorsteher Jürgen Laschinger bedanke sich bei der Feuerwehr. Besonders freute ihn, dass auch einige Kameraden aus Auersmacher dabei waren und so der neue Löschbezirk (LB) Mitte aus beiden Ortsteilen vertreten war. Dies war nicht selbstverständlich, da zeitgleich auch in Auersmacher die Aufstellung des Maibaumes stattfand. Bei dieser recht neuen Veranstaltung ging bisher die Feuerwehr immer mit. Doch durch die Zusammenlegung hat der LB Mitte nun eine eigene, traditionsreiche Veranstaltung, die naturgemäß leider zeitgleich stattfindet.

Der Erlös der Veranstaltung ist für die Jugendwehr LB Mitte. Wir bedanken uns bei unseren Mitveranstaltern.

Gemeindewehr

Kreisfeuerwehrverband feiert Jubiläum

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Am 05. Mai 2019 feiert der Feuerwehrverband für den Regionalverband Saarbrücken e.V. sein  25 -jähriges Jubiläum.

Wir wollen dies zum Anlass nehmen, die Arbeit des Feuerwehrverbandes vorzustellen.
Der Brandschutz in Deutschland ist Aufgabe der jeweiligen Kommune. In den Landesgesetzen ist das Feuerwehrwesen geregelt. Außerhalb der jeweiligen Kommune gibt es eigentlich nur noch den Kreis- und den Landesbrandinspekteur. Die Feuerwehrverbände wurden gegründet, um die Interessen der Feuerwehren und der Mitglieder der Feuerwehren, insbesondere der Freiwilligen, zu vertreten. Organisiert ist der Deutsche Feuerwehrverband von den Kreis- über die Landesverbände bis hin zum Bundesverband. Aufgabe des gemeinnützigen Vereines  ist es u.a. die Interessen der Feuerwehren und der Feuerwehrleute überregional zu vertreten und auch Lobbyarbeit zu leisten. Weites Ziel ist auch die Brandschutzaufklärung für die Bevölkerung.

So gibt der Bundesverband z.B. Fachempfehlung für die Feuerwehren heraus, wie z.B., um nur eine zu nennen, „Sicherheit und Taktik im Waldbrandeinsatz“. Aktuell macht er sich auch für die Entwicklung einer nationalen Waldbrandstrategie und der bundesweiten Beschaffung von Löschhubschraubern stark. So soll den künftig aufgrund des Klimawandels zu erwartenden Herausforderungen durch Wald- und Flächenbränden begegnet werden.

Im Regionalverband Saarbrücken wird z.B. die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen durch die Feuerwehren unter dem Dach des Feuerwehrverbandes organisiert. Seit letztem Jahr gibt es ein Puppentheater, das die Brandschutzerziehung den Kindern spielerisch beibringt und Vorbildfunktion für andere Kreise hat. Der Verband bietet für die Feuerwehrleute Fahrsicherheitstraining mit Einsatzfahrzeugen an. Da die Feuerwehr zunehmend mit Türöffnungen zur Rettung hilfloser Personen konfrontiert wird und die Sicherheitstechnik zur Verhinderung von Einbrüchen immer ausgefeilter wird, bietet der Verband auch spezielle Türöffnungsseminare an. Auch ein Lehrgang Erste Hilfe ist fester Bestandteil des Programmes.

In den zurückliegenden  Jahren wurden u.a. Dummy-Puppen und Rauchverschlüsse durch den Verband angeschafft und den einzelnen Feuerwehren zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurde auch Material angeschafft, auf das die Feuerwehren im Bedarfsfall zurückgreifen können. Im Einzelnen sind dies z.B.:  Kühlanhänger, Brandsimulationsanlage,  Buttonmaschine, Brandschutzerziehungskoffer, Soundanlage zur Simulation von Einsatzgeräuschen, Rauchhaus, Funkgerätekoffer, Nebelmaschine, Zelt, Verkehrsleitkegel.

Durch den Bundesverband wurden für seine Mitglieder bei vielen Firmen besondere Bedingungen ausgehandelt. Der Landesverband Saarland hat zudem bei einem namhaften regionalen Versicherer in vielen Versicherungssparten besondere Vergünstigungen vereinbart.

Der Bundesverband  ehrt und zeichnet Personen für besondere Verdienste aus. Dafür gibt es z.B. das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz für besondere Verdienste für Feuerwehrleute und die Deutsche Feuerwehr Ehrenmedaille für Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören.

Der Kreisverband wird seit  2013 vom Thomas Quint als 1. Vorsitzendem geleitet. Er gehört der Feuerwehr Saarbrücken an. Stellvertretender Vorsitzender  ist seit 2005 Winfried Lang aus unserer Feuerwehr Kleinblittersdorf.
Weitere Informationen und Einzelheiten über die Arbeit des Feuerwehrverbandes finden Sie unter https://www.feuerwehrverband-saarbruecken.de und unter http://www.feuerwehrverband.de .

Vorbereitung für „Fettexplosion“
Foto von Herbert Wilhelm, Aktion vor Saargalerie 2018
„Magisches Dreieck“ aus der Brandschutzerziehung
Foto Markus Dincher, Aktion vor Saargalerie 2017

Junger Helfer bei Vorbereitung für Fetteslosion
Foto von Markus Dincher, Aktion vor Saargalerie 2017
Arbeit mit Kindern
Foto Markus Dincher, Aktion vor Saargalerie 2017

Gemeindewehr

Freiwillige Feuerwehr für Sie in Bereitschaft

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Die krankheitsbedingte Nichteinsatzfähigkeit der Berufsfeuerwehr Saarbrücken ab 11. April 2019 hat auch gravierende Auswirkungen auf unsere Feuerwehr. So war die Einsatzleitstelle, die für unsere Alarmierung zuständig ist, in der Nacht zum 12.4. ebenfalls nicht funktionsfähig. Es konnten keine Alarmierungen durchgeführt werden. Die Leitstelle des Rettungszweckverbandes konnte zwar die Notrufe entgegennehmen, die gemeindespezifische Alarmierung per Meldeempfänger konnte aber aus technischen Gründen so kurzfristig nicht gewährleistet werden.

In einer Krisensitzung haben die Wehrführer des Regionalverbandes beschlossen, dass über Nacht die Feuerwehrhäuser so besetzt werden, dass einsatzfähige Einheiten vorgehalten werden. Die Hinzuziehung weiterer Kräfte sollte dann ggf. per Sozialen Medien erfolgen.

Binnen kürzester Zeit mussten Freiwillige gefunden werden, die diesen Dienst zw. 22.30 und ca. 6 Uhr übernehmen konnten. Dabei mussten auch die Funktionen wie z.B. Einheitenführer, Fahrer und Atemschutzgeräteträger vorhanden sein. Auch wurde die Technische Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Kleinblittersdorf in Betreib genommen. So war eine zeitnahe Hilfe in unserer Gemeinde sichergestellt. Trotzdem bestand bzw. besteht noch die Gefahr von Engpässen, da Spezialfahrzeuge und -einheiten im Regionalverband durch die Berufsfeuerwehr gestellt werden. Hier ist mit extrem längeren Vorlaufzeiten zu rechnen, da die Kräfte aus anderen Kreisen anrücken müssten.

Insgesamt waren in den 4 Löschbezirken Mitte, Bliesransbach, Kleinblittersdorf und Rilchingen-Hanweiler 36 Frauen und Männer für Ihre Sicherheit die ganze Nacht in den Feuerwehrhäusern.
Es gab bei uns keine Einsätze.

Zwischenzeitlich wurden die technischen Voraussetzungen in der Leitstelle des Rettungszweckverbandes geschaffen, dass die Funkmelder ausgelöst werden können.

Die Wehrführung bedankt sich bei allen ganz besonders, die in dieser Nacht die Bereitschaft übernommen haben.

Ebenso ein Dankeschön an die Mitarbeiter des ZRF, die außerplanmäßig die ganze Nacht mit der Pflege der Alarmierungsdaten beschäftigt waren.

Für Ihre Sicherheit:

Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf

Archivfoto
Gemeindewehr

14 neue Sprechfunker im Regionalverband Saarbrücken

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Bei der Feuerwehr Kleinblittersdorf fand am 16. und 30. März im Gerätehaus des neuen Löschbezirkes Mitte ein Sprechfunker-Lehrgang auf Regionalverbandsebene statt.

Hier wurden 14 Feuerwehrangehörige von den Feuerwehren aus Heusweiler, Riegelsberg, Saarbrücken und Kleinblittersdorf ausgebildet und absolvierten eine schriftliche sowie eine praktische Prüfung.

Der Funk, den die Feuerwehren, wie auch Polizei und Rettungsdienst, nutzen gehört zum nichtöffentlichen Funk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Deshalb wird er auch kurz BOS-Funk genannt. Da der Funk nicht öffentlich ist, muss jeder Teilnehmer zur Verschwiegenheit verpflichtet werden und eine entsprechende Verpflichtungserklärung unterschreiben. Zuvor wurden sie u.a. auch über strafrechtliche Konsequenzen einer Nichteinhaltung der Verschwiegenheit belehrt.

Des weiteren wurde den Teilnehmern der Umgang mit dem BOS Funk erläutert.

Wie zum Beispiel: die Funkwellentechnik, Aufbau des Funknetzes, Betriebsarten, Umgang mit den Geräten, Funkdisziplin, Funkrufnamen sowie rechtliche Grundlagen.

Der Funklehrgang bei der Feuerwehr ist ein Bestandteil der Grundausbildung, den möglichst jeder Feuerwehrangehörige absolvieren muss. Denn der Funk in der Feuerwehr stellt im Einsatz einen sehr wichtigen und unverzichtbaren Bestandteil der Kommunikation dar. Die Kommunikation im BOS Funk ist daher in der heutigen Zeit für die Feuerwehr  nicht mehr wegzudenken. So ist beispielhaft der Angriffstrupp im Innenangriff bei einem Wohnungsbrand das Auge des Einsatzleiters und dieser weiß nur durch die Kommunikation mit seinem Trupp wie er weiter entscheiden muss. Darum ist dieser Sprechfunker-Lehrgang auch Grundvoraussetzung für einen Atemschutzlehrgang.

Um sich mit dem Funken vertraut zu machen, wurden am 1. Lehrgangstag nach dem theoretischen Teil morgens und am 2. Lehrgangstag nach der schriftlich absolvierten Prüfung mittags, praktische Funkübungen durchgeführt. Hierbei erlernen die Lehrgangsteilnehmer Einsätze über Funk abzuarbeiten. Dazu wurden alle in insgesamt 7 Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe übernahm hierbei die Leitstelle mit dem Funkrufnamen „Florian Schule“. Die anderen Gruppen wurden in „Florian Schule 1 bis 6“ eingeteilt.

Während die Teilnehmer am 1. Lehrgangstag die Funksprüche und Übungsszenarien noch von den Lehrgangsunterlagen ablesen konnten, wurde am 2. Lehrgangstag „frei“ gefunkt. Die Leitstelle erteilte Übungseinsätze bei denen dann die einzelnen Gruppen das gelernte in die Praxis umsetzen konnten.

Dazu wurde z.B. die Ausfahrt und Ankunft und auch komplizierte Lagemeldungen an „Florian Schule“ gemeldet.

Geleitet wurde der Lehrgang ehrenamtlich von Wolfgang Bauer und Tim Heckmann. Wolfgang Bauer, der Funksachbearbeiter der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken, leitet diese Lehrgänge seit über 20 Jahren. Obwohl er kürzlich aus Altersgründen in die Alterswehr wechseln musste, wird er die Lehrgänge noch weiter leiten. Unterstützt wird er seit über 18 Jahren von Tim Heckmann, ein eingespieltes Team also.

Sehr erfreut können wir berichten, dass alle Lehrgangsteilnehmer das Lehrgangsziel erreicht haben und somit die Prüfung bestanden haben.

Der Kleinblittersdorfer Wehrführer Peter Dausend beglückwünschte die neuen Sprechfunker und teile die Urkunden aus.

Somit gibt es nun 14 neue Sprechfunker für die Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken

Bericht und Fotos:

Steve Mantzer, Feuerwehr Kleinblittersdorf

LB 1 Mitte

Wahlen neuer Löschbezirk Mitte

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Foto: Günni Schmidt

Mit der Zusammenlegung der Löschbezirke (LB) Sitterswald und Auersmacher ab 1. April 2019 war es notwendig, erstmals eine Löschbezirksführung für den neuen Löschbezirk Mitte zu wählen. Dem Wunsch der Wehrleute zur Zusammenlegung der beiden funktionierenden Löschbezirke hat der Gemeinderat in seiner Sitzung im Dezember 2018 Rechnung getragen und die Brandschutzsatzung der Gemeinde entsprechend geändert.

Diese geänderte Satzung sieht vor, dass aufgrund der Größe des neunen Löschbezirkes bis zu zwei Stellvertreter gewählt werden können. Bisher wurden der Löschbezirk Sitterswald von Joshua Zins als Löschbezirksführer und Timo Dahlem als Stellvertreter sowie der LB Auersmacher von Christian Hoffsteter und seinem Stellvertreter Martin Hector geleitet. Seit dem Einzug in das neue Feuerwehrhaus wurde zwischen den beiden Löschbezirksführungen schon eng zusammengearbeitet.

Der neue Löschbezirk Mitte besteht derzeit  aus 78 Aktiven, 21 Jugendwehrangehörigen und 28 Kameraden in der Alterswehr. Da für die Wahl das Kommunalwahlrecht gilt, stand sie unter der Leitung der Gemeindeverwaltung, die auch durch den Bürgermeister und Chef der Wehr Stephan Strichertz vertreten war. Strichertz nannte die Zusammenlegung ein historisches Ereignis. Man habe im Interesse der Allgemeinheit über den Kirchturm hinaus gesehen.

Die Ortsvorsteher von Sitterswald, Jürgen Laschinger, und von Auersmacher, Thomas Unold waren ebenfalls anwesend. Auch sie würdigten die zukunftsweisende Entscheidung.

Die komplette Wehrführung, bestehend aus dem Wehrführer Peter Dausend und seinen Stellvertreten Jörg Wagner und Michael Becker, war ebenfalls anwesend.

Von dem bisherigen Führungsquartett hatte Martin Hector schon im Vorfeld bekanntgegeben, dass er nicht mehr für ein Amt in der Löschbezirksführung kandidieren will. Für seine bisherige Arbeit wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. Der Deutsche Feuerwehrverband hat ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen. Die Verleihung wurde von dem 1. Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband, Thomas Quint, vorgenommen. Hector war von 2005 bis 2016 Gemeindejugendwart und hat die Jugendarbeit in unserer Feuerwehr geprägt. Zuvor war er zuerst als stellvertretender Jugendwart, dann als Jugendwart beim LB Auersmacher tätig. Seit 2011 war er stellvertretender Löschbezirksführer in Auersmacher. Er will die neue Löschbezirksführung auch künftig unterstützen.

Von den 77 wahlberechtigten Mitgliedern der aktiven Wehr waren 59 anwesend. Der neue Löschbezirk steht geschlossen hinter der neuen (alten)Führung: Joshua Zins wurde mit einer Gegenstimme zum Löschbezirksführer gewählt. Christian Hoffsteter wurde mit drei und Timo Dahlem mit zwei Gegenstimmen als Stellvertreter gewählt.

Zur Komplettierung wurden noch Jörg Schäfer als Kassierer und Gerhard Dincher als sein Stellvertreter gewählt. Matthias Bock wurde Schriftführer und Nico Focht sein Vertreter. Thomas Dahlem und Peter Dausend wurden Kassenprüfer.

Um den Löschbezirk Mitte funktionsfähig zu  machen, mussten auch die Funktionswarte durch den Bürgermeister bestellt werden:

Jugendbetreuerin                          Silvia Hector

Stellv. Jugendbetreuer                Jürgen Spath

Atemschutzgerätewarte             Haiko Drewniok, Thomas Drumm, Markus Gola,
Alexander Lang, Tobias Lehmann und Stefan Schütz

Gerätewarte                                     Yannick Eckardt und Tim Schäfer

Fahrzeugwart                                   Tobias Lehmann

Timo Dahlem, Joshua Zins, Christian Hoffsteter

Martin Hector, Thomas Quint, Stephan Strichertz, Peter Dausend