Grillfest der Altersabteilung

Die Altersabteilung der Feuerwehr Kleinblittersdorf hat am 22. August ihr jährliches Grillfest durchgeführt. Die Veranstaltung fand im Feuerwehrhaus des Löschbezirkes (LB) Mitte statt.

Der Beauftragte für die Altersabteilung, Winfried Lang, konnte rund 40 Personen zu der Veranstaltung begrüßen. Es handelte sich um Mitglieder der Altersabteilung und deren Partnerinnen sowie die Witwen von verstorbenen Altersabteilungskameraden. Noch gehören unserer Altersabteilung keine Frauen an. Als Ehrengäste begrüßte Winfried Lang den Bürgermeister und Chef der Wehr, Rainer Lang, sowie den Wehrführer Michael Becker.
Man verbrachte ein paar gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen und später bei Gegrilltem. Es wurden viele Gespräche geführt. Lang bedankte sich bei den Mitgliedern des LB Mitte, die den Service übernommen hatten.

Für Interessierte:

Das Unterhalten einer Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Die Mitglieder der Feuerwehr werden im Auftrag der Gemeinde tätig. Deshalb ist hier sehr vieles, anders als bei Vereinen, gesetzlich geregelt. Der Katastrophenschutz, zu dem auch der Brandschutz gehört, ist Sache der Bundesländer. Deshalb haben hier die Länder die Gesetzgebungshoheit. Das führt dazu, dass es in den einzelnen Bundesländern Unterschiede in der Organisation des Brand- und Katastrophenschutzes gibt.

Im Saarland war das Brandschutzwesen früher in einem „Feuerschutzgesetz“ geregelt. Die letzte Neufassung war aus dem Jahr 1975. In 1988 wurde daraus ein „Gesetz über den Brandschutz und die Hilfeleistung im Saarland“. In dem alten Gesetz war noch von „Feuerwehrmännern“ die Rede, ab 1988 dann von „Feuerwehrangehörigen“. In den Jahren zwischen diesen Gesetzen war die Zeit, in der sich Frauen vor Gericht das Recht erstritten, Mitglieder der Feuerwehr zu werden bzw. in den Polizeidienst eintreten zur dürfen.

Seit Dezember 2006 heißt das Gesetz „Gesetz über den Brandschutz, die Technische Hilfe und den Katastrophenschutz im Saarland“ (SBKG). Das alte Gesetz wurde um den Katastrophenschutz erweitert und ist in der Fassung vom 12. Dezember 2023 gültig.

Das Gesetz bildet einen Rahmen. Es wird vom Landtag des Saarlandes beschlossen. Konkretisiert wird das Ganze durch Verordnungen, insbesondere der Organisationsverordnung, die von dem Fachministerium (Ministerium für Inneres, Bauen und Sport) erlassen werden. Hierzu muss es in dem entsprechenden Gesetz eine Ermächtigung geben. Ergänzt wird das ganze durch die Brandschutzsatzung der jeweiligen Kommune. Es gibt es eine Mustersatzung. Abweichungen von dieser Mustersatzung müssen durch das Fachministerium genehmigt werden.


Feuerwehrhaus kann nun mit Strom versorgt werden

Das Feuerwehrhaus des Löschbezirkes (LB) Mitte verfügt seit dem Bau über eine Einrichtung zur Notstromeinspeisung. Diese ist gedacht, um im Falle eines größeren Stromausfalles das Feuerwehrhaus mittels eines Notstromaggregates zu versorgen, damit die Einsatzbereitschaft der Einrichtung gewährleistet ist. Was bisher fehlte, war ein solches Notstromaggregat in der Gemeinde, das die benötigte Leistung erbringen konnte.

Nun wurde ein solches beschafft. Man entschied sich für ein mobiles Aggregat auf einem Anhänger. Für ein stationäres Gerät hätte noch ein Unterstand gebaut werden müssen. Der große Vorteil ist, dass dieses Gerät nicht standortgebunden ist und so im Falle eines Stromausfalles auch an einem anderen Gebäude, das über eine entsprechende Einspeiseeinrichtung verfügt, eingesetzt werden kann. Das Gerät kann auch ohne vorhandene Gebäude-Infrastruktur eine größere Einsatzstelle oder einen Sammel- oder Verpflegungsplatz mit Strom versorgen. Es ist für einen Dauereinsatz von mindestens 72 Stunden ausgelegt. In einer Übung im Juli erhielten die Mitglieder des LB Mitte eine Einweisung an dem Aggregat, damit es im Einsatz auch optimal genutzt werden kann.

Ein weiterer Baustein in der Entwicklung unserer Feuerwehr ist die Beschaffung eines sogenannten Gerätewagen Logistik (GW-Logistik). Es handelt sich hierbei weniger um ein klassisches Feuerwehrfahrzeug, sondern eher um einen LKW mit Kofferaufbau. Er ist nicht gedacht, um alleine an einer Einsatzstelle zu operieren, sondern um im jeweiligen Einsatzfall zusätzlich benötigtes Material zur Einsatzstelle zu bringen. Die Möglichkeiten sind hier fast unendlich und reichen z.B. von Schlauchmaterial über frische und kontaminierte Atemschutzgeräte, Verstärkerpumpen bis hin zu Tauchpumpen, Elektromaterial und Sandsäcken. Es ist fast alles denkbar. Allerdings sind bei den jeweiligen LB´s natürlich nur einzelne Komponenten verfügbar.

Üblicherweise sind die Geräte auf Rollcontainern verladen. Je nach Bedarf werden diese dann im Einsatzfall auf das Fahrzeug verladen. Um sie platzsparend zu lagern wurde in das Feuerwehrhaus ein Schwerlastregal eingebaut und ein entsprechender Elektro-Hochhubwagen beschafft. Auch für dieses Gerät ist eine Einweisung erforderlich. Diese Einweisung fand ebenfalls in der Übung im Juli statt.

Die Rollcontainer mit Material wurden zwischenzeitlich bereits geliefert. Mit der Auslieferung des Fahrzeuges ist nach den neuesten Entwicklungen erst Anfang des nächsten Jahres zu rechnen.

Bei dem Aggregat und dem GW-Logistik handelt es sich um keine klassischen Ersatzbeschaffungen. Der Stromerzeuger ist ein zusätzliches Gerät. Der GW-Logistik ersetzt ein klassisches Löschgruppenfahrzeug. Bei „normalen“ Einsätzen wird er eine kleinere Rolle spielen. Bei größeren Brandeinsätzen, Vegetationsbränden oder bei Unwetter- oder Hochwassereinsätzen wird er ein großer Mehrgewinn für die Sicherheit in unserer Gemeinde sein.

Grenzüberschreitende Einsatzübung

Am Samstag den 30. Mai 2026 führten die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf, Löschbezirk Kleinblittersdorf (LB 3) und die sapeurs pompiers de Großbliederstroff eine gemeinsame Einsatzübung, geplant vom LB 3, durch.

Als Gäste der Übung konnten der Bürgermeister von Großbliederstroff, M. Pascal Weisslinger, der Ortsborsteher von Kleinblittersdorf und Alterswehrkamerad, Karl-Peter Fuhr, der Beauftragte für Kameradschaft innerhalb der sapeurs pompiers, und auch einige Alterswehrkameraden aus Großbliederstroff begrüßt werden!

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte über die Landesgrenzen zu vertiefen und die langjährige Freundschaft zwischen den Wehren zu pflegen. Die Freundschaft zwischen Feuerwehr Kleinblittersdorf LB 3 und sapeurs pompiers de Großbliederstroff wurde vor ein paar Jahren wieder neu aufgegriffen und mit neuer kameradschaftlicher und fachlicher Zusammenarbeit gefüllt.

Angenommen wurde folgende Einsatzlage in Großbliederstroff:

In einer Klinik für Kinder und Jugendliche kam es zu einer Explosion mit anschließendem Brand im 2. Obergeschoss, sieben Kinder sowie ein Betreuer wurden vermisst.

Unverzüglich wurden je zwei Trupps der Feuerwehr Kleinblittersdorf und der sapeurs pompiers de Großbliederstroff unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt.

Die Wasserversorgung wurde über die Fahrzeugtanks der eingesetzten Löschfahrzeuge (zwei aus dem LB 3 und eins aus Großbliederstroff) gestellt. Dank spezieller Kupplungen konnten die unterschiedlichen Schläuche miteinander und verwendet werden. 

Im Verlauf der Übung konnten alle vermissten Kinder sowie der Betreuer zügig gefunden und in Sicherheit gebracht werden. 

Das Feuer wurde ebenfalls schnell unter Kontrolle gebracht und erfolgreich gelöscht.

Nach einem erfolgreichen Abschluss der Übung erfolgte der gemeinsame Rückbau und alle konnten sich die Fahrzeuge und das Werkzeug der anderen Wehr ansehen.

Anschließend trafen man sich im Gerätehaus der Feuerwehr Kleinblittersdorf LB 3 zu einem gemeinsamen Essen und Trinken.

In kameradschaftlicher Atmosphäre fand dort die Nachbesprechung der Übung statt, bei der Erfahrungen und Anregungen angesprochen wurden. Trotz einer kleinen Sprachbarriere funktionierte die Kommunikation zwischen den beiden Feuerwehren gut.

Die Übungsleitung zeigte sich mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden.

Die Übung hat gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit über Landesgrenzen ist, was sich schon bei vorherigen Echteinsätzen gezeigt hat! Gleichzeitig wurde die Freundschaft zwischen den beiden Wehren noch mehr gestärkt.

Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit sapeurs pompiers de Großbliederstroff und hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen.

Im weiteren Verlauf des Jahres sind wir zu einer weiteren Übung nach Großbliederstroff eingeladen worden! 


Kommandoübergabe in Großbliederstroff

Am Samstag dem 23. Mai 2026 wurden wir zur cérémonie de passation de commandement nach Großbliederstroff eingeladen. Dies bedeutet, dass in der operativen Einheit Großbliederstroff der sapeurs pompiers (Feuerwehr) ein Kommandowechsel stattgefunden hat.

Ein ganz besonderer Moment für den Sergent Chef Hervé Prats, der sich nach 25 Jahren Tätigkeit als Feuerwehrmann, davon sieben als Commandant der Feuerwehreinheit von Großbliederstroff, entschlossen hat, aufzuhören und sein Amt abzugeben.

Nach einer letzten Truppeninspektion gab Hervé Prats offiziell die Flagge und das Amt an seinen Nachfolger ab.

Ab sofort ist Gérard Frisina, Feuerwehrmann seit 1990, der neue Commandant (Löschbezirksführer) der sapeurs pompiers Großbliederstroff.

Neben Erste Hilfe, Brandbekämpfung und Tierrettung wird ein Großteil seiner Arbeit sein, neue Mitglieder für die Einheit zu bewerben, damit die Feuerwehr Großbliederstroff weiterhin einsatzbereit bleiben kann.

Zur Erläuterung: in Frankreich gehört die Feuerwehr zur Zentralregierung und wird von den Departements organisiert. Sie ist militärisch geprägt. Deshalb sind Ihre Dienstgrade, genau wie Ihre Organisation militärisch. Damit sind diese manchmal anders geordnet oder benannt als die, die wir in Deutschland kennen.

Wir bedanken uns recht Herzlich für die Einladung und wünschen dem neuen Commandant Gérard Frisina viel Erfolg für die vor Ihm liegenden Herausforderungen und für die Zukunft alles Gute.


Löschbezirk Kleinblittersdorf unterstützt soziale Tage der Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, besuchten fünf Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Kleinblittersdorf im Rahmen der sozialen Tage der siebten Klassen die Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf. Sie gaben den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr.

In Kleingruppen lernten die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben der Feuerwehren in Deutschland kennen. Bei einem informativen Teil haben die Schülerinnen und Schüler neben den Aufgaben der Feuerwehr auch die Unterschiede zwischen einer Freiwilligen Feuerwehr und einer Berufsfeuerwehr kennengelernt. Hier durften sie schätzen, wie viele Feuerwehren von der jeweiligen Art in Deutschland und im Saarland vorhanden sind und wie viele Mitglieder diese entsprechend haben. Viele waren überrascht, dass der Großteil der Feuerwehren in Deutschland Freiwillige Feuerwehren sind und entsprechend die vielen Aufgaben durch Ehrenamtliche übernommen werden.

Nach dem Informationsteil konnten sich die Schülerinnen und Schüler das Löschfahrzeug samt Ausrüstung anschauen und die Gerätschaften in die Hand nehmen. Ebenso durften sie Teile der Einsatzkleidung anziehen und mit Unterstützung der Kräfte des Löschbezirkes spüren, was es bedeutet, zusätzlich noch ein Atemschutzgerät auf dem Rücken zu tragen.

Für den Abschluss jeder Gruppe gab es ein besonderes Highlight: Die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen durften ein echtes Feuer löschen. Dazu hatten die Kräfte des Löschbezirkes eine Trainingsanlage für den Umgang mit Feuerlöschern, die die Feuerwehr Kleinblittersdorf besitzt, mitgebracht. Damit konnte ein kontrolliertes Feuer erzeugt werden, dass einen brennenden Mülleimer darstellte, welches die Schülerinnen und Schüler mit Übungsfeuerlöschern – mit Wasser gefüllt – löschen konnten.

Die Schülerinnen und Schüler hatten Spaß bei den Aktionen, auch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. Wir bedanken uns für die seit Jahren funktionierende Zusammenarbeit im Rahmen der sozialen Tage mit der Gemeinschaftsschule.

Hintergrund: Der Brandschutz in Deutschland wird zum Großteil durch ehrenamtliche Kräfte sichergestellt. In ganz Deutschland gibt es nur 116 Berufsfeuerwehren mit rund 35.700 Mitarbeitern, die sich überwiegend in Städten mit über 100.000 Einwohnern befinden. In allen kleineren Städten und Gemeinden sind Freiwillige Feuerwehren im Einsatz. Die rund 1.030.000 ehrenamtlichen Kräften sind neben ihrem normalen Beruf in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung aktiv.

Pfingstwanderung LB Mitte

Am Pfingstmontag war es wieder so weit. Der Löschbezirk Mitte veranstaltete wieder seine Pfingstwanderung. Um 9.00 Uhr traf man sich am Dorfplatz in Auersmacher. Geladen waren die Mitglieder des Löschbezirkes (LB) Mitte mit Partner*innen und ihre Kinder sowie externe Personen, die bei unseren verschiedenen Veranstaltungen geholfen hatten. Wir freuten aus auch, die Frauen vom „Café Schwätzje“ begrüßen zu dürfen. Seit mehr als 20 Jahre unterstützen sie unsere Jugendfeuerwehr.

Los ging es über das Auersmacher Feld zum Kirchwaldplatz in Sitterswald. Dort konnten sich alle bei einem üppigen Frühstück stärken. Von dort ging es dann über den Bergwald zum Schlusspunkt der Wanderung, dem Feuerwehrhaus des LB Mitte. Dort gab es ein Mittagessen und anschließend noch Kaffee und Kuchen. Dorthin kamen dann auch noch diejenigen, denen die Wanderung zu mühselig war, wie beispielsweise Mitglieder der Altersabteilung oder deren Witwen. Einige dieser Personen wurden auch zu Hause abgeholt.

Ziel dieser „Wanderung“ ist es nicht eine sportliche Höchstleistung zu erbringen. Es geht viel mehr darum, gemeinsame Zeit zu verbringen und zwanglose Gespräche zu führen. Es ist auch eine gute Gelegenheit, wenn man noch nicht so lange im Bereich des LB Mitte lebt, Menschen besser kennen zu lernen. Die Integration der Partner*innen ist für uns sehr wichtig, denn diese sind es, die die Hauptlast tragen, wenn die aktiven Wehrleute mal wieder zu den unpassendsten Zeitpunkten ausrücken müssen. Hier ist manchmal geteiltes Leid halbes Leid.
Auch die Kinder müssen oft Abstriche machen, wenn ein Elternteil, statt zu der lange geplanten, gemeinsamen Unternehmung zum Einsatz fährt. Die Veranstaltung ist auch für uns Gelegenheit, unsere Kinder für die Feuerwehrarbeit zu gewinnen.

Und natürlich sind wir bei unseren Veranstaltungen für die externen Helfer dankbar, ohne die wir Veranstaltungen wie unser Vatertagsfest nicht stemmen könnten.

Seit wann es bei einem der Vorgänger des LB Mitte, dem LB Auersmacher, genau die Pfingstwanderung gibt lässt sich nicht mehr feststellen. Sicher ist, dass es bereits wesentlich mehr als 50 Jahre sind. Ausgefallen ist die Veranstaltung sehr selten, etwa während der Corona-Pandemie und bei dem Pfingsthochwasser 2024.

Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11.2. und Rauchmeldertag am Freitag, 13.2. mit einer klaren Botschaft

Berlin, 11. Januar 2026 – Zwei Aktionstage, eine Mission: Leben retten. Am 11. Februar erinnert der Europäische Tag des Notrufs an die lebenswichtige Nummer 112. Sie gilt überall in Europa. Nur zwei Tage später, am Freitag, den 13. Februar 2026, folgt der erste Rauchmeldertag des Jahres. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ verbindet beide Anlässe mit einer klaren Botschaft:

Rauchmelder und richtiges Verhalten im Brandfall retten Leben.

Bei Bränden ist in der Regel nicht das Feuer die größte Gefahr, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge giftigen Brandrauchs können tödlich sein. Wer im Ernstfall falsch reagiert – etwa durch riskante Rettungsversuche – bringt sich und andere schnell in Lebensgefahr.

Die wichtigsten Regeln im Brandfall 

Wenn ein Rauchmelder bei einem Brand Alarm schlägt, gilt:

  1. Ruhe bewahren und Mobiltelefon mitnehmen!
  2. Rettungsweg prüfen: ist der Fluchtweg verraucht? Dann nicht hinauslaufen, sondern Tür schließen, die Feuerwehr unter 112 anrufen und an Fenster/Balkon bemerkbar machen.
  3. Ist der Fluchtweg frei: Zimmer- bzw. Wohnungstür hinter sich schließen und über das Treppenhaus ins Freie flüchten dabei niemals den Aufzug nutzen. Die 112 anrufen, sobald Sie in Sicherheit sind.

Besonders wichtig: Keine riskanten Löschversuche und keine Rückkehr in die Wohnung, um Wertgegenstände zu holen.

„Viele unterschätzen, wie schnell der Rauch lebensgefährlich wird. Wenn der Rauchmelder warnt, bleiben einem nur 120 Sekunden. Wer dann weiß, was zu tun ist, erhöht die Überlebenschancen entscheidend“, erklärt Andreas Friese, Vorsitzender des Forum Brandrauchprävention e.V.

„120 Sekunden Escape“: Spielerisch lernen, richtig zu reagieren

Um Brandschutzwissen praxisnah zu vermitteln, setzt die Initiative auf das beliebte „120 Sekunden Escape“-Spiel. Das Prinzip: In einer simulierten Gefahrensituation müssen Nutzerinnen und Nutzer innerhalb von 120 Sekunden Entscheidungen treffen – am Ende steht konsequent der richtige Schritt: Notruf 112 wählen.

Zum Spiel und Verhaltenstipps im Brandfall: https://www.rauchmelderlebensretter.de/verhaltenimbrandfall/

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de


Tannenbaumeinsammelaktion des Löschbezirks Mitte

Alle Jahre wieder sammelt die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Mitte am 11.01.2025 in den Ortsteilen Auersmacher und Sitterswald Ihre ausgedienten Tannenbäume ein. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung mit Namen und Adresse per E-Mail an jf@lukas-grewer.de. Am Tag der Abholung, den Baum bitte ab 08:00 Uhr gut sichtbar am Gehweg ablegen. Unsere Jugendfeuerwehrkameraden würden sich über eine kleine Spende freuen.


LB Mitte feiert den Tag der Heiligen Barbara

Am 29. September feierten die Mitglieder des Löschbezirkes (LB) Mitte den Tag der Heiligen Barbara. Die Veranstaltung begann in der Kath. Pfarrkirche mit einem Gottesdienst. Danach begrüßte der Löschbezirksführer Tobias Lehmann die ca. 150 Gäste im festlich geschmückten Ruppertshofsaal. Neben den Feuerwehrleuten aus Jugend-, Aktiv- und Alterswehr und deren Angehörigen waren noch einige Ehrengäste anwesend.

Danach blickte der Bürgermeister und Chef der Wehr, Rainer Lang, in seiner Rede auf das Jahr 2025 zurück und gab einen Ausblick auf das Jahr 2026. Größtes Projekt für die Feuerwehr ist der begonnene Bau des neuen Feuerwehrhauses im Ortsteil Kleinblittersdorf.

Danach sprachen noch die beiden Ortsvorsteher aus dem direkten Zuständigkeitsbereich des LB Mitte. Kirsten Doods, die als neu gewählte Ortsvorsteherin von Auersmacher erstmals an der Veranstaltung teilnahm, machte den Anfang. Anschließend übernahm Jürgen Laschinger, der als scheidender Ortvorsteher von Sitterswald, das letzte Mal in dieser Funktion anwesend war.

Abschließend sprach noch der stellvertretende Wehrführer Alexander Effnert zu den Anwesenden.

Zum Abschluss des offiziellen Teiles wurden noch Beförderungen ausgesprochen und Ehrungen durchgeführt. Diese wurden von Bürgermeister Rainer Lang und dem Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband, Thomas Quint, durchgeführt. Darüber werden wir an anderer Stelle berichten.

Danach fand ein gemütliches Beisammensein statt. Der Organisationsausschuss hatte hervorragend für das leibliche Wohl und ein kurzweiliges Programm gesorgt.


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