Einsatz

Einsatzhäufigkeit

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Die Zeit vom 21.08. bis zum 13.09. war für die Feuerwehr Kleinblittersdorf geprägt durch eine Zusammenballung von Alarmierungen.

Im Einzelnen waren das:

  • 3 ausgelöste Brandmeldeanlagen
  • Brand eines Strohballens
  • Ausgelöster Rauchwarnmelder in einer Wohnung
  • Ausgelöster Rauchwarnmelder in einem Keller (Schmorbrand im Sicherungskasten)
  • Brand eines Strohlagers in Frankreich
  • Mehrere Ölspuren
  • Auslaufende Betriebsstoffe auf Gewässer, PKW in Saar
  • Türöffnung als Amtshilfe für die Polizei
  • Zwei Einsätze wegen umgestürzter Bäume
  • PKW-Brand außerhalb einer geschlossenen Ortschaft
  • Überflutung einer Straße

Bei all diesen Einsätzen handelte es sich um mehr oder weniger Standardeinsätzen mit lediglich, wenn auch teils erheblichen, materiellen Schäden. Trotzdem wurden die Feuerwehrleute aus ihrem Alltag gerissen und oft war die Nachtruhe zu Ende.

Gravierend war da schon ein Verkehrsunfall auf der unfallträchtigen B51 zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher, bei dem der Fahrer verletzt wurde. Motor und Getriebe waren regelrecht frontseitig rausgerissen und doch war der Fahrer glücklicherweise nicht eingeklemmt. Er musste aber trotzdem mit schwerem Rettungsgerät befreit werden.

Schlimm für die Betroffenen war auch der Einsturz des Daches eines Wohnhauses in Bliesransbach. Das Gebäude wurde durch die Polizei gesperrt und die Bewohner haben ihr Heim zumindest vorübergehend verloren.

In etwas mehr als drei Wochen waren so, bereinigt um die Einsätze, bei denen aus gleichem Anlass mehrmals alarmiert wurde, 18 (achtzehn) Einsätze zu bewältigen. Je nach Lage wurden dabei ein Löschbezirk, mehrere oder sogar die ganze Gemeindewehr alarmiert. Im Vergleich wird im Schnitt die Feuerwehr in unserer Gemeinde ein- bis zweimal die Woche alarmiert.

Bei allen diesen unterschiedlichen Einsätzen war Ihre Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf zeitnah, kompetent und mit genügend Einsatzkräften für Ihre Sicherheit am Tage und in der Nacht unterwegs. Dies ist nicht mehr selbstverständlich, da vor allem tagsüber wenige Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Um dem entgegenzuwirken, wurde die Alarm- und Ausrückeordnung vor einigen Wochen geändert. Bei vielen Einsätzen wird gleich zu Beginn ein Löschbezirk mehr alarmiert als bisher. Morgens und tagsüber hoffen wir so, immer genügend Kräfte in den Einsatz bringen zu können. Ergibt es sich, dass in den „personalstarken“ Zeiten (abends, nachts) vermeintlich zu viele Einsatzkräfte als zunächst benötigt da sind, bilden diese eine Reserve und fahren sogenannte Bereitstellungsräume an. Da man nie weiß, wie sich ein Einsatz entwickelt oder ob das gemeldete Ereignis auch den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht, wäre es einsatztaktisch falsch die (vermeintlich) zu vielen Kräfte nach Hause zu schicken. Von den Bereitstellungsräumen aus können sie dann im Fall der Fälle schnell abgerufen und eingesetzt werden. Da wir alle ehrenamtlich tätig sind entstehen der Gemeinde i.d.R. geringe Kosten. Wer zur Arbeit muss rückt dann schon ab wenn abzusehen ist, dass genügend Kräfte zur Verfügung stehen. Es wäre aber fatal, wenn man Kräfte, die schon da waren nochmals rufen müsste. Dies kostet unnötige Zeit. Zeit die eventuellen Opfern vielleicht nicht bleibt.