Einsatz

Brand Rilchingen-Hanweiler Konrad-Adenauer-Straße

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Am 12.3., kurz nach 3 Uhr, wurde die Feuerwehr Kleinblittersdorf alarmiert. Gemeldet war Brandgeruch im Bereich einer Tankstelle. Gebrannt hat es in einem ca. 6 X 10 Meter großen Gebäude in Holzbauweise, das als Imbiss mit Gastraum eingerichtet ist.
Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Tankstelle.
Der Brand wurde mit 2 Rohren unter schwerem Atemschutz im Innern des Gebäudes bekämpft. Zur Sicherung der Tankstelle wurden vorsorglich 2 weitere Rohre für eine Riegelstellung in Stellung gebracht. Für die Tankstelle bestand letztendlich keine Gefahr.
Wegen einer Beschädigung der Wasserinstallation durch den Brand wurden die Gemeindewerke Kleinblittersdorf angefordert.
Die B51 war während des Einsatzes voll gesperrt. An der Einsatzstelle waren die Löschbezirke Rilchingen-Hanweiler, Kleinblittersdorf und Mitte mit ca. 60 Kräften, die Polizei mit 2 Kommandos aus Saarbrücken und ein Rettungstransportwagen der Rettungswache in Kleinblittersdorf sowie ein Mitarbeiter der Gemeindewerke.

Fotos: Steve Mantzer

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2 Einsätze an Silvester

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Nach dem Brand im Keller eines Wohnhauses wurden 2 Bewohner vom Rettungsdienst wegen Verdacht auf Rauchgasintoxikation untersucht.

Am Silvesterabend, kurz vor 20 Uhr, wurde die Feuerwehr Kleinblittersdorf zu einem Brand in der Sitterswalder Straße in Auersmacher alarmiert. Gemeldet war der Brand einer Fritteuse. Tatsächlich handelte es sich bei dem Brand um Essen auf einem Herd im Keller. Die Flammen hatten sich trotz des raschen Eintreffens der Feuerwehr an der Einsatzstelle bereits ausgeweitet.

Die Einsatzkräfte brachten den Brand mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz und einem Kleinlöschgerät rasch unter Kontrolle. Ein C-Rohr wurde zum Eigenschutz mitgeführt. Ein sofort eingesetzter mobiler Rauchverschluss konnte allerdings nur bedingten Erfolg bringen, da es vom Brandraum eine weitere Verbindung zum Erdgeschoss gab. Ein zweiter Trupp unter schwerem Atemschutz wurde zur Erkundung mit einer Wärmebildkamera eingesetzt. Das Gebäude wurde mittels Lüfter entraucht. Die Bewohner kamen für die Nacht bei Verwandten unter.

Im Einsatz waren die Löschbezirke Mitte und Kleinblittersdorf mit ca. 40 Einsatzkräften, ein Rettungstransportwagen von der Rettungswache des DRK in Mandelbachtal und ein Kommando der Polizei.

Bereits am Vormittag war der Löschbezirk Kleinblittersdorf bei einem Kaminbrand in Kleinblittersdorf im Einsatz.

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2 Verletzte bei Verkehrsunfall

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Archivfoto

Am Nachmittag des 22.9.-nach 15 Uhr kam es zwischen Bliesransbach und Kleinblittersdorf zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurden 2 Personen verletzt, eine vermutlich schwer. In den Unfall waren drei Fahrzeuge verwickelt, von denen 2 frontal zusammengestoßen sind. Das dritte Fahrzeug wurde nur leicht beschädigt. Die verletzten Personen konnten ohne schweres Rettungsgerät aus den Fahrzeugen gerettet werden. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und klemmte die Batterien der Fahrzeuge ab. Dazu musst in einem Fall die Motorhaube mittels Spreitzer geöffnet werden.

Der Unfall ereignete sich in der Gemeinde Kleinblittersorf zwischen Bliesransbach und Kleinblittersdorf in Höhe der Einmündung aus Fechingen. Aufgrund der eingehenden Notrufe ging die Einsatzleitstelle von zwei Unfällen aus, einem zwischen Fechingen und Bliesransbach in Bereich der Stadt Saarbrücken und einem zwischen Kleinblittersdorf und Bliesransbach in der Gemeinde Kleinblittersdorf.

Zu dem einen Einsatz rückte die Feuerwehr Saarbrücken mit den Löschbezirken (LB) Fechingen, Eschringen und der Wache 1 der Berufsfeuerwehr aus. Zu dem anderen die Feuerwehr Kleinblittersdorf mit den LB Bliesransbach, Kleinblittersdorf und Mitte. So war zunächst ein großes Aufgebot an Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort. Es waren zwei Kommandowagen und ca. 12 weitere Fahrzeuge. Nachdem dann klar war, dass es sich um nur einen Unfall handelt, rückten die Berufsfeuerwehr sowie die LB Eschringen und Mitte wieder in ihre Feuerwehrhäuser ein. Der Einsatz wurde von den LB Fechingen, Bliesransbach und Kleinblittersdorf gemeinsam abgearbeitet. Hier hat die interkommunale Zusammenarbeit bei der Feuerwehr wieder einmal zum Wohle der Verunfallten funktioniert.

Eingesetzt wurden letztlich ca. 30 Feuerwehrleute. Hinzu kamen 3 Kommandos der Polizei aus Saarbrücken, 2 Rettungstransportwagen und der Rettungshubschrauber mit dem Notarzt.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeit wurden die L105 und die L254 voll gesperrt.

Einsatz

Re(h)gina wieder in Freiheit!

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Am späten Morgen des 30. August wurde die Feuerwehr Kleinblittersdorf zu einem Einsatz „Tier in Notlage“ gerufen. Alarmiert wurde der Löschbezirk (LB) Mitte.

In der Umzäunung eines Brunnens der Gemeindewerke Kleinblittersdorf zwischen Auersmacher und Kleinblittersdorf nahe der B51 war ein ca. 3 Monate altes Rehkitz eingeschlossen. Die Mutter hatte sich zwischenzeitlich entfernt als nach Angaben eines Augenzeuges ein Hund bellte.

Bei dem Einsatz fungierte ein Forstingenieur und Jäger, Mitglied des LB Mitte, kurzfristig als Fachberater. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte testierte er dem Rehkitz, von den Einsatzkräften spontan liebevoll Re(h)gina genannt, eine gute Vitalität. Auch das Geläuf war in Ordnung.

Von mehreren Optionen, die bei dem Einsatz zur Verfügung standen, stand das Tierwohl im Vordergrund. Von einem Einfangen hielt man Abstand, damit der Geruch des Jungtieres nicht durch den Geruch der Einsatzkräfte kontaminiert wird. Es bestünde die Gefahr, dass das Kitz nicht mehr von der Mutter angenommen würde.

Da ein Mitarbeiter der Gemeindewerke in wenigen Minuten vor Ort sein konnte, verzichtete man auch auf ein gewaltsames Eindringen in das Terrain. Als nach dem Öffnen des Zugangstores das Tier aus seinem Gefängnis getrieben wurde, hatten sich Mitglieder des LB Mitte so postiert, dass Re(h)gina nicht auf die nahe, viel befahrene B51, sondern entgegengesetzt, in Richtung Wiesen, lief.

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Frau, Jäger und Feuerwehr retten einem Rehbock in Bliesransbach das Leben

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Bliesransbach. Eine Frau aus Bliesransbach, der Jagdpächter Michael Kessler und die Feuerwehr aus Kleinblittersdorf haben am Sonntagmorgen einem jungen Rehbock in Bliesransbach das Leben gerettet. 

Foto: Michael Kessler

Die Frau hörte am Morgen ein Schreien in ihrem Garten und entdeckte ein junges Reh, das in einem Geländer feststeckte. Sie informierte den zuständigen Jagdpächter in Bliesransbach, Michael Kessler.

„Junge Rehe können richtig herzergreifend schreien. Wir haben hier in Bliesransbach viele junge Rehe, die teilweise bis in die Gärten kommen. Ich habe mir das Reh angeschaut und es hatte keine Verletzungen“, erklärte Michael Kessler.

Er rief die Feuerwehr und der Löschbezirk Kleinblittersdorf rückte mit einem hydraulischen Spreizer an. Das Geländer wurde auseinander gedrückt und der junge Rehbock konnte wieder unversehrt in die Freiheit rennen. „Dies war ein gelungener, tierschutzgerechter Einsatz mit beherztem Engagement von allen Beteiligten“, so Michael Kessler.

Foto: Michael Kessler

Text: Heiko Lehmann, Saarlokal.de

Einsatz

Erneut Unwetter in Kleinblittersdorf

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Bedingt durch die Regenfälle der letzten Tage kam es in Kleinblittersdorf am Morgen des 15.12 wieder zu Unwettereinsätzen. Die Feuerwehr rückte zu 8 Einsatzstellen aus. Dabei waren 3 Einsätze mit Überflutungen in Gebäuden.

Die erste Welle Alarmierungen begann um 8.30 Uhr und betraf die Ortsteile Auersmacher und Kleinblittersdorf. So wurden zunächst auch nur die Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte alarmiert. Die Einsatzleitung übernahm der stellvertretende Wehrführer Jörg Wagner.

Die Einsatzstellen waren vielen noch vom 1. Juni 2018 bekannt. Die Scherbachstraße war zu diesem Zeitpunkt nicht betroffen, sodass sich doch eine gewisse Erleichterung zeigte. Dennoch wurden das obere Stauwerk und die unteren Kanalzuflüsse kontrolliert. Es konnten keine Probleme festgestellt werden. Die Einsätze in der Waldstraße in Kleinblittersdorf sowie der Kapellenstraße in Auersmacher wurden abgearbeitet. Die B 51 wurde zwischen Kreisel ehemaliger Zoll Kleinblittersdorf und Bahnhof Auersmacher voll gesperrt. Die Technische Einsatzleitung (TEL) im Feuerwehrhaus Kleinblittersdorf besetzt. Der stellvertretende Wehrführer Michael Becker übernahm die Leitung der TEL. Erste Einheiten rückten wieder ein und blieben zunächst in Bereitschaft. Nachdem sich die Lage an allen Einsatzstellen beruhigt hatte wurde die Bereitschaft aufgehoben, da an den verbliebenen Einsatzstellen genügend Personal vorhanden war.

Doch dann, gegen 10.30 Uhr, kam es zu einer weiteren Welle Alarmierungen. Hier waren dann auch der Gehlbach in Sitterswald, die Hochwaldstraße in Auersmacher und die Scherbachstraße in Kleinblittersdorf betroffen. Da nun auch Sandsäcke benötigt wurden sind auch die LB Rilchingen-Hanweiler und Bliesransbach alarmiert worden.

Gerade die Scherbachstraße mit den immensen Schäden im letzten Jahr weckte unliebsame Erinnerungen. Doch es war zum Glück kein Vergleich mit dem Ereignis letztes Jahr. Das Wasser lief zwar die Straße runter und spülte neben der Straße mehrere Kubikmeter Geröll und Schotter weg und zog Gräben. Es wurde aber in dieser Straße „lediglich“ ein Keller überflutet. Darüber, welche Gefühle die Anwohner beim Anblick des Wassers hatten, kann man nur spekulieren. Aber sie kamen größtenteils mit dem Schrecken davon. Und wieder hat die Nachbarschaftshilfe funktioniert: Ein Fahrzeug war nun durch eine Graben von der Straße getrennt. Gemeinsam wurde der Graben zugeschüttet und es stand sogar eine Rüttelplatte zur Verfügung. Die Feuerwehr wurde von Anwohnern mit Kaffee und Kuchen vorsorgt. Die Einsatzkräfte waren zwischenzeitlich schon mehrere Stunden im Einsatz.

Der Bürgermeister Stephan Strichertz machte sich vor Ort ein Bild von der Lage, vor allem in der Scherbachstraße.

Die Feuerwehr Kleinblittersdorf unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jörg Wagner war mit allen 4 Löschbezirken, insgesamt 11 Fahrzeugen und 82 Einsatzkräften im Einsatz. Hinzu kamen noch Kräfte der Polizei und des Bauhofes der Gemeinde. Der Einsatz begann gegen 8.30 Uhr und endete gegen 13.30 Uhr.

Nachtrag: es kam später noch eine 9. Einsatzstelle dazu.

Fotos: Steve Mantzer und Markus Dincher

Einsatz

Gefahrgut: kleine Ursache – großes Aufgebot

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Das mit den Einsatzkräften bei Einsätzen ist immer so eine Sache. Sind zu wenige vor Ort gehen hinterher die Spekulationen los ob Schäden, vor allem wenn Personen betroffen sind, verhindert worden wären wenn gleich mehr Kräfte alarmiert worden wären. Im Gegenzug wird man fast belächelt, wenn- wie sich immer erst im Nachhinein herausstellt- wegen einer Lappalie viele Kräfte alarmiert wurden.

Wir wollen hier an einem konkreten Beispiel erläutern, was die Hintergründe solcher Einsätze sind.

Ursache: In einem Thermalbad mit Wellnessbereich und zeitweise über 400 Besuchern wurde ein Chlorgasalarm gemeldet. Letztendlich war lediglich ein Sensor defekt. Es ist tatsächlich kein Gas ausgetreten. Trotzdem wurden inklusive Mitarbeiten über 100 Personen in leichter Bekleidung evakuiert. Im Sommer kein Problem, aber im Winter sieht es ganz anders aus….

Hier mal aus Sicht der Feuerwehr:

Der Einsatzdisponent muss anhand der eingehenden Meldung entscheiden, was für ein Einsatz angelegt wird. Je nach Einsatzstichwort ist in den Alarm- und Ausrückeordnungen der Kommunen hinterlegt, welche Einheiten alarmiert werden. Dazu gehören ggf. auch Spezialkräfte. Er muss seine Entscheidung anhand der Angaben treffen, die er durch den oder die Notrufe erhält. Seine Einschätzung stellt die Weichen für den weiteren Verlauf.

Konkret  ging es um einen Einsatz mit Menschen und mit Chlor. Chlor ist ein giftiges Gas. Es sind besondere Schutzausrüstungen, Spezialgeräte und – material sowie entsprechend ausgebildetes Personal erforderlich. Dieses in allen Kommunen, Kostenträger der Feuerwehren, vorzuhalten, wäre aus finanziellen und personellen Gründen einfach nicht möglich. Im Gefahrgutbereich im Regionalverband gibt es seit ca. zwei Jahren einen neu strukturierten Gefahrstoffzug, der sich aus Kräften der Feuerwehr Saarbrücken (BF und FF) und Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Völklingen und Püttlingen zusammensetzt. Diese Einheit ist für alle möglichen Einsätze mit Gefahrgut, auch mit radioaktivem Material, zuständig. So werden Einheiten für den eigentlichen Einsatz, zum Messen an der Einsatzstelle und in der Umgebung, zur Sicherung der Einsatzstelle und auch zur Dekontamination benötigt. Das sind alleine 12 Großfahrzeuge. Diese sind auf die einzelnen Standorte verteilt. Hinzu kommt dann noch die örtliche Feuerwehr. Sie ergreift bis zum Eintreffen der Spezialkräfte erste Maßnahmen und unterstützt auch danach die Spezialkräfte. Auch werden noch Führungseinheiten, wie z.B. Technische Einsatzleitungen und Führungsdienste, benötigt. Dazu kommen dann noch der Rettungsdienst zur Versorgung von verletzen Beteiligten und Einsatzkräften sowie die Polizei.

Insgesamt kommen da an der Einsatzstelle schnell über 30 Einsatzfahrzeuge zusammen. Bei vielen Einsätzen wirkt dies „wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen“. Aber nicht alle Einsätze stellen sich als Bagatellen heraus. Schickt man erst eine kleine Einheit zur Erkundung und es handelt sich um einen tatsächlichen Einsatz geht wertvolle Zeit, die Menschenleben kosten kann, verloren. Deshalb werden eher mehr Kräfte alarmiert, die man dann ggf. wieder nach Hause schickt, als zu wenige.

Und doch war dieser Einsatz nicht sinnlos. Er hat gezeigt, dass das Betreiberunternehmen der Einrichtung verantwortungsvoll mit seinen Gästen umging. Das Gebäude wurde umgehend, noch vor Eintreffen der Feuerwehr, geräumt. Die Gäste waren diszipliniert. Die Einsatzfahrzeuge haben ihre Bereitstellungsräume, von denen sie ihre eigentlichen Einsatzstellen anfahren, aufgesucht. Die Einsatzstelle war somit auch nicht durch die vielen Fahrzeuge „verstopft“.

Das neue Konzept für Gefahrguteinsätze ging auf und es waren trotz der für Freiwillige Feuerwehren kritischen Zeit am frühen Mittag genügend Einsatzkräfte vor Ort.

Es war der zweite Einsatz der neu organisierten Spezialeinheit, der gezeigt hat, dass das Konzept grundsätzlich stimmt. Insoweit hat auch dieser Einsatz für die Weiterentwicklung wichtige Erkenntnisse gebracht – und das Wichtigste: es waren zu keiner Zeit Menschen in Gefahr.

Für Ihre Sicherheit:
Ihre Feuerwehren im Regionalverband

Markus Dincher, Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken mit freundlicher Unterstützung von Brandinspekteur Tony Bender und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont

Fotos: Archivfotos von Hanspeter Frühauf und Markus Dincher

Einsatz

Unfall B51 in Hanweiler

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Eine Schwerverletzte und zwei Leichtverletzte Personen waren das Ergebnis eines Auffahrunfalles auf der B51 in Rilchingen-Hanweiler am 6. April kurz nach 11 Uhr Höhe Saarlandtherme.

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr Kleinblittersdorf an der Einsatzstelle eintrafen war der Rettungsdienst noch nicht vor Ort. Die Kräfte der Feuerwehr leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Eine Person war auf der Rückbank des vorderen der beiden Fahrzeuge eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Die beiden Leichtverletzten Fahrer konnten selbst die Fahrzeuge verlassen. Nach dem Eintreffen des Rettungsdiensts mit Notarzt wurde die weitere Vorgehensweise bei der eingeschlossenen Person besprochen. Der Rettungsdienst führte im Innern des Fahrzeuges die medizinische Rettung durch, während die Feuerwehr die technische Rettung vorbereitete. Aufgrund des Zustandes der Person, nachdem sie stabilisiert war, wurde in enger Abstimmung der beiden Dienste eine schonende Rettung durchgeführt. Die Feuerwehr entschloss sich, die Person durch die Heckklappe des Fahrzeuges zu retten. Dabei wird das Rückenteil des Sitzes entfernt. Die zu rettende Person kann dann achsengerecht, das heißt die Wirbelsäule bleibt gerade, aus dem Fahrzeug gerettet werden. Die B51 wurde während der Rettungsarbeiten voll gesperrt, es wurde eine Umleitung eingerichtet.

In den Einsatz involviert waren die Löschbezirke Rilchingen-Hanweiler, Kleinblittersdorf und Mitte. Dabei waren mit den Kräften in den Bereitstellungsräumen, die nicht aktiv involviert waren, ca. 50 Kräfte mit 5 Großfahrzeugen, einem Vorausrüstwagen und einem Kommandowagen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswagen und  einem Notarztfahrzeug vor Ort. Die Polizei war mit einem Kommando vor Ort, das durch ein Kommando Bundespolizei, die zufällig in der Nähe war, unterstütz. Die Dienste arbeiteten Hand in Hand zum Wohle der Patienten.

Einsatzleiter Feuerwehr: Wehrführer Peter Dausend

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Wohnhausbrand in Bliesransbach

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In der Nacht zum Mittwoch, 3.4.19, kurz nach 3 Uhr, wurde die Feuerwehr Kleinblittersdorf zu einem Wohnhausbrand gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Balkon im Vollbrand und die Flammen hatten schon auf eine Wohnung in dem Gebäude mit sechs Wohnungen übergegriffen. Sie schlugen auch aus dem Dach. In dem Haus befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr. Der Brand wurde von Trupps mit Atemschutz im Innenangriff bekämpft. Von außen wurden die Maßnahmen mit weiteren Strahlrohren unterstützt. Die Berufsfeuerwehr Saarbrücken rückte mit einer Drehleiter an, die von einem Führungsdienst begleitet wurde. Mit Hilfe der Drehleiter wurde die Dachhaut geöffnet um Glutnester zu löschen. Der Brand konnte auf die eine Wohnung begrenzt werden. Zwei Wohnungen sind unbewohnbar.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Kleinblittersdorf mit ca. 80 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen aus den LB Bliesransbach, Kleinblittersdorf, Mitte und Hanweiler. Die Berufsfeuerwehr war mit einer Drehleiter und 3 Einsatzkräften im Einsatz. Der Brandinspekteur Tony Bender war ebenfalls an der Einsatzstelle. Die Polizei war mit 3 Kommandos und 7 Kräften sowie 3 Kräften Kriminaldauerdienst vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug im Einsatz.
Von den Kräften der Feuerwehr Kleinblittersdorf waren nicht alle an dem Einsatzgeschehen unmittelbar beteiligt. Da die Einsatzstelle erst erkundet werden muss fahren nach der Alarmierung nicht alle Fahrzeuge unmittelbar zur Einsatzstelle. Dieses könnte die Einsatzstelle „verstopfen“. Es fahren nur bestimmt Fahrzeuge direkt die Einsatzstelle an. Die anderen Kräfte fahren sogenannte Bereitschaftsräume (z.B. Parkplätzte, Freiflächen usw.) in der Nähe der Einsatzstelle an. So bleiben sie mobil und können kurzfristig zur Einsatzstelle beordert werden oder nehmen unterstützende Tätigkeiten, wie etwa das Heranführen von Löschwasser, wahr. Manchmal wird auch nur zusätzliches Personal, z.B. zur Ablösung von Atemschutzgeräteträgern, benötigt.

Der Brand war kurz vor 6 Uhr gelöscht („Feuer aus!“). Der Hauptbrand war schon wesentlich früher gelöscht, jedoch befanden sich noch Glutnester vor allem in der Dachkonstruktion. Um diese aufzuspüren wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Erst wenn mit ziemlicher Sicherheit alle Glutnester abgelöscht sind kommt das Kommando „Feuer aus“. Dann beginnen die Aufräum- und Rückbauarbeiten. Auch müssen die Fahrzeuge wieder, vor allem mit Atemschutzgeräten, bestückt und einsatzbereit gemacht werden.

Einsatzleiter war Michael Becker vom LB Bliesransbach

Fotos: Steve Mantzer und Markus Dincher

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Eberhard wütet auch in Kleinblittersdorf

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Auch die Gemeinde Kleinblittersdorf wurde von dem Sturmtief Eberhard nicht verschont. Lediglich die Ortsteile Sitterswald und Auersmacher hatten keine Einsätze für die Feuerwehr zu verzeichnen. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. In den Ortsteilen Kleinblittersdorf, Rilchingen-Hanweiler und Bliesransbach waren am späten Nachmittag des 10. März insgesamt 8 Einsätze abzuarbeiten,davon allein 5 in Kleinblittersdorf. In Rilchingen-Hanweiler waren es 2 und einer in Bliesransbach. Im Einsatz waren die Löschbezirke Bliesransbach, Kleinblittersdorf und Rilchingen-Hanweiler Aufgrund der Anzahl der Einsätze im Regionalverband und weil nicht abzusehen war, wie ernst die Lage in Kleinblittersdorf werden würde wurde im Feuerwehrhaus Kleinblittersdorf die Technische Einsatzleitung (TEL) besetzt und in Betrieb genommen. Ihre Aufgabe ist es, zur  Entlastung der zentralen Einsatzleitstelle, die Einsätze in unserer Gemeinde zu koordinieren. Nach gut zwei Stunden waren die Einsätze beendet und die Feuerwehrleute konnten wieder nach Hause, wo auf viele schon die Familien sehnsüchtig warteten, um den Rest des Wochenendes gemeinsam zu verbringen.

Bei den Einsätzen handelte es sich um 4 Einsätze mit Bäumen/Ästen, einem mit losen Ziegeln und ein gelöstes Dachblech. Hinzu kamen noch ein Transparent das sich selbständig gemacht hat und in Leitungen der Straßenbeleuchtung über der Straße verfangen hat. Auch eine Verkehrsampel musste gesichert werden. Sie hatte sich gelöst und hing nur noch an den Kabeln.